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Der Hase mit den Bernsteinaugen

Das verborgene Erbe der Familie Ephrussi

Der Bestseller jetzt im Taschenbuch!
264 Netsuke, japanische Miniatur-Schnitzereien aus Holz und Elfenbein, liegen in der Vitrine des britischen Töpfers Edmund de Waal, Nachkomme der jüdischen Familie Ephrussi aus Odessa. Wie sie dorthin kamen, erzählt dieses Erinnerungsbuch. Vom Paris der Belle Époque gelangte die Sammlung ins Wien des Fin de Siècle, aus Tokio in den 1950er-Jahren schließlich nach London. Die Ephrussis, einst an Einfluss und Reichtum den Rothschilds ebenbürtig, erlebten mit dem »Anschluss« 1938 den Niedergang - ihr gesamtes Vermögen fiel der »Arisierung« zum Opfer. Nur die Netsuke wurden - jede einzeln - in der Schürze des Dienstmädchens Anna gerettet. Eine Familienchronik, in der sich europäische Geschichte der letzten hundertfünfzig Jahre spiegelt, eine Wunderkammer, eine brillant geschriebene Erkundung über Besitz und Verlust, über das Leben der Dinge und die Fortdauer der Erinnerung.

Portrait

Edmund de Waal wurde 1964 in Nottingham / England geboren und studierte in Cambridge. Er ist Professor für Keramik an der University of Westminster und stellte u.a. im Victoria and Albert Museum und in der Tate Britain aus. Er lebt in London.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 01.05.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14212-0
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 21,2/13,6/3 cm
Gewicht 416 g
Originaltitel The hare with Amber eyes. A Hidden Inheritance
Auflage 8. Auflage
Übersetzer Brigitte Hilzensauer
Verkaufsrang 7080
Buch (Taschenbuch)
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11,90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Der Hase mit den Bernsteinaugen
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 13.02.2017

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Edmund de Waal (Großneffe) erzählt seine Familiengeschichte anhand von Gegenständen. Er ist der Erbe der 264 japanischen Netsukes (=Handschmeichler), die sich seit 1860 im Besitz der Familie Ephrussi befinden. Der Bogen der Erzählung spannt sich von Paris über Wien nach Tokio. Beim Lesen wandere ich durch die Häuser der Familie,... Edmund de Waal (Großneffe) erzählt seine Familiengeschichte anhand von Gegenständen. Er ist der Erbe der 264 japanischen Netsukes (=Handschmeichler), die sich seit 1860 im Besitz der Familie Ephrussi befinden. Der Bogen der Erzählung spannt sich von Paris über Wien nach Tokio. Beim Lesen wandere ich durch die Häuser der Familie, steige Treppen hinauf, bewundere Gemälde und berühre vorsichtig Gobelins und Tapeten. Aus diesem Blickwinkel erschließt sich mir die Zeit von Proust genauso, wie die von Siegmund Freud. Über die Dreyfus-Affäre kann ich ebenso nachdenken, wie über die Nazis in Österreich am 11. März 1938. Zum Schluss frage ich mich, bei wem die Netsukes wohl um 2160 sein werden ??? Diese neue erweiterte illustrierte Taschenbuchausgabe ist die Übersetzung der englischen "Prachtausgabe". Sie finden hier wunderbare Bilder, z.B. das Paradebett auf S. 50.