Der eiserne Wald

Roman

(2)

In einer Zukunft, in der fast alle Pflanzen und Tiere ausgestorben sind, arbeitet der junge Banyan als Tree Builder und fängt die Schönheit der längst ausgestorbenen Bäume in kunstvollen Eisennachbildungen ein. Bei einem seiner Aufträge begegnet er einer Frau, auf deren Haut der Weg zu den letzten Bäumen auf Erden verzeichnet ist. Er erliegt der Vorstellung von diesem Paradies und macht sich gemeinsam mit der Fremden auf den Weg dorthin. Doch die zwei sind nicht die Einzigen, die die Bäume suchen, und so führt sie ihre Reise immer wieder an den Rand des Todes ...

Portrait

Chris Howard hat in den USA bereits mehrere Fantasy- und Science-Fiction-Romane veröffentlicht. Er hat außerdem einen Abschluss in Umweltmanagement und Waldökologie und organisiert Sporttouren für Jugendliche durch die unberührte Wildnis der USA, von Kanada, Mexiko und Hawaii.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 02.09.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51289-0
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 21,6/14,3/2,5 cm
Gewicht 239 g
Originaltitel Rootless
Übersetzer Charlotte Lungstrass
Buch (Taschenbuch)
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Die Suche nach den Bäumen
von Anneja aus Halle am 06.03.2018

Im Rahmen einer meiner Challenges entschloss ich mich dazu dieses Buch zu lesen. Es stand schon eine weile in meinem Regal und sollte nun endlich in den Genuss kommen, gelesen zu werden. Wenn ich etwas sehr traurig finde, dann Reihen die keine wurden. Dieses Buch zählt leider dazu, denn... Im Rahmen einer meiner Challenges entschloss ich mich dazu dieses Buch zu lesen. Es stand schon eine weile in meinem Regal und sollte nun endlich in den Genuss kommen, gelesen zu werden. Wenn ich etwas sehr traurig finde, dann Reihen die keine wurden. Dieses Buch zählt leider dazu, denn einen weiteren Teil gab es nicht, trotz des Hinweises das es gerade einmal das erste Buch sei. Woran dies vielleicht liegen könnte, erfahrt ihr jetzt. Oje, auweia und au Backe waren wohl meine ersten Gedanken nachdem die ersten Seiten gelesen waren. Grund war, das ich einfach keinen Zutritt zur Geschichte fand. Man wird gleich zu Anfang in eine Welt geschmissen, die weder erklärt wird, noch das man uns verrät mit wem man dieses Buchabenteuer bestreiten darf. Ich erfuhr nur das überall Sonne und Schrott war und das sich die Personen nur noch von Popcorn ernähren konnten. Nicht gerade viel. Die restlichen Informationen muss man sich mühevoll im Buch zusammen suchen und das macht einfach keinen Spaß. Nach und nach fand ich nun mein Weg in die Erzählung, jedoch mit dem stetigen Hintergedanken das Buch abzubrechen. Denn trotz der Informationen wollte sich einfach kein Bild entwickeln, mit dem ich etwas anfangen konnte. Erstaunlicherweise kam ich gut durch die Seiten. Dies lag aber wahrscheinlich daran, das ich die Story nicht wirklich verstand und daher mehr über die Zeilen flog, als sie wirklich zu studieren. Spannung, Emotionen und einen Sinn, findet man leider fast überhaupt nicht. Das Buch bleibt stetig auf einer Ebene und man erlebt nur selten Momente in denen wirklich etwas passiert, das man auch versteht. Dabei hätte die Geschichte soviel mehr bieten können, immerhin waren wir auf der Suche nach den letzten Bäumen auf dieser Welt und das hätte man einfach viel spektakulärere darstellen müssen. Wie schon oben beschrieben, wurde aus diesem Erstroman wohl keine Reihe. Alles fängt mit Banyan an, welcher Baummeister ist und Bäume aus Schrott baut, für die, die es sich leisten können. Er lernte dies von seinem Vater, welcher eines Tages einfach verschwand. So, das war es eigentlich schon mit Informationen über ihn, den Hinweise über Alter oder Aussehen, findet man nicht wirklich. Dafür werden die Personen um ihn herum gerne etwas ausführlicher beschrieben, was zwar schön ist aber wenig von Interesse ist. Immerhin ist Banyan die Hauptfigur und die Person über die wir alles wissen wollen. Im Laufe der Geschichte kamen dann immer mehr Personen ins Spiel, welche man nur schwerlich zu ordnen konnte, da deren Sinn und Handlungen nicht nachvollziehbar waren. Kurz um, ich war stetig verwirrt und stellte mir immer mehr Fragen zum Buch, die aber wohl nie eine Antwort bekommen werden. Als ich las, das es eine Reihe werden sollte, konnte ich nur den Kopf schütteln. Warum wurde der Hauptcharakter so minimal dargestellt? Hätte man doch im ersten Teil, den Leser an diese Figur heran bringen können, um in den nächsten Bänden, seinen Charakter aus zu arbeiten oder sogar zu stärken. Schade, denn so werde ich nicht lange benötigen um diese Geschichte und die Charaktere zu vergessen. Das Cover war leider das Einzige am Buch was wirklich überzeugen konnte. Es wirkte zwar sehr harmlos und unscheinbar, hatte aber trotzdem das gewisse etwas. Die Metalloptik und die Nieten an den Ecken erinnern sehr an die Geschichte und die Arbeit der Baummeister. Gerade dies mag ich bei Büchern sehr, da man so einen Bezug dazu hat. Besonders auffällig war der Buchtitel, welcher nicht nur erhaben sondern auch glänzend war und im Licht einen metallenen Effekt erzeugten. Ein Buch das ich bald vergessen haben werde, da mich eigentlich nix darin ansprach. Geschichte und Charaktere waren unvollständig und verwirrten nur, anstatt zu begeistern.

