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Wie Sonne und Mond

Roman

(14)
Portrait
Nicole Walter hat Sprachen in München studiert und dann als Werbetexterin und freie Journalistin gearbeitet. Seit 1994 schreibt sie überaus erfolgreich Drehbücher für Fernsehserien und - filme und zählt heute zu den erfolgreichsten und gefragtesten Drehbuchautorinnen Deutschlands.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 02.09.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51144-2
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,6/2,7 cm
Gewicht 266 g
Buch (Taschenbuch)
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ein klitzekleiner Moment verändert das Leben“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Es ist schon manchmal verrückt, wie man zu Autoren und Büchern kommt. Als Autorin kenne ich Nicole Walter bereits, seitdem ihr erstes Taschenbuch „Das Leben drehen“ 2012 erschienen ist. Damals habe ich es vom Verlag zugeschickt bekommen. Aber es hat mich nicht angesprochen. Dann erhielt ich 2013 das nächste Buch „Wie Sonne und Mond“. Das gleiche – fades Cover und ein Klappentext, der mich nicht wirklich verlockte. Das dritte Buch „Regenbogentänzer“ (2015) ist dann ganz an mir vorbeigegangen. Aber irgendwie habe ich dann in diesem Jahr, im Januar, wo es mir nicht gut ging, den Rappel bekommen und „Das Leben drehen“ begonnen zu lesen. Ich konnte nicht mehr aufhören. Nun haben wir Anfang Oktober und ich habe inzwischen auch das dritte Buch von ihr ausgelesen. Das ist ein riesiges Kompliment an die Autorin und ihre Bücher, denn als Buchhändlerin tue ich mich schwer damit, ältere Bücher zu lesen. Aber ich bin froh, dass ich es getan habe. Denn die Autorin schreibt einfach großartig!

All ihre drei Bücher eint, dass die Geschichte ungewöhnlich, aber nicht unrealistisch ist. Nicole Walter muss ein sehr empathischer Mensch sein, denn sie versteht die Menschen und ihre Gefühle und Ängste und kann dies sehr gut in Geschichten umsetzen. Ich bin jedes Mal in die Geschichte hineingezogen worden und habe mit den Protagonisten mitgefiebert. Dazu schreibt sie auch noch in einer sehr schönen Sprache. Doch jetzt zu dem Buch, weshalb Sie gerade hier lesen:

Da hier merkwürdigerweise keine Inhaltsangabe steht, habe ich sie Ihnen mal eben von meinem Buch abgeschrieben:

„Birgit lebt glücklich und zufrieden mit ihrem Mann Tom und den beiden Kindern in einem Haus am Starnberger See. Dort taucht plötzlich ihre Schwester Kira wieder auf – Kira, die Rebellin, die Weltenbummlerin, die auf Ibiza lebt und die sie seit zwanzig Jahren nicht mehr gesehen hat.

Auf einmal beginnt Birgit ihr bisheriges Leben in Frage zu stellen. Hat sie wirklich die richtige Entscheidung getroffen, als sie eine bürgerliche Existenz mit Familie und Wohlstand wählte? Gibt es da nicht noch etwas anderes?

Kira dagegen kann nicht vergessen, was in jener Nacht vor zwanzig Jahren geschah, als sie den geliebten verlor und ihr Leben zerstört wurde – von ihrer Schwester …“

Die Inhaltsangabe stimmt, aber irgendwie doch nicht so richtig. Denn es stellt sich sehr früh heraus, dass Kira gar nicht die Weltenbummlerin ist, für die sie von ihrer Schwester gehalten wird. Wir als Leserinnen wissen schon recht früh, was in der Nacht vor 20 Jahren geschehen ist und wie Kira diese zwanzig Jahre verbracht hat. Nicole Walter wechselt im Lauf der Geschichte zwischen den beiden Schwestern hin und her. So bekommen wir gut ein Gespür für sie. Wir erfahren, dass sie sich als Kinder sehr geliebt haben, aber umso größer sie wurden, umso mehr entstanden auch Eifersüchteleien, denn sie sind ausgesprochen unterschiedlich. Birgit, die Ältere, ist die Ruhige, die immer das richtige macht, während Kira lebenslustig und neugierig auf das Leben ist. Und dann kommt es zu der Reise nach Ibiza, von der nur Birgit nach Deutschland zurückkehrt. Kira ist spurlos verschwunden. Und da sie zu dem Zeitpunkt bereits volljährig ist, versucht ihre Familie sie zwar zu finden, hat aber keine rechtliche Handhabe, weil nichts auf ein Verbrechen hindeutet. Außerdem tröpfeln bei den Eltern immer einmal wieder Postkarten (keine Ansichtskarten) von ihr ein, auf denen aber nur steht, dass es ihr gut geht. Doch dann kommt Kira zurück in ihr Elternhaus am Starnberger See. Und plötzlich ist das Leben für Kira, Birgit und Tom nicht mehr so, wie es war. Die Fassade bröckelt und es kommt immer mehr zutage, was gut vergraben war.

