Was tun, sprach Zeus

Redewendungen aus der Antike

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Vom Frühstück mit Cerealien bis zum Abend, wenn wir wieder in Morpheus‘ Arme sinken: Die Antike ist allgegenwärtig. Die Mythen, der Alltag und die Taten historischer Persönlichkeiten haben in unserer Sprache überlebt. Wer heute Augiasställe ausmistet, einen Gordischen Knoten durchschlägt oder den Rubikon überschreitet, wandelt auf den Spuren von Herakles, Alexander dem Großen und Caesar. Manche Wörter, Wendungen und geflügelte Worte erscheinen zunächst wie Rätsel der Sphinx, doch die kurzweiligen Erläuterungen ihres Ursprungs in diesem amüsanten und mit Humor geschriebenen Buch vermitteln schnell die Quintessenz.

Gerhard Wagner, eine Koryphäe auf seinem Gebiet, hat sich nach dem Erfolg des Bandes »Das geht auf keine Kuhhaut. Redewendungen aus dem Mittelalter« nicht auf seinen Lorbeeren ausgeruht, sondern gießt wieder ein Füllhorn von Kenntnissen aus. Aha-Effekte sind garantiert!
Portrait
Gerhard Wagner hat Germanistik und Geschichte studiert und ist Geschäftsführer der Deutschen Burgenvereinigung.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 157
Erscheinungsdatum 24.04.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8062-2772-7
Verlag WBG Theiss
Maße (L/B/H) 20,3/17,1/2,2 cm
Gewicht 430 g
Abbildungen rund 100 Abbildungen
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Die Wurzeln durchaus vielfach noch geläufiger Redwendungen
von Michael Lehmann-Pape am 21.05.2013

Dass die „Achillesferse“ bei Homer eine tragende Rolle spielt und seit dem die (teilweise einzig) verwundbare Stelle und Schwäche eines Menschen bezeichnet, dass ist sicherlich den meisten Lesern durchaus geläufig. Das aber ein „Geh mir aus der Sonne“ bis heute immer wieder sprachlich aktuell gewesen ist und schon der... Dass die „Achillesferse“ bei Homer eine tragende Rolle spielt und seit dem die (teilweise einzig) verwundbare Stelle und Schwäche eines Menschen bezeichnet, dass ist sicherlich den meisten Lesern durchaus geläufig. Das aber ein „Geh mir aus der Sonne“ bis heute immer wieder sprachlich aktuell gewesen ist und schon der große Alexander diesen Satz sich anhören musste, das wird schon ein wenig schwerer. Und „den Faden verlieren“, dass diese Redewendung schon so alt sein soll, das ist doch erstaunlich. Wobei „den Rubikon überschreiten“ dann wieder etwas vertraut, bekanntes aus dem Lateinunterricht ist, genauso wie die „gefallenen Würfel“. Gerhard Wagner geht vielen, vielen bekannten Redewendungen nach und führt den Leser auf Spurensuche bis weit in die Antike, ins alte Griechenland und Rom hinein. Und erläutert dem Leser ebenso, dass die Namenswahl „Phaeton“ für VW nicht unbedingt eine glückliche Wahl war, wie ein „Scherbengericht“ erleben ebenso eine anstrengende Erfahrung ist. In seinen komprimierten, knappen, aber prägnanten Erläuterungen eröffnet Wagner dabei nicht nur den Blick auf die originäre Herkunft der konkreten Redwendung, sondern bietet auch ein stückweit kulturelles Umfeld und Einblick zudem. „Wenn man sich mit Redewendungen beschäftigt, wir man unweigerlich in andere Zeiten und Kulturkreise versetzt“. Das gelingt Wagner durchaus mit diesem unterhaltsamen Buch, das man vielleicht nicht in einem durch liest, durchaus aber immer wieder einmal hervorholt, um auch den eigenen kulturellen Wurzeln in unterhaltsamer Weise auf die Spur zu kommen.