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Das Zeitalter der Erkenntnis

Die Erforschung des Unbewussten in Kunst, Geist und Gehirn von der Wiener Moderne bis heute

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Was passiert in unserem Gehirn, wenn wir Kunst betrachten?

Nobelpreisträger Eric Kandel hat mit »Das Zeitalter der Erkenntnis« ein brillantes Buch geschrieben, das uns in das Wien Sigmund Freuds, Gustav Klimts und Arthur Schnitzlers entführt. Dort setzten um 1900 die angesehensten Köpfe der Naturwissenschaft, Medizin und Kunst eine Revolution in Gang, die den Blick auf den menschlichen Geist und seine Beziehung zur Kunst für immer verändern sollte.

Rezension
»Sein wacher und präziser Stil sorgt (…) für eine angenehm klare und leichtfüßige Lektüre.«
Portrait
Eric Kandel, geboren 1929 in Wien, ist einer der bedeutendsten Neurowissenschaftler des 20. Jahrhunderts. 1939 emigrierte er mit seiner jüdischen Familie in die USA. Kandel studierte Geschichte und Literatur an der Harvard University und danach Medizin an der New York University. Seit 1974 ist er Professor an der Columbia University in New York. Für seine Forschung erhielt Eric Kandel im Jahr 2000 den Nobelpreis für Medizin. Unter dem Titel »Auf der Suche nach dem Gedächtnis. Die Entstehung einer neuen Wissenschaft des Geistes« erschien Kandels Lebens- und Forschungsgeschichte, die zwei Jahre später unter dem gleichen Titel auch verfilmt wurde. Für »Das Zeitalter der Erkenntnis« kehrte der begeisterte Kunstsammler und weltbekannte Naturwissenschaftler zurück in die Stadt seiner Kindheit.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 704 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.10.2012
Sprache Deutsch
eBook
18,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Sehr sehr interessant
von Alexander Görisch aus Wien am 06.01.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eins vorweg, ich habe mir dieses Buch geholt auf den Hinblick zur Fotografie. Das Buch selbst orientiert sich eher auf die Kunst im Sinne von Zeichnungen und Malerei, speziell auf die Wiener Moderne wie Gustav Klimt, Oskar Kokoschka, Egon Schiele und ein paar mehr. Allerdings, ist es kein Fehler zu... Eins vorweg, ich habe mir dieses Buch geholt auf den Hinblick zur Fotografie. Das Buch selbst orientiert sich eher auf die Kunst im Sinne von Zeichnungen und Malerei, speziell auf die Wiener Moderne wie Gustav Klimt, Oskar Kokoschka, Egon Schiele und ein paar mehr. Allerdings, ist es kein Fehler zu Wissen wie wir Farben, Emotionen, Gestik, etc. wahrnehmen und verarbeiten. Für mich ist es etwas schwer die Zielgruppe des Ganzen zu definieren, auch wenn es zweifelsohne um Kunst geht. Dieses Buch bietet Geschichte über die Wiener Moderne, obwohl ich sagen muss, dass mich diese bis dahin nicht interessiert hatte, so wurde mein Interesse an Kunst und den Künstlern geweckt. Der zweite für mich wesentlich und vor allem sehr interessante Punkt ist jener der Psychologie, die Wahrnehmung des Menschen, wie wir die Daten, die unsere Umwelt über das Auge dem Gehirn liefert, verarbeiten und wie leicht doch das Gehirn durch seine Verarbeitung, getäuscht werden kann. Darüber hinaus geht es natürlich auch um Bildsprache, die in der Kunst sehr wichtig war und auch in der Fotografie wichtig ist. Wie schaffen wir Räumlichkeit in einem Bild? Was will der Maler uns sagen, was haben die Maler versteckt in ihren Bildern. Als Fotograf werde ich bei weitem nicht so viele Möglichkeiten haben, meiner Fantasie den vollkommen freien Lauf zu lassen, wie es mir als Maler möglich wäre. Aber zu wissen, wie die Kunst, die Bildsprache, etc. auf unsere Psyche wirken, auf was unser Auge programmiert ist zu reagieren, bzw. vielmehr unser Gehirn, das hilft mir als Fotograf sehr wohl. Der für mich wirklich interessante Teil begann eigentlich ab dem dritten Kapitel, bis dahin ist es mehr Geschichte. Als Fotograf ist es keine direkte Hilfe, vielmehr die Verfeinerung um das Wissen der Bildwirkung auf uns Menschen. Ich würde es als fein Tuning bezeichnen. Mein Fazit: Ich finde Psychologie sehr interessant, umso mehr habe ich mich gefreut wieder etwas darüber zu lesen. Ist doch schon lange her, als ich das letzte Psychologiebuch gelesen hatte. Noch mehr freut es mich, dass es mir ein wenig nützlich war und ich bin mir recht sicher, wenn ich das Buch in 1-2 Jahren wieder lese, werden mir einige Dinge klarer sein als heute. Sicher ist, das Buch werde ich noch einmal lesen, um mein Wissen zu dann erneut, zu verfeinern. Ein Besuch im Kunsthistorischen Museum, so wie im Belvedere, steht auf alle Fälle wieder an. Dieses Buch ist eine Empfehlung die sich dafür interessiert, was in unserem Kopf vorgeht, wenn wir Kunst, unsere Umwelt, wahrnehmen. Es ist so einfach geschrieben, dass ich es, der nichts von Medizin, Kunst und nur ganz wenig von Psychologie weiß, versteht. Also so gesehen, für jeden der fähig ist zu Lesen und zu denken.