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Was am Ende bleibt

Roman

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Paula Fox’ bis heute berühmtester Roman "Was am Ende bleibt", der seinerzeit mit Shirley MacLaine verfilmt wurde, gehört inzwischen zum Kanon der amerikanischen Literatur. Er erzählt von Sophie und Otto Brentwood, einem kinderlosen, recht wohlhabenden Ehepaar, das ein Backsteinhaus in Brooklyn bewohnt. Sophie, die gelegentlich französische Bücher übersetzt und Drehbücher schreibt, lebt vor allem vom Geld ihres als Anwalt sehr gut verdienenden Mannes, fühlt sich in ihrer Ehe aber immer unwohler und leerer.

Ein kleiner Vorfall, der Biss einer streunenden Katze, wächst sich zur lebensbedrohenden Krise aus, Pannen, Missverständnisse und Streitigkeiten enthüllen die Fragilität ihres Ehe- und Gesellschaftslebens. Faszinierend ist, wie Paula Fox privates Unglück und gesellschaftliche Verfallserscheinungen subtil aufeinander bezieht und dabei ganz im Bereich des Menschlich- Abgründigen bleibt.

Portrait
Paula Fox wurde am 22. April 1923 in New York City geboren. Ihre Eltern - der Vater war irisch-englischer Abstammung, ihre Mutter kam aus Kuba - ließen sie zunächst bei einem Pastor aufwachsen, mit sechs Jahren kam Paula Fox in ein Kinderheim nach Kalifornien. Zwei Jahre später zog sie zu der Familie ihrer Mutter nach Kuba, wo sie auf einer Zuckerrohrplantage lebte. Bis zu ihrem 12. Lebensjahr war Paula Fox bereits auf neun verschiedene Schulen gegangen. 1933 kehrte sie zusammen mit ihrer Großmutter nach New York zurück, wo sie auch heute noch lebt.
Für das Gesamtwerk ihrer Kinderbücher wurde sie 1978 mit dem Hans-Christian-Andersen-Preis ausgezeichnet.
Die Wiederentdeckung ihres 1971 erstmals erschienenen Romans "Was am Ende bleibt" wurde in Deutschland zu einem großen Überraschungserfolg. Von ihr sind sechs Romane und zahlreiche Kinderbücher erschienen.

Eike Schönfeld, geb. 1949, übersetzt aus dem Englischen, u. a. Werke von Martin Amis, Nicholson Baker, Saul Bellow, Jeffrey Eugenedis, Henry Fielding, Jonathan Franzen, J.D.Salinger. Er erhielt den Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzung und den Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis. Im Jahr 2014 wurde ihm der Internationale Hermann-Hesse-Preis für seine Übersetzungen des Werkes von Nicholson Baker verliehen.

Jonathan Franzen, 1959 geboren, erhielt für seinen Weltbestseller "Die Korrekturen" 2001 den National Book Award. Er veröffentlichte weitere Romane. Seit 2010 ist er Mitglied der Berliner Akademie der Künste, 2013 wurde ihm für sein Gesamtwerk der WELT-Literaturpreis verliehen. Jonathan Franzen lebt in New York und Santa Cruz, Kalifornien.
Jonathan Franzen, born 1959, is the winner of the 2001 National Book Award for fiction. He lives in New York City.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 251
Erscheinungsdatum 12.03.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-64711-6
Verlag C. H. Beck
Maße (L/B/H) 20,9/12,9/2,7 cm
Gewicht 359 g
Originaltitel Desperate Characters
Auflage 1
Übersetzer Sylvia Höfer, Jonathan Frantzen, Eike Schönfeld, Jonathan Franzen
Verkaufsrang 79210
Buch (gebundene Ausgabe)
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Mit diesem Buch ist Paula Fox ein kleines Meisterwerk gelungen. Sophie und Otto Bentwood sind ein wohlsituiertes Ehepaar der gehobenen New Yorker Mittelschicht, die versteckten Spannungen sind förmlich mit jedem Satz spürbar und lassen die miteinander geteilte Leere erahnen. Eines meiner Lieblingsbücher!

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Gesellschaftsroman New York um 1970
von einer Kundin/einem Kunden aus St. Gallen am 29.03.2019

Was ein Katzenbiss alles auslöst... Ein psychologisch, genau beobachtend, mit wunderbaren, klaren sprachlichen Ausdrücken geschriebener Gesellschaftsroman. Sehr lesenswert.