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Gottes Werk und Teufels Beitrag

detebe Band 21837

John Irving

(40)
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Beschreibung

Homer ist anders als die anderen Kinder im Saint-Cloud¿s Waisenhaus: Er will nicht weg. Nach vier gescheiterten Adoptionsversuchen erlaubt Dr. Larch ihm daher, zu bleiben - unter der Bedingung, daß er im Waisenhaus mit angeschlossener Entbindungs- und Abtreibungsstation bei »Gottes Werk« - dem Entbinden - und bei »Teufels Beitrag« - dem Abtreiben - assistiert. Doch das ist nur der Beginn von Homers Odyssee.

John Irving, geboren 1942 in Exeter, New Hampshire, lebt in Toronto. Seine bisher dreizehn Romane wurden alle Weltbestseller und in mehr als 35 Sprachen übersetzt, vier davon verfilmt. 1992 wurde Irving in die National Wrestling Hall of Fame in Stillwater, Oklahoma, aufgenommen, 2000 erhielt er einen Oscar für die beste Drehbuchadaption für die Verfilmung seines Romans ›Gottes Werk und Teufels Beitrag‹. 2013 erhielt er die weltweit wichtigsten Auszeichnungen für seine Darstellung von sexueller
Toleranz und Gleichbehandlung in seinem literarischen Werk.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 848 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.03.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783257600209
Verlag Diogenes
Dateigröße 1825 KB
Übersetzer Thomas Lindquist
Verkaufsrang 9425

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Buchhändler-Empfehlungen

Absolut grandios!

Ulrike Ackermann, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Homer Wells wächst in einem Waisenhaus in New England auf. Der dortige Leiter Dr. Wilbur Larch ist gleichzeitig auch Gynäkologe und hilft Frauen sowohl beim Kinder kriegen als auch diese Geburten zu verhindern... Grandios verbindet Irving lachen und weinen, Ironie, Ernst, Scherz und Tragik. Meiner Meinung nach sein bestens Werk! Falls Sie es nicht kennen, beneide ich Sie darum, dass Sie es noch vor sich haben!!!!

Dermot Willis, Thalia-Buchhandlung Kassel

Einfach Wunderschön. Sehr gut zu vergleichen mit Benedict Wells oder Ian McEwan vom Schreibstil her. Tiefsinnig, Unterhaltsam und meiner Meinung nach ein Klassiker.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 14.03.2019
Bewertet: anderes Format

Egal was Sie sich von diesem Buch erwarten, jedes einzelne Wort wird noch besser sein!

von einer Kundin/einem Kunden aus Koblenz am 16.06.2017
Bewertet: anderes Format

Auf dieses Buch bin ich gestoßen, nachdem ich die erfolgreiche Verfilmung gesehen hatte. Auch, wenn ich es nicht für möglich hielt: das Buch war wirklich noch mal besser.

Wer spielt Gott und wer ist der Teufel?
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 02.02.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„Ich bin stehengeblieben, um die Traumbilder jener Tage vorübereilen zu lassen. Sie sind vorüber, und ich trete die Reise meiner Geschichte von neuem an.“ (S. 430) Wie soll man als Laienrezensent eine Rezension verfassen, die „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ von John Irving auch nur annähernd gerecht wird? Es wird einem (gef... „Ich bin stehengeblieben, um die Traumbilder jener Tage vorübereilen zu lassen. Sie sind vorüber, und ich trete die Reise meiner Geschichte von neuem an.“ (S. 430) Wie soll man als Laienrezensent eine Rezension verfassen, die „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ von John Irving auch nur annähernd gerecht wird? Es wird einem (gefühlsmäßig) nicht gelingen. Dazu ist die Geschichte um Homer Wells, Dr. Wilbur Larch, Melody (um nur die wichtigsten Namen der „Hauptdarsteller“ zu nennen) zu komplex, zu sehr mit ungewöhnlichen Kniffen versehen, als dass man sie mit wenigen Worten beschreiben kann. Aber getreu dem Motto „Versuch macht kluch“ versuch ich´s an dieser Stelle trotzdem *g*. Das erste Zitat stammt nicht direkt aus „Gottes Werk und Teufels Beitrag“, sondern aus einem weiteren Klassiker der Weltliteratur, der im Roman eine (wie ich finde) große Rolle spielt, nämlich „David Copperfield“ von Charles Dickens. Denn Homer Wells hat mit David Copperfield etwas gemeinsam: sie sind Waisenjungen. Zwei weitere Klassiker tauchen immer wieder auf: „Große Erwartungen“ (ebenfalls von Charles Dickens) und „Jane Eyre“ von Charlotte Bronte. Alle drei Romane werden den Waisenkindern in St. Cloud´s abwechselnd jeden Abend vorgelesen und als Gutenachtlektüre verwendet – exakt 20 Minuten lang :-). Als Leser hab ich auch immer Gänsepelle bekommen, wenn mal aus den erwähnten Büchern zitiert wurde. Okay, die Nennung von Literaturklassikern macht ein Buch noch lange nicht zum (modernen) Klassiker. Woran liegt es dann, dass „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ immer noch als einer der besten Romane von John Irving gilt? Ich glaube, zum einen liegt es an der skurrilen Art und Weise, wie John Irving ernste Themen unterhaltsam „zubereitet“. Eines der zentralen Themen dieses Romans ist das Recht der legalen Abtreibung. Man ist als Leser sozusagen hautnah bei mehreren dieser „Teufelsbeiträge“ dabei und erhält so nebenbei auch noch Einblicke in die (weibliche) Anatomie. Stets unterlegt mit schwarzem Humor kommt man auch bei tragikomischen Szenen nicht umhin zu lachen. Zum anderen lässt John Irving seine Figuren „natürlich wachsen“. So umspannt dieser Roman Homers Leben vom Kleinkind über die Pubertät und das Erwachsenwerden bis hin zum Punkt der Selbstfindung und seinem Platz in der Welt. Das nächste Zitat von Wilbur Larch unterstreicht diesen Ansatz der Geschichte: „Homer […], ich erinnere mich nicht an deine Mutter. Ich erinnere mich nicht einmal an dich, als du geboren warst; du wurdest erst später du.“ (S. 140) Tja, mehr kann ich beim besten Willen nicht über dieses Meisterwerk schreiben, außer dass ich es jedem, der ein Faible für anspruchsvolle (amerikanische) Literatur hat, ans Herz legen kann. „Gute Nacht - ihr Prinzen von Maine, ihr Könige Neuenglands.“ „Am allerschwersten fällt es uns doch, hinzunehmen, daß das Verstreichen der Zeit die Menschen, die uns einmal am meisten bedeuteten, einhüllt in Gedankenstriche.“ (S. 636)

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