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  • Kuss der Sünde

Kuss der Sünde

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Sie war und blieb eine Diebin. Niemand würde dafür eine Unze mehr Verständnis aufbringen, wenn sie es auf eine Gabe schob und von Feen im geheimnisvollen Wald von Brocéliande zu sprechen begann.Viviane Pompinelle hadert seit sie denken kann mit ihrem Hang zum Diebstahl, zumal ihre Familie bei Hof hoch angesehen ist. Als sich daher eine skandalöse Affäre um ein gestohlenes Halsband anbahnt, sieht sie endlich eine Chance, ihr fragwürdiges Talent zum Nutzen der Königin einzubringen. Leider kommt ihr der Fälscher und Lebemann Olivier Favre in die Quere. Ein Mann, dem sie ebenso wenig widerstehen kann wie er ihr. Doch ein Gespinst aus Lügen und Verrat lässt Viviane an seiner Liebe zweifeln. Es scheint, als habe Olivier sie nur benutzt, um sich an ihrer Familie zu rächen.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum Januar 2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86443-122-7
Verlag Sieben Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/14,6/1,7 cm
Gewicht 318 g
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Liebe, Rache und eine dunkle Vergangenheit
von Estelle am 12.02.2017

Der berüchtigte Fälscher Olivier wittert seine ganz große Chance, als ihm die Idee unterbreitet wird, Briefe im Namen von Königin Marie Antoinette zu schreiben und sie somit in die "Halsbandaffäre" zu verwickeln, die tatsächlich in Paris des 18. Jahrhunderts Schlagzeilen machte. Doch er hadert mit den Schatten der Vergangenheit... Der berüchtigte Fälscher Olivier wittert seine ganz große Chance, als ihm die Idee unterbreitet wird, Briefe im Namen von Königin Marie Antoinette zu schreiben und sie somit in die "Halsbandaffäre" zu verwickeln, die tatsächlich in Paris des 18. Jahrhunderts Schlagzeilen machte. Doch er hadert mit den Schatten der Vergangenheit, die ihn an die Familie Pompinelle immer noch unsichtbar binden, denn er verlor dadurch seinen Vater. Olivier ist voller Hass, lebt ein Dasein voller Alkohol und Affären, bis er auf Viviane trifft, die ausgerechnet eine Pompinelle ist. Geblendet durch ihre Schönheit, ihren Kampfgeist und Idealismus, der in ihr wohnt, verliebt er sich in sie. Sie ist eine Diebin, und auch bald ihm verfallen, jedoch ahnt sie nicht, dass Olivier Rache will - um fast jeden Preis. "Kuss der Sünde" ist ein historischer Roman mit erotischen Szenen und einer Geschichte, die langsam und ausführlich erzählt wird. An manchen Stellen hätte ich mir nicht solch ausschweifende Beschreibungen gewünscht, auch wenn diese zur Anschaulichkeit der damaligen Zeit beitrugen. Das sorgte dafür, dass die Geschichte manchmal ins Stocken geriet. Es passiert nicht allzu viel, die Handlung besteht daraus, die Figuren und ihr Tun möglichst nahe zu beleuchten, was ihre Emotionen und ihr Handeln nachvollziehen lässt. Olivier ist ein Lebemann. Gutaussehend, jung, getrieben von Zorn und der Frage, was mit seinem Vater passierte. Mir war er nicht immer sympathisch, trotzdem konnte ich sein Wesen nachvollziehen, das von Enttäuschung und Wut geprägt war, was ich oftmals eher als Ohnmacht gesehen habe. Viviane definiert sich über das Stehlen, sie sucht, ohne es zu ahnen, ihr Gegenstück, das sie auch in Olivier findet. Ich fand sie stark und interessant. Die Frage ist nur, wie die beiden ihre gemeinsame Vergangenheit bewältigen können. Die Nebenfiguren nehmen auch einen gewissen Raum ein, was maßgeblich zur fortschreitenden Geschichte beitrug, denn auch sie haben ihren Anteil an den Geschehnissen. Sprachlich wunderschön und ausgefeilt kommt der Roman daher, und zur damaligen Zeit passend. Sogar einen Fantasy-Anteil findet man, der immer wieder durchschimmert. Das Einzige, was ich bemängeln muss, ist die Schriftsetzung des Verlages. Das ist Folter für die Augen. Der Text unnötig klein und arg zusammengequetscht, dass er locker auf mindestens 300 Seiten gepasst hätte, anstatt auf 240. "Kuss der Sünde" ist facettenreich, zeigt das damalige Leben in Frankreich und erzählt eine Liebesgeschichte, die von Intrigen und einer düsteren Vergangenheit geprägt wird.

