Saturday

detebe Band 23627

Ian Mc Ewan

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Beschreibung

Henry Perowne, 48, ist ein zufriedener Mann: erfolgreich als Neurochirurg, glücklich verheiratet, zwei begabte Kinder. Das einzige, was ihn leicht beunruhigt, ist der Zustand der Welt. Es ist Samstag, und er freut sich auf sein Squashspiel. Doch an diesem speziellen Samstag, dem 15. Februar 2003, ist nicht nur die größte Friedensdemonstration aller Zeiten in London. Perowne hat unversehens eine Begegnung, die ihm jeden Frieden raubt ...

>Abbitte< ist jeder seiner Romane ein Bestseller. Zuletzt kamen Verfilmungen von >Am Strand< (mit Saoirse Ronan) und >Kindeswohl< (mit Emma Thompson) in die Kinos. Ian McEwan ist Mitglied der Royal Society of Literature, der Royal Society of Arts und der American Academy of Arts and Sciences.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.02.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783257600285
Verlag Diogenes
Dateigröße 1538 KB
Übersetzer Bernhard Robben

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Buchhändler-Empfehlungen

Dorothea Bereswill, Thalia-Buchhandlung Sindelfingen

Der bedrängendste McEwan, den ich gelesen habe! Um eine Demonstration zu umgehen, läuft ein Familienvater in einer unbelebten Nebenstraße Londons zufällig verbrecherischem Gesindel über den Weg, das schlussendlich seine Familie bedroht. Nackte Angst, sehr eindringlich skizziert.

Wenn sich plötzlich alles ändert.

Beate Müller-Egberink, Thalia-Buchhandlung Landau

Einer der großartigsten Romane des Autors. Was, wenn plötzlich das normale Leben komplett aus den Fugen gerät? Der anerkannte Neurochirurg "Perowne" und seine Familie werden vom Terror bedroht. Vor dem Hintergrund des Irak-Krieges ist dieser Roman angesiedelt und das wohlgeordnete Leben des Protagonisten wird von einem Tag zum anderen auf den Kopf gestellt. Die pure Verzweiflung und scheinbare Aussichtslosigkeit der Situation wird vom Autor in all seiner Abgründigkeit meisterhaft geschildert. Unglaublich spannend und tiefgründig.

Kundenbewertungen

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ein Tag der das Leben verändert!
von einer Kundin/einem Kunden am 04.02.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Samstag Morgen, Henry Perowne möchte einen gewöhnlichen Tag verbringen. Ein harmloser Autounfall verändert an diesem einen Tag allerdings sein Leben. Mit leichtem Zynismus beschreibt McEwan die Angst der Menschen in dieser Zeit vor Terror. Das besondere an diesem Buch ist, das die ganze Geschichte an einem Tag spielt!

Unter Blairs Skalpell
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9/11 hat nicht nur die amerikanische Gesellschaft durchgerüttelt. Im Gegensatz zu uns Deutschen, die aus dem Vergeltungskrieg herausgehalten wurde, fand sich Großbritannien plötzlich in einen Kriegszustand versetzt, der die Bürger spaltete und auf die Straße rief, um dagegen zu protestieren. In dieser gesellschaftlichen Zerreißp... 9/11 hat nicht nur die amerikanische Gesellschaft durchgerüttelt. Im Gegensatz zu uns Deutschen, die aus dem Vergeltungskrieg herausgehalten wurde, fand sich Großbritannien plötzlich in einen Kriegszustand versetzt, der die Bürger spaltete und auf die Straße rief, um dagegen zu protestieren. In dieser gesellschaftlichen Zerreißprobe spielt Ian McEwans Roman Saturday, wo ein Chirurg, der sich durch Squash fit hält und sich durchaus so seine Gedanken über den Zustand der Welt macht, durch eine Demonstration behindert in eine Seitengasse gerät, um dort beinah sein Leben zu verlieren. Chirurgen zumal Neurochirurgen gelten im Allgemeinen als abgehärtet. Angesichts der Tragödien, denen sie begegnen, bauen sie einen Schutzwall um sich herum auf, der sie am Leben hält. Dieser Schutz bekommt im Verlauf des Tages, den McEwan beschreibt, nicht nur Risse, es beweist sich auch, daß der Schutz angesichts der Zustände außerhalb eines Operationssaals vollkommen ungeeignet ist. Wie begegnet man dem Leben, wenn die eigene Tochter auf Grund der Vorkommnisse am Nachmittag vor den Augen der Familie gedemütigt wird, man seiner Hilflosigkeit angesichts hemmungsloser Wut nicht entrinnen kann? McEwan findet in diesem meisterhaften Roman nicht nur ein Abbild für die Verstörung einer Gesellschaft, ihre Verrohung, sondern auch einen überraschenden Schluß, mit dem man nicht rechnet, der in sich trotzdem schlüssig nachhallt.

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