Dieser Roman ist definitiv kein Krimi. Aber er ist ausgesprochen spannend und intensiv. Er hat Power und ist doch ganz ruhig und teilweise sogar poetisch. Es ist faszinierend, wie die Autorin so langsam Lage um Lage abträgt, was die drei Menschen bewusst oder unbewusst verdrängt haben. Ist das Leben von Birgit und ihrem Mann wirklich so heil, wie es von außen den Schein hat? Und ist wirklich nur Birgit daran schuld, dass Kiras Leben plötzlich von einer Sekunde auf die andere zerstört wurde? Ich habe mich in beiden Hauptpersonen und ihren Gefühlen wiedergefunden. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass Nicole Walter so einfühlsam und plastisch schreibt, oder ich so empfänglich für die Stimmungen bin, aber ich habe auch dieses Mal wieder extrem mitgefiebert. Nicole Walter zeigt auf, wie viel in unserem Inneren passiert, was wir nicht nach draußen lassen. Gut versteckte Ängste, Eifersucht, Missverständnisse. Wir leben in unserem Kopf, aber wir können nicht wirklich in die Köpfe der anderen hineingucken. Und wenn wir nicht wirklich miteinander reden, uns austauschen, können die Wälle, die wir um uns herum aufbauen, unüberwindlich werden.

Die Romane von Nicole Walter sind für mich fast so etwas wie Therapie. Denn in ihren Büchern lerne ich immer wieder auch eine ganze Menge über mich. Warum ticke ich so? Warum lasse ich bestimmt Dinge immer wieder zu? Und so ist das Leseerlebnis für mich auf jeden Fall immer wieder ein ganz unmittelbares und sogar teilweise schmerzhaftes. Aber der Schmerz tut gut, denn er durchdringt Schichten, und kommt so langsam dorthin an, wo die Wurzel liegt. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie den Büchern von ihr, die wirklich alle ganz hervorragend sind und sich von dem Mainstream abheben, eine Chance geben. Ich kann Sie Ihnen nur wirklich ans Herz legen. Und vielleicht wirken sie ja auch bei Ihnen so!? Und ich muss nun zum Glück nicht mehr allzu lange auf ein wirklich neues Buch von ihr warten, denn Anfang 2018 erscheint „Das Glück umarmen“, worauf ich schon sehnsüchtig warte.

Es ist schon manchmal verrückt, wie man zu Autoren und Büchern kommt. Als Autorin kenne ich Nicole Walter bereits, seitdem ihr erstes Taschenbuch „Das Leben drehen“ 2012 erschienen ist. Damals habe ich es vom Verlag zugeschickt bekommen. Aber es hat mich nicht angesprochen. Dann erhielt ich 2013 das nächste Buch „Wie Sonne und Mond“. Das gleiche – fades Cover und ein Klappentext, der mich nicht wirklich verlockte. Das dritte Buch „Regenbogentänzer“ (2015) ist dann ganz an mir vorbeigegangen. Aber irgendwie habe ich dann in diesem Jahr, im Januar, wo es mir nicht gut ging, den Rappel bekommen und „Das Leben drehen“ begonnen zu lesen. Ich konnte nicht mehr aufhören. Nun haben wir Anfang Oktober und ich habe inzwischen auch das dritte Buch von ihr ausgelesen. Das ist ein riesiges Kompliment an die Autorin und ihre Bücher, denn als Buchhändlerin tue ich mich schwer damit, ältere Bücher zu lesen. Aber ich bin froh, dass ich es getan habe. Denn die Autorin schreibt einfach großartig!

