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Die Verschwörung der Idioten

Roman. Ausgezeichnet mit dem Pulitzer Preis, Kategorie Roman 1981

(8)
Ignaz ist wieder da!
Ignatius J. Reilly ist schon von weitem eine groteske Erscheinung: Tweedhose, Flanellhemd, Schal und grüne Jagdmütze umhüllen den überdimensionierten, unter den Launen einer sensiblen Verdauung leidenden Körper. Sein Geist hingegen leidet an der Verkommenheit der Welt und ihrer Bewohner. Lange Zeit konnte der verkrachte Intellektuelle beiden aus dem Weg gehen, doch das träge Leben auf Kosten seiner Mutter findet ein jähes Ende, als sie in Geldnot gerät und ihn zum Arbeiten zwingt. Ob am Hotdog-Stand oder in der Hosenfabrik - Ignatius stiftet Unheil, wo immer er auftaucht …
Portrait

John Kennedy Toole, 1937 in New Orleans geboren, schrieb den Roman während seines Militärdienstes in Puerto Rico. Die sich anschließende jahrelange vergebliche Suche nach einem Verleger entmutigte ihn; am 26. März 1969 nahm er sich das Leben. Elf Jahre später veröffentlichte ein kleiner wissenschaftlicher Verlag das Manuskript auf Drängen Thelma Tooles, der Mutter des Autors. Der Erfolg war unbeschreiblich: 1981 erhielt der Autor postum den Pulitzer-Preis, und ›Die Verschwörung der Idioten‹ ist in Amerika zu einem Kultbuch geworden.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 01.05.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-21434-6
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,2/12,4/3 cm
Gewicht 330 g
Originaltitel A Confederacy of Dunces
Übersetzer Alex Capus
Verkaufsrang 39.909
Buch (Taschenbuch)
9,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Florian Rudewig, Thalia-Buchhandlung Kassel

Extrem ironische und abgefahrene Looser-Geschichte mit herrlich absurden Dialogen und schrägen Figuren. Leider etwas zu lang. Die Erstveröffentlichung ist eine tolle Extra-Note. Extrem ironische und abgefahrene Looser-Geschichte mit herrlich absurden Dialogen und schrägen Figuren. Leider etwas zu lang. Die Erstveröffentlichung ist eine tolle Extra-Note.

„Alter Schatz wiederentdeckt“

Andrijana Prce, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Schon allein wie dieses Buch verlegt wurde ist eine eigene spannende und tragische Geschichte. Dieser Roman ist eine kleine Zeitreise ins Amerika der 60er Jahre. Als würde man einen alten Klassiker anschauen. Die Sprache, das Benehmen und die Kleidung sind so fremdartig und fesselnd zugleich. Die Hauptfigur ist ein absoluter Kotzbrocken, hochintelligent aber unglaublich faul. Obwohl er so unsympathisch ist kann man über seine Monologe und Attitüden herzlich lachen. Ein Buch, das es wahrlich verdient hat wiederentdeckt zu werden. Schon allein wie dieses Buch verlegt wurde ist eine eigene spannende und tragische Geschichte. Dieser Roman ist eine kleine Zeitreise ins Amerika der 60er Jahre. Als würde man einen alten Klassiker anschauen. Die Sprache, das Benehmen und die Kleidung sind so fremdartig und fesselnd zugleich. Die Hauptfigur ist ein absoluter Kotzbrocken, hochintelligent aber unglaublich faul. Obwohl er so unsympathisch ist kann man über seine Monologe und Attitüden herzlich lachen. Ein Buch, das es wahrlich verdient hat wiederentdeckt zu werden.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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Mit diesem Buch konnte ich mich in keiner Weise anfreunden
von LEXI am 04.10.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Egal, was im Klappentext oder auch im Nachwort über diese „Goldader der Literatur“ geschrieben steht – ich persönlich fand es schlicht und einfach das schlechteste Buch, das ich jemals in Händen hielt. Und es ist alles andere als eine „Fantastische Komödie“, wie propagiert. Nicht genug, dass der Protagonist ein abstoßender,... Egal, was im Klappentext oder auch im Nachwort über diese „Goldader der Literatur“ geschrieben steht – ich persönlich fand es schlicht und einfach das schlechteste Buch, das ich jemals in Händen hielt. Und es ist alles andere als eine „Fantastische Komödie“, wie propagiert. Nicht genug, dass der Protagonist ein abstoßender, unsympathischer, einerseits intelligenter – andererseits etwas kindhaft-zurück gebliebener 30Jähriger ist, nicht genug, dass keine einzige der handelnden Personen auch nur annähernd sympathisch erscheint. Nein, auch die Sprache mit ihren unzähligen Wiederholungen (ich möchte das Wort „Magenventil“ in meinem ganzen Leben nie wieder hören oder lesen müssen bzw. „Boah-Po-lizei-Jones“) verleiden den Lesegenuss. Was der Autor mit „Sinnlos-Wörtern“ wie Gammaphon, Arthuritis, aahmes Luder oder Scarla O’Hara ausdrücken möchte, verschließt sich mir ebenso. Falls es witzig sein sollte und den Leser zu den im Klappentext versprochenen „wiehernden Gelächter“ verhelfen möge, war es für mein Verständnis von Humor völlig daneben gegriffen. Als Leser fragte ich mich von Beginn an, wohin die Geschichte führen soll. Ich habe es auch nach dem Beenden dieses Buches noch nicht herausgefunden. Ich weiß nur, dass ich mich noch niemals so sehr zwingen musste, weiter zu lesen. Seite für Seite. Mit jedem Kapitel wurden mir die Protagonisten unerträglicher. Sie erschienen mir unglaubwürdig und grotesk und die beiden einzigen Lichtblicke waren das verbale „Abrechnen“ der Mutter mit ihrem Sohn auf S. 420 und die direkten Worte von Myrna Minkoff auf S. 251. Ich für meine Person kann dieses Buch auf gar keinen Fall weiter empfehlen.

