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Wer hustet da im Weihnachtsbaum?

Weihnachtszeit - friedliche Zeit?
Von wegen. Bei Familie Trautwein geht es drunter und drüber. Tante Traudl liegt mit Grippe im Bett, dabei wird doch extra für sie jedes Jahr ein richtiger Weihnachtszauber veranstaltet, mit Gänsebraten und echten Kerzen am Baum. Wie soll Mama sonst die schöne Biedermeierkommode erben, mit der sie schon seit Jahren liebäugelt? Hannes dagegen hat ein ganz anderes Problem: Er hält einen Wellensittich versteckt, von dem niemand etwas wissen darf, denn Mama ist allergisch gegen alle Tiere. Dummerweise kann er nicht gut lügen und seine Schwester Luzie erst recht nicht. Und dann ist da noch der misstrauische Vermieter, der überall rumschnüffelt. Als Tante Traudl schließlich doch eintrifft, schlägt für alle die Stunde der Wahrheit ...
Portrait
Sabine Ludwig arbeitet seit Jahren außerordentlich erfolgreich als Autorin und Übersetzerin und wurde als «Lesekünstlerin des Jahres 2010» ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 128 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 8
Erscheinungsdatum 01.11.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783644477810
Verlag Rowohlt Verlag
Dateigröße 2924 KB
Illustrator Ute Krause
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Buchhändler-Empfehlungen

Vorsicht, hustender Wellensittich im Anflug

Ute Gantner, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Die Weihnachtsferien stehen vor der Tür. Aber leider ist Familie Trautwein nicht sehr feierlich zumute. Tante Traudl hat nämlich wieder mal ihr Kommen angesagt und das bedeutet, dass auch dieses Jahr der altbewährte und von allen gehasste Weihnachtswahnsinn stattfinden wird. Nur Hannes hat ganz andere Probleme. Er hat nämlich einen Wellensittich übernommen, obwohl seine Mutter eine Allergie gegen Tiere hat. Und wo soll man denn über die Feiertage einen ständig hustenden und plappernden Vogel heimlich unterbringen? Wenn das mal alles gut geht! Viel Spaß bei diesem witzigen Weihnachtsroman für Leseratten ab 9 Jahren.

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Macht einfach Spaß!
von Igelmanu66 aus Mülheim am 21.01.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

»Blöd war nur, dass es so doll nach Gänsebraten roch, den mag nämlich keiner von uns. Mama ist er zu fett, Papa zu trocken, Luzie isst nichts, dem man ansieht, dass es mal ein Tier war, und ich finde die matschige Füllung einfach nur eklig.« Weshalb isst eine Familie alle Jahre wieder eine Gans, obwohl keiner sie mag? Ganz ei... »Blöd war nur, dass es so doll nach Gänsebraten roch, den mag nämlich keiner von uns. Mama ist er zu fett, Papa zu trocken, Luzie isst nichts, dem man ansieht, dass es mal ein Tier war, und ich finde die matschige Füllung einfach nur eklig.« Weshalb isst eine Familie alle Jahre wieder eine Gans, obwohl keiner sie mag? Ganz einfach, wegen Tante Traudel. Die ist schon ziemlich alt und findet es schön, wenn es zu Weihnachten so ist „wie früher“. Und Hannes Mutter möchte, dass die Tante sich so richtig rundum wohlfühlt, hofft sie doch, eines Tages deren Biedermeierkommode zu bekommen. Die Tante bringt darüber hinaus stets Geschenke, die niemand mag, wegen ihr brennen echte Kerzen am Baum und man kann ohne Übertreibung sagen, dass Hannes Mama schon gestresst ist, wenn sie nur an den Tantenbesuch denkt. Für Hannes ist das ziemlich dumm, denn gerade jetzt hat er heimlich einen Wellensittich namens Bubi zur Pflege und würde ihn so gerne behalten! Ein Haustier hat er sich schon immer gewünscht, im Gegensatz zu seiner Mutter, die strikt dagegen ist. Wie ihr also jetzt die Sache mit Bubi erklären? Eine sehr lustige Geschichte ist das! Hannes ist ein lieber Kerl, man mag ihn sofort und hofft mit ihm, einen Weg zu finden, Bubi behalten zu dürfen. Natürlich gibt es jede Menge Probleme bei der Heimlichtuerei, außerdem einen Nachbarn, der Hannes fast auf die Schliche kommt und eine kleine Schwester, die ständig kurz davor ist, sich zu verplappern. Alle Familienmitglieder haben ihre Eigenarten, sind aber durchweg sympathisch, so dass jeder seine Identifikationsfigur finden kann. Es wird witzig, manchmal chaotisch und manchmal spannend, in der Summe ergibt das eine gelungene Geschichte, die am Ende sogar noch einen lehrreichen Kern hat. Das Buch eignet sich zum Vor- und Selberlesen, zudem finden sich darin viele schöne, farbenfrohe und witzige Illustrationen, die ich gerne betrachtet habe und über die ich manches Mal schmunzeln konnte. Fazit: Sehr unterhaltsame Familienweihnachtsgeschichte. Macht einfach Spaß!

