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Ein Fall für Kostas Charitos

Ein Fall für Kostas Charitos 7

(18)
Reiche Griechen zahlen keine Steuern. Arme Griechen empören sich darüber, oder sie verzweifeln ob ihrer aussichtslosen Lage. Im zweiten Band der Krisentrilogie tut ein selbsternannter »nationaler Steuereintreiber« weder das eine noch das andere: Er handelt. Mit Drohbriefen, Schierlingsgift und Pfeilbogen – im Namen des Staates.
Rezension
Moritz Revermann, Thalia-Buchhändler und Krimi-Süchtiger:
"Nie sollte man den Schluss eines Krimis verraten, aber ein Zitat, welches nicht den Täter preisgibt, sondern viel über die Stimmung der Figuren und die Intention des Autoren aussagt, das darf man wohl: "Eins noch, Herr Kommissar: Der griechische Staat ist weltweit die einzige Mafia, die es geschafft hat, bankrottzugehen. Alle anderen kriminellen Vereinigungen blühen und gedeihen." Wenn ich an Griechenland denke, sehe ich tiefblaues Meer vor mir, leckeres Essen in der Taverne mit Wein aus Halbliterkrügen, stahlblauen Himmel und vor allem herzliche Menschen, die unaufgeregt dem Alltag nachgehen... Urlaub, eben. Griechenland kann auch anders. Ganz anders. Petros Markaris zeigt uns in "Zahltag" die eher hässliche Seite des Alltags für die griechischen Bürger. In Kriminalliteratur gegossene Sozialkritik; es geht um Korruption, Steuerhinterziehung, Bestechung, juristische Zaubertricks, ein Leben auf Pump. Kurzum: ein Land wie ein Selbstbedienungsladen, in dem man nur gierig und gefräßig genug sein muss. Der Rest darbt. Unser charmant-resignativer Kommissar Charistos sucht in diesem Roman einen Serienmörder, der in Athen Steuersünder richtet. Brisantes Thema, lakonisch, böse, zumindest ironisch im Ton. Gute Urlaubslektüre - nicht nur auf Kreta..."
Portrait
Petros Markaris, geboren 1937 in Istanbul, ist Verfasser von Theaterstücken und Schöpfer einer Fernsehserie, er war Co-Autor von Theo Angelopoulos und hat deutsche Dramatiker wie Brecht und Goethe ins Griechische übertragen. Mit dem Schreiben von Kriminalromanen begann er erst Mitte der neunziger Jahre und wurde damit international erfolgreich. Er hat zahlreiche europäische Preise gewonnen, darunter den ›Pepe-Carvalho-Preis‹ sowie die ›Goethe-Medaille‹. Petros Markaris lebt in Athen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 512 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.08.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783257601862
Verlag Diogenes Verlag AG
Dateigröße 1755 KB
Übersetzer Michaela Prinzinger
Verkaufsrang 19.766
eBook
11,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Einblick in die griechische Seele“

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Im zweiten Teil seiner Krisen-Trilogie um die griechische Euro-Pleite nimmt sich Markaris` Mörder die Steuersünder vor - und gibt dem Autor somit ausreichend Gelegenheit, die Feinheiten der griechischen Steuerpolitik zu erklären, zu beleuchten und deren Sinnhaftigkeit in Frage zu stellen.
Auf seine ihm eigene leise, eindringliche Art lässt uns Petros Markaris tief in die Seele seiner Landsleute schauen - und vieles davon ist mir auch als deutsche Seele nicht fremd.
Unbestechlich tapfer nimmt Komissar Charitos die Mühen in Kauf, den zähflüssigen Steuerdschungel zu durchschauen, um den Tatmotiven des Mörders auf die Spur zu kommen - und muss gleichzeitig in seiner eigenen kleinen Familienwelt der wirtschaftlichen IST Situation ins Auge sehen, die einer kleinen Tragödie gleich zu kommen droht.
Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Fall des sympathischen Kostas Charitos!
Im zweiten Teil seiner Krisen-Trilogie um die griechische Euro-Pleite nimmt sich Markaris` Mörder die Steuersünder vor - und gibt dem Autor somit ausreichend Gelegenheit, die Feinheiten der griechischen Steuerpolitik zu erklären, zu beleuchten und deren Sinnhaftigkeit in Frage zu stellen.
Auf seine ihm eigene leise, eindringliche Art lässt uns Petros Markaris tief in die Seele seiner Landsleute schauen - und vieles davon ist mir auch als deutsche Seele nicht fremd.
Unbestechlich tapfer nimmt Komissar Charitos die Mühen in Kauf, den zähflüssigen Steuerdschungel zu durchschauen, um den Tatmotiven des Mörders auf die Spur zu kommen - und muss gleichzeitig in seiner eigenen kleinen Familienwelt der wirtschaftlichen IST Situation ins Auge sehen, die einer kleinen Tragödie gleich zu kommen droht.
Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Fall des sympathischen Kostas Charitos!

