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Psychologen in autoritären Systemen

Beiträge zur Geschichte der Psychologie Band 24

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Beschreibung

Dieser Sammelband stellt die Lebensläufe oder markante Lebensabschnitte von 16 Psychologen unter Nationalsozialismus und polnischem Staatskommunismus dar. Dabei wurden die Biographien teilweise anhand bisher unbekannter Dokumente erarbeitet. Die Beiträge machen deutlich, dass die Schicksale der Psychologen außerordentlich verschieden waren: Es gab Emigration und Deportation, Hinrichtung und Ermordung, es gab Mitläufer, Intriganten, Opportunisten und Gesinnungstäter, aber auch Solidarität und bis heute fast unbekannte Widerstandskämpfer. Zu verzeichnen waren dabei vielerlei Gedächtnislücken und Schönfärbereien. Wenn auch die Psychologen von beiden Diktaturen in ähnlicher Weise beeinflusst wurden, so fasziniert doch die ganze Vielfalt individueller und letztlich einmaliger Lebensläufe.

Theo Herrmann, geboren 1929, ehemals Professor für Psychologie mit den Schwerpunkten Sprach- und Kognitionspsychologie, Geschichte der Psychologie und Wissenschaftstheorie der Humanwissenschaften an den Universitäten Braunschweig, Marburg und Mannheim; zahlreiche Publikationen; Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychologie; Ehrung für sein wissenschaftliches Lebenswerk 2006.

Włodek Zeidler, geboren 1937; Habilitation 1978 in Poznań; 1975-1980 Leiter einer Abteilung im Psychologischen Institut in Warszawa; 1981 demokratisch gewählter Rektor einer Hochschule in Warszawa; seit 1984 in Deutschland lebend; seit 2002 Professur in Warszawa; wissenschaftliche Interessen: Methodenlehre und Geschichte der europäischen Psychologie.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Theo Herrmann, Wlodek Zeidler
Seitenzahl 339
Erscheinungsdatum 18.10.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-631-62081-6
Verlag Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Maße (L/B/H) 21,6/15,4/2,3 cm
Gewicht 570 g

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  • Inhalt: Theo Herrmann/Włodek Zeidler: Einleitung – Helmut E. Lück/Uwe Wolfradt: Erich Rudolf Jaensch: Von der experimentellen Wahrnehmungspsychologie zur NS-Ideologie – Helmut E. Lück: Gert Heinz Fischer, Schüler und Nachfolger von Erich Jaensch in Marburg. Psychologie im Dienst von NS-Organisationen – Wolfgang Schönpflug: Johann Baptist Rieffert. Gelehrter. Im Nationalsozialismus Gefolgsmann. Selbst ein Opfer? – Uwe Wolfradt: Zwischen Patriotismus und Nationalismus: Felix Krueger und Traugott Konstantin Oesterreich - zwei Biographien im Vergleich – Sven Ebisch: Kurt Gottschald - Eine Biographie mit ungewöhnlichen Verwerfungen – Theo Herrmann: Hildegard Hetzer als NSV-Psychologin im okkupierten Polen (1942-1944) – Uwe Wolfradt/Theo Herrmann: Rudolf Hippius. Ein Völkerpsychologe zwischen Wissenschaft und Ideologie – Paweł Izdebski/Włodek Zeidler: Włodzimierz Szewczuk: Ein Psychologe und ein Kind seiner Zeit – Susanne Guski-Leinwand: Kurt Huber in seinem wissenschaftlichen und politischen Denken – Włodek Zeidler: Über Sibirien zu einer Psychologie des Individuums - Etappen des Lebenslaufs von Kazimierz Obuchowski – Andrzej Gołąb: Szemińska und Maria Żebrowska - zwei Psychologinnen und deren beginnende wissenschaftliche Tätigkeit zwischen den Weltkriegen – Włodek Zeidler: Wolfgang Köhler: Die Verantwortung für die eigene Identität – Alexandre Métraux: Ein Psychologe im Ghetto. Die letzten Lebensjahre von Otto Selz – Theo Herrmann: Hildegard Knies, Psychologin und Widerstandskämpferin – Wolfgang Schönpflug: Deutsche Psychologie in Zeiten zweier Diktaturen: Instrumentalisierung von Wissenschaft durch Politik oder Instrumentalisierung von Politik durch Wissenschaftler?