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Das Lächeln meiner Mutter

»Du bist nicht so wie andere Mütter« – Von klein auf weiß Delphine, dass ihre Mutter talentierter, schöner, unkonventioneller ist als andere. Wie wenig diese jedoch dem Leben gewachsen ist, erkennt die Tochter erst als Erwachsene. Warum hat Lucile sich für den Freitod entschieden? Diese Frage treibt Delphine seit dem Tag um, an dem sie ihre Mutter tot aufgefunden hat. Sie trägt Erinnerungsstücke zusammen, spricht mit den Geschwistern ihrer Mutter, mit alten Freunden und Bekannten der Familie. Es entsteht das Porträt einer widersprüchlichen und geheimnisvollen Frau, die ihr ganzes Leben auf der Suche war – nach Liebe, Glück und nicht zuletzt nach sich selbst. Gleichzeitig zeichnet Delphine das lebendige Bild einer französischen Großfamilie im Paris der 50er und 60er Jahre. Erinnerung um Erinnerung lernt sie ihre Mutter und schließlich auch sich selbst zu verstehen.
Portrait
Delphine de Vigan wurde 1966 in Paris geboren, wo sie heute noch mit ihren zwei Kindern lebt. Sie arbeitet tagsüber für ein soziologisches Forschungsinstitut und schreibt nachts, wenn alle schlafen, ihre Romane. Ihr dritter Roman, "No & ich", wurde in 11 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet (u. a. 2008 mit dem Prix des Libraires und dem Prix Rotary International). Auch "Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin" war für den Prix Goncourt nominiert.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 01.03.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-19946-6
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 20,9/13,6/3,3 cm
Gewicht 487 g
Originaltitel Rien ne s'oppose à la nuit
Auflage 4. Auflage
Übersetzer Doris Heinemann
Buch (gebundene Ausgabe)
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19,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Literatur die ihresgleichen sucht

Maren Oberwelland, Thalia-Buchhandlung

Gerade habe ich "Das Lächeln meiner Mutter" beendet und fühle mich noch wie in Trance und seltsam berührt. Ich habe das Gefühl, Lucile selbst gekannt zu haben. Von Unverständnis, Abneigung, über Fassungslosigkeit bis hin zu Mitleid und zärtlicher Zuneigung habe ich während des Lesens dieses autobiographischen Romans alles für diese Frau empfunden. Großartig!

"Rien ne s'oppose à la nuit"...

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

Mit diesem vorsichtigen, behutsamen Versuch sich dem Leben ihrer Mutter anzunähern, geling Delphine de Vigan eine berührende Familiengeschichte, die zugleich auch ihre Eigene ist.

Kundenbewertungen

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Ein Blick auf das Leben der Mutter
von Kaffeeelse am 15.02.2019

