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Das Haus in der Löwengasse

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Nur das Schicksal kennt ihren Weg.
Pauline Schmitz ist Waise. Nach dem Tod ihres Onkels auf sich gestellt, findet die junge Frau 1823 eine Anstellung als Gouvernante in Bonn. Der Hausherr hat Hintergedanken: Als sich Pauline gegen seine Nachstellungen zur Wehr setzt, steht sie plötzlich auf der Straße – mit nicht mehr, als in einen Koffer passt. Mittellos und ohne Beziehungen droht Pauline das Schlimmste.
Dann kommt ihr das Glück zu Hilfe: Der Kölner Textilfabrikant Reuther nimmt sie in seine Dienste. Und er verliebt sich in sie. Doch Julius Reuther braucht eine Frau mit Geld, will er sein Unternehmen retten. Und Pauline muss sich entscheiden: Folgt sie ihrem Herzen und lebt ein Leben als Mätresse im Verborgenen? Oder geht sie ihren eigenen Weg?
Portrait
Petra Schier

Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet seit 2003 als freie Autorin. Ihre historischen Romane, darunter die Reihe um die Apothekerin Adelina, vereinen spannende Fiktion mit genau recherchierten Fakten. Petra Schier ist Mitglied des Vorstands der Autorenvereinigung DELIA.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.09.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783644473515
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 957 KB
eBook
8,99
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Kundenbewertungen

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Ein schönes und berührendes Buch...
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 19.07.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Heute habe ich ein Buch aus dem Jahr 2012 beendet. Um es kurz zu machen, das Buch hat mich vollends überzeugt. Neben der Adelinareihe ist das bisher das Buch, das mir von Petra Schier am besten gefallen hat. Erneut gelang es der Autorin mich abzuholen und dies gleich auf den... Heute habe ich ein Buch aus dem Jahr 2012 beendet. Um es kurz zu machen, das Buch hat mich vollends überzeugt. Neben der Adelinareihe ist das bisher das Buch, das mir von Petra Schier am besten gefallen hat. Erneut gelang es der Autorin mich abzuholen und dies gleich auf den ersten Seiten. Der Spannungsbogen ist fein gezeichnet und beginnt eher sachte um sich dann immer weiter zu steigern. Das Buch besticht durch großartig ausgearbeitete und sehr plastisch beschriebene Figuren. Dank der schönen Schreibweise gelingt es der Autorin ihren Figuren Leben einzuhauchen, so sehr das man glauben könnte, es handle sich um reale Personen. Dazu die wie gewohnt schönen Dialoge und man erlebt mit wie sich eine Liebesgeschichte zur damaligen Zeit angefühlt haben muss. Der Hauptdarsteller, Julius ist ein sehr moderner Mann, eigentlich ganz anders wie so viele Männer im Verhältnis zu seinen weiblichen Angestellten. Nach außen hin eine raue Schale mit einem weichen Kern. Es ist jetzt nicht leicht Julius weiter zu charakterisieren ohne zu viel von der Story zu verraten, deshalb lasse ich es auch sein. Ich empfehle hier, das Buch selbst zu lesen, wenn ihr Wissen wollt welch ein feiner Mann Julius denn ist. Die Schauplätze sind ebenfalls sehr schön beschrieben und so kommt es einem vor als wäre man selbst schon dort gewesen. Der Roman ist eine wunderschöne Liebesgeschichte und daher eigentlich eher etwas für Frauen, so könnte man denken. Aber denkste, auch ich als Mann war von diesem Roman von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Für mich sind das hier hochverdiente 5 Sterne, sowie eine Leseempfehlung!

