Landgericht

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Hörbuchpreis 2014 in der Kategorie »Bester Interpret«

(13)
1948 kehrt der Jude Richard Kornitzer mit den besten Absichten in seine ehemalige Heimat Deutschland zurück – um zu überleben war der Jurist einst vor den Nazis nach Kuba geflohen. Kornitzer will beim Wiederaufbau des zerstörten Landes helfen. Voller Hoffnung und Tatendrang wagt er einen Neubeginn im Nachkriegsdeutschland … doch bald schon gerät er in Schwierigkeiten: Seine Wiedergutmachungsforderungen an den Staat werden ignoriert, anstelle von Verständnis für seine Situation erfährt er Mißtrauen. Auch die Familienwiedervereinigung gelingt nicht. So weicht Kornitzers anfängliche Aufbruchsstimmung immer mehr einer tiefen Verbitterung. Das Hörbuch zum Buch, das den Deutschen Buchpreis 2012 gewann, wird von Frank Arnold gelesen, der schon vielen großen literarischen Werken (z. B. Per Olov Enquists "Ein anderes Leben" oder Maarten 't Harts "Der Flieger") seine Stimme lieh.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Frank Arnold
Anzahl 8
Erscheinungsdatum 07.12.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783899644821
Genre Sachbuch (populärwissenschaftlich)
Verlag Audiobuch
Auflage 1
Spieldauer 580 Minuten
Hörbuch (CD)
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1947 hat Claire Kornitzer, Finanzexpertin einer GmbH, alles darangesetzt ihren Mann wiederzubekommen. Ausgewandert ist er, der Dr. Richard Kornitzer, Richter und Jude, weil sich Claire im Nazi-Regime nicht von ihm scheiden lassen wollte. Die beiden Kinder mussten nach England "verschickt" werden. Es verschlägt einem den Atem wenn man diesen großartigen Roman mit seinen vielen Schicksalen während des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit liest! So lernt man Geschichte besser verstehen! Diese Buch sollte Schullektüre werden! 1947 hat Claire Kornitzer, Finanzexpertin einer GmbH, alles darangesetzt ihren Mann wiederzubekommen. Ausgewandert ist er, der Dr. Richard Kornitzer, Richter und Jude, weil sich Claire im Nazi-Regime nicht von ihm scheiden lassen wollte. Die beiden Kinder mussten nach England "verschickt" werden. Es verschlägt einem den Atem wenn man diesen großartigen Roman mit seinen vielen Schicksalen während des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit liest! So lernt man Geschichte besser verstehen! Diese Buch sollte Schullektüre werden!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
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Großartig!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 19.07.2016
Bewertet: Taschenbuch

Dieses Buch erschüttert, bewegt, entsetzt und berührt. Frau Krechel erzählt eine eindrucksvolle Geschichte aus einer unsäglichen Zeit - der Zeit vor und nach 1945. Dazu wählt sie Worte, die teils so nüchtern und sachlich anmuten, teils so treffend in ihrer knappen Poesie, dass ich an vielen Stellen mit angehaltenem... Dieses Buch erschüttert, bewegt, entsetzt und berührt. Frau Krechel erzählt eine eindrucksvolle Geschichte aus einer unsäglichen Zeit - der Zeit vor und nach 1945. Dazu wählt sie Worte, die teils so nüchtern und sachlich anmuten, teils so treffend in ihrer knappen Poesie, dass ich an vielen Stellen mit angehaltenem Atem gelesen habe. Ihre Erzählung folgte mir in meine Träume, trieb mich beinahe um, machte mich geradezu "angefasst". Das erlebe ich selten in dieser Form und bin der Autorin sehr dankbar für solch ein grandioses Leseerlebnis UND die Lehre, dass sich ein totalitäres Regime nicht einfach so abschafft, geschweige denn überwindet, sondern dass im Nachhall noch jede Menge Arbeit vonnöten ist. Wir sehen ja derzeit nicht zu knapp, wieviel immer noch in den Abgründen nachscheppert. Meines Erachtens sollte man Ursula Krechels "Landgericht" zur Pflichtlektüre in den Schulen machen!

zäh, emotionslos, sehr langatmig
von einer Kundin/einem Kunden aus Kissing am 08.02.2015
Bewertet: eBook (ePUB)

