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Am Strand

(25)
Das Schlimmste am Heiraten ist die Hochzeitsnacht. Zumindest für Edward und Florence, 1962 im prüden England. Begierde und Befangenheit, Anziehung und Angst sind miteinander im Widerstreit in der Hochzeitssuite mit Blick aufs Meer. Die Nacht verändert das Schicksal der Liebenden – für immer.
Portrait
Ian McEwan, geboren 1948 in Aldershot (Hampshire), lebt bei London. 1998 erhielt er für ›Amsterdam‹ den Booker-Preis und 1999 den Shakespeare-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung für das Gesamtwerk. Sein Roman ›Abbitte‹ wurde zum Weltbestseller und mit Keira Knightley verfilmt. Er ist Mitglied der Royal Society of Literature, der Royal Society of Arts und der American Academy of Arts and Sciences.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 208 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.02.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783257600261
Verlag Diogenes Verlag AG
Dateigröße 1323 KB
Übersetzer Bernhard Robben
Verkaufsrang 22.668
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Buchhändler-Empfehlungen

K. Plesovskich, Thalia-Buchhandlung Cuxhaven

Das gelingt wirklich nur McEwan, den Druck und die Norm einer ganzen Gesellschaft in einer Hochzeitsnacht darzustellen. Auf knapp 120 Seiten beschreibt er eine ganze Generation. Das gelingt wirklich nur McEwan, den Druck und die Norm einer ganzen Gesellschaft in einer Hochzeitsnacht darzustellen. Auf knapp 120 Seiten beschreibt er eine ganze Generation.

„Ein tiefgreifender Roman“

Jana Ehresmann, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Ian McEwans „Am Strand“ ist auf den ersten Blick eine kurze Erzählung über die junge Liebe zwischen Edward und Florence im England der 1960er Jahre. Doch schon auf den ersten Seiten wird klar, dass auf den kommenden das Paar weitaus mehr Konflikte zu bewältigen hat als angenommen. Diese inneren Kämpfe, die in beiden Protagonisten lodern, stehen stellvertretend für den enormen gesellschaftlichen Druck dieser Zeit. Damit porträtiert McEwan nicht nur ein junges Paar, welches sich der gesellschaftlichen Norm ausgesetzt fühlt, sondern gleichseitig die Situation einer ganzen Generation. Obwohl die gegenwärtige Handlung sich nur an einem einzigen Abend abspielt, schafft der Autor durch Perspektivwechsel und das Einstreuen von Rückblenden, deren Spannungsbogen aufrecht zu halten. Für seinen geringen Umfang liefert dieser Roman jede Menge Gesprächsstoff. Ian McEwans „Am Strand“ ist auf den ersten Blick eine kurze Erzählung über die junge Liebe zwischen Edward und Florence im England der 1960er Jahre. Doch schon auf den ersten Seiten wird klar, dass auf den kommenden das Paar weitaus mehr Konflikte zu bewältigen hat als angenommen. Diese inneren Kämpfe, die in beiden Protagonisten lodern, stehen stellvertretend für den enormen gesellschaftlichen Druck dieser Zeit. Damit porträtiert McEwan nicht nur ein junges Paar, welches sich der gesellschaftlichen Norm ausgesetzt fühlt, sondern gleichseitig die Situation einer ganzen Generation. Obwohl die gegenwärtige Handlung sich nur an einem einzigen Abend abspielt, schafft der Autor durch Perspektivwechsel und das Einstreuen von Rückblenden, deren Spannungsbogen aufrecht zu halten. Für seinen geringen Umfang liefert dieser Roman jede Menge Gesprächsstoff.

„Nicht viele Autoren ziehen ihre Leser in einen solchen Bann!“

Bonny Kramer, Thalia-Buchhandlung Hilden

Auf knapp 200 Seiten fängt Ian McEwan den emotionsgeladenen Moment der Hochzeitsnacht, sowie den Zeitgeist der 60er Jahre ein und gewährt dabei mit sprachlichem Geschick einen Einblick in die Ängste, Sorgen und Geheimnisse von Edward und Florence, die dachten sich zu kennen und zu lieben...
Doch, wie man es von dem britischen Autoren kennt, verfolgt er einen anderen Plan und stürzt damit die Charaktere und auch seine Leser, über die Seiten hinweg, in den Abgrund. Gelungen!
Auf knapp 200 Seiten fängt Ian McEwan den emotionsgeladenen Moment der Hochzeitsnacht, sowie den Zeitgeist der 60er Jahre ein und gewährt dabei mit sprachlichem Geschick einen Einblick in die Ängste, Sorgen und Geheimnisse von Edward und Florence, die dachten sich zu kennen und zu lieben...
Doch, wie man es von dem britischen Autoren kennt, verfolgt er einen anderen Plan und stürzt damit die Charaktere und auch seine Leser, über die Seiten hinweg, in den Abgrund. Gelungen!