All ihre drei Bücher eint, dass die Geschichte ungewöhnlich, aber nicht unrealistisch ist. Nicole Walter muss ein sehr empathischer Mensch sein, denn sie versteht die Menschen und ihre Gefühle und Ängste und kann dies sehr gut in Geschichten umsetzen. Ich bin jedes Mal in die Geschichte hineingezogen worden und habe mit den Protagonisten mitgefiebert. Dazu schreibt sie auch noch in einer sehr schönen Sprache. Doch jetzt zu dem Buch, weshalb Sie gerade hier lesen:

Da hier merkwürdigerweise keine Inhaltsangabe steht, habe ich sie Ihnen mal eben von meinem Buch abgeschrieben:

„Birgit lebt glücklich und zufrieden mit ihrem Mann Tom und den beiden Kindern in einem Haus am Starnberger See. Dort taucht plötzlich ihre Schwester Kira wieder auf – Kira, die Rebellin, die Weltenbummlerin, die auf Ibiza lebt und die sie seit zwanzig Jahren nicht mehr gesehen hat.

Auf einmal beginnt Birgit ihr bisheriges Leben in Frage zu stellen. Hat sie wirklich die richtige Entscheidung getroffen, als sie eine bürgerliche Existenz mit Familie und Wohlstand wählte? Gibt es da nicht noch etwas anderes?

Kira dagegen kann nicht vergessen, was in jener Nacht vor zwanzig Jahren geschah, als sie den geliebten verlor und ihr Leben zerstört wurde – von ihrer Schwester …“

Die Inhaltsangabe stimmt, aber irgendwie doch nicht so richtig. Denn es stellt sich sehr früh heraus, dass Kira gar nicht die Weltenbummlerin ist, für die sie von ihrer Schwester gehalten wird. Wir als Leserinnen wissen schon recht früh, was in der Nacht vor 20 Jahren geschehen ist und wie Kira diese zwanzig Jahre verbracht hat. Nicole Walter wechselt im Lauf der Geschichte zwischen den beiden Schwestern hin und her. So bekommen wir gut ein Gespür für sie. Wir erfahren, dass sie sich als Kinder sehr geliebt haben, aber umso größer sie wurden, umso mehr entstanden auch Eifersüchteleien, denn sie sind ausgesprochen unterschiedlich. Birgit, die Ältere, ist die Ruhige, die immer das richtige macht, während Kira lebenslustig und neugierig auf das Leben ist. Und dann kommt es zu der Reise nach Ibiza, von der nur Birgit nach Deutschland zurückkehrt. Kira ist spurlos verschwunden. Und da sie zu dem Zeitpunkt bereits volljährig ist, versucht ihre Familie sie zwar zu finden, hat aber keine rechtliche Handhabe, weil nichts auf ein Verbrechen hindeutet. Außerdem tröpfeln bei den Eltern immer einmal wieder Postkarten (keine Ansichtskarten) von ihr ein, auf denen aber nur steht, dass es ihr gut geht. Doch dann kommt Kira zurück in ihr Elternhaus am Starnberger See. Und plötzlich ist das Leben für Kira, Birgit und Tom nicht mehr so, wie es war. Die Fassade bröckelt und es kommt immer mehr zutage, was gut vergraben war.

Dieser Roman ist definitiv kein Krimi. Aber er ist ausgesprochen spannend und intensiv. Er hat Power und ist doch ganz ruhig und teilweise sogar poetisch. Es ist faszinierend, wie die Autorin so langsam Lage um Lage abträgt, was die drei Menschen bewusst oder unbewusst verdrängt haben. Ist das Leben von Birgit und ihrem Mann wirklich so heil, wie es von außen den Schein hat? Und ist wirklich nur Birgit daran schuld, dass Kiras Leben plötzlich von einer Sekunde auf die andere zerstört wurde? Ich habe mich in beiden Hauptpersonen und ihren Gefühlen wiedergefunden. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass Nicole Walter so einfühlsam und plastisch schreibt, oder ich so empfänglich für die Stimmungen bin, aber ich habe auch dieses Mal wieder extrem mitgefiebert. Nicole Walter zeigt auf, wie viel in unserem Inneren passiert, was wir nicht nach draußen lassen. Gut versteckte Ängste, Eifersucht, Missverständnisse. Wir leben in unserem Kopf, aber wir können nicht wirklich in die Köpfe der anderen hineingucken. Und wenn wir nicht wirklich miteinander reden, uns austauschen, können die Wälle, die wir um uns herum aufbauen, unüberwindlich werden.

