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Alle Toten fliegen hoch

Amerika

Alle Toten fliegen hoch Band 1

Joachim Meyerhoff

(24)
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Beschreibung

Der äußerst unterhaltsame Aufbruch eines Jungen ins Leben

Von der ersten Seite an folgt der Leser gebannt Meyerhoffs jugendlichem Helden, der sich aufmacht, einen der begehrten Plätze in einer amerikanischen Gastfamilie zu ergattern. Aber schon beim Auswahlgespräch in Hamburg werden ihm die Unterschiede zu den weltläufigen Großstadt-Jugendlichen schmerzlich bewusst. Konsequent gibt er sich im alles entscheidenden Fragebogen als genügsamer, naturbegeisterter und streng religiöser Kleinstädter aus – und findet sich bald darauf in Laramie, Wyoming, wieder, mit Blick auf die Prärie, Pferde und die Rocky Mountains.Der drohende Kulturschock bleibt erst mal aus, der Stundenplan ist abwechslungsreich, die Basketballsaison steht bevor, doch dann reißt ein Anruf aus der Heimat ihn wieder zurück in seine Familie nach Norddeutschland – und in eine Trauer, der er nur mit einem erneuten Aufbruch nach Amerika begegnen kann. Mit diesem hochgelobten Debüt eröffnet Joachim Meyerhoff eine große Romanreihe.

"Eines der lustigsten und schlauesten Bücher des Jahres. Mit [...] einer subtilen Komik und in ironischer Distanz betrachtet Meyerhoff den modernen Taugenichts, der er war." Frankfurter Rundschau 20111228

Joachim Meyerhoff, geboren 1967 in Homburg/Saar, aufgewachsen in Schleswig, war vierzehn Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. In seinem sechsteiligen Zyklus »Alle Toten fliegen hoch« trat er als Erzähler auf die Bühne und wurde zum Theatertreffen 2009 eingeladen. 2007 wurde er zum Schauspieler des Jahres gewählt. Für seinen Debütroman wurde er 2011 mit dem Franz-Tumler-Literaturpreis und 2012 mit dem Förderpreis zum Bremer Literaturpreis ausgezeichnet. Im September 2016 erhielt er den Nicolas-Born-Debütpreis, den Euregio-Schüler-Literaturpreis, im Januar 2017 die Carl-Zuckmayer-Medaille des Landes Rheinland-Pfalz. Im Mai 2017 wurde Joachim Meyerhoff in der Sektion Darstellende Kunst in die Akademie der Künste aufgenommen und von der Fachzeitschrift Theater heute zum Schauspieler des Jahres 2017 gewählt. 2018 erhielt er für sein Prosawerk den Jonathan-Swift-Preis für Satire und Humor. Seit 2019 ist Joachim Meyerhoff Ensemblemitglied der Berliner Schaubühne.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 14.02.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04436-2
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 19,1/12,4/2,5 cm
Gewicht 255 g
Auflage 55. Auflage
Verkaufsrang 9600

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Buchhändler-Empfehlungen

Alicia Dee, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Joachim Meyerhoff erzählt aus seinem Leben und die Reise nach Amerika. Sehr sympathisch und facettenreich. Man kann sich gut in seine Lage hinein versetzen und in manchen Kapiteln sowohl lachen als auch weinen.

Dirk Lengersdorf , Thalia-Buchhandlung Heinsberg

Unterhaltsamer, oft lustiger, autobiographisch angehauchter Bildungsroman über das Auslandsjahr in Amerika! Trotz eines traurigen Ereignisses behält der Roman die positive Grundstimmung bei!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
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Unterhält!
von einer Kundin/einem Kunden am 09.04.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Dieser Roman hat mich sehr gut unterhalten! Der Schreibstift ist anfangs eigen bzw. gewöhnungsbedürftig, aber man kommt rein und steckt förmlich im Körper des jungen Mannes. Man fühlt mit ihm, erlebt auf tragischer, komischer, makaberer, authentischer , trauriger, skurriler Weise diesen Aufenthalt in Amerika mit.

