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Das himmlische Kind

Roman

(5)
»Komm, Elias, setz dich dorthin. Ich werde versuchen, ein Feuer zu machen, dann können wir unsere Sachen trocknen, und es wird warm.«
»Kannst du das? Feuer machen?«
»Ja«, sagte Miriam. Es war ein gutes »Ja«, keine Lüge, sondern Optimismus, was mitunter das Gleiche ist, aber nicht sein muss. In diesem Moment jedenfalls nicht.

Zwei kleine Halbwaisen, durchnässt und verfroren, auf der Suche nach Rettung: In einem abgeschiedenen, winterlichen Wald finden sie eine verlassene Hütte. Es mangelt an allem – kein Essen, kein Strom, keine Heizung, nur ein alter Ofen in der Ecke. Doch die 12-jährige Miriam weiß mit traumwandlerischer Sicherheit, was zu tun ist. Und als Elias krank wird, beginnt sie ihm eine ganz besondere Geschichte zu erzählen. Denn eines ist gewiss: Man kann nicht sterben, wenn man wissen möchte, wie es weitergeht ...
Rezension
"Das himmlische Kind" ist eine Geschichte voller Zeichen, Wunder und atmosphärisch dichter Bilder. Nacherzählen läßt sich das schlecht, lesen läßt es sich gut, in diesem novellenartigen Märchen-Roman, in dem sein darf, was es nicht geben kann.
ORF - Ö1 Ex Libris, 06.01.2013
Portrait
Heinrich Steinfest wurde 1961 geboren. Albury, Wien, Stuttgart – das sind die Lebensstationen des erklärten Nesthockers und preisgekrönten Kriminalautors Heinrich Steinfest, welcher den einarmigen Detektiv Cheng erfand. Er wurde mehrfach mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet, erhielt den Stuttgarter Krimipreis 2009 und den Heimito-von-Doderer-Preis. »Ein dickes Fell« wurde für den Deutschen Buchpreis 2006 nominiert.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.10.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783426416877
Verlag Droemer eBook
Dateigröße 653 KB
Verkaufsrang 37.452
eBook
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Märchenhaft“

Martina Wolf, Thalia-Buchhandlung Heilbronn

Daß Heinrich Steinfest immer wieder für eine Überraschung gut ist, hat er ja schon zu Genüge bewiesen. Seine Fabulierkunst und Phantasie, sein Humor, seine Klugheit und sein Sprachwitz sind nahezu konkurrenzlos. Und nun kommt er uns mit seinem neuen Buch ganz märchenhaft und poetisch daher. Die eher tragische Geschichte von Miriam und ihrem kleinen Bruder Elias, die sich nach dem Selbstmord ihrer Mutter alleine in einem verschneiten Wald durchschlagen müssen ist so wundervoll und auch spannend erzählt, daß man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Daß Heinrich Steinfest immer wieder für eine Überraschung gut ist, hat er ja schon zu Genüge bewiesen. Seine Fabulierkunst und Phantasie, sein Humor, seine Klugheit und sein Sprachwitz sind nahezu konkurrenzlos. Und nun kommt er uns mit seinem neuen Buch ganz märchenhaft und poetisch daher. Die eher tragische Geschichte von Miriam und ihrem kleinen Bruder Elias, die sich nach dem Selbstmord ihrer Mutter alleine in einem verschneiten Wald durchschlagen müssen ist so wundervoll und auch spannend erzählt, daß man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann.

„Ein großer Wurf!“

Stephan Hüllmann, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Mit diesem Buch ist Heinrich Steinfest ein Geniestreich gelungen: Massenkompatibler und ergreifender denn je läßt er die Leser den dramatischen Überlebenskampf der Kinder mitverfolgen. Spannend, wunderbar seltsam und vor allem ans Herz gehend. Es ist eine Geschichte, die man nicht so schnell wieder vergißt, eine Geschichte, die bleibt. Lesen Sie sie! Mit diesem Buch ist Heinrich Steinfest ein Geniestreich gelungen: Massenkompatibler und ergreifender denn je läßt er die Leser den dramatischen Überlebenskampf der Kinder mitverfolgen. Spannend, wunderbar seltsam und vor allem ans Herz gehend. Es ist eine Geschichte, die man nicht so schnell wieder vergißt, eine Geschichte, die bleibt. Lesen Sie sie!

Kundenbewertungen

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Das gute Buch
von Leni Pawelczynski aus Wiesbaden am 06.12.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

Sie suchen ein aussergewöhnlich gutes Buch? Hier ist es! Was ich an Heinrich Steinfest so sehr mag, sind seine Lust an der Abschweifung, seine unangepassten manchmal haarspalterische Einschübe und sein Hang zu phantastisch schrägen Wendungen.Wie gut das mit kindlichen Helden funktioniert beweist Steinfest mit diesem märchenhaft guten Roman.

Großartig
von einer Kundin/einem Kunden aus Leer (Ostfriesland) am 30.11.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

Diese Geschichte ist nicht bloß spannend und berührend, sie ist einfach großartig. Heinrich Steinfest hat mich mit diesem Buch restlos überzeugt. Nur wenige Autoren schaffen es, eine so beeindruckende Geschichte zu erzählen. Die Erlebnisse von Miriam und Elias, die sich nach dem Selbstmord ihrer Mutter alleine im Wald durchschlagen... Diese Geschichte ist nicht bloß spannend und berührend, sie ist einfach großartig. Heinrich Steinfest hat mich mit diesem Buch restlos überzeugt. Nur wenige Autoren schaffen es, eine so beeindruckende Geschichte zu erzählen. Die Erlebnisse von Miriam und Elias, die sich nach dem Selbstmord ihrer Mutter alleine im Wald durchschlagen müssen, haben mich zutiefst berührt. Und das vor allem dank Steinfests wunderbaren Schreibstils, der den Leser von der ersten Seite an in den Bann zieht und nicht mehr loslässt. Einfach genießen.

Der Wind, der Wind...
von Alexandra Auer aus Baden bei Wien am 24.10.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

Das himmlische Kind. - Wer kennt es nicht, das Märchen zweier Waisen die versuchen den verlorengegangenen Weg nachhause zu finden...?! Ganz so ist "Das himmlische Kind" nicht. Es ist kein Märchen. Nein, es ist grausame Realität, welche Miriam und Elias die Mutter raubt. Und ebenso diese brutale Echtheit ist es,... Das himmlische Kind. - Wer kennt es nicht, das Märchen zweier Waisen die versuchen den verlorengegangenen Weg nachhause zu finden...?! Ganz so ist "Das himmlische Kind" nicht. Es ist kein Märchen. Nein, es ist grausame Realität, welche Miriam und Elias die Mutter raubt. Und ebenso diese brutale Echtheit ist es, die sie in weiter Ferne menschlichen Daseins stranden lässt. Kinder, im Wald - ums Überleben kämpfend. Mich hat dieses Buch zum Nachdenken angeregt - Nicht nur wegen der Thematik, sondern vorallem wegen den Charakteren. Die beiden Kinder sind nämlich alles andere als klein und "dumm". Für ihr Alter (12 und fünf) sind sie sehr erwachsen. Miriams Gedanken sind zudem auch sehr kritisch und - wie ich finde - wahr. Zwei Kinder gefangen in einer Welt, die für sie unantastbar scheint. Für all jene, die denken, dies ist eine Geschichte über den Tod (das dachte ich nämlich, als ich es das erste Mal in den Händen hielt) - Nein. Dies hier ist eine Geschichte über das Leben und Über-Leben.