Warenkorb
 

Sie haben noch keinen tolino eReader? Jetzt informieren.

Der weite Weg nach Hause

Roman

(16)
Lev ist ein Glückssucher: Er ist nach London gekommen, um seiner Familie ein besseres Leben zu ermöglichen. Fremd und einsam denkt er zurück an seine jung verstorbene Frau Marina, seine kleine Tochter Maya und die verrückten Erlebnisse mit seinem Freund Rudi. Doch Lev ist entschlossen, sich eine Zukunft zu erkämpfen: Er entdeckt ein ungeahntes Talent, findet Freunde und sogar eine neue Liebe.
Kraftvoll und klar, voller Menschlichkeit, Herzenswärme und befreiendem Humor erzählt Rose Tremain von einem, der akzeptieren muß, daß bei jedem Aufbruch etwas zurückbleibt.
Rezension
»Wild und wunderschön und voller Wehmut.«
Sunday Herald
Portrait

Rose Tremain wurde 1943 geboren und wuchs in London auf.Sie studierte ein Jahr lang an der Pariser Sorbonne, ging zurück in ihre Heimat und begann ein Anglistikstudium an der University of East Anglia in Norwich, das sie 1967 abschloss. Dort lehrte sie später von 1988-1995 als Dozentin creative writing. Vorher war sie Lehrerin an einer Privatschule für Jungen. Rose Tremain veröffentlichte Romane, Kurzgeschichten, schrieb aber auch für Film, Funk und Fernsehen. Ihr Roman Zeit der Sinnlichkeit wurde 1995 mit Robert Downey Jr., Hugh Grant und Meg Ryan verfilmt (Restoration). Ihr Roman The Road Home, der im Suhrkamp Verlag unter dem Titel Der weite Weg nach Hause erschien, wurde 2008 mit dem Orange Prize for Fiction ausgezeichnet. Tremain lebt mit ihrem Lebenspartner, dem Biographen Richard Holmes, in London und Norwich. Ihr Werk erscheint auf Deutsch im Suhrkamp und Insel Verlag.

… weiterlesen
eBook kaufen
eBook verschenken

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 490 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.09.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783518741207
Verlag Suhrkamp
Dateigröße 1978 KB
Übersetzer Christel Dormagen
Verkaufsrang 40.661
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
Per E-Mail verschenken i
eBook kaufen
eBook verschenken
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Ein sprachlich wie inhaltlich beeindruckender Roman über Suchen und Finden, Glück und Unglück und die Macht des Schicksals. Ein sprachlich wie inhaltlich beeindruckender Roman über Suchen und Finden, Glück und Unglück und die Macht des Schicksals.

Maren Koenig, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein wunderbarer Roman über die Suche nach dem Glück Ein wunderbarer Roman über die Suche nach dem Glück

„„ Ein Mann mag weit reisen , aber sein Herz hält nicht Schritt““

Inge Becker, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Dieses Zitat bestimmt auf wunderbare Weise den gesamten Roman von Rose
Tremain. Genauso aber auch die Kraft, die davon ausgeht, dass jeder ihrer
Personen bewusst ist, dass sie für ihr Glück und ihre Zukunft selbst verantwortlich
ist.
Lev, in einem osteuropäischen Dorf arbeitslos geworden, begibt sich auf eine
lange Reise, hinaus aus einem vertrauten Leben in den fernen Schmelztiegel
London, um dort Arbeit zu finden und das Überleben seiner Mutter und seiner
kleinen Tochter zu sichern.
Nachdem ihm anfangs „ein geringer Lohn, Tagesstruktur und ein Platz zum
Schlafen“ ausreichen um zu überleben, findet er doch bald Freunde, eine Arbeit,
die ihn erfüllt und den Mut, eine Idee zu verwirklichen, die ihm nur kommen
konnte, weil er aufgebrochen war. - Getreu der Prognose seines in der Heimat
zurückgebliebenen Freundes Rudi: - „Nur die Findigen werden überleben.“
Ich wünsche Rose Tremains empathischen Roman über die Sehnsucht nach
Heimat, dem Gefühl der Entwurzelung und dem pragmatischen Überlebenskampf
vieler Emigranten, deren Geschichten sie sich erzählen ließ, aufgeschlossene
Leser, die ihren Mitmenschen nach der Lektüre des Buches, vielleicht mit mehr
Respekt begegnen und versuchen, die Geschichten hinter ihren Stirnen zu finden.
Dieses Zitat bestimmt auf wunderbare Weise den gesamten Roman von Rose
Tremain. Genauso aber auch die Kraft, die davon ausgeht, dass jeder ihrer
Personen bewusst ist, dass sie für ihr Glück und ihre Zukunft selbst verantwortlich
ist.
Lev, in einem osteuropäischen Dorf arbeitslos geworden, begibt sich auf eine
lange Reise, hinaus aus einem vertrauten Leben in den fernen Schmelztiegel
London, um dort Arbeit zu finden und das Überleben seiner Mutter und seiner
kleinen Tochter zu sichern.
Nachdem ihm anfangs „ein geringer Lohn, Tagesstruktur und ein Platz zum
Schlafen“ ausreichen um zu überleben, findet er doch bald Freunde, eine Arbeit,
die ihn erfüllt und den Mut, eine Idee zu verwirklichen, die ihm nur kommen
konnte, weil er aufgebrochen war. - Getreu der Prognose seines in der Heimat
zurückgebliebenen Freundes Rudi: - „Nur die Findigen werden überleben.“
Ich wünsche Rose Tremains empathischen Roman über die Sehnsucht nach
Heimat, dem Gefühl der Entwurzelung und dem pragmatischen Überlebenskampf
vieler Emigranten, deren Geschichten sie sich erzählen ließ, aufgeschlossene
Leser, die ihren Mitmenschen nach der Lektüre des Buches, vielleicht mit mehr
Respekt begegnen und versuchen, die Geschichten hinter ihren Stirnen zu finden.

