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Eine Frau bei 1000°

Roman Aus den Memoiren der Herbjörg María Björnsson

(23)

Ein heißes Leben
Herbjörg ist achtzig Jahre alt und bester Dinge. Angesichts ihres nahen Todes hat sie nicht nur ihre eigene Einäscherung organisiert, sondern auch ihre Memoiren niedergeschrieben: Neun Männer, drei Söhne - keine schlechte Bilanz. Sie hat die Welt bereist, jetzt kommt die Welt zu ihr auf den Bildschirm. In ihrer gemütlichen Garage surft sie auf den Spuren ihres bewegten Lebens und begleicht letzte Rechnungen ...

Portrait

Hallgrímur Helgason, 1959 in Reykjavík geboren, arbeitet als Autor und bildender Künstler in seiner Heimatstadt. Von ihm sind fünf Romane erschienen, darunter sein Bestseller ›Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen‹ (dtv 21318). Helgason gilt als Kultautor und starke Stimme Islands.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 01.06.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-21449-0
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12,3/2,7 cm
Gewicht 301 g
Originaltitel Konan við 1000°C
Übersetzer Karl-Ludwig Wetzig
Buch (Taschenbuch)
9,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Mit dieser Oma legt man sich besser nicht an. Bitterböse Satire mit viel Humor. Einfach toll. Mit dieser Oma legt man sich besser nicht an. Bitterböse Satire mit viel Humor. Einfach toll.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
23 Bewertungen
Übersicht
8
7
3
4
1

von Denise Fritschi aus Ludwigshafen am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Lebhaft, lustig und leidenschaftlich sind die Memoiren der Herbjörg Maira Björnsson. Ein Buch das nicht gewöhnlich ist, für alle die skurrile Vorbilder suchen.

Eine Lebensgeschichte mit vielen Wendungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 28.02.2015

Die 80jährige Herbjörg Maria Björnsson wohnt nach einem ereignisreichen Leben schwerkrank in einer Garage. Mit ihrem Laptop surft sie durch das Internet und ihre verschiedenen virtuellen Identitäten, während sie unter ihrer Decke eine alte Handgranate aus dem Krieg aufbewahrt. Doch nun ist es genug, sie macht ihren Termin für... Die 80jährige Herbjörg Maria Björnsson wohnt nach einem ereignisreichen Leben schwerkrank in einer Garage. Mit ihrem Laptop surft sie durch das Internet und ihre verschiedenen virtuellen Identitäten, während sie unter ihrer Decke eine alte Handgranate aus dem Krieg aufbewahrt. Doch nun ist es genug, sie macht ihren Termin für die Einäscherung fest. Vorher erzählt sie noch ihre Lebensgeschichte. Ihr loses Mundwerk zieht dabei manches ins Lächerliche, anderes wird erst dadurch beim Lesen erträglich. Vieles hat sie mitgemacht, und die Abgeklärtheit in ihren Erzählungen lässt sich nur durch ihre Erlebnisse verstehen. Anfangs fällt es noch schwer, sie bis in letzter Konsequenz sympathisch zu finden, doch spätestens als ihre Erlebnisse aus der Kriegszeit kommen, ändert sich der Ton der Erinnerungen, und man kann nur noch Verständnis empfinden für ihr weiteres Leben, das lange nicht so verlief, wie sie es sich vorstellte. Und doch kann sie auf ein erfülltes Leben blicken, mit mancherlei Freud und Leid. Mit dem Lebensweg dieser taffen alten Frau ist Hallgrímur Helgason eine äußerst interessante Protagonistin gelungen, die für manches Verständnis erheischt, aber auch polarisieren wird. Sie ist keine einfache Frau, diese Frau, die ihre drei Söhne zu ihrer Mutter abgeschoben hat und nun allein in einer Garage wohnen muss, mit nur einer Handgranate als Erinnerung und dem Laptop als Verbindung zur Welt. Doch sie ist eben eine Frau mit vielen Facetten.

Eine Frau bei 1000°
von raschke64 aus Dresden am 03.07.2014

Ein Buch aus Island. Die 80-jährige Herbjörg (Spitzname Herr) wohnt in einer Garage, ist schwerkrank und wird gepflegt. Die Zeit vertreibt sie sich mit Rauchen und im Internet Surfen und Chatten. Sie bestellt im Krematorium den Termin für ihre Verbrennung und erzählt ansonsten aus ihrem Leben. Das Buch beginnt... Ein Buch aus Island. Die 80-jährige Herbjörg (Spitzname Herr) wohnt in einer Garage, ist schwerkrank und wird gepflegt. Die Zeit vertreibt sie sich mit Rauchen und im Internet Surfen und Chatten. Sie bestellt im Krematorium den Termin für ihre Verbrennung und erzählt ansonsten aus ihrem Leben. Das Buch beginnt mit viel schwarzem Humor, sehr schräg und auch witzig. Leider ging der Humor bei mir nach spätestens einen Viertel des Buches verloren. Mich störte nicht nur die vulgäre Ausdrucksweise, sondern auch der ständige Wechsel in den Kapiteln. In einem erzählt die Hauptfigur aus ihrem eigenen Leben in den 60ern mit den Beatles, im nächsten fabuliert sie über die "Tüchtigkeit" der Männer verschiedener Länder, im nächsten erzählt sie aus dem Leben ihrer Großeltern, dann wieder wird über die verschiedenen europäischen Sprachen sinniert, um danach in die Gegenwart zu wechseln oder zum Leben ihrer Mutter. Dabei erinnerte mich die Sprache eher an einen Mann als an eine Frau. Vielleicht lag es daran, dass sowohl der Autor wie der Übersetzer Männer sind? Oder war es so gewollt, denn die Frauenfigur auf dem Cover könnte genau so gut ein Mann sein. Ebenso der Spitzname Herr. Insgesamt habe ich mich etwa ab Seite 100 doch mehr durch das Buch gequält und merkte, dass ich immer mehr in die Versuchung kam, die Seiten quer zu lesen. Das Buch traf nicht meinen Geschmack.