Wenn ein wahres Genie in die Welt tritt, erkennt ihr es nur an den Idioten die sich dagegen verschwören... Jonathan Swift
von einer Kundin/einem Kunden am 24.05.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Alles beginnt damit, dass der fast 30-jährige Ignatius J. Reilly vor einem Einkaufscenter auf seine Mutter wartet. Er zettelt einen Streit mit einem Polizisten an, als endlich seine Mutter auftaucht und Ignatius gerade noch vor einem Gefängniseintritt bewahren kann. Als dann der ewig arbeitslose Ignatius einen Job suchen muss,... Alles beginnt damit, dass der fast 30-jährige Ignatius J. Reilly vor einem Einkaufscenter auf seine Mutter wartet. Er zettelt einen Streit mit einem Polizisten an, als endlich seine Mutter auftaucht und Ignatius gerade noch vor einem Gefängniseintritt bewahren kann. Als dann der ewig arbeitslose Ignatius einen Job suchen muss, geht der Spass erst recht los... Ein irrwitziger, skuriller und echt schräger Roman über einen Mann, der sich für das Grösste hält doch einfach nichts auf die Reihe kriegt. Jedoch immer die passende und völlig logische Ausrede bereithält. Lesen Sie auch das Nachwort von Alex Capus. Sie werden staunen, wieviele Paralellen der Roman mit dem Leben des Autor hat! Dieser Satz steht auf der Rückseite des Buches, seien Sie also gewarnt! "Lesen Sie dem Roman nicht im Flugzeug oder Wartezimmer. Sie fallen sonst unangenehm auf, nicht durch Grinsen oder Kichern sondern durch wieherndes Gelächter.... Für alle Fans von T.C. Boyle!!

Sympathischer Unsympat
von einer Kundin/einem Kunden aus Selm am 07.02.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

Hätte John Kennedy Toole seinen Roman heute geschrieben, dann wäre sein Protagonist Ignatius J. Reilly garantiert der typische Nerd. Er würde mit seinem Notebook im Bett oder auf dem Sofa liegen und in sämtlichen Foren und Blogs negative Stimmung verbreiten. Da der Roman aber in den 60er Jahren spielt,... Hätte John Kennedy Toole seinen Roman heute geschrieben, dann wäre sein Protagonist Ignatius J. Reilly garantiert der typische Nerd. Er würde mit seinem Notebook im Bett oder auf dem Sofa liegen und in sämtlichen Foren und Blogs negative Stimmung verbreiten. Da der Roman aber in den 60er Jahren spielt, muss sich Reilly auf den Fernseher und die Nachbarschaft beschränken. Dieser Roman war seiner Zeit voraus. 1966 konnte sich die Mehrheit nicht vorstellen, dass ein intelligenter Mensch und Doktor der Philosophie nichts besseres mit seinem Leben anzufangen weiß, als seiner entnervten Mutter auf der Tasche zu liegen und schließlich in einer Hot-Dog-Bude zu landen. Heute ist dieser traurige Lebenslauf, den Toole in Die Verschwörung der Idioten beschreibt, leider weniger außergewöhnlich. Vielleicht ist dieses Buch gerade deshalb ein solcher Lesegenuss, denn es bringt dem Leser mit der Figur des Ignatius J. Reilly den Erfolgs-Verweigerer und ewigen Nörgler näher, den er sonst vielleicht nur mit Verachtung straft. Der Roman stellt scheinbar zufällig einen Bekanntenkreis von Menschen zusammen, die mit der modernen Gesellschaft der 60er Jahre hadern, oder versuchen, in irgendeiner Form aus ihr Nutzen zu ziehen, ohne sie wirklich zu verstehen. Die Art und Weise, in der der Autor die Personen und ihr Zusammenspiel beschreibt, insbesondere aber seine kreative und humorvolle Sprache, stellen einen humorvollen, satirischen Lesegenuss von der ersten bis zur letzten Seite dar.