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Das Mädchen, das den Himmel berührte

Roman

Luca Di Fulvio

(37)
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Beschreibung

Wie wird ein junger Tagedieb, der seine Kindheit in einer Höhle verbrachte, zu einem glühenden Verfechter der Freiheit? Wie wird ein jüdischer Überlebenskünstler zu einem anerkannten Arzt? Und wie wird ein Mädchen mit einem schweren Schicksal zu einer Aufsehen erregenden Modeschöpferin?

Die Antwort liegt in Venedig. Denn dort, im Labyrinth der Gassen und Kanäle der geheimnisvollsten Lagune Europas, zwischen der Pracht San Marcos und dem Elend der Spelunken von Rialto, findet sich das gesamte Panorama des Lebens - Eine atemberaubende Geschichte von kühnen Lebensträumen - und von einer Liebe über alle Grenzen hinweg

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 25.03.13
Der Italiener Luca Du Fulvio berührt mit seinen Geschichten die Herzen der Leser! Sein Vorgängerroman Der Junge, der Träume schenkte wurde zum Megabestseller. Mit Das Mädchen, das den Himmel berührte knüpft er nun an diesen außergewöhnlichen Erfolg an. Weit mehr als ein historischer Roman, eine spannende und zeitlose Geschichte, von der man keine Seite missen möchte.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 973
Erscheinungsdatum 15.02.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-16777-7
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 18,8/12,6/5,8 cm
Gewicht 608 g
Originaltitel Mercurio
Auflage 14. Auflage 2013
Übersetzer Katharina Schmidt, Barbara Neeb
Verkaufsrang 6983

Buchhändler-Empfehlungen

Historischer Schmöker!

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Wie in " Der Junge der Träume schenkte" entführt uns Luca di Fulvio in einer anderen Welt und in einer anderen Zeit. Giuditta und ihr Vater, Mercurio, Zolfo und Benedetta und viele Anderen bevölkern die Straßen und Armenviertel Venedigs und entführen uns in eine Geschichte die alles hat was ein spannender Schmöker braucht: Liebe, Intrigen und jede Menge Abenteuer. Wer gut recherchierte, fundierte und auf historische Figuren basierende Romane sucht wird enttäuscht sein, wer aber gute Unterhaltung und eine spannende Geschichte schätzt wird viel Freude an diesem Schmöker haben! Philipp Schepmann liest so gut, dass man förmlich an seinen Lippen hängt. Man fiebert und leidet mit den Protagonisten, denen er Leben einhaucht, mit. Zehn Stunden Spannung für die nächste Italienreise. Der nächste Stau darf kommen!

Das Mädchen, das den Himmel berührte

Jana Torge, Thalia-Buchhandlung Freital

Wenn man mit dem Finger einen Stern am Himmel berührt, kann man sich überall hin wünschen. Das macht auch Giuditta. Sie kam mit ihrem Vater, einem Hochstapler, nach Venedig um dort ein besseres Leben zu führen. Das erhoffte sich auch Mercurio und seine Freunde. Aber Venedig ist voller Gefahren, Betrügereien, Verschwörungen und Armut. Ein sehr spannender historischer Roman.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
37 Bewertungen
Übersicht
16
9
9
2
1

spannender, facettenreicher historischer Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Grandvaux am 25.11.2020

Problemlos taucht man in das Italien des 16. Jahrhunderts ein und bekommt eine vielseitige Schilderung des Lebens ins letzte Detail beschrieben, wie Kleider, Essen, Strassen, Schiffe, ......Die Charaktere werden nicht schwarz-weiss geschidert, sondern mit vielen Nuancen und auch Widersprüchen. Sehr realistisch. Spannend bis zu... Problemlos taucht man in das Italien des 16. Jahrhunderts ein und bekommt eine vielseitige Schilderung des Lebens ins letzte Detail beschrieben, wie Kleider, Essen, Strassen, Schiffe, ......Die Charaktere werden nicht schwarz-weiss geschidert, sondern mit vielen Nuancen und auch Widersprüchen. Sehr realistisch. Spannend bis zur letzten Seite.

