Vier Arten, die Liebe zu vergessen

Roman

(7)
Emmis Tod bringt vier alte Schulfreunde wieder zusammen. Beinah zwei Jahrzehnte haben sie sich nicht gesehen, viel ist inzwischen geschehen. Und so verabreden sie sich noch am Grab für ein Wochenende in Venedig: Die vier wollen endlich herausfinden, was ihre Freundschaft ihnen wirklich wert ist - und was genau sie all die Jahre nicht losgelassen hat.
Portrait
Thommie Bayer, 1953 in Esslingen geboren, studierte Malerei und war Liedermacher, bevor er 1984 begann, Stories, Gedichte und Romane zu schreiben. Neben anderen erschienen von ihm »Die gefährliche Frau«, »Singvogel«, der für den Deutschen Buchpreis nominierte Roman »Eine kurze Geschichte vom Glück« und zuletzt »Weißer Zug nach Süden«.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 15.10.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30253-1
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,8/11,8/3 cm
Gewicht 273 g
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Buchhändler-Empfehlungen

Heike Heinlein, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Unterhaltung mit Tiefgang! Ich empfehle das allen Frauen, die schon immer mal Männergespraeche belauschen wollten und allen Männern, die Angst vor der Liebe haben! Unterhaltung mit Tiefgang! Ich empfehle das allen Frauen, die schon immer mal Männergespraeche belauschen wollten und allen Männern, die Angst vor der Liebe haben!

„Lebenswege“

Maria Kranke, Thalia-Buchhandlung Dresden

Am Grab ihrer ehemaligen sehr verehrten Lehrerin treffen sich vier Schulfreunde. Sie haben sich später aus den Augen verloren. Einer von ihnen, Michael, lebt in Venedig und lädt die alten Freunde spontan zu einem Treffen zu sich in die wunderbare Stadt ein. Doch merken sie an diesen gemeinsamen Tagen des Zusammenseins wie unterschiedlich ihr Leben verlaufen ist. Jeder hat Höhen und Tiefen erfahren und ist davon sehr stark geprägt.Die alte Freundschaft hat keine Chance einer "Neuauflage".

Wie Bayer diese vier verschiedenen Menschen beschreibt, hat mich sehr angesprochen und ich kann das Buch sehr empfehlen.
Am Grab ihrer ehemaligen sehr verehrten Lehrerin treffen sich vier Schulfreunde. Sie haben sich später aus den Augen verloren. Einer von ihnen, Michael, lebt in Venedig und lädt die alten Freunde spontan zu einem Treffen zu sich in die wunderbare Stadt ein. Doch merken sie an diesen gemeinsamen Tagen des Zusammenseins wie unterschiedlich ihr Leben verlaufen ist. Jeder hat Höhen und Tiefen erfahren und ist davon sehr stark geprägt.Die alte Freundschaft hat keine Chance einer "Neuauflage".

Wie Bayer diese vier verschiedenen Menschen beschreibt, hat mich sehr angesprochen und ich kann das Buch sehr empfehlen.

„ Buch über eine Männerfreundschaft und ein stimmungsvoller und unterhaltsamer Ausflug nach Venedig “

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Vier Männer sehen sich anlässlich einer Beerdigung wieder und verbringen im Anschluss einige Tage gemeinsam in Venedig. Während dessen betrachtet Bayer seine Protagonisten genau und zeichnet in wenigen Momentaufnahmen die unterschiedlichen Lebensentwürfe nach. Getragen wird die Geschichte von Michael, einem liebenswürdigen Mann um die Vierzig, der als „Zuschauer“, gesegnet mit ausreichend Geld, in den Tag hineinlebt, das Leben beobachtet und genießt. Seine Gedanken reflektiert er dann zuweilen in seinen Songtexten. Am Ende des Buches stellt nicht nur Michael fest, dass sich alte Freundschaften nach 20 Jahren nicht einfach wiederbeleben lassen, zu unterschiedlich Prägendes hat jeder in der vergangenen Zeit erlebt.
Bayer erzählt sehr angenehm und unterhaltsam in der ihm eigenen lakonischen Sprache von einer Männerfreundschaft. Bildhaft, zugewandt und sympathisch bringt er die Figuren dem Leser dabei so nahe, dass man gleichsam mit ihnen gemeinsam für die Zeit des Lesens lebt. Dass der Autor dabei zuweilen sehr klischeehaft seine Protagonisten spiegelt, hat meine Lesefreude nicht getrübt. Mir hat außerdem besonders die stimmungsvolle Beschreibung Venedigs gefallen, die die Faszination und Liebe des Autors für die Stadt jedem Leser nacherlebbar macht. Die Atmosphäre, die Bayer zu vermitteln vermag, und seine fundierten Kenntnisse empfehlen das Buch daher auch sehr als informative und unterhaltsame Vorbereitung auf eine Reise in die Lagunenstadt.