Aufgrund des sehr interessanten Themas und aufgrund der Tatsache, dass Ursula Krechel mit diesem Buch 2012 den Deutschen Buchpreis gewonnen hat, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Schon nach wenigen Seiten machte sich aber Skepsis breit, die schon bald in Ernüchterung mündete. Das Buch hat mich zu... Aufgrund des sehr interessanten Themas und aufgrund der Tatsache, dass Ursula Krechel mit diesem Buch 2012 den Deutschen Buchpreis gewonnen hat, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Schon nach wenigen Seiten machte sich aber Skepsis breit, die schon bald in Ernüchterung mündete. Das Buch hat mich zu keinen Zeitpunkt gefesselt, zu langatmig, zu gefühllos ist der Inhalt. Das persönliche Schicksal der Protagonisten wird wie in einer Berichtsform transportiert. Über Zig Seiten wird die wochenlange Briefkorrespondenz von Kronitzer mit den Behörden dargelegt. Aber wo bleibt das Zwischenmenschliche? Wie dieses Buch den Dt. Buchpreis gewinnen konnte, ist mir schleierhaft. Aber vielleicht bin ich ja zu einfach gestrickt. Oft wollte ich nicht mehr weiterlesen. Die letzten 200 Seiten habe ich nur noch überflogen. Als ich dann endlich fertig war, war ich erleichtert. Dieses Buch ist keine Unterhaltungsliteratur. Schade um das wirklich interessante Thema.

Als eBook. Sehr empfehlenswert.
von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 19.08.2013
Bewertet: eBook (ePUB)

Da es sich bei diesem Roman um ein umfangreiches Werk handelt und recht schwer in der Hand liegt ist es bestens für einen Reader geeignet. Die Autorin Ursula Krechel, Preisträgerin des Deutschen Buchpreises 2012, geht in ihrem Roman „Landgericht“ auf Spurensuche der deutschen Geschichte. Sie erzählt von einer ungewöhnlichen... Da es sich bei diesem Roman um ein umfangreiches Werk handelt und recht schwer in der Hand liegt ist es bestens für einen Reader geeignet. Die Autorin Ursula Krechel, Preisträgerin des Deutschen Buchpreises 2012, geht in ihrem Roman „Landgericht“ auf Spurensuche der deutschen Geschichte. Sie erzählt von einer ungewöhnlichen Familie, eingebettet in die aufregenden und schweren Gründungsjahre der Bundesrepublik Deutschlands. Der jüdische Doktor Richard Kornitzer kehrt 1947 aus dem Exil Kuba in seine alte Heimat zurück. Seine Frau Claire ist darüber überglücklich, hatte sie sich doch während des Naziregime gegen eine Scheidung hartnäckig gewehrt. Doch eine gewissen Entfremdung, bedingt durch die langen Jahre der Trennung lässt sich nicht verleugnen. Zumal auch die beiden gemeinsamen Kinder viele Jahre in England verbringen mussten. Findet die Familie wieder zueinander, zumal die Menschen der damaligen Zeit zwischen Depressionen und dem unbändigen Willen und Anspruch ganz neu zu beginnen, hin und her gerissen waren. Die Geschichte der Familie Kornitzer steht für all die vielen anderen Entwurzelten des Krieges. Ursula Krechel versteht es, gekonnt, dokumentarisches und fiktives mit einander in Einklang zu bringen. Ihre Sprache ist gefühlsvoll und beim Lesen hatte ich das gute Gefühl, dass sie recht wohl weiß, wovon sie schreibt. Wer gute Literatur liebt, dem kann ich dieses Werk guten Gefühls empfehlen. Die Schriftstellerin ist 1947 in Trier geboren und lebt heute in Berlin. Zahlreich Preise und Auszeichnungen hat sie erhalten. Unter anderem dem Jeanette Schocken Preis, sowie den Kunstpreis des Landes Rheinland-Pfalz. Mitten durch den Schmerz, die Welt in einer so ungeheuren Unordnung zu erblicken, zuckte die innerliche Zufriedenheit empor, seine eigne Brunst nunmehr in Ordnung zu sehen. HEINRICH VON KLEIST; MICHAEL KOHLHAAS