„Letztendlich leider nicht so toll wie ich dachte...“

Lisa Dauch, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Leider nicht ganz so mein Fall. Ian McEwan hat eine ganz wundervolle Sprache und bezaubert seine Leser mit sehr schönen Beschreibungen und Redewendungen. Aber die Story, vor allem die, die in der Gegenwart spielt, hat mich ratlos zurückgelassen. Die Rückblicke waren durchaus angenehm und haben mich mit einem guten Gefühl weiterlesen lassen, aber ich konnte mit der Protagonistin leider gar nicht viel anfangen am Ende. Ich konnte sie kurz gesagt einfach nicht verstehen. Wobei die Tragik der ganzen Sache einen noch lange beschäftigt und es dann doch irgendwo wieder "nett" macht.
Alles in allem ein netter kleiner Roman, den man an einem Sonntagnachmittag durchlesen kann.
Leider nicht ganz so mein Fall. Ian McEwan hat eine ganz wundervolle Sprache und bezaubert seine Leser mit sehr schönen Beschreibungen und Redewendungen. Aber die Story, vor allem die, die in der Gegenwart spielt, hat mich ratlos zurückgelassen. Die Rückblicke waren durchaus angenehm und haben mich mit einem guten Gefühl weiterlesen lassen, aber ich konnte mit der Protagonistin leider gar nicht viel anfangen am Ende. Ich konnte sie kurz gesagt einfach nicht verstehen. Wobei die Tragik der ganzen Sache einen noch lange beschäftigt und es dann doch irgendwo wieder "nett" macht.
Alles in allem ein netter kleiner Roman, den man an einem Sonntagnachmittag durchlesen kann.

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Die eine Nacht, die das Glück vervollkommnen soll, scheitert. Wie es weitergeht, das beschreibt der Autor einzigartig in dieser Geschichte aus dem England der 60er Jahre. Die eine Nacht, die das Glück vervollkommnen soll, scheitert. Wie es weitergeht, das beschreibt der Autor einzigartig in dieser Geschichte aus dem England der 60er Jahre.

„Das Schlimmste am Heiraten ist die Hochzeitsnacht....“

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Offenbach

....so denkt zumindest Florence, während Edward es nicht abwarten kann.
Die Nacht wird ein Fiasko und endet in der abrupten Trennung, ohne dass die Ehe vollzogen wurde.
Meisterlich, wie McEwan die sehr unterschiedlichen Bedürfnisse, oder nicht vorhandenen Bedürfnisse gedanklich von beiden durchspielen lässt, immer wieder von Rückblicken aus der Zeit des Kennenlernens durchsetzt. Dabei wird eine kurze Sequenz von Florence erinnert, wo sie als Kind nackt in einer Schiffskoje liegt, ihr ist übel vom Seegang und sie muss zusehen, wie ihr Vater sich auszieht, u.U. wird hier ein Missbrauch angedeutet, der verstehen lässt, warum Florence sich so sehr vor Edwards körperlichem Verlangen ekelt.
Man hätte über ganz viel reden müssen.......
....so denkt zumindest Florence, während Edward es nicht abwarten kann.
Die Nacht wird ein Fiasko und endet in der abrupten Trennung, ohne dass die Ehe vollzogen wurde.
Meisterlich, wie McEwan die sehr unterschiedlichen Bedürfnisse, oder nicht vorhandenen Bedürfnisse gedanklich von beiden durchspielen lässt, immer wieder von Rückblicken aus der Zeit des Kennenlernens durchsetzt. Dabei wird eine kurze Sequenz von Florence erinnert, wo sie als Kind nackt in einer Schiffskoje liegt, ihr ist übel vom Seegang und sie muss zusehen, wie ihr Vater sich auszieht, u.U. wird hier ein Missbrauch angedeutet, der verstehen lässt, warum Florence sich so sehr vor Edwards körperlichem Verlangen ekelt.
Man hätte über ganz viel reden müssen.......

Ulrike Kaiser, Thalia-Buchhandlung Mülheim Rhein-Ruhr-Zentrum

Edward und Florence lieben sich; sie heiraten und erleben eine Nacht, die alles verändert. Ein Zeitbild der frühen 60er Jahre, das den Leser nahezu fassungslos zurücklässt. Edward und Florence lieben sich; sie heiraten und erleben eine Nacht, die alles verändert. Ein Zeitbild der frühen 60er Jahre, das den Leser nahezu fassungslos zurücklässt.

B. Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Aurich

Obwohl ich McEwan sehr schätze, hat mich dieser Roman eigentlich nur genervt. All das, was ich an dem Autor mag, war hier für mich nicht zu entdecken. Obwohl ich McEwan sehr schätze, hat mich dieser Roman eigentlich nur genervt. All das, was ich an dem Autor mag, war hier für mich nicht zu entdecken.

„Reden hilft!“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Wir schreiben das Jahr 1962. Edward und Florence kennen sich ein Jahr, schätzen und respektieren sich, eigentlich eine gute Basis für eine Ehe. Sie heiraten. Dann kommt die von ihm heiß ersehnte, von ihr gefürchtete Hochzeitnacht und die Beziehung zerbricht aus Mangel an Kommunikation.

Man liest dieses Buch mit Erstaunen und bei mir immer mehr Wut ob der Kommunikationslosigkeit der beiden. Am liebsten hätte ich gebrüllt " Mensch, redet mit einander!" Aber in den prüden Sechzigern war das wohl nicht so einfach wie heute!

McEwan hat eine eindringliche Geschichte geschrieben, die unter die Haut geht und sprachlich hervorragend ist. Lohnt sich!
Wir schreiben das Jahr 1962. Edward und Florence kennen sich ein Jahr, schätzen und respektieren sich, eigentlich eine gute Basis für eine Ehe. Sie heiraten. Dann kommt die von ihm heiß ersehnte, von ihr gefürchtete Hochzeitnacht und die Beziehung zerbricht aus Mangel an Kommunikation.

Man liest dieses Buch mit Erstaunen und bei mir immer mehr Wut ob der Kommunikationslosigkeit der beiden. Am liebsten hätte ich gebrüllt " Mensch, redet mit einander!" Aber in den prüden Sechzigern war das wohl nicht so einfach wie heute!

McEwan hat eine eindringliche Geschichte geschrieben, die unter die Haut geht und sprachlich hervorragend ist. Lohnt sich!

„Eine bewegende Geschichte über das Scheitern einer jungen Liebe“

Erik Marschall, Thalia-Buchhandlung Bingen

Eine Katastrophe hat meist einen negativen und faden Beigeschmack. Ist es doch ein folgenschweres und unerwartetes Unglücksereignis. Nun muss nicht jede Hochzeit in ein Fiasko enden. Edward und Florence hatten mit Sicherheit gute Absichten als sie sich das Ja-Wort gaben.
Dummerweise leben beide im Jahre 1962 im prüden England. Doch das aller Schlimmste ist, dass wir uns mitten in der Hochzeitsnacht befinden. Zwei junge Menschen ganz auf sich allein gestellt in einem Hotelzimmer mit Blick aufs Meer. Er voller Vorfreude und jugendlicher Lust. Sie voller Ekel und Unsicherheit.
Das Wechselspiel der beiden Protagonisten zwischen Lust und Last fasziniert und schmerzt zu gleich. Man fühlt mit, man freut sich und man verzweifelt. Dieses vielversprechende Hochzeitspaar aus Familien wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten scheitert an sich selbst und einer altbackenden Gesellschaft.
Die Ereignisse überschlagen sich. Die Nacht endet tragisch am Strand. Was bleibt, ist ein bewegendes Buch über das Scheitern einer jungen Liebe.
Eine Katastrophe hat meist einen negativen und faden Beigeschmack. Ist es doch ein folgenschweres und unerwartetes Unglücksereignis. Nun muss nicht jede Hochzeit in ein Fiasko enden. Edward und Florence hatten mit Sicherheit gute Absichten als sie sich das Ja-Wort gaben.
Dummerweise leben beide im Jahre 1962 im prüden England. Doch das aller Schlimmste ist, dass wir uns mitten in der Hochzeitsnacht befinden. Zwei junge Menschen ganz auf sich allein gestellt in einem Hotelzimmer mit Blick aufs Meer. Er voller Vorfreude und jugendlicher Lust. Sie voller Ekel und Unsicherheit.
Das Wechselspiel der beiden Protagonisten zwischen Lust und Last fasziniert und schmerzt zu gleich. Man fühlt mit, man freut sich und man verzweifelt. Dieses vielversprechende Hochzeitspaar aus Familien wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten scheitert an sich selbst und einer altbackenden Gesellschaft.
Die Ereignisse überschlagen sich. Die Nacht endet tragisch am Strand. Was bleibt, ist ein bewegendes Buch über das Scheitern einer jungen Liebe.