„Der weite Weg nach Hause“

Elvira Sperling, Thalia-Buchhandlung Bautzen

Lev, ein junger Mann aus Osteuropa, läßt Kind und Mutter in seinem Dorf zurück, um in London Geld zu verdienen. Eigentlich eine Geschichte, die so oder anders schon oft erzählt wurde. Aber wie die Autorin die Geschichte erzählt, ist mehr als bemerkenswert. Voller Wärme und mit leisem Humor wird geschildert, wie Lev sich durchschlägt, wie er seine Vorstellungen vom reichen England revidieren muß und wie es ihm trotz vieler Rückschläge gelingt ein neues Leben aufzubauen um stärker und erfahrener in seine Heimat zurückzukehren. Dieses Buch ist absolut lesenswert! Lev, ein junger Mann aus Osteuropa, läßt Kind und Mutter in seinem Dorf zurück, um in London Geld zu verdienen. Eigentlich eine Geschichte, die so oder anders schon oft erzählt wurde. Aber wie die Autorin die Geschichte erzählt, ist mehr als bemerkenswert. Voller Wärme und mit leisem Humor wird geschildert, wie Lev sich durchschlägt, wie er seine Vorstellungen vom reichen England revidieren muß und wie es ihm trotz vieler Rückschläge gelingt ein neues Leben aufzubauen um stärker und erfahrener in seine Heimat zurückzukehren. Dieses Buch ist absolut lesenswert!

„Ein Geschenk an den Leser“

Stefanie Willaredt, Thalia-Buchhandlung Bonn

Dieses Buch ist wie sein Titel:
leise Wehmut, sanftes Hoffen, auf ein kleines Glück und stilles Sehnen nach dem, was einmal war.
Eines meiner Lieblingsbücher diesen Herbst.
Rose Tremain hat den Lesern ein Geschenk gemacht.
Dieses Buch ist wie sein Titel:
leise Wehmut, sanftes Hoffen, auf ein kleines Glück und stilles Sehnen nach dem, was einmal war.
Eines meiner Lieblingsbücher diesen Herbst.
Rose Tremain hat den Lesern ein Geschenk gemacht.

„einfach schön“

Andrea Rauh, Thalia-Buchhandlung Erlangen


Der weite Weg nach Hause hat mir sehr gut gefallen. Lev ist in seiner unsicheren Art ein sehr charmanter Typ, die Geschichte gefühlvoll anrührend und poetisch erzählt.
Ich hätte noch ewig weiterlesen können.
Einfach toll!

Der weite Weg nach Hause hat mir sehr gut gefallen. Lev ist in seiner unsicheren Art ein sehr charmanter Typ, die Geschichte gefühlvoll anrührend und poetisch erzählt.
Ich hätte noch ewig weiterlesen können.
Einfach toll!

