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Wolf Diaries

Drei Romane in einem Band

G. A. Aiken

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Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung

Dreifaches Aiken-Lesevergnügen: In einer kleinen Stadt in Texas lebt eine Wolfsmeute und verteidigt ihr Territorium und ihre Frauen eifersüchtig. Als ein neues Rudel auftaucht, ist die Spannung zwischen den Mitgliedern förmlich greifbar, denn die Wölfinnen aus Texas sehen verdammt gut aus, tragen gerne mal Cowboyhut und Stiefel – und sonst nichts …

"Der Leser kommt ohne Abstriche auf seine Kosten.", necroweb.de, 25.05.2014 20151120

G. A. Aiken ist New-York-Times-Bestsellerautorin. Sie lebt an der Westküste der USA und genießt dort das sonnige Wetter, das gute Essen und die Aussicht auf attraktive Strandbesucher. Ihre erfolgreichen Erotic-Fantasy-Reihen um die Drachenwandler, »Lions«, »Honey Badgers«, »Wolf Diaries« und »Call of Crows« erscheinen alle im Piper Verlag.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 976
Erscheinungsdatum 14.04.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-26930-8
Reihe Wolf Diaries
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 21,5/13,4/5 cm
Gewicht 865 g
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Karen Gerwig
Verkaufsrang 59352

Kundenbewertungen

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All in one
von einer Kundin/einem Kunden aus Darmstadt am 20.11.2017

Alle drei "Wolf Diaries"-Teile in einem, damit man nicht gestört werden kann, während man diese witzigen, süchtigmachenden und schlagfertigen Dialoge liest. Und dass es nicht nur um Wölfe geht, macht das alles noch viel spannender.


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  • Kapitel3
    "Wisst ihr was", verkündete Angelina ihren zwei Freundinnen leise, "ich glaube, ich muss noch beim Metzger vorbei. Ich brauche Frischfleisch."
    "Eine ordentliche, dicke Fleischwurst wäre auch nicht schlecht", fügte Sara hinzu. Dann begannen sie und Angelina über die "heißen Typen" zu kichern, die eben Marrecs Laden betraten.
    "Machen euch diese Leute eigentlich überhaupt keine Angst?", fragte Miki mit gedämpfter Stimme.
    Sara beobachtete die Gruppe. Zugegebenermaßen verhielten sie sich anders als jeder Motorradclub, den sie je erlebt hatte. Freundschaftlich, aber höflich. Liebevoll und spielerisch, aber nicht im Entferntesten sexuell, abgesehen von ein paar.
    Ein großer, unglaublich gut aussehender Mann kam zu Casey herüber. Seine Haare waren grauer als ihre, doch sie wirkten frühzeitig ergraut. Er hatte nur wenige Falten. Casey lächelte über das ganze Gesicht, sobald sie ihn sah. Er erwiderte das Lächeln, küsste sie aber nicht zur Begrüßung. Stattdessen rieb er seinen Kopf zart an ihrem. Schnupperte unter ihrem Kinn, schob ihre Haare beiseite und leckte die Narbe in ihrem Nacken.
    Angie bemerkte es nicht; sie war zu beschäftigt damit, auf ihre Hände zu starren und über den abgeblätterten Nagellack zu schimpfen. Doch Miki sah es.
    "Okay. Macht dir das Angst?"
    Sara zuckte mit den Schultern und antwortete ehrlich: "Ich fand das irgendwie süß. Abgefahren, aber süß." Sie war daran gewöhnt, dass Biker ihren Frauen mitten im Laden in den Schritt fassten und ihnen die Zunge in den Hals schoben. Es wirkte immer so, als wollten sie sie gleich direkt hier auf dem Boden des Geschäfts vögeln. Doch was sie eben gesehen hatte, war Zuneigung. Sie selbst hatte so etwas noch mit keinem der Männer erlebt, mit denen sie im Lauf der Jahre zusammen gewesen war. Nette Kerle, die sie immer nur bis zu einem bestimmten Punkt an sich herangelassen hatte. Nie fiel die Mauer, die sie um sich aufgebaut hatte, oder wie ihre Freundinnen es nannten: "die Rüstung". So fühlte sie sich sicherer, aber es hielt natürlich auch jeden Mann, der gute Absichten hatte, auf Armeslänge fern.
    Noch ein Mann kam herein. Blond und vielleicht eher in ihrem Alter. Aber er war groß wie ein Scheunentor. Wie ein blonder Eisbär. Nur Muskeln und Kraft. Er erinnerte Sara an die Wikinger in einem von Mikis Computerspielen. Ihm fehlte nur der gehörnte Helm. Er begrüßte ein paar der Frauen, aber meistens mit einem Schulterklopfen oder Nicken. Doch als er Miki sah, war es, als hätte ihm jemand einen Stein über den Kopf gezogen. Er wirkte benommen und lief gegen eine Wand.
    Sara drehte sich zu Marrec um und versuchte, ihr Lächeln zu verbergen. Er war zu Casey hinübergegangen, um den älteren Biker zu begrüßen, mit dem Casey leise sprach. Als sie fertig war, sahen sich die beiden Männer eindringlich an und schüttelten sich schließlich die Hände. "Yates ist mein Name. Und ich weiß das wirklich zu schätzen", sagte er mit aufrichtiger Wärme in der Stimme.
    Marrec nickte. "Kein Problem. Denkt nur daran, wem dieses Gebiet gehört."
    Daraufhin lächelte Yates. "Das ist kein Problem, glaube ich."
    Sara und Miki blickten sich stirnrunzelnd an. Sara hatte Marrec noch nie so territorial erlebt. In seinen Laden kamen ständig Biker, aber er hatte nie so besorgt gewirkt wie bei dieser Gruppe. Dabei erschienen ihr diese Leute geradezu verspielt im Vergleich zu einigen der harten Kriminellen, die im Lauf der Jahre über die Schwelle von Marrecs Geschäft getreten waren.
    All das ließ Mikis Intellekt auf Hochtouren arbeiten. Und Sara wusste, dass ihre Freundin schon wieder kurz davor war, etwas vollkommen Unangemessenes zu sagen.
    Angelina dagegen war vollkommen damit beschäftigt, vor einem Spiegel, der zum Aufprobieren von Sonnenbrillen gedacht war, Lipgloss aufzulegen. Angie war eine Frau, die sich nicht so schnell über Dinge aufregte, die sie nicht in der Hand hatte. Wenn sie sich auch ihre Zen-mäßige Gelassenheit erst durch jahrela