Die Ritter

(2)

»Du nennst dich Ritter, was ist das?« Dieser Band beantwortet die verwunderte Frage des Parzival, der zum ersten Mal einen Mann in schimmernder Rüstung sieht. Die Autoren schöpfen aus dem wirklichen Leben: Der Leser zieht mit dem Heer Barbarossas in die Schlacht, lernt die Burgen des Cuno I. von Münzenberg kennen und kämpft mit Götz von Berlichingen vergeblich gegen den Niedergang des Rittertums im 15. und 16. Jahrhundert.

Brillante Texte und großformatige Abbildungen lassen den Leser ins Thema eintauchen. Er trifft immer wieder auf Parzival und viele weitere historische Ritterfiguren. So entsteht ein lebendiges und profundes Bild nicht nur des Ritterlebens zwischen höfischer Etikette und Heldentaten im Krieg, sondern auch der Welt, in der sie lebten und kämpften.

Portrait
Sabine Buttinger ist Historikerin an der Universität München und publizierte bereits einige erfolgreiche Titel für ein breites Publikum.
Jan Keupp lehrt Geschichte des Mittelalters an der Universität Münster.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 13.03.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8062-2266-1
Verlag WBG Theiss
Maße (L/B/H) 28,7/24,8/2 cm
Gewicht 1295 g
Abbildungen rund 120 farbige Abbildungen
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Breite und illustrierte Darstellung des Rittertums
von Michael Lehmann-Pape am 09.04.2013

„Du nennst Dich Ritter, was ist das?“. Diese Frage des Parzival aus der urtümlichen Parzivalsaga bildet das Leitwort dieses Buches. Auf gut 180 Seiten, gefüllt mir sorgsam redigierten Texten und ebenso passend ausgesuchten Illustrationen, legend die Autoren das Rittertum mit seinen vielfältigen Entwicklungen und Ausformungen vor die Augen des Lesers. Ritter... „Du nennst Dich Ritter, was ist das?“. Diese Frage des Parzival aus der urtümlichen Parzivalsaga bildet das Leitwort dieses Buches. Auf gut 180 Seiten, gefüllt mir sorgsam redigierten Texten und ebenso passend ausgesuchten Illustrationen, legend die Autoren das Rittertum mit seinen vielfältigen Entwicklungen und Ausformungen vor die Augen des Lesers. Ritter als „Profis im Sattel“, Kämpfer für „Glaube und Kirche“, das ist der Kern, der „Heldenteil“ am Rittertum, der im Buch ausführlich zunächst historisch dargestellt wird. Aber auch das Höfische kommt nicht zu kurz, ebenso, wie Ritter (zu Recht) von heute aus gesehen als „dynamische Aufsteiger“ durchaus bezeichnet werden können (am konkreten Beispiel der „Reiterkrieger von Pfahlheim“ im Buch konkret beleuchtet). Nach diesem grundlegenden ersten Eindruck im ersten Teil, differenzieren die Autoren im zweiten Teil die einzelnen Querverbindungen des Rittertums aus. Der (durchaus von Kindheit an beginnende) Weg zur Ritterschaft gehört hier ebenso hin, wie die soziale Einbettung der Ritter (Ritter und Bauern), bei der auch aufgezeigt, das zwar Ruhm und Adel winken mögen, das aber noch lange keine sichere Auskunft über die wirtschaftlichen Verhältnisse eines Ritters zu geben vermag (arme Ritter – reiche Bauern). Burgleben, höfische Feste, Alltagsleben auf der Burg bis zur Frage der Hygiene, Gesellschaftsspiele des Mittelalters, Turniere, all dies beleuchtet verständlich und sachgerecht dargelegt das „alltägliche Leben“ des Ritters. Wie, ebenso sachgerecht, die „andere Seite“ zu Wort kommt. Der Ritter im Kampf (Verwüsten und Belagern) mit dem interessanten Hinweis auf die durchaus (fast) realistische Darstellung Abläufe einer „Reitschlacht“ im Film „Herr der Ringe“. Anders als in solchen Filmen aber was das „Prinzip der Schonung“, auch aus wirtschaftlichen Gründen, viel weiter unter den Ritterkämpfen verbreitet, als man meint. Den Abschluss des Buches bildet „der lange Ritt in den (Sonnen-) Untergang“, ein Nachgehen des langsamen Untergangs des Rittertums im späten Mittelalter (auch, vielleicht sogar vor allem, aus wirtschaftlichen Gründen). Im Gesamten eine kurzweilig zu lesende, auf historischen Quellen beruhende und interessante Lektüre, die einen breiten Überblick über das Wesen und die Entwicklung des Rittertums gibt.