Maren Koenig, Thalia-Buchhandlung Hamburg

"Der griechische Staat ist weltweit die einzige Mafia, die es geschafft hat, bankrott zu gehen" "Der griechische Staat ist weltweit die einzige Mafia, die es geschafft hat, bankrott zu gehen"

Martin Knebel, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Spannender Krimi !! Spannender Krimi !!

Anka Ziegler, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Center

Ein Mörder, der Steuersünder tötet und diejenigen, die ihre Steuern zahlen am Leben läßt.
Ein gute Einnahmequelle für den Staat und ein gutes Thema für einen Krimi.
Ein Mörder, der Steuersünder tötet und diejenigen, die ihre Steuern zahlen am Leben läßt.
Ein gute Einnahmequelle für den Staat und ein gutes Thema für einen Krimi.

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Hier erwartet Sie ein spannender Krimi aus dem heutigen Griechenland. Der sympathische Kommissar betrachtet auch die aktuelle Politik und Zeitgeschichte. Bester Krimistoff. Hier erwartet Sie ein spannender Krimi aus dem heutigen Griechenland. Der sympathische Kommissar betrachtet auch die aktuelle Politik und Zeitgeschichte. Bester Krimistoff.

„Von Aufrechten und Gelackmeierten“

Gerhard Scheibel, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Nach dem Mord an einer medizinischen Koryphäe lauern ungezählte Fettnäpfchen, arme Hirne laufen auf Hochtouren. Ein Kommissar, der immer als Einziger ins Rennen geht und trotzdem als Zweiter ins Ziel kommt, lernt dazu. Der selbsternannte, nationale Steuereintreiber tritt auf und schlägt zu. Dass der Fall immer kniffliger wird, ist so klar wie Kloßbrühe. Und wieder einmal liegen Lachen und Weinen nah beieinander.

Nach dem Mord an einer medizinischen Koryphäe lauern ungezählte Fettnäpfchen, arme Hirne laufen auf Hochtouren. Ein Kommissar, der immer als Einziger ins Rennen geht und trotzdem als Zweiter ins Ziel kommt, lernt dazu. Der selbsternannte, nationale Steuereintreiber tritt auf und schlägt zu. Dass der Fall immer kniffliger wird, ist so klar wie Kloßbrühe. Und wieder einmal liegen Lachen und Weinen nah beieinander.

„Mörderischer Steuereintreiber wird zum Volkshelden“

Brigitta Jahn, Thalia-Buchhandlung Darmstadt

Wie schon zuvor lässt Petros Markaris soziale und politische Informationen in seinem Krimi miteinfließen und anhand des sympathisch,kauzigen Kommissars Kostas Charitos und seiner Familie erfährt man einiges über die Auswirkungen der Krise in Griechenland.
Der Krimi selbst ist sehr spannend geschrieben und man kommt wirklich ins Grübeln,wenn man von den Nöten der einfachen Leute liest:Rentner,die sich das Leben nehmen,da sie kein Geld für Medikamente haben,junge Leute,die keine Perspektive mehr in ihrer Heimat sehen.
Zu hoffen wäre,daß der Autor kein weiteres Buch zur Krise mehr schreiben müsste,aber er selbst rechnet mit weiteren...
Wie schon zuvor lässt Petros Markaris soziale und politische Informationen in seinem Krimi miteinfließen und anhand des sympathisch,kauzigen Kommissars Kostas Charitos und seiner Familie erfährt man einiges über die Auswirkungen der Krise in Griechenland.
Der Krimi selbst ist sehr spannend geschrieben und man kommt wirklich ins Grübeln,wenn man von den Nöten der einfachen Leute liest:Rentner,die sich das Leben nehmen,da sie kein Geld für Medikamente haben,junge Leute,die keine Perspektive mehr in ihrer Heimat sehen.
Zu hoffen wäre,daß der Autor kein weiteres Buch zur Krise mehr schreiben müsste,aber er selbst rechnet mit weiteren...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
14
3
0
0
1

von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein sehr aktueller, hochspannender, aber auch vergnüglicher griechischer Krimi -sollten Sie nicht verpassen!

Auf dem Laufenden
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 12.07.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wie immer sehr zeitgemäß und sehr spannend. Auch finde ich die Beschreibung der Charaktere aller Beteiligten sehr gelungen. Gut zu lesen.

Selbstjustiz
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 08.09.2013
Bewertet: gebundene Ausgabe

In seinem neuen Fall hat es Komissar Charitos mit einem mordenden nationalen Steuereintreiber zu tun. Der Taeter ermordet reiche griechische Steuerfluechtlinge, die sich weigern ihre Steuern nachzuzahlen. Wieder greift Markaris ein hochpolitisches Thema auf. Und zwar nicht nur eines der griechischen Gesellschaft.