Schatzsuche nach den letzten Bäumen auf Erden
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 15.04.2014

Ein Endzeitroman mit dystopischen Elementen und ökologischen Themen - der Autor hat Abschlüsse in Waldökologie und Umweltwissenschaften, und das merkt man auch! Originell ist das auf jeden Fall, und zum Nachdenken regt es auch immer wieder an - wenn es auch gelegentlich schwer zu verdauen ist. Die Idee der Baum-Meister... Ein Endzeitroman mit dystopischen Elementen und ökologischen Themen - der Autor hat Abschlüsse in Waldökologie und Umweltwissenschaften, und das merkt man auch! Originell ist das auf jeden Fall, und zum Nachdenken regt es auch immer wieder an - wenn es auch gelegentlich schwer zu verdauen ist. Die Idee der Baum-Meister fand ich sehr interessant, und ich könnte mir vorstellen, dass dieser Beruf tatsächlich sehr gefragt sein könnte bei den Reichen der Zukunft. In dieser grauen, hässlichen, staubigen Welt gibt es wenig Schönes, und ich denke, Schönheit ist ein menschliches Grundbedürfnis - und gleichzeitig ein Luxus, den sich nicht jeder leisten kann. Das dystopische Element liegt in der Firma Gentech, die buchstäblich das Leben aller Menschen in der Hand hält - nur Gentech kann Nahrung anbauen (einen gentechnich modifizierten Super-Mais) und für frisches Wasser sorgen. Gentech nutzt seine Position hemmungslos aus, um Menschen, die ohnehin fast nichts mehr besitzen, auch noch dieses Wenige aus der Tasche zu ziehen. Manchmal ist diese trostlose, traurige, scheinbar hoffnungslose Geschichte schwer zu lesen und man wünscht sich wenigstens ab und an eine positive Szene, bei der man durchatmen kann. Das drückt den Spaß am Lesen etwas herunter - denn immer, wenn man denkt, schlimmer geht es nicht mehr, beweist einem der Autor, dass es doch noch schlimmer geht! Er ist gnadenlos gegenüber seinen Charaktern und man sollte sich nie darauf verlassen, dass Hauptfiguren nicht sterben oder übelst verletzt und verstümmelt werden. Apropos Charaktere: der Protagonist, Banyan, ist sympathisch und schlägt sich tapfer in einer gnadenlosen Welt durch. Er ist kein strahlender Held - oft hat er Angst, weiß nicht, was er tun soll, zögert und hadert... In den ersten zwei Dritteln des Buches sind es mehr als einmal seine Weggefährten, die die Handlung vorantreiben, während Banyan sich nur mitreißen lässt. Aber im Gegensatz zu vielen Menschen hat er sich einen guten, moralischen Kern bewahrt. Es dauert relativ lange, bis Banyan an den Ereignissen wächst und begreift, dass er sich nicht nur treiben lassen kann, aber dann wird er doch noch entschlossener und tatkräftiger. Ich fand diese Entwicklung ziemlich realistisch, und ich hoffe, dass Banyan sich in den nächsten Bänden weiter zu einem komplexeren Charakter entwickeln wird. Die anderen Charaktere sind überwiegend sehr interessant - und oft moralisch eher zwiespältig, denn sie sind das Produkt ihrer grausamen Welt. Das Tempo ist manchmal so schnell, dass jeglicher Tiefgang verloren geht (den das Buch doch eigentlich bietet), weil einfach keine Zeit für Erklärungen und detailliertere Beschreibungen der Geschehnisse bleibt. Einerseits hat der Leser so gar keine andere Wahl, als von der Spannung mitgerissen zu werden - andererseits ist es in diesen Szenen eine leere Spannung, die einen emotional kalt lässt. Der Autor zeigt uns eine hässliche, trostlose Zukunft und Protagonisten, die oft nicht den Luxus haben, gute Menschen zu sein. Aber das Buch enthält auch viele ökologische Botschaften und einen intellektuellen Tiefgang, der nur in den spannendsten, rasantesten Szenen manchmal kläglich verloren geht. Das ist nicht einfach zu lesen, und man muss schon Interesse an solchen Themen mitbringen.