Die Ritter
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 24.03.2013

Inhalt / Fazit: Die Ritter ist das Neue Werk von Sabine Buttinger und Ihrem Kollegen Jan Keupp. Das Buch erklärt die großen Mysterien die den Ritter, aber auch sein Umfeld, seine Stellung im Mittelalter und seine Aufgaben umgaben. Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Der Erste Teil befasst sich mit... Inhalt / Fazit: Die Ritter ist das Neue Werk von Sabine Buttinger und Ihrem Kollegen Jan Keupp. Das Buch erklärt die großen Mysterien die den Ritter, aber auch sein Umfeld, seine Stellung im Mittelalter und seine Aufgaben umgaben. Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Der Erste Teil befasst sich mit der Frage was denn ein Ritter und seine Aufgaben überhaupt sind und wie man ein Ritter werden kann. Vortrefflich ist auch die Überschrift des ersten Teiles gewählt. Und zwar: “Du nennst dich Ritter, was ist das?” Diese Frage stellte eins schon Parzival. Mit den Autoren und vielen Kapiteleinleitungen und Fallbeispielen aus dem Epos Parzival erkundet der Leser im Ersten Teil das Was? Wie? und Warum? um den Mythos Ritter. Die Parzival Frage “du nennest ritter: waz ist daz?” wird von den beiden Autoren gekonnt aufgenommen und in den einzelnen Unterkapiteln wissenschaftlich auseinander genommen und dem Leser Häppchenweise wie ein Kuchenstück präsentiert. Der Zweite und letzte große Teil des Buches heißt “In eisernen Fußstapfen: Wege des Ritters”. Die Wege des Ritters sind hierbei aber nicht unergründlich sondern spannen sich durch das ganze Buch wie ein einzelner Roter Faden. Wo im Ersten Teil noch das Wie und Warum geklärt wurde zeigen die Autoren in diesem Teil auf welche Wege der einzelne beschreiten konnte. Das Kann der Weg des höfischen Turnieres, der Weg zur Burg oder auch der Weg zum “Raubritter” sein um nur einige zu nennen. Doch all diese Wege haben eins gemeinsam: den gemeinsamen Ritt in den Untergang – das Ende des Rittertums wie die Autoren es beschreiben. Denn nicht nur der Ritter beschritt seine Wege, sondern auch die technische Entwicklung und die Urbanisierung ging voran. Und genau durch diese Faktoren hat das Rittertum wie man es in seinem Ursprung kennt langsam an Bedeutung verloren und wurde “verdrängt”. Der wirtschaftliche Niedergang lies danach natürlich auch nicht lange auf sich warten. Doch verdrängt ist nicht vergessen! Wie die Autoren schon sagen: (Zitat Seite 173) “… Das Rittertum ist nicht aus der Welt verschwunden, ohne an vielen Stellen Spuren zu hinterlassen. …” Das Buch ist durchgängig mit atemberaubenden Farbillustrationen gestaltet die den Leser in eine längst vergessene Zeit eintauchen lassen. Die Abbildungen hauchen dem Buch Leben ein. Trotz des wissenschaftlichen Kontextes ist das Buch sehr flüssig und leicht verständlich geschrieben. Ich würde sagen das dieses Buch ein gutes Allzweck-Kompendium für das Thema Ritter darstellt. Die zahlreichen Quellen im Anhang regen auch zum eigenen nachforschen an. Es handelt sich hier um ein Buch, dass einen der größten, tapfersten und ehrenvollsten Krieger seiner Zeit wieder zum Leben erweckt!