„Kurze Ehe“

Gabriele Gröning, Thalia-Buchhandlung Cuxhaven

In den sechziger Jahren treffen sich die sehr musikalische Florence und der etwas pragmatischere Edward. Sie mögen einander sehr, lieben sich. In der Hochzeitsnacht geht alles schief, Florence kann der Körperlichkeit nichts abgewinnen - 'Am Strand' kommt es dann zu einem heftigen Ausbruch der endlich in Worte gefassten Gefühle. Später im Alter merkt Edward, dass man die Beziehung anders, eben auf diese moderne Art Florences hätte führen können. Doch in den 60ern war die Zeit noch nicht reif. Eindringlich - lesen! In den sechziger Jahren treffen sich die sehr musikalische Florence und der etwas pragmatischere Edward. Sie mögen einander sehr, lieben sich. In der Hochzeitsnacht geht alles schief, Florence kann der Körperlichkeit nichts abgewinnen - 'Am Strand' kommt es dann zu einem heftigen Ausbruch der endlich in Worte gefassten Gefühle. Später im Alter merkt Edward, dass man die Beziehung anders, eben auf diese moderne Art Florences hätte führen können. Doch in den 60ern war die Zeit noch nicht reif. Eindringlich - lesen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
8
15
1
1
0

Sprachlosigkeit in der Ehe
von einer Kundin/einem Kunden am 14.04.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein großartiger Roman, verfasst in einer poetischen und ansprechenden Sprache. Edward und Florence heiraten, doch bereits in der Hochzeitsnacht wird ihrer Ehe ein jähes Ende gesetzt, weil sie bis zum Schluss nicht offen miteinander kommunizieren. Der Roman ist einfach fabelhaft! Unbedingt lesen!

von Klaus Neumann aus Solingen am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Tolles kleines Buch!

Ein Abend kann alles verändern…
von peedee am 18.08.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

1962, Chesil Beach, Dorset, England. Edward und Florence, beide 22, haben soeben geheiratet und die Hochzeitsnacht liegt vor ihnen. Sie lieben sich und könnten nicht glücklicher sein, wenn da nicht diese Hochzeitsnacht wäre: er kann sie kaum erwarten und sie ekelt sich davor. Grosse Erwartungen – können sie diese... 1962, Chesil Beach, Dorset, England. Edward und Florence, beide 22, haben soeben geheiratet und die Hochzeitsnacht liegt vor ihnen. Sie lieben sich und könnten nicht glücklicher sein, wenn da nicht diese Hochzeitsnacht wäre: er kann sie kaum erwarten und sie ekelt sich davor. Grosse Erwartungen – können sie diese erfüllen? Erster Eindruck: Das Cover ist für mich ein typisches Diogenes-Cover; leider gefallen mir diese meistens nicht speziell gut. Aber auch hier zählen ja die inneren Werte… Die Protagonisten waren mir sympathisch: Edward, der schon in der Vergangenheit seine Liebe zu Florence immer wieder zügeln musste, um sie nicht zu verschrecken; Florence, die zwar in beruflicher Hinsicht sehr überzeugend und selbstsicher auftritt, in privaten Dingen aber sehr unsicher und schüchtern ist. Die beiden kommen aus sehr unterschiedlichen Elternhäusern und kennen vieles nicht, was für den anderen „normal“ ist. In der Honeymoon-Suite sind nicht nur die beiden anwesend, nein, es ist noch die riesige Angst von beiden Seiten im Raum, die an sie gestellten Erwartungen nicht erfüllen zu können: „Die Frage, wie dies ohne Enttäuschungen oder Peinlichkeiten zu bewerkstelligen war, liess ihm keine Ruhe.“ Und „Sex mit Edward konnte nicht der Gipfel ihrer Freuden, sondern nur der Preis sein, den sie zahlen musste.“ Für mich ist dies das zweite Buch des Autors, nach „Kindeswohl“, was mir übrigens sehr gut gefallen hat. Vom vorliegenden Werk war ich insofern überrascht, als der Hauptteil des Buches eigentlich nur die paar Stunden des Hochzeitsabends beleuchtet, aber mit sehr vielen Rückblenden in die Vergangenheit der beiden Protagonisten. Ian McEwan schreibt sehr ausdrucksvoll und bildkräftig – wirklich beeindruckend. Die ganze Geschichte ist ein Auf-und-Ab der Gefühle: Liebe, Kränkungen, Vorwürfe, Beleidigungen und Angst: Angst vor Verletzung, Zurückweisung, Verlust. Der Ausgang der Geschichte hat mich sehr überrascht und ein bisschen nachdenklich zurückgelassen: „So kann sich der Lauf eines Lebens ändern – durch Nichtstun.“