Intelligent, lustig, traurig
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 03.09.2018

Das Leben spielt einem ja gerne mal den ein oder anderen Streich, lacht sich dabei ins Fäustchen und denkt „Mal schauen, wie er (respektive sie), die Krise oder ähnliches meistert.“ Mein Leben lacht immer noch und damit das langsam mal aufhört, schreibe ich heute nach fast 3 Monaten mal wieder eine Rezension, um zu zeigen „Ja, m... Das Leben spielt einem ja gerne mal den ein oder anderen Streich, lacht sich dabei ins Fäustchen und denkt „Mal schauen, wie er (respektive sie), die Krise oder ähnliches meistert.“ Mein Leben lacht immer noch und damit das langsam mal aufhört, schreibe ich heute nach fast 3 Monaten mal wieder eine Rezension, um zu zeigen „Ja, mich gibt´s noch und ich lass mich nicht unterkriegen!“ Ähnlich geht es auch dem Ich-Erzähler in Joachim Meyerhoff´s Debütroman „Alle Toten fliegen hoch – Amerika“, welches ich dank eines sehr lieben Menschen lesen durfte. Ich muss sagen, es war nicht unbedingt „Liebe auf die ersten Seiten“ zwischen dem Roman und mir. Der Schreib- und Erzählstil war mir anfangs etwas suspekt, einige Details wurden episch ausgebreitet, während anderes gerne ausführlicher hätte sein können. Aber das liegt immer im Auge des Betrachters und hat (im Nachhinein gesehen) auch nichts mit der Qualität des „Gesamtpakets“ zu tun. Vielleicht lag es daran, dass ich vorher versucht habe, Kafka´s Amerika-Roman zu lesen und (zunächst, aber die Hoffnung stirbt zuletzt, dass ich´s doch noch schaffe *g*) gescheitert bin bzw. ich mich generell momentan schwer tue mit allzu „ernster“ Literatur (denn das ist Kafka zweifelsohne!). Lange Rede, (k)ein Sinn: ich war kurz davor, das Buch von Joachim Meyerhoff wieder wegzulegen. Aber dank des oben erwähnten lieben Menschen und meinem eigenen Ehrgeiz, dem Buch eine (weitere) Chance zu geben, habe ich dann doch weitergelesen und siehe da: es öffnete sich mir zusehends und nun bin ich froh, es gelesen zu haben! In teils heiteren und brüllend komischen Anekdoten über seinen Aufenthalt als Austauschschüler in Laramie (Wyoming), aber auch in sehr feinfühligen und traurigen Episoden erzählt Joachim Meyerhoff von seinem „Erwachsenwerden“, die damit verbundenen Probleme und Sorgen und über das Leben im Allgemeinen. Er stellt nicht alles als Gold dar, was glänzt, ist mitunter selbstkritisch mit sich und den amerikanischen und deutschen Lebensweisen und macht dem Leser zwischen den Zeilen Mut, etwas zu probieren, offen für neues zu sein… Und so endet nach etwas über 300 Seiten ein Potpourri an Skurrilität, Lebensweisheit, Selbstkritik und Roadmovie, das ich zum Schluss gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Jetzt freue ich mich auf die Fortsetzung :-).

Gute Unterhaltung
von Daniela P. am 26.12.2017

Im 1. Teil der zumindest früher geplanten 6-teiligen Reihe (mittlerweile sind nur 4 Teile erhältich, wobei es leider bleiben soll) "Alle Toten fliegen hoch" erzählt Joachim Meyerhoff wie sein Leben als 17-Jähriger völlig auf den Kopf gestellt wurde. Er nimmt uns mit auf seinen 1-jährigen Aufenthalt bei einer amerikanischen Gastf... Im 1. Teil der zumindest früher geplanten 6-teiligen Reihe (mittlerweile sind nur 4 Teile erhältich, wobei es leider bleiben soll) "Alle Toten fliegen hoch" erzählt Joachim Meyerhoff wie sein Leben als 17-Jähriger völlig auf den Kopf gestellt wurde. Er nimmt uns mit auf seinen 1-jährigen Aufenthalt bei einer amerikanischen Gastfamilie. Eigentlich wollte er als Landei endlich mal in eine Großstadt, doch bei der Aufnahmeprüfung zum Auslandsaufenthalt gibt er sich als naturverbundener Christ aus, um gegen die ganzen Hamburger Großstadtproletarier bestehen zu können und landet so mitten in der Wildnis von Wyoming. Ein spannendes und rauschendes Jahr für ihn, das allerdings von einer traurigen Nachricht aus der Heimat getrübt wird und ihn für eine Zeit völlig aus der Bahn wirft. Joachim Meyerhoff ist ein zugleich lustiges wie tiefsinniges Buch gelungen. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Für Jugendliche und junge Erwachsene, die gerne etwas abseits des Mainstreams lesen.


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