Die Romane von Nicole Walter sind für mich fast so etwas wie Therapie. Denn in ihren Büchern lerne ich immer wieder auch eine ganze Menge über mich. Warum ticke ich so? Warum lasse ich bestimmt Dinge immer wieder zu? Und so ist das Leseerlebnis für mich auf jeden Fall immer wieder ein ganz unmittelbares und sogar teilweise schmerzhaftes. Aber der Schmerz tut gut, denn er durchdringt Schichten, und kommt so langsam dorthin an, wo die Wurzel liegt. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie den Büchern von ihr, die wirklich alle ganz hervorragend sind und sich von dem Mainstream abheben, eine Chance geben. Ich kann Sie Ihnen nur wirklich ans Herz legen. Und vielleicht wirken sie ja auch bei Ihnen so!? Und ich muss nun zum Glück nicht mehr allzu lange auf ein wirklich neues Buch von ihr warten, denn Anfang 2018 erscheint „Das Glück umarmen“, worauf ich schon sehnsüchtig warte.

Kristina Urban, Thalia-Buchhandlung Berlin

Eine bewegende Familiengeschichte. Eine bewegende Familiengeschichte.

„Geschwisterliebe !?“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bad Zwischenahn

Nach 20 Jahren auf Ibiza kehrt Kira nach München zu ihrer Schwester Birgit zurück. Birgit, verheiratet und glückliche Mutter zweier Kinder, freut sich über die Rückkehr von Kira. Doch der Tod des Vater und die Demenz der Mutter haben Birgit zu einem Mensch gemacht, der sie eigentlich nie sein wollte. Und Kira wollte eigentlich nie auf Ibiza bleiben, bis sie Ihre Schwester mit ihrer ersten großen Liebe überraschte...

Nach "Das Leben drehen" hat Nicole Walter mich mit diesem Buch noch mehr in ihren Bann gezogen. Sie hinterfragt die Dinge im Leben und erklärt ziehmlich gut, was es bedeutet zu Leben und zu Lieben. Ehrlich und traurig zugleich !

Nach 20 Jahren auf Ibiza kehrt Kira nach München zu ihrer Schwester Birgit zurück. Birgit, verheiratet und glückliche Mutter zweier Kinder, freut sich über die Rückkehr von Kira. Doch der Tod des Vater und die Demenz der Mutter haben Birgit zu einem Mensch gemacht, der sie eigentlich nie sein wollte. Und Kira wollte eigentlich nie auf Ibiza bleiben, bis sie Ihre Schwester mit ihrer ersten großen Liebe überraschte...

Nach "Das Leben drehen" hat Nicole Walter mich mit diesem Buch noch mehr in ihren Bann gezogen. Sie hinterfragt die Dinge im Leben und erklärt ziehmlich gut, was es bedeutet zu Leben und zu Lieben. Ehrlich und traurig zugleich !

„Schwestern durch dick und dünn“

Andrea Becker, Thalia-Buchhandlung Fulda

Eine tiefgehende Lebensgeschichte zweier Schwestern.
Wie verschieden können Schwestern nur sein, wie anders kann ein halbes Leben verlaufen, wenn man eine – vielleicht falsche – Entscheidung getroffen hat?
Rasant erzählt, nie langweilig, fesselnder Schmöker.
Eine tiefgehende Lebensgeschichte zweier Schwestern.
Wie verschieden können Schwestern nur sein, wie anders kann ein halbes Leben verlaufen, wenn man eine – vielleicht falsche – Entscheidung getroffen hat?
Rasant erzählt, nie langweilig, fesselnder Schmöker.

„Intrigen,Leidenschaften und Familiengeheimnisse...“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln


Ein Moment wie ein Atemzug, ein kurzer schwacher Augenblick und eine grundlegend falsche Entscheidung verändern das Leben der beiden ohnehin schon so verschiedenen Schwestern Kira und Birgit. Jetzt nach vielen Jahren begegnen sie sich wieder, versuchen einen Annäherung - doch die ist ohne Verzeihung nicht möglich und das ist schwer für alle. Die Verbundenheit bleibt bestehen, das Leben interessant und spannend für beide und an diesem Punkt können sie Seite an Seite stehen ! Schöne, tiefgehende Schwesterngeschichte....