Liebe - Träume - Ziele - Hoffnung - Wut - Hass - Rache
von summerfeeling9 am 26.05.2020

Mit diesem Buch wird man in das Italien des 15. Jhdt. zurückversetzt, genauer gesagt spielt der Großteil der Handlung in Venedig, in einer Stadt aus einem Labyrinth mit Gassen und Kanälen, wo Elend und Reichtum eng nebeneinander liegen. Man lernt in dem Roman einige Charaktere kennen, die man nicht so schnell wieder vergess... Mit diesem Buch wird man in das Italien des 15. Jhdt. zurückversetzt, genauer gesagt spielt der Großteil der Handlung in Venedig, in einer Stadt aus einem Labyrinth mit Gassen und Kanälen, wo Elend und Reichtum eng nebeneinander liegen. Man lernt in dem Roman einige Charaktere kennen, die man nicht so schnell wieder vergessen kann. Den Betrüger Mercurio, der das Herz am rechten Fleck trägt und ein guter Junge ist. Er hat große Träume und Ziele - er möchte sein Geld anständig verdienen un einen Ort an dem alle Menschen frei sind, vor allem möchte er Freiheit für seine große Liebe Giuditta. Giuditta ist ein jüdisches Mädchen, in das sich Mercurio unsterblich verliebt. Die Liebe beruht auf Gegenseitigkeit. Doch durch die Tatsache, dass das Mädchen Jüdin ist, ist ihre Freiheit bereits eingeschränkt und durch Hinterlist wird ihrer großen Liebe auch Einhalt geboten und Giuditta wird als Hexe angeklagt - kann ihr Mercurio das Leben retten und Freiheit schenken? Giudittas Vater, der eine Art Lebenskünstler ist und sich als Arzt ausgibt. Da er seiner Leidenschaft so passioniert nachgeht, wird er zu einem wirklichen Arzt. Da er vor allem Huren behandelt, die am Rande der Gesellschaft stehen, wird er auch Hurendoktor genannt aber findet darin seine wirkliche Berufung. Scarabello, der schwarze Ritter, finsterer Geselle über Venedig, der doch kein so ein schlechter Mensch ist wie er immer glaubt und auf seinem Sterbebett wahre Größe zeigt. Benedetta, die durch Hass und Wut geleitet wird aber im Grunde genommen ein verlassenes kleines Mädchen ist und Zolfo, der über Umwege und falsche Einflüsse erst seinen Weg im Leben finden muss. Diese und noch einige andere großartigen Charaktere und der gute Schreibstil des Autors machen die Geschichte einzigartig schön. Man fühlt sich in eine andere Zeit versetzt. Man könnte nur die Geschichte ein bisschen kürzer halten, denn das Buch umfasst knapp 1000 Seiten. Aber ansonsten eine klare Lesempfehlung von mir und 4 Sterne.

Berührend, mitreißend, spannend, atmosphärisch
von Julia Matos am 25.11.2018

Belletristik mit historischen Bezügen, die mich zum Schwärmen bringt: Die Figuren sind sehr tiefgründig gezeichnet, sodass sie richtig echt wirken. Die teils extremen charakterlichen Entwicklungen sind spannend und stimmig gestaltet. Meine Lieblingsfiguren Mercurio und Giuditta brachten mich zum Mitfühlen, Mitleiden, Mitfreuen.... Belletristik mit historischen Bezügen, die mich zum Schwärmen bringt: Die Figuren sind sehr tiefgründig gezeichnet, sodass sie richtig echt wirken. Die teils extremen charakterlichen Entwicklungen sind spannend und stimmig gestaltet. Meine Lieblingsfiguren Mercurio und Giuditta brachten mich zum Mitfühlen, Mitleiden, Mitfreuen. Es treten viele interessante und wichtige Nebenfiguren auf, über deren Hintergründe und Motive sich spekulieren lässt. Einige davon habe ins Herz geschlossen. Sehr gut gefällt mir, dass die Bösewichte nicht schlichtweg böse sind, sondern dass sich der Autor die Mühe macht darzulegen, wie sie so geworden sind. Hierdurch bauen sich auch Mitgefühl und Verständnis für diese Widersacher auf. Keine Schwarz-Weiß-Zeichnung in Sicht. Hier bekommt man sehr viel komplexe und dabei nachvollziehbar bleibende Handlung zu bieten. Und das Gefühl, sich gut ins Italien des 16. Jahrhunderts hineinversetzen zu können. Ein kleiner Wissenszuwachs, z. B. zum Konflikt zwischen Christen und Juden und zum venezianischen Schiffbau, ist eingetreten. Es gibt viele kreative Ideen, Wendungen und Überraschungen. Die Beschreibungen (Aussehen und Beschaffenheit der Stadtviertel und ihrer Bewohner, Architektur, Gerüche, etc.) bleiben im Gedächtnis und lassen tief in die Atmosphäre eintauchen. Der Italiener Luca Di Fulvio schreibt spürbar mit Leidenschaft. Ich möchte keine einzige der fast 1000 Seiten missen. Und habe mir sogleich weitere Bücher dieses Autors beschafft.


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