Sapere aude!

Warum wir eine neue Aufklärung brauchen

List bei Ullstein 61168

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Die Menschen haben das Vertrauen in die Politik verloren, weil die Politiker die Demokratie den Finanzmärkten ausgeliefert haben. In Deutschland werden die Bürger nicht an Entscheidungen beteiligt, sondern durch eine intransparente Staatsbürokratie bevormundet. Gegen diese absolutistischen Strukturen setzt Heiner Geißler das Programm einer neuen Aufklärung: Die Bürgerinnen und Bürger müssen sich aus ihrer Unmündigkeit befreien und wichtige Entscheidungen selbst in die Hand nehmen.

Portrait
Dr. Heiner Geissler studierte als Mitglied des Jesuitenordens vier Jahre Philosophie und anschließend Rechtswissenschaften. Er war 25 Jahre lang Mitglied des deutschen Bundestages, Landesminister in Rheinland Pfalz, Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit in Bonn und galt als einer der besten politischen Redner der Bundesrepublik. National und international engagierte er sich für die Wahrung der Menschenrechte und die Humanisierung des Globalisierungsprozesses. Er war Autor zahlreicher Bücher, u.a. der Bestseller Was würde Jesus heute sagen? und Sapere aude!.

Heiner Geißler verstarb am 12. September 2017.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 09.08.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-61168-6
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 18,5/12/2 cm
Gewicht 174 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 60.046
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realitätsfern und undurchdacht
von Werner Jaroschek aus Duisburg am 30.08.2013
Bewertet: gebundene Ausgabe

Realitätsfern, undurchdacht. „Si tacuisses…“ (Ach, hättest du doch lieber geschwiegen…)Fassungslos steht man vor dem Unsinn, den ein früher viel beachteter und geachteter Politiker hier von sich gibt. Er wird viel Beifall ernten. Aber wir Deutschen speziell haben furchtbar an den Folgen falsch erteilten Beifalls zu tragen. Denken wir an die... Realitätsfern, undurchdacht. „Si tacuisses…“ (Ach, hättest du doch lieber geschwiegen…)Fassungslos steht man vor dem Unsinn, den ein früher viel beachteter und geachteter Politiker hier von sich gibt. Er wird viel Beifall ernten. Aber wir Deutschen speziell haben furchtbar an den Folgen falsch erteilten Beifalls zu tragen. Denken wir an die Zeit von 1933-1945. Ob die Mehrheit in die Kirche geht, ist nicht entscheidend, wichtig ist, dass unsere Kultur, unsere Wertvorstellungen christlich-abendländisch geprägt sind. Dadurch unterscheiden wir uns von der völlig andersartigen Denkhaltung u.a. in den islamisch geprägten Ländern. Das zeigt sich besonders in der Rolle der Frauen in den jeweiligen Kulturen. Christentum und Islam als undemokratisch gleichzusetzen, wie es Geissler tut, ist absurd. Natürlich haben auch die Kirchen das Recht, ihre Wertvorstellungen zu verkünden, in ihren Einrichtungen auf bestimmten Regelungen zu bestehen. Nur eins dürfen sie nicht: Zur Durchsetzung ihrer Vorstellungen Gewalt anwenden und die Menschenrechte verletzen. Das Christentum kennt keinen Dschihad und keine Scharia. Letztlich haben islamische Länder keine Demokratie in unserem Sinne. Wir dürfen Beliebigkeit nicht mit Toleranz verwechseln. Natürlich werden wir danach streben, die Werte der christlich-abendländischen Kultur auf friedlichem Wege weiter zu verbreiten. Geissler müsste eigentlich wissen, dass die Beschlüsse zur Frauenfrage auf der Weltfrauenkonferenz in Peking 1995 von Interessengruppen, von NGO’s (Nicht- Regierungs-Organisationen) höchst undemokratisch manipuliert worden sind. Dieser Konferenz haben wir den Gender-Unsinn zu verdanken, der sich in Zukunft als der Irrtum unserer Zeit herausstellen würd. Lächerlich ist es, wenn Geissler den Kirchen heute jede Bedeutung abspricht mit Ausnahme des nach seiner Ansicht bedeutendsten Theologen Küng. Er müsste eigentlich wissen, welche Leistung die Kirche bei der Lösung der Sozialen Frage erbracht hat, oder hat er nie etwas von Kolping, Sonnenschein, Ketteler und den Sozialenzykliken seit 1891 gehört, macht es ihn nicht nachdenklich, dass auch Habermas „die spürbare Leere und den Verlust der Hoffnung auf Resurrektion“ bedauerte, falls es keine Kirchen gäbe? Er empört sich über den Stuttgarter Bahnhof, den Wiederaufbau des Berliner Schlosses. Natürlich kosten solche Projekte viel Geld, aber sie schaffen auch unglaublich viel Arbeit und damit Verdienst. Wäre die Dresdner Frauenkirche wiedererstanden, wenn man die Bevölkerung befragt hätte? Selbst die Existenz der ‚verrückten‘ Schlösser Ludwigs II von Bayern bewundern wir heute dankbar. Wir sollten nicht nur an die Gegenwart denken. Die Bauten der Vergangenheit sind unser heutiger Stolz und Reichtum. Geissler möchte am liebsten Volksentscheide und Volksbefragung herbeiführen. Was geschähe, wenn nach einer Reihe brutalster Morde die Bevölkerung nach der Wiedereinführung der Todesstrafe befragt würde? Letztlich werden weite Teile der Bevölkerung durch die Medien nicht nur beeinflusst, sie werden manipuliert, ohne es zu merken. Äußern wir uns aus eigenem Wissen heraus oder redet man nur daher, was man gehört hat und was ‚alle’ sagen. Geisslers Buch ist nicht nur ausgesprochen töricht, es ist gefährlich, weil es Misstrauen auf und Ablehnung gegen ‚die da Oben’ schürt und verhindert, dass der Einzelne sich selbst denkend und mitverantwortlich fühlt.

Nicht nur für "Mutbürger"
von Christine Jahn aus Radebeul am 26.08.2012
Bewertet: gebundene Ausgabe

Heiner Geißler zeigt uns neue Perspektiven für die Demokratie. Wir werden aufgefordert kritisch und frei zu denken. Offen unsere Meinung zu sagen und die Macht der Informationsfreiheit zu nutzen. Menschen können verführt werden. Ist der „Markt“ der neue Gott? Wie soll der Mensch leben? Was für eine Rolle spielt die Politik?