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Der große Schlaf

(5)

General Sternwood ist steinalt, steinreich und hat zwei schöne, wilde Töchter. Die aufreizende Carmen wird erpresst, und Privatdetektiv Philip Marlowe soll die Sache aus der Welt schaffen. Auch ihre Schwester, die kühle Vivian, hat etwas zu verbergen. Auf Marlowes Weg häufen sich auf einmal Leichen und spärlich bekleidete Frauen.

Portrait

Raymond Chandler, geboren 1888 in Chicago, wuchs in England auf. Er arbeitete zwei Jahre im britischen Marineministerium, war dann freier Journalist, Buchhalter in einer Molkerei, Soldat im Ersten Weltkrieg und schließlich Direktor einer kalifornischen Ölgesellschaft. 1932 wurde er entlassen und begann ernsthaft zu schreiben. Mit seinen Romanen um den Privatdetektiv Philip Marlowe in Los Angeles wurde Chandler zum Klassiker der Kriminalliteratur. Er starb 1959 in La Jolla, Kalifornien.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 25.06.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-26106-6
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 15,2/10,1/2,5 cm
Gewicht 222 g
Originaltitel The Big Sleep
Auflage 1
Übersetzer Gunar Ortlepp
Buch (gebundene Ausgabe)
10,90
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Buchhändler-Empfehlungen

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Krimiklassiker! Leider gibt es von Chandler zu wenige Krimis, aber die, die er schrieb, sind einfach einzigartig. Schläfrig. Und zeigen ein wildes Los Angeles. Krimiklassiker! Leider gibt es von Chandler zu wenige Krimis, aber die, die er schrieb, sind einfach einzigartig. Schläfrig. Und zeigen ein wildes Los Angeles.

Kundenbewertungen

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Ein Klassiker
von eskimo81 am 10.09.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

General Stenwood ist alt, reich und hat zwei schöne und wilde Töchter. Die aufreizende Carmen wird erpresst und der General engagiert den Privatdetektiv Philip Marlowe, er soll die Angelegenheit diskret aus der Welt schaffen. Auf einmal säumen Leichen den Weg des Ermittlers. Was ist der wirkliche Grund für das alles?... General Stenwood ist alt, reich und hat zwei schöne und wilde Töchter. Die aufreizende Carmen wird erpresst und der General engagiert den Privatdetektiv Philip Marlowe, er soll die Angelegenheit diskret aus der Welt schaffen. Auf einmal säumen Leichen den Weg des Ermittlers. Was ist der wirkliche Grund für das alles? "Er war sehr tot" (Seite 33) "Es war gegen elf Uhr morgens, Mitte Oktober, ein Tag ohne Sonne und mit klarer Sicht auf die Vorberge, was klatschkalten Regen verhiess (Seite 5) Eine wundervolle Sprache. Ein Klassiker, den man einfach lesen muss! Manchmal jedoch hatte ich das Gefühl, dass Chandler seine Depressionen (sofern er welche hatte) verarbeitete. Es war oftmals Düster und einfach "wirr" Mir passt Simenon mit Maigret um Welten besser.

Ein unerreichter Klassiker und Referenz für alle heutigen "Hardboiled" und "Noir"-Romane
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 27.04.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Auch wenn es Dashiell Hammett war, der das "Hardboiled"-Genre eigentlich aus der Taufe hob - kein anderer hat es so geprägt und letztlich salonfähig gemacht, wie Raymond Chandler. Sein Stil gilt bis heute als richtungsweisend und taktgebend, für alle Schriftsteller, die sich im "Noir"-Bereich tummeln. Kaum einer, der den... Auch wenn es Dashiell Hammett war, der das "Hardboiled"-Genre eigentlich aus der Taufe hob - kein anderer hat es so geprägt und letztlich salonfähig gemacht, wie Raymond Chandler. Sein Stil gilt bis heute als richtungsweisend und taktgebend, für alle Schriftsteller, die sich im "Noir"-Bereich tummeln. Kaum einer, der den in Chicago gebürtigen Autor nicht als Vorbild angibt. Wann immer man zu einem Buch von Connolly, Lehane und Co. greift - der Name Chandler fällt einem, meist schon auf dem Klappentext, direkt ins Auge. Das diese an Heldenverehrung grenzende Würdigung durchaus seine Berechtigung hat, wird man bereits nach der Lektüre von Chandlers Erstling "Der große Schlaf" feststellen. Im Jahre 1939 erschienen, war die Wirkung dieses Buchs mit einem Urknall in der Literatur vergleichbar. Während auf der anderen Seite des Atlantiks die Morduntersuchung als fairer Sport unter Gentleman das "Golden Age" der "Whodunits" trug, stellte Philip Marlowe eine gänzlich neue Art des Ermittlers dar. Er ist der Ur-Typus des unbestechlichen, harten und melancholischen Einzelgängers. Ein Privatdetektiv, dem der Auftrag wichtiger ist als Geld, der gnadenlos tötet, wenn es sein muss und der sich doch zwischen all den korrupten und geschmierten Bullen des sonnigen Kaliforniens seine Moral bewahrt hat. Chandler hat ihn mit lakonischem Witz, tiefschwarzem Sarkasmus und einer unerreichten Coolness aufs Papier gebracht, die bis heute beeindruckt und seinesgleichen sucht. Weit weg vom Glamour Hollywoods tauchen wir in düstere Gassen ein, harren in dunklen Ecken aus und treffen bildhübsche Frauen, deren Attraktivität aber letztlich nicht reicht, um uns von unserem Weg, der Aufklärung, abzubringen. Über knapp 200 Seiten führt uns Chandler durch die erstaunlich komplexe Geschichte aus Erpressung, Entführung, Mord und Prostitution - mit einer Sprache, die schnurrt wie ein Kätzchen, mit einer atmosphärischen Dichte, welche man mit dem Messer schneiden könnte, mit Twists and Turns, die uns mit den Ohren schlackern lassen. "Der große Schlaf" ist nicht mehr und nicht weniger, als ein (auch sprachlich) herausragendes Kunstwerk. Ein kultiger Klassiker, der keinerlei Staub angesetzt hat, der in jeder Zeile vor Leben sprüht, und der alles, ja, aber auch alles bietet, was ich an dem "Hardboiled"-Genre so liebe.