Was sich liebt, das neckt sich
von Martina Meyen aus Sankt Augustin am 17.03.2013
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich liebe Romane, die im historischen Köln spielen und ich fühlte mich hier sofort heimisch. Petra Schier hat die kölsche Atmosphäre sehr gut eingefangen und ein paar Brocken Dialekt rundeten den Einstieg in dieses Buch ab. Pauline Schmitz – alleine schon der Name ist herrlich - hat ein... Ich liebe Romane, die im historischen Köln spielen und ich fühlte mich hier sofort heimisch. Petra Schier hat die kölsche Atmosphäre sehr gut eingefangen und ein paar Brocken Dialekt rundeten den Einstieg in dieses Buch ab. Pauline Schmitz – alleine schon der Name ist herrlich - hat ein schweres Los gezogen und es verschlägt sie nach Köln. Auch hier ist erstmal nicht alles rosig. Sie findet eine Anstellung als Dienstmädchen und ich war doch sehr schockiert, wie damals mit den Dienstboten umgegangen wurde. Ich habe sehr interessante Einblicke in einen Haushalt der feinen Kölner Gesellschaft bekommen. Petra Schier hat die damalige Zeit sehr gut beschrieben, so gut, dass ich tatsächlich in Köln um 1823 gewesen bin. Das Schicksal meint es gut mit Pauline, denn schon bald bekommt sie eine Anstellung als Gouvernante bei dem verwitweten Textilfabrikanten Julius Reuther. Prompt verliebt sie sich in ihren Arbeitgeber, dessen Haushalt sie gehörig aufmischt. Was sich liebt, das neckt sich bekommt hier eine ganz eigene Bedeutung, zumal sich die Beiden ihre Gefühle zunächst gar nicht eingestehen wollen. Es war einfach köstlich, die beiden zu beobachten! Petra Schier schreibt sehr fesselnd und obwohl es hauptsächlich eine Liebesgeschichte ist, kommt auch die Spannung nicht zu kurz. Ränkespiele, Missverständnisse und Eifersüchteleien geben der Geschichte eine gewisse Würze. Die Personen hat Petra Schier sehr liebevoll gezeichnet und ich hatte direkt mehrere Lieblinge. Sie alle waren sehr vielschichtig und interessant. Auch der Kölner Karneval spielt eine kleine Nebenrolle, wurde er doch 1823 wieder neu organisiert und belebt. Ich fühlte mich tatsächlich in das damalige Köln versetzt und das zeichnet für mich einen guten historischen Roman aus. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen, bin förmlich durch die Seiten geflogen und ich freue mich auf weitere Bücher dieser sympathischen Autorin.

Liebe und Happy End - was will "Frau" mehr?!
von Smilla507 aus Rheinland Pfalz am 16.01.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Pauline Schmitz, junge Gouvernante, wurde gerade von ihrem ersten Arbeitgeber entlassen. Seine Frau war ihm auf die Schliche gekommen, dass er Pauline nachstellte. Auf der Suche nach einer neuen Stelle landet Pauline zunächst in Köln, bei einer angesehenen Kaufmannsfamilie - allerdings nur als Magd. Durch einen Zufall begegnet sie... Pauline Schmitz, junge Gouvernante, wurde gerade von ihrem ersten Arbeitgeber entlassen. Seine Frau war ihm auf die Schliche gekommen, dass er Pauline nachstellte. Auf der Suche nach einer neuen Stelle landet Pauline zunächst in Köln, bei einer angesehenen Kaufmannsfamilie - allerdings nur als Magd. Durch einen Zufall begegnet sie eines Tages Julius Reuther, einem Textilfabrikanten. Dieser entschliesst sich kurzerhand, Pauline als Gouvernante für seine beiden Kinder anzustellen, da seine Frau vor ein paar Jahren verstorben ist und sich keiner richtig um sie kümmern kann. Pauline macht ihre Arbeit große Freude und sie fühlt sich im Hause Reuther zunehmend wohl. Es kommt, wie es kommen muss: Beide fühlen sich voneinander angezogen. Doch ihrem Glück steht Julius' schwierige finanzielle Lage entgegen, weswegen er gezwungen ist, sich eine gute Partie zu suchen. Ich habe schon lange kein Buch mehr so schnell durchgelesen! Inhaltlich erinnerte es mich ein wenig an "Sturmhöhe" und "North and South", also eine gewisse Mischung aus beidem, wobei die Handlung in Deutschland spielt und nicht ganz so anspruchsvoll geschrieben ist, wie diese beiden Klassiker. Doch ab und zu braucht "Frau" auch mal etwas zum Entspannen, und für diesen Zweck war "Das Haus in der Löwengasse" perfekt geeignet. Die Handlung ist zum größten Teil vorhersehbar und natürlich gibt es ein Happy End. Bis zu 3/4 des Buches war ich total angetan von diesem netten Schmöker. Was mich ein wenig störte, war die fehlende Zeitangabe. Nirgendwo konnte man lesen, in welchem Zeitraum dieses Buch handelt, auch wenn ich mir nach einigen Seiten zusammen reimen konnte, dass es wohl im 19. Jahrhundert angesiedelt sein muss. Zum Ende hin musste ich ausserdem über Paulines Handlung(en) den Kopf schütteln. Gerade als "gebranntes Kind" geht sie eine tiefere Beziehung zu Julius ein, was ich irgendwie unlogisch fand, nach allem, was ihr in der Vergangenheit widerfahren war. Auch den Klappentext möchte ich ein wenig bemängeln, denn dass Pauline Julius' Mätresse wird - davon war im Buch nie die Rede! Nachdem ich das Ende gelesen hatte, war ich dennoch glücklich, denn Liebe und ein Happy End, das hatte ich mal wieder gebraucht!