Ein Moment wie ein Atemzug, ein kurzer schwacher Augenblick und eine grundlegend falsche Entscheidung verändern das Leben der beiden ohnehin schon so verschiedenen Schwestern Kira und Birgit. Jetzt nach vielen Jahren begegnen sie sich wieder, versuchen einen Annäherung - doch die ist ohne Verzeihung nicht möglich und das ist schwer für alle. Die Verbundenheit bleibt bestehen, das Leben interessant und spannend für beide und an diesem Punkt können sie Seite an Seite stehen ! Schöne, tiefgehende Schwesterngeschichte....

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
11
2
1
0
0

Kann mann jemals vergessen?
von Mareike Kollenbrandt am 28.09.2013

Kira ist wieder da. Nachdem Birgits Schwester nach 20 Jahren einfach so wieder auftaucht, wird das ganze Leben, das Birgit bis dahin geführt hat auf den Kopf gestellt. Kira zieht in Birgits Haus, nimmt sich den Mann von Birgits bester Freundin, verdreht Tom dem Mann von Birgit den Kopf.... Kira ist wieder da. Nachdem Birgits Schwester nach 20 Jahren einfach so wieder auftaucht, wird das ganze Leben, das Birgit bis dahin geführt hat auf den Kopf gestellt. Kira zieht in Birgits Haus, nimmt sich den Mann von Birgits bester Freundin, verdreht Tom dem Mann von Birgit den Kopf. Außerdem holt sie die Mutter zu skurrilen Ausflügen aus dem Altersheim und fährt ohne Führerschein. Birgit beginnt ihre ganzes Leben in Frage zu stellen, während Kira eins nichts vergessen kann : die Nacht vor 20 Jahren , als sie davonlief und die Schuld die Birgit und Tom daran tragen.

Ein super Roman!
von Doris Lesebegeistert am 21.12.2013

Ein wahnsinnig toller und einfühlsamer Roman über zwei Schwestern. Auch hier war ich sehr gefesselt und konnte das Buch nicht zur Seite legen, da ich unbedingt wissen wollte, wie es endet! Auch das erste Buch der Autorin hat mir schon sehr gut gefallen.

Wie Sonne und Mond
von raschke64 aus Dresden am 12.11.2014

Birgit und Kira sind zwei ungleiche Schwestern - denkt man im ersten Moment. Birgit hat eine Familie, 2 Kinder, Ehemann, ist Hausfrau und damit zufrieden. Sie passt sich allem an, will alle glücklich machen. Als sie mit ihrer dementen Mutter überfordert ist, gibt sie diese ins Heim. Kira war... Birgit und Kira sind zwei ungleiche Schwestern - denkt man im ersten Moment. Birgit hat eine Familie, 2 Kinder, Ehemann, ist Hausfrau und damit zufrieden. Sie passt sich allem an, will alle glücklich machen. Als sie mit ihrer dementen Mutter überfordert ist, gibt sie diese ins Heim. Kira war als Jugendliche wild und unangepasst. Auf Ibiza passiert ihr schreckliches, trotzdem bleibt sie auf der Insel und mit einem viel älteren Mann zusammen, der schwer erkrankt und den sie lange pflegt. Als er stirbt, bricht sie alle Zelte sofort ab und fliegt nach Bayern zurück. Hier bricht sie wie ein Orkan in das Leben von Birgit ein und verhält sich für mich sehr egoistisch. Sie gibt Birigt die Schuld für ihr verfuschtes Leben, nimmt sich, was sie braucht und will. Das Buch war keine so leichte Sommerlektüre, wie der Titel und der Klappentext suggerieren wollen. Aber für mich war es insgesamt auch kein stimmiges Buch. Es waren einfach zu viele Klischees dabei und die Entwicklung der Personen war nicht immer nachvollziehbar. Vor allem die von Birgit wird eher ganz kurz abgehandelt und erwähnt. Es passierte auch nicht so viel, die meisten Sachen wurden über lange Dialoge und Streitereien abgehandelt, die mich aber irgendwann in der Wiederholbarkeit etwas ermüdeten und die Spannung nahmen. Das habe ich bedauert, denn vom Thema her hat mir das Buch gut gefallen.