Historisch, erotisch, ein tolles Sittengemälde des 18. Jahrhunderts!
von Kerstin1975 aus Crailsheim am 14.02.2013

Buchinhalt: Im Paris des 18. Jahrhunderts lebt der „Fälscher mit den goldenen Händen“ Olivier Favre, ein Lebemann und Playboy ersten Ranges, ein Leben in den Betten adliger Damen, seinen Lebensunterhalt verdient er mit perfekten Fälschungen wichtiger Dokumente. Sein größtes Werk: gefälschte Briefe der französischen Königin, d... Buchinhalt: Im Paris des 18. Jahrhunderts lebt der „Fälscher mit den goldenen Händen“ Olivier Favre, ein Lebemann und Playboy ersten Ranges, ein Leben in den Betten adliger Damen, seinen Lebensunterhalt verdient er mit perfekten Fälschungen wichtiger Dokumente. Sein größtes Werk: gefälschte Briefe der französischen Königin, die ihm und einer seiner Geliebten Millionen einbringen. In derselben Welt lebt die junge Adlige Viviane de Pompinelle ein behütetes Leben zusammen mit ihren drei Geschwistern im Haus ihrer Eltern. Ihr einziges Laster: Viviane ist Kleptomanin und klaut, was funkelt und blitzt. Vivianes Mutter erzählt ihrer Tochter, sie würde von Feen abstammen, daher käme auch ihre Veranlagung. Ob das stimmt, weiß Viviane nicht. Als ihre 17jährige Schwester Juliette mit Olivier ein Techtelmechtel anfängt und er und Viviane sich begegnen, fühlen die beiden sich magisch voneinander angezogen, obwohl eine Beziehung alles andere als standesgemäß wäre. Durch einen Zufall kommen die beiden sich näher und entbrennen in ungezähmter Leidenschaft zueinander. Doch auch Juliette erhebt Ansprüche auf Olivier…. Persönlicher Eindruck: Der Roman, eine Mischung aus History und erotischem Liebesroman, ist ein gelungenes Sittengemälde des 18. Jahrhunderts, der die Lebensweise der adligen Gesellschaft zur Zeit von Marie Antoinette gelungen beschreibt. Olivier und Viviane, so unterschiedlich die beiden Protagonisten auch sind, sind ansprechend und nachvollziehbar gestaltet – wenn auch Olivier im Laufe der Geschichte einiges an Sympathiepunkten einbüßt durch seinen doch recht ausschweifenden Lebenswandel. Dass er geläutert sein soll, nahm ich ihm bis zuletzt nicht ab. Sowohl Viviane, die einen Hang zur Kleptomanie hat, als auch ihre Familie, gibt anschaulich wieder, wie ein Mädchen in der damaligen Zeit lebte, mit arrangierter Heirat, Siezen der eigenen Eltern oder auch dem Aufbegehren gegen bestehende Strukturen. Was meiner Meinung nach weniger in die Geschichte gepasst hat, war die Sache mit der Feen –Abstammung und dem Wald von Brocéliande. Was anfangs nur als Alibierzählung für das Verhalten der Tochter erschien, stellte sich am Schluß als wahr heraus, ohne jedoch für die Gesamterzählung wirklich notwendig zu sein. Leider erfährt man hier bis zum Schluß nichts wesentlich Wichtiges. Die Erotikszenen waren wohldosiert, dennoch sehr bildhaft und so würde ich das Buch nicht unter 16 Jahren empfehlen. Alles in Allem ein gelungener historischer Roman, der zu keiner Zeit trocken oder angestaubt wirkt sondern großes Lesevergnügen bietet!

