Hermann Hesse

Der Wanderer und sein Schatten. Biographie

Gunnar Decker

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Beschreibung

Hermann Hesse ist auch heute noch der Klassiker, mit dem für viele Leser die Entdeckung der Weltliteratur beginnt. Gunnar Decker legt nun eine neue, umfassende Biographie vor. Sie stellt Hesse als einen Menschen vor, der mit Krisen und Selbstzweifeln zu kämpfen hatte und ein Leben lang Einzelgänger war. Diese Erfahrungen haben in seinen Romanen tiefe Spuren hinterlassen, aber seine Werke handeln auch immer vom Neuanfang, vom Versprechen eines gelungenen Lebens. Decker belegt überzeugend, wie bei Hesse Leben und Schreiben untrennbar verknüpft sind. Mit dieser Biographie ist Hesse in der Gegenwart angekommen: als ein visionärer Verteidiger des Geistes im Zeitalter der Massenkultur.

"Umfassender ist das Leben Hesses noch nicht behandelt worden. Besser, kraftvoller, facettenreicher auch nicht. Dieses Buch ist ein großer, dichter, eindringlicher Lebensbericht, und einer seiner auffälligsten Vorzüge ist Deckers sprachliche Brillanz."
neues deutschland

Gunnar Decker, geboren 1965 in Kühlungsborn, lebt als Autor in Berlin und ist Redakteur der Zeitschrift Theater der Zeit. Der promovierte Philosoph veröff entlichte neben einem Hesse-ABC, das als Nachschlagewerk zu wichtigen Themen des Dichters angelegt ist, biographische Bücher zu Ernst Jünger, Franz Fühmann, Georg Heym, Gottfried Benn und Rilkes Frauen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 703
Erscheinungsdatum 18.08.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46458-8
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 20,8/13/4,3 cm
Gewicht 596 g
Auflage 2

Buchhändler-Empfehlungen

Großartig!

Romeo Schmidt, Thalia-Buchhandlung Dresden

Gunnar Decker gelingt es, den Autor in allen seinen Facetten zu porträtieren. Hesse wird hier als notorischer Autoritätsverweigerer und lebenslanger Verteidiger des Individuellen gezeigt. Hier wird detailgenau das Aufbäumen des jungen Autors gegen die pietistische Erziehung im Elternhaus gesprochen: „Ich gehorche nicht und werde nicht gehorchen!“ Des Weiteren werden seine Ehen beleuchtet. Hermann Hesses politisches Eintreten wird ebenso analysiert, wie sein pazifistisches Grundverständnis. Hesse bleibt in dieser Beziehung lebenslang ein radikaler Individualist, der natürlich zwischen allen politischen Stühlen sitzt und dafür heftig angegriffen wird. In allen Kapiteln wird der Werdegang des Dichters über den „Camenzind“, „Steppenwolf“ bis hin zum „Glasperlenspiel“ dargestellt. Hesse hat sein Werk auch immer als Gegenentwurf zur Wirklichkeit gesehen. Dort wo der Autor uns Hesse am tiefsten offenbart, führt er den geneigten Leser zur nächsten Stufe…

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