Drogen, Mord und Pornografie in einem Krimi aus den 1930ern
von Mario Pf. aus Oberösterreich am 05.06.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der durch Öl zu seinem Vermögen gekommene General Guy Sternwood wird erpresst. Vor wenigen Tagen erhielt der alte General mit der Post 3 Schuldscheine über je 1000 Dollar, die von seiner Tochter Carmen unterschrieben sind. Privatdetektiv Philip Marlowe wird engagiert, um den Fall aufzuklären. Absender der Schuldscheine scheint Arthur... Der durch Öl zu seinem Vermögen gekommene General Guy Sternwood wird erpresst. Vor wenigen Tagen erhielt der alte General mit der Post 3 Schuldscheine über je 1000 Dollar, die von seiner Tochter Carmen unterschrieben sind. Privatdetektiv Philip Marlowe wird engagiert, um den Fall aufzuklären. Absender der Schuldscheine scheint Arthur Gwynn Geiger zu sein, ein Buchhändler. Doch bevor sich Marlowe zu ihm aufmachen kann, wird er von Vivian, der anderen Tochter des Alten, aufgehalten. Sie stellt ihn zur Rede, geht jedoch davon aus, Marlowe würde nach ihrem kürzlich verschwunden Ehemann und ehemaligen Schnapsschmuggler suchen. In Geigers Geschäft entdeckt Marlowe schließlich dass der dortige Angestellte nur sehr wenig von Büchern versteht, man aber insgeheim neben seltenen Büchern und Luxusausgaben ein weit regeres Geschäft mir Pornografie zu betreiben scheint. Marlowe beginnt Geiger zu beschatten und findet überraschenderweise eine von Drogen benebelte Carmen Sternwood bei einem sehr pikanten Fotoshooting in Geigers Haus. Doch als Schüsse fallen kann der Detektiv nicht ausmachen, wer Geiger erschossen hat und schon bald wird auch der Familienchauffeur der Sternwoods tot aufgefunden, mit seinem Dienstwagen versenkt... Mit Philip Marlowe hat Raymond Chandler einen Prototypen moderner Krimiermittler geschaffen. Ein Mann in einer unmoralischen Welt, der versucht sich seine Ideale zu bewahren und das richtige zu tun. Der 1939 erschienene große Schlaf war Raymond Chandlers erster Kriminalroman und gilt bis heute als Klassiker der hardboiled Krimis, dem Privatdetektivgenre, in dem sich diese hartgesottenen freien Ermittler auf Fälle stürzten bei denen sie nicht immer mit einem Happy End rechnen dürfen und dabei selbst meist Randexistenzen sind. 1946 wurde "Der große Schlaf" bereits mit Humphrey Bogart als "Tote schlafen fest" verfilmt. Das Genre drängte immer öfter auch auf die Leinwand, was den Ruf so mancher Schwarz-weiß-Klassiker begründet hat. Heute sind die Erlebnisse eines Philip Marlowe nicht mehr das was sie damals waren, in einer Welt die Hannibal Lecter bereits hinter sich hat und in der es eine Mo Hayder gibt. Dennoch beeindruckt Raymond Chandlers Stil noch heute, nicht zuletzt dank einem überraschenden Ende. Grenzen zwischen "Gut" und "Böse" sind schwer zu ziehen, es geht nicht rein um eine Suche wer der Täter ist und woraus seine Motive resultieren, denn der Ermittler muss sich zunächst überhaupt einmal selbst klar werden was für einen Fall er da ermitteln soll. Ähnliches fragt sich auch der Leser, wodurch man sich Philip Marlowe sehr verbunden fühlt, dank der Ich-Perspektive lebt man mit dem Detektiv und erfährt auch erst auf den letzten Seiten die Lösung des Rätsels und Titels. Fazit: Zurecht ein Klassiker, der auch heute noch eine spannende Lektüre ist.