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Barbarella

Die Handlung spielt auf dem Planeten Lythion im Jahr 40000. Barbarella, vom Präsidenten der Erde auf unbekannte Planeten geschickt, um einem Wissenschaftler eine Geheimwaffe abzujagen, ist auf Lythion zur Notlandung gezwungen. Sie agiert wie ein weiblicher James Bond und überwältigt das Böse in Form von Robotern und Monstern mit Hilfe des Engels Pygar. Zugleich belohnt sie völlig ungehemmt die gutaussehenden Männer, die ihr bei allen Abenteuern zur Seite stehen. "Barbarella" greift den Geist der frühen amerikanischen Comicstrips wieder auf und ist durch die gleiche Kühnheit und Originalität, die gleiche Mischung aus Fantasie, Humor, Schönheit und Schrecken, Grausamkeit und Erotik gekennzeichnet, die die Comics so populär machten.
RezensionBild
Das Bild (2,35:1; 1080p) mag modernen Ansprüchen nicht immer genügen, ist jedoch für so einen kleinen, alten Film wirklich gut gelungen. Die Schärfe ist gut bis sehr gut und weist nur vereinzelt Schwächen auf, die oft Effektszenen betreffen. Der Kontrast ist ausgewogen, der Schwarzwert satt und die Farben kräftig und natürlich. Die Kornstruktur des Filmmaterials wurde beibehalten, was zu einem deutlichen Rauschen, aber auch zu einem starken filmischen Look führt. Die meisten groben Unsauberkeiten und Verschmutzungen wurden entfernt. Nur noch ein paar Dropouts lassen sich beobachten. Die Kompression arbeitet makellos.
RezensionTon
Englisch: Dolby TrueHD 2.0 Mono
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Mono
Französisch: Dolby Digital 2.0 Mono
Spanisch: Dolby Digital 2.0 Mono

Es gibt optionale deutsche, englische, französische, spanische, niederländische, dänische, finnische, norwegische, schwedische und japanische Untertitel.

Die deutsche Tonspur in Dolby Digital 2.0 Mono klingt etwas dünn und weist dazu einige Altersspuren auf. Die Dialoge bleiben zwar stets verständlich, aber die Unsauberkeiten in Form von Zischen, Rauschen und leichten Verzerrungen sind nicht zu überhören. Die englische OF klingt dagegen frischer, kraftvoller und dynamischer und das sowohl im Hochton- als auch im Bassbereich. Auch hier sind einige kleinere Unsauberkeiten zu hören, doch das weitaus subtiler.
RezensionBonus
Keine Extras.

Anmerkung: Sogar der Trailer von der US-Blu-ray wurde hier eingespart.
Zitat
BARBARELLA (Frankreich, Italien, 1968) ist die Adaption eines französischen Comics von Jean-Claude Forest und ein typisches Produkt seiner Zeit. Das Aufbruchsgefühl, die revolutionäre Stimmung und der Sinn nach Frieden, Harmonie und freier Liebe, sprich Sex, waren der Hintergrund für so einen Stoff. All dies wurde lose mit einer simplen Sci-Fi-Handlung verbunden, die ziemlich absurd ist, aber auch kaum mehr als ein Aufhänger für möglichst viele seltsame Situationen zu funktionieren hat.

Im Grunde ist dies ein schlechter Film, der unfreiwillig komisch und größtenteils recht langweilig ausfiel. Er kommt mit einem schlechten Script, schwachen Schauspielern und schon damals schlechten Effekten, die stets als solche zu erkennen waren, daher. Allerdings hat der Film einen hohen Camp- und Trash-Faktor, und das ist die gute Nachricht daran. Immerhin ist alles was man zu Gesicht bekommt absolut übertrieben und stets Over-the-Top.

Es gibt diverse kleine Schauwerte, wie die abgefahrenen Kostüme, die schrägen Sets mit einer Ausstattung voller Teppiche, Felle und Plastiksachen und einer Jane Fonda in den besten Jahren, die mal nackt und mal halbnackt in sexy Kostümchen durch die Kulissen hüpft. Keine Idee ist zu abgedreht, um sie nicht in diesem Film zu finden. Angefangen wird mit einem Striptease in der Schwerelosigkeit und am Ende bekommt man sogar eine Sex-Folter-Maschine, eine \"Lust-Orgel\", zu sehen.

Inszeniert wurde der Film von Regisseur Roger Vadim, der zu jenem Zeitpunkt praktischerweise mit Jane Fonda verheiratet war (allerdings davor auch schon mit Brigitte Bardot) und produziert wurde das Ganze vom legendären Dino de Laurentiis. Neben Jane Fonda in der Hauptrolle finden sich Ugo Tognazzi, Anita Pallenberg, David Hemmings, Marcel Marceau und John Phillip Law in den Nebenrollen.

Trotz oder gerade wegen all der Defizite erlangte der Film einen gewissen Kultstatus und dient seitdem als Inspiration und Ideenlieferant für alles Mögliche. Die Band Duran Duran ließ sich z.B. von diesem Film inspirieren und benannte sich nach dem Wissenschaftler Durand-Durand, gespielt von Milo O\'Shea, der hier von Barbarella gesucht und bekämpft wird.

Wer sich also damit zufrieden gibt, einen psychedelisch anmutenden, kunterbunten und sinnfreien Trip zu goutieren, der kommt hier voll auf seine Kosten. Allen anderen mag man eher zu alternativer Kost raten.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium Blu-ray
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 16 Jahren
Erscheinungsdatum 06.12.2012
Regisseur Roger Vadim
Sprache Deutsch, Dänisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Japanisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch, Spanisch (Untertitel: Deutsch, Englisch, Japanisch, Spanisch, Schwedisch, Finnisch, Dänisch, Französisch, Holländisch)
EAN 4010884210163
Genre Abenteuer/Science Fiction/Fantasy
Studio Paramount Home Entertainment
Spieldauer 98 Minuten
Bildformat HD (1080p), Widescreen (2,35:1)
Tonformat Deutsch: DD Mono, Französisch: DD Mono, Spanisch: DD Mono, Englisch: Dolby TrueHD
Verkaufsrang 2.113
Verpackung Blu-ray Softbox Standard
Film (Blu-ray)
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Kundenbewertungen

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Sci Fi
von Patrick Nagl aus Wien am 11.04.2011
Bewertet: Medium: DVD

Ein Sixties Science Fiction Klassiker der Superlative. Jane Fonda und David Hemmings in einem Streifen. Ein brilliantes Spektakel!