Delphine de Vigan hat in meinen Augen einen recht eigenwilligen Schreibstil, der äußerst interessant daherkommt und auch sehr veränderlich wirkt, der jeweiligen beschriebenen Situation sehr angepasst. Manchmal hatte ich fast den Eindruck es sprechen verschiedene Personen zu mir. Absolut interessant, aber manchmal auch etwas schw... Delphine de Vigan hat in meinen Augen einen recht eigenwilligen Schreibstil, der äußerst interessant daherkommt und auch sehr veränderlich wirkt, der jeweiligen beschriebenen Situation sehr angepasst. Manchmal hatte ich fast den Eindruck es sprechen verschiedene Personen zu mir. Absolut interessant, aber manchmal auch etwas schwer zu fassen. Wobei sie es dem Leser auch durch die in ihren Romanen verwandten Thematiken schwer macht. Chapeau vor dieser Frau für diese Art über doch recht schwierigen Dinge zu sprechen, da es ja immer biographische Züge gibt, die es der Autorin nicht leicht machen. Aber genau das ist ja auch eine Intention der Frau de Vigan. Nun zu diesem Buch. Es geht um einen Blick auf die eigene Mutter. Einerseits ist dieser Roman eine Auflistung der Geschehnisse im Leben der Lucile. Andererseits ist es aber auch eine Anklage in meinen Augen. Eine Anklage an alle Mensen, die eine gewalttätige Ader haben. Ein Blick auf ein Leben, das unter der Last des Erlebten irgendwann zerbröselt. Und gleichzeitig auch ein Blick auf die Folgen des Ganzen. Ein Blick auf die Kinder. Ein Blick darauf, was eine Traumatisierte ihren Kindern weitergibt/weitergeben kann. Und der Blick auf die eigene Mutter ist in nachvollziehbarer Weise verfärbt. Allerdings fand ich diesen Blick auf die Person der Lucile auch etwas einseitig, klar hat das Handeln der Mutter Folgen bei den Kindern, aber die Härte der Betrachtung ist doch etwas unangebracht, dieses Zurückziehen vor Gefühlen von Seiten der Mutter hat ja Gründe. Aber es spricht hier ja auch eine kleine verletzte Seele. Aber wir haben in der Person der Lucile auch jemanden, der kämpft, der trotz der eigenen Erfahrungen auch Stärke besitzt, sich immer wieder aufrappelt, bis es einfach irgendwann reicht. Es geht auch um die Kraft von familiären Bindungen, nicht nur das Zerstörerische in diesen, sondern auch die positiven Seiten menschlicher Nähe werden seziert. Und genau dieses Sezieren menschlicher Eigenschaften beherrscht die Vigan in einer ganz eigenen Art, und in einer ungeheuren Tiefe. Den Blick auf einen Menschen mit einer bipolarer Störung empfand ich etwas einseitig, aber es ist für den Betroffenen und für die nahe Umgebung auch sehr schwer. Trotzdem ist dieses Buch für mich auch ein gelungener Versuch einer Skizzierung einer psychischen Erkrankung und des Lebens damit. Und es ist ein Blick auf den Suizid. Ein Blick auf das Warum. Und genauso ein Blick auf die Folgen, ein Blick auf die Hinterbliebenen. Insgesamt ist es ein Buch was wehtut und sehr stark beschäftigt und man sollte bereit dafür sein. Und in der Intensität des Buches und der Art des Geschriebenen liegt für mich auch die Begründung meiner gegebenen 5 Punkte!

Eine wahre Familientragödie
von einer Kundin/einem Kunden am 15.09.2013

Liest man dieses Buch, in dem die Autorin versucht, den Freitod ihrer Mutter zu verarbeiten, kann man manchmal kaum fassen, dass es hier um wahre Begebenheiten geht. Gleichzeitig erfahren wir, wie es einer Autorin ergeht, die auf dem schmalen Grat zwischen lückenloser Dokumentation und Respekt vor der Privatsphäre ihrer Familien... Liest man dieses Buch, in dem die Autorin versucht, den Freitod ihrer Mutter zu verarbeiten, kann man manchmal kaum fassen, dass es hier um wahre Begebenheiten geht. Gleichzeitig erfahren wir, wie es einer Autorin ergeht, die auf dem schmalen Grat zwischen lückenloser Dokumentation und Respekt vor der Privatsphäre ihrer Familienmitglieder wandern muss. Delphine de Vigan findet immer die richtigen Worte, und genauso wie in ihren wundervoll geschriebenen Romanen weiß sie, mich beim Lesen zu berühren und zu erschüttern. Ein besonderes, bemerkenswertes Buch!

Ein Roman, der tief berührt
von Heidrun Berents aus Emden am 30.06.2013

Delphine de Vigan beginnt ihren Roman mit der Beschreibung des Moments, der auch nach fast 400 Seiten zu seinem Ende führt. Es ist der Moment, als sie nach deren Freitod ihre Mutter findet, nachdem diese fünf Tage in ihrer Wohnung auf dem Bett gelegen hat. Sie versucht, dem Leben ihrer Mutter nachzugehen - in sich den Wunsch... Delphine de Vigan beginnt ihren Roman mit der Beschreibung des Moments, der auch nach fast 400 Seiten zu seinem Ende führt. Es ist der Moment, als sie nach deren Freitod ihre Mutter findet, nachdem diese fünf Tage in ihrer Wohnung auf dem Bett gelegen hat. Sie versucht, dem Leben ihrer Mutter nachzugehen - in sich den Wunsch, zu verstehen und bemüht, das zu erfassen, was ihr zu den Lebzeiten ihrer Mutter nicht zugänglich war. Ihr eigenes Erleben dieser Spurensuche, die auch ein Aufarbeiten ihrer Geschichte ist, beschreibt sie in einem zweiten Erzählstrang und verbindet alles zu einem mutigen und sehr persönlichen Roman, der mich tief bewegt hat. Delphine de Vigan ist zudem eine äußerst beeindruckende Autorin, deren Art zu schreiben, bei Leser und Leserin Spuren hinterlässt.