Das Rettungsboot

Tallulah Bankhead, William Bendix, John Hodiak, Mary Anderson, Henry Hill

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Beschreibung

s/w Während des Zweiten Weltkriegs wird ein Schiff von einem deutschen U-Boot bombardiert, beide sinken. Die Überlebenden des Schiffs retten sich in einem der Boote - allesamt unterschiedlicher Herkunft: ein internationaler Journalist, ein reicher Geschäftsmann, ein Funker, eine Krankenschwester, ein Steward, ein Seemann und ein Ingenieur mit kommunistischen Neigungen. Die Probleme beginnen, als sie einen Mann aus dem Wasser ziehen, der zur Besatzung des deutschen U-Boots gehört.

Das Bild des Filmes liegt im originalen Format von 1,37:1 (1080p) vor. Die Qualität ist dabei gut, wenngleich nicht perfekt. Die Schärfe schwankt ein wenig zwischen gut und befriedigend. Der Kontrast ist nicht immer ganz ausgewogen, so dass in sehr dunklen Flächen schon mal Details verschluckt werden. Der Schwarzwert ist überwiegend gut. Dem Filmkorn wurde augenscheinlich nicht versucht mit Filtern beizukommen, so dass die Kornstruktur erhalten blieb und dementsprechend auch ein gewisses Bildrauschen. Der Film weist auch einige Altersspuren auf. So sind zahlreiche Laufstreifen, kleinere Verschmutzungen und leichte Kratzer zu sehen. Trotz kleinerer Einbußen sieht die Blu-ray also dennoch recht gut aus.

Die Extras bestehen aus dem zweiteiligen TV-Interview Eine Unterhaltung mit Alfred Hitchcock (Teil 1 & 2 jeweils ca. 25 min, SD) und dem Making of DAS RETTUNGSBOOT (ca. 20 min, SD), das die Entstehung des Filmes beleuchtet und Interviews u.a. mit Hitchcocks Tochter Pat Hitchcock O\'Connell und Filmwissenschaftler Drew Casper enthält.

Der Audiokommentar von Drew Casper, der seinerzeit noch auf der MGM-DVD vorhanden war, ist leider nicht vorhanden.

Die Extras liegen alle in Englisch mit optionalen deutschen Untertiteln vor.

Deutsch: DTS-HD Master Audio 1.0 Mono
Englisch: DTS-HD Master Audio 1.0 Mono

Der deutsche Ton klingt zwar recht hell, aber die Tonhöhe scheint nicht recht zu passen. Wirklich gravierende Fehler weist die Spur aber nicht auf. Unsauberkeiten in den Dialogen sind eher marginal. Die Synchro wurde aber inhaltlich verfälscht, da hier aus dem deutschen U-Boot-Kapitän ein holländischer Seemann gemacht wurde, um den Nazi-Aspekt abzuschwächen oder zu verwischen. Kein schöner Zug. Die OF hört sich natürlicher an, ist ebenfalls frei von gröberen Fehlern, klingt aber bei der Musik dumpfer als die DF.

Es gibt zwar optionale deutsche Untertitel, aber die sind nur für die englischsprachigen Stellen. Die deutschsprachigen Szenen wurden nicht übersetzt.

LIFEBOAT (USA, 1942) ist Alfred Hitchcocks spielfilmlanger Propaganda-Beitrag zum Krieg. Daneben realisierte er noch zwei Kurzfilme und eine Doku. Er machte aber kein plattes, patriotisches Melodram daraus, sondern ein minimalistisches, kammerspielartiges Drama.

Das Rettungsboot ist ein Mikrokosmos des Zweiten Weltkrieges: Briten, Amerikaner und Deutsche sind vertreten und es werden sogar Klassenunterschiede aufgehoben. Hier sind alle gleich: Reich und arm, oben und unten, Kapitalisten und Kommunisten, Nazis und Alliierte.

Die Darstellung des deutschen Kapitäns geriet komplex, ja, geradezu zwiespältig, wofür sich Hitchcock sogleich bis heute anhaltende Kritik einhandelte. Er sah sich dem Vorwurf ausgesetzt, er stelle Nazis zu positiv dar, als intelligenter als alle anderen im Boot, klarer, zielstrebiger und notfalls auch egoistischer als die Anderen. Doch das war Hitchcocks Ziel, aufzuzeigen, dass die Alliierten zusammenhalten müssen, gegen einen klugen, gewieften, übermächtigen und vielfach überlegenen Gegner. Die überlebende Besatzung (= die Alliierten) ist dagegen zerstritten und verwickelt sich in kräfteraubende, sinnlose Klassenkämpfe. So ist der Konflikt stark symbolträchtig und eine Parabel auf das damalige Geschehen. Auch am Ende sehen die Sieger nicht gerade reizvoll aus, denn Hitchcock zeigte, wie zivilisierte Menschen zu Tieren werden können und einem Blutrausch erliegen. Wahrlich kein schöner Anblick.

Neben der großartigen Tallulah Bankhead ragt im Cast vor allem der seinerzeit aus Deutschland geflüchtete Walter Slezak als Kapitän heraus, aus dem in der deutschen Synchro ein holländischer Seemann gemacht wurde, um den Nazi-Aspekt zu vertuschen. Ein weiteres Beispiel übler Zensur und dummer politischer Korrektheit.

In der Originalfassung hingegen ist LIFEBOAT - DAS RETTUNGSBOOT ein bemerkenswertes Kleinod, das zwar nicht mit Hitchcocks Meisterwerken wie VERTIGO, PSYCHO, REAR WINDOW oder NORTH BY NORTHWEST mithalten kann, aber dennoch ein weiteres hochinteressantes, wenngleich oftmals wenig beachtetes Stück großes Kino ist.

Produktdetails

Medium Blu-ray
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 04.12.2012
Regisseur Alfred Hitchcock
Sprache Deutsch, Englisch (Untertitel: Deutsch)
EAN 4010324038784
Genre Thriller/Kriegsfilm
Studio Concorde
Originaltitel Lifeboat
Spieldauer 97 Minuten
Bildformat 4:3 (1,33:1), HD (1080p)
Tonformat Deutsch: DTS HD 1.0, Englisch: DTS HD 1.0
Produktionsjahr 1943

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