Vier Männer sehen sich anlässlich einer Beerdigung wieder und verbringen im Anschluss einige Tage gemeinsam in Venedig. Während dessen betrachtet Bayer seine Protagonisten genau und zeichnet in wenigen Momentaufnahmen die unterschiedlichen Lebensentwürfe nach. Getragen wird die Geschichte von Michael, einem liebenswürdigen Mann um die Vierzig, der als „Zuschauer“, gesegnet mit ausreichend Geld, in den Tag hineinlebt, das Leben beobachtet und genießt. Seine Gedanken reflektiert er dann zuweilen in seinen Songtexten. Am Ende des Buches stellt nicht nur Michael fest, dass sich alte Freundschaften nach 20 Jahren nicht einfach wiederbeleben lassen, zu unterschiedlich Prägendes hat jeder in der vergangenen Zeit erlebt.
Bayer erzählt sehr angenehm und unterhaltsam in der ihm eigenen lakonischen Sprache von einer Männerfreundschaft. Bildhaft, zugewandt und sympathisch bringt er die Figuren dem Leser dabei so nahe, dass man gleichsam mit ihnen gemeinsam für die Zeit des Lesens lebt. Dass der Autor dabei zuweilen sehr klischeehaft seine Protagonisten spiegelt, hat meine Lesefreude nicht getrübt. Mir hat außerdem besonders die stimmungsvolle Beschreibung Venedigs gefallen, die die Faszination und Liebe des Autors für die Stadt jedem Leser nacherlebbar macht. Die Atmosphäre, die Bayer zu vermitteln vermag, und seine fundierten Kenntnisse empfehlen das Buch daher auch sehr als informative und unterhaltsame Vorbereitung auf eine Reise in die Lagunenstadt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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von Sibylle Steinhauer aus Darmstadt am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Venedig, Musik, eine Katze, tiefgründige Charaktere und eine verzwickte Liebe sind klassische Zutaten bei Thommie Bayer - einfach gut und niemals kitschig!

von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein gelungener Einblick in Männerseelen und eine spannende Geschichte!

Erst als alle Karten offen liegen beginnt das Schiksal und die Spannung zuzuschlagen.Spät aber mächtig
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 19.10.2012
Bewertet: Hörbuch (CD)

Ich meine in den letzten Romanen von Thommie Bayer von Aprilwetter bis zu diesem eine einen "ausschweifend lebensbetrachtenden Stil" auszumachen. Das ist für den gemütlichen "Kaminfeuer mit Glas Rotwein"- Leser sicher ein ganz adäquater Lesestoff, um ein wenig in der eigenen Mitte-40ziger Vergangenheit zu schwelgen und am Ende einen Seufzer auszustoßen. So gings mir... Ich meine in den letzten Romanen von Thommie Bayer von Aprilwetter bis zu diesem eine einen "ausschweifend lebensbetrachtenden Stil" auszumachen. Das ist für den gemütlichen "Kaminfeuer mit Glas Rotwein"- Leser sicher ein ganz adäquater Lesestoff, um ein wenig in der eigenen Mitte-40ziger Vergangenheit zu schwelgen und am Ende einen Seufzer auszustoßen. So gings mir nämlich. Doch als alter Bayer Fan fragt man sich hier über 2/3 des Romans: Mann, Thommie, wo ist Deine Verve geblieben? Deine flotten Dialoge? Deine Originalität? Und vor allem:Die "unerhörte Situation", der außergewöhnliche Plott, die irre Konstellation (Aquarium, Spatz in der Hand,Singvogel) Will ich mir wirklich das banale Männergeschwätz der 4 Hauptdarsteller weiter antun. Ich fragte mich bis weit über die Hälfte des Romans: Thommie, was willst mit dem Roman sagen? Bayer schafft, nach Klärung der Grundsituation und der Verhältnisse der handelnden Personen, erstmal viel Atmosphäre. Wie bereite ich den besten Espresso vor? Mit Gaggia Maschine natürlich! Wo finde ich das beste touristenfreie Restaurant nachdem ich in Palladios Kirchen die Malerei der Renaissance goutiert habe.Wie grenze ich mich vom unwissenen Konsum Mob ab... Zwischen solcher Atmosphäre blitzen dann knurrende kurze Dialoge von den ehemaligen Freunden auf, die sich nach so langer Zeit wiedersehen und gegenseitig belauern... Mir war das lange Zeit zu langweilig. Da ich aber Bayer liebe, gab ich dem Roman eine 2. Chance und ließ ihn mir auf dem Weg zur Arbeit via eines AUDIOBOOK vorlesen. Doch welcher Schreck! Bernd Hölscher plättete mit seiner undifferenzierten "Charles Bronsen Cowboy Stimme" die feinsinnigsten und poetischsten Sätze,die Thommie Bayer je geschrieben hat, wie ein Hammer der auf Porzellan Figuren fällt. (Bitte lasst den guten Hölscher einen Roman aus einer "Noir" Serie lesen oder Daniel Depp ) Ich vergaß die ärgerliche Sprecherstimme erst, als in dem Roman endlich an die Substanz ging. ENDLICH WURDE DER ROMAN SO BRILLIANT UND ERGREIFEND DASS ICH NICHT MEHR DAVON LOSKAM. Jetzt ging es ans Eingemachte. Die M Charaktere, gewinnen an Farbe und Tiefe. Sie sind so verschieden veranlagt und dennoch findet sich jeder Mann in allen Typen irgendwie wieder. Hier mehr, da weniger. Das ist auch und besonders für Frauen interessant zu lesen und einzusehen. Die Schiksale und die Sehnsüchte, die jetzt aufflammen, finden wir alle in unseren Biografien. Mich nahm das so mit, dass ich eine halbe Nacht nicht schlafen konnte. Bayer trifft ins Schwarze und der Roman macht Sinn. Diese Qualität, dass wir Leser uns emotional wiedergespiegelt fühlen durch die Figuren und seine herausragende Sprache und Metaphorik,die nie zum Klischee neigt, stattdessen außergewöhnlich kreativ ist, diese Qualität ist preiswürdig. 5 Sterne hier, nationale und internationale Preise dort. Ich hätte mir allerdings mehr von dieser Tiefe FRÜHER gewünscht. Die "seelische action" schob sich dann fast in den Epilog rein. Sie springt erst am Ende auf und lässt uns dann allein. ...und wir sehn betroffen, der Vorhang fällt und alle Fragen offen ! Mein Wunsch: Mehr Plott, mehr Schicksal, weniger Lifestyle !!!