„Der weite Weg nach Hause“

Kathrin Regel, Thalia-Buchhandlung Wetzlar

Um seine Familie durchzubringen, zieht Lev von Osteuropa nach London. Der Leser begleitet ihn von seinem Einstieg in den Überlandbus, bei seiner Suche nach Arbeit und Wohnung, nach Liebe und Anerkennung. Man lernt Levs Heimat, seine Familie und seinen alten Freund Rudi kennen, der vor unkonventionellen Ideen und ihrer Realisierung nicht zurückschreckt und nie um einen Spruch verlegen ist.
Aber auch neue Freunde, eine neue Liebe und Levs, teils komische, teils tragische Erlebnisse im Londoner Alltag, nehmen den Leser für ihn ein und am Ende fühlt man sich, als hätte man einen neuen Freund gewonnen.
Ich finde „Der weite Weg nach Hause“ ist ein toller Roman mit einem alltäglichen Helden, dem nichts geschenkt wird und dessen Geschichte nachdenklich, traurig und glücklich zugleich macht. Gute Unterhaltung in einer tollen Sprache erzählt.
Um seine Familie durchzubringen, zieht Lev von Osteuropa nach London. Der Leser begleitet ihn von seinem Einstieg in den Überlandbus, bei seiner Suche nach Arbeit und Wohnung, nach Liebe und Anerkennung. Man lernt Levs Heimat, seine Familie und seinen alten Freund Rudi kennen, der vor unkonventionellen Ideen und ihrer Realisierung nicht zurückschreckt und nie um einen Spruch verlegen ist.
Aber auch neue Freunde, eine neue Liebe und Levs, teils komische, teils tragische Erlebnisse im Londoner Alltag, nehmen den Leser für ihn ein und am Ende fühlt man sich, als hätte man einen neuen Freund gewonnen.
Ich finde „Der weite Weg nach Hause“ ist ein toller Roman mit einem alltäglichen Helden, dem nichts geschenkt wird und dessen Geschichte nachdenklich, traurig und glücklich zugleich macht. Gute Unterhaltung in einer tollen Sprache erzählt.

„Von der Heimat in die Fremde - und zurück“

Liane Jaeger, Thalia-Buchhandlung Magdeburg, Allee-Center

Lev ist 42 Jahre alt und kommt aus der Ukraine.
Nachdem die örtliche Sägerei schließen musste, weil der komplette Wald gerodet wurde, und niemand neue Bäume angepflanzt hat, beschließt er seine Heimat zu verlassen.
Er geht nach London, um dort Geld für seine kleine Familie zu verdienen.
In der neuen Heimat läuft nicht alles wie geplant, aber er geht seinen Weg und vergisst dabei nicht seine Wurzeln.
Rose Tremains Roman hat mir gut gefallen, weil er sehr warmherzig und auch optimistisch ist.
Lev ist 42 Jahre alt und kommt aus der Ukraine.
Nachdem die örtliche Sägerei schließen musste, weil der komplette Wald gerodet wurde, und niemand neue Bäume angepflanzt hat, beschließt er seine Heimat zu verlassen.
Er geht nach London, um dort Geld für seine kleine Familie zu verdienen.
In der neuen Heimat läuft nicht alles wie geplant, aber er geht seinen Weg und vergisst dabei nicht seine Wurzeln.
Rose Tremains Roman hat mir gut gefallen, weil er sehr warmherzig und auch optimistisch ist.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
15
1
0
0
0

nicht im November lesen
von Daniela aus Berlin am 21.09.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

nach Die Farbe der Träume und Der unausweichliche Tag bin ich über die Bandbreite von Rose Tremain voll der Bewunderung. Sie schildert Lev extrem einfühlsam und langsam.Bewegt sich im Millieu der Einsamen zart und hoffnungsvoll.

Lesevergnügen pur
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 03.08.2011
Bewertet: Einband: Paperback

Für mich hätte der Weg nach Hause noch weiter gehen können. Emotionen wurden intensiv und treffend ausgedrückt. Ein berührendes Buch ohne kitschig zu sein.

Der weite Weg nach Haus
von Kerstin Hirth aus Coesfeld am 20.07.2010
Bewertet: Einband: Paperback

An einem fernen Ort weit weg von seinem Heimatdorf sucht Lev sein Glück. Doch es gilt, viele, viele Hürden zu nehmen! Ein phantastisches Buch über Trauer, Einsamkeit, Fremdheit auf der einen und Optimismus, Mut, Zuversicht und Freundschaft auf der anderen Seite.