Ein einzigartiger Roman voller Intrigen, Verrat und Charakteren mit einer lockeren Moral!
von BUCHimPULSe aus Dortmund am 20.01.2013

In dem Einzelband "Kuss der Sünde" wird die sogenannte Halsbandaffäre, ein tatsächlicher Betrugsskandal am französischen Hof in den Jahren 1785 und 1786, mit den Elementen der Romantischen Fantasy verwebt. Die Liebesgeschichte wird mit allerlei Intrigen, reichlich sinnlichen Passagen und interessanten Charakteren, die es fast al... In dem Einzelband "Kuss der Sünde" wird die sogenannte Halsbandaffäre, ein tatsächlicher Betrugsskandal am französischen Hof in den Jahren 1785 und 1786, mit den Elementen der Romantischen Fantasy verwebt. Die Liebesgeschichte wird mit allerlei Intrigen, reichlich sinnlichen Passagen und interessanten Charakteren, die es fast alle mit der Moral und der Ehrlichkeit nicht so genau nehmen, abgerundet. Wie man es von der Autorin Lara Wegner kennt, ist der Schreibstil dem historischen Setting angepasst. Der Roman lässt sich aber flüssig lesen und die Seiten fliegen nur so dahin. Olivier Favre arbeitet unter dem Name Olivier Brionne äußerst erfolgreich als Fälscher und setzt auch gerne Sex dazu ein, sein Ziel zu erreichen. Von der dubiosen Madame de La Motte wird er mit einem großen Betrug beauftragt: er soll gefälschte Briefe der Königin Marie Antoinette an den Kardinal Rohan verfassen. Dieser fiel bei Marie Antoinette in Ungnade und soll nun angeblich mit finanziellen Zuwendungen wieder das Wohlwollen der Königin erlangen. Der Höhepunkt ist der Kauf eines sehr wertvollen Colliers, den Rohan angeblich für die Königin tätigen wird. Die Bezahlung der Juweliere soll jedoch nicht erfolgen. Viviane Pompinelle stammt aus einer adeligen Familie, doch sehr oft hat sie unbewusst z.B. silberne Löffel gestohlen und dies erst im Nachhinein festgestellt. Als ihre Mutter ihr sagt, dass dieser Hang zu Diebstählen daher rührt, dass sie von Feen abstammt, glaubt sie ihr zunächst nicht. Obwohl ihre Neigung zu einem Skandal führen könnte, wird sie von ihren Eltern in eine ungeliebte Verlobung mit dem Chevalier de Casserolle gedrängt. Dann jedoch wird die Halsbandaffäre öffentlich bekannt und Viviane sieht ihre Chance, ihr Talent auch mal für etwas Gutes einzusetzen, denn Kardinal Rohan hat einige der gefälschten Briefe verwahrt, die die Königin in Misskredit bringen könnten. Beim Einbruch in Rohans Haus trifft sie auf Olivier, der ebenfalls hinter den Briefen her ist, damit diese nicht auf ihn zurückgeführt werden können. Er nimmt Viviane zunächst als Gefangene mit. Doch die beiden sind sich schon mal begegnet, was keiner von ihnen vergessen konnte. Sie beginnen eine leidenschaftliche Beziehung, aus der schon bald Liebe wird. Aber Intrigen, Missverständnisse und Oliviers Rachegedanken, denn er macht Vivianes Eltern für den Tod seines Vaters verantwortlich, trennen das junge Paar wieder und zerstören die Hoffnung auf ein gemeinsames Glück. Fazit: Für mich ist "Kuss der Sünde" ein einzigartiger Roman, der von Intrigen, Verrat und der lockeren Moral der Charaktere lebt. Auch die Vermischung von Historical und Romantic Fantasy gefiel mir gut. Zwar nahm die Liebesgeschichte nicht so viel Raum wie üblich ein und kam auch erst nach der Hälfte des Romans zum Tragen, jedoch war der Betrug, den Madame de La Motte mit Hilfe des Protagonisten Olivier ausgeheckt hat, ziemlich spannend und interessant gestaltet. Zusätzlich hat Lara Wegner ihrem vielschichtigen Heldenpaar kaum etwas erspart. Von mir bekommt dieses Buch, das mit einem wunderschönen Cover versehen ist, eine absolute Leseempfehlung.