Weihnachtslicher Lesespaß für Groß und Klein
von SusanneB aus Baden-Württemberg am 30.12.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Weihnachtsbaum steht auf dem Balkon und das, obwohl Weihnachten schon längst vorbei ist und es bald Frühling wird. Denn das letzte Weihnachtsfest war eine Katastrophe. Aber eines nach dem anderen: Der Opa von Hannes' Schulkamerad hatte einen Wellensittich ("Bubi"), den er aber nicht mit ins Seniorenstift nehmen darf, also mu... Ein Weihnachtsbaum steht auf dem Balkon und das, obwohl Weihnachten schon längst vorbei ist und es bald Frühling wird. Denn das letzte Weihnachtsfest war eine Katastrophe. Aber eines nach dem anderen: Der Opa von Hannes' Schulkamerad hatte einen Wellensittich ("Bubi"), den er aber nicht mit ins Seniorenstift nehmen darf, also muss der "weg". Hannes wünscht sich einen Wellensittich, aber seine Mutter hat eine Allergie gegen Allesmögliche. Doch zum Glück geht ihre Nachbarin, Frau Moll, in Urlaub und bittet Hannes, ihre Blumen zu gießen. Also bringt Hannes Wellensittich Bubi kurzerhand in deren Wohnung unter, um ihn bei passender Gelegenheit seinen Eltern unterzujubeln. Nur seine nervige, kleine Schwester Luzie weiß von dem Vogel. Aber in Frau Molls Wohnung bleibt der Wellensittich nicht unbemerkt, denn Bubi macht alles nach, was die Menschen um ihn herum machen und da sein Vorbesitzer einen schlimmen Husten hatte, hustet Bubi unentwegt. Doch dann überschlagen sich die weihnachtlichen Ereignisse in der Familie: Tante Traudl soll wie jedes Jahr an Heiligabend zu Besuch kommen und dann MUSS es einen Christbaum geben und Gänsebraten mit Rotkohl. Denn Hannes' Mutter will unbedingt einmal Tante Traudls Biedermeierkommode erben und da ist es am besten, wenn man das tut, was die Tante gerne hätte. Aber Tante Traudl hat an Heiligabend plötzlich die Grippe und kann nicht kommen, der Christbaum nadelt bis nur noch ein Gerippe übrig ist und auch sonst ist die Stimmung in der Familie nicht die Beste. Wie soll Hannes seiner Mutter da noch den Wellensittich unterschieben? Und außerdem gibt es noch Herr Dobelmann, den Hausbesitzer, der seine Augen und Ohren überall hat und ständig herummeckert. Als Tante Traudl am Dreikönigstag endlich kommt, veranstaltet die Familie ein nachträgliches Weihnachtsfest, und erlebt eine große Überraschung ... Mein Fazit: Ich hatte großen Spaß beim Lesen dieser Weihnachtsgeschichte. Der Schreibstil von Sabine Ludwig hat mir gut gefallen, das Buch liest sich leicht und flüssig. Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Hannes erzählt und so erlebt man die weihnachtlichen Verwicklungen aus seiner Sicht hautnah mit. Sein kindlicher Wunsch nach einem eigenen Tier prallt auf die verzweifelten Bemühungen seiner Mutter, es ihrer Erbtante an Weihnachten möglichst recht zu machen, um an die ersehnte Biedermeierkommode zu kommen. "Wer hustet da im Weihnachtsbaum?" von Sabine Ludwig ist für Kinder von 8-10 Jahren absolut empfehlenswert, und auch für alle anderen, ganz egal ob sie Weihnachtsfans oder Weihnachtsmuffel sind.

Köstliche Familienunterhaltung!
von Nina Marlene Gollmann aus Graz am 29.12.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Hannes hat einen Wellensittich von seinem Freund geschenkt bekommen. Hannes liebt Tiere, Wellensittiche besonders. Hannes hat ein Problem. Seine Mama ist gegen Wellensittiche allergisch. Was soll er also tun? Wie es der Zufall und der Geschichtsverlauf so will, bittet ihn die Nachbarin auf ihre Wohnung aufzupassen. Dorthin verst... Hannes hat einen Wellensittich von seinem Freund geschenkt bekommen. Hannes liebt Tiere, Wellensittiche besonders. Hannes hat ein Problem. Seine Mama ist gegen Wellensittiche allergisch. Was soll er also tun? Wie es der Zufall und der Geschichtsverlauf so will, bittet ihn die Nachbarin auf ihre Wohnung aufzupassen. Dorthin versteckt er den Vogel. Hannes Schwester Luzie ist eine kleine Nervensäge, findet Hannes, aber zum Glück verrrät sie sein Geheimnis nicht..... Aber der Hausbesorger macht sich Sorgen um Hannes, weil der anscheinend so viel hustet. Oder ist das gar nicht Hannes? Wärenddessen hat seine Mutter wegen Tante Traudel Stress zu Weihnachten und die kommt dann nicht zur Feier, weil sie krank ist. Also wird Weihnachten dieses Jahr zweimal gefeiert. Der Tannenbaum macht bei der Mission aber Probleme und muss getauscht werden. Chaos, chaos, aber ausgesprochen liebenswert und lustig geschrieben! Zum Vorlesen ab 6 Jahren, zum Selberlesen ab 8 Jahren!