Emily, allein

Roman

Stewart O'Nan

(12)
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Beschreibung

Die Witwe Emily Maxwell führt ein ziemlich unspektakuläres Leben. Die Kinder sind aus dem Haus, ab und an trifft sie sich mit ihrer Schwägerin zum Essen, aber das ist es dann auch schon. Als diese bei einem gemeinsamen Frühstück zusammenbricht, ist Emily plötzlich ganz auf sich allein gestellt. Doch statt zu verzagen, kauft sie sich ein kleines Auto. Und sie lernt, die bislang noch nie erfahrene Unabhängigkeit in vollen Zügen zu genießen.

Aus scheinbar gewöhnlichen Momenten ganz große Geschichten machen – das kann niemand besser als Stewart O’Nan.

Stewart O’Nan wurde 1961 in Pittsburgh/Pennsylvania geboren und wuchs in Boston auf. Bevor er Schriftsteller wurde, arbeitete er als Flugzeugingenieur und studierte an der Cornell University Literaturwissenschaft. Für seinen Erstlingsroman «Engel im Schnee» erhielt er 1993 den William-Faulkner-Preis. Er veröffentlichte zahlreiche von der Kritik gefeierte Romane, darunter «Emily, allein» und «Die Chance», und eroberte sich eine große Leserschaft. Stewart O'Nan lebt in Pittsburgh. .
Thomas Gunkel, 1956 in Treysa geboren, arbeitete mehrere Jahre als Erzieher. Nach seinem Studium der Germanistik und Geografie in Marburg begann er, englischsprachige literarische Werke ins Deutsche zu übertragen. Zu den von ihm übersetzten Autoren gehören u.a. Larry Brown, John Cheever, Stewart O’Nan, William Trevor und Richard Yates. Thomas Gunkel lebt und arbeitet in Gilserberg (Hessen).

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 01.10.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-25629-5
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/11,5/3 cm
Gewicht 308 g
Originaltitel Emily, Alone
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Thomas Gunkel

Buchhändler-Empfehlungen

Barbara Plagge, Thalia-Buchhandlung Hamburg, Spitaler Straße

So bewegend und einfühlsam. Am Ende des Buches ist man traurig, dass man nicht weiter in Emilys Welt eintauchen kann.

Melancholische Unterhaltung

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Emily, in den siebzigern, lebt mit ihrem Cockerspaniel eher zurückgezogen im Haus der Familie in Pittsburgh. Regelmäßig fährt sie mit ihrer Schwägerin zum Frühstücken. Als diese eine Schwächeanfall erleidet, ist Emily vor neue Aufgaben gestellt. Sie legt sich ein kleines Auto zu und erweitert ihren Radius. Besuche der entfernt lebenden Kinder stehen an und das Jahr nimmt seinen Lauf. Einfach toll beschrieben, dieses Leben.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
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Teil eins der Familiengeschichte.
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamm am 18.02.2020

Ein tolles Buch in dem wir das Leben von Emily kennenlernen. Ein ganz normales Leben mit ihrem Mann Henry (dem ein eigenes Buch gewidmet ist) den Kindern und Enkelkindern. Es passiert nichts besonderes und trotzdem kann man das Buch nicht aus der Hand legen. Macht Lust auf Alter.

großes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 28.09.2013

Einige Jahre ist es her, seit uns Stewart O'Nan Emily Maxwell und ihre Familie das erste Mal vorstellte. Damals, in " Abschied von Chautauqua" versuchte Emily , den Verlust ihres Mannes Henry zu verarbeiten. Im neuen Roman von Stewart O'Nan begegnen wir ihr erneut. Emily, nunmehr langjährige Witwe, hat sich in ihr Leben ohne H... Einige Jahre ist es her, seit uns Stewart O'Nan Emily Maxwell und ihre Familie das erste Mal vorstellte. Damals, in " Abschied von Chautauqua" versuchte Emily , den Verlust ihres Mannes Henry zu verarbeiten. Im neuen Roman von Stewart O'Nan begegnen wir ihr erneut. Emily, nunmehr langjährige Witwe, hat sich in ihr Leben ohne Henry gefügt. Ihr Alltag läuft unaufgeregt in immer gleichmäßigen Bahnen. Einzig die Einkaufsfahrten mit ihrer Schwägerin Arlene bieten ein bisschen Abwechslung. Als Arlene bei einem dieser Ausflüge zusammenbricht muss Emily ihre alten, eingeübten Gewohnheiten verändern und sich dieser neuen Situation stellen. Sie nimmt die Herausforderung an. Stewart O'Nan ist ein großer Erzähler und jeder einzelne seiner Romane großes Lesevergnügen.

"...und sie bewegt sich doch"...
von einer Kundin/einem Kunden am 31.08.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

… die Welt der Witwe Maxwell, deren Kinder und Enkel bereits weggezogen sind und nur zu besonderen Anlässen zu Besuch kommen. Ansonsten entzieht sich deren Leben weitgehend der sorgenden Anteilnahme Emily´s. Die kränkende Unaufmerksamkeit der Familie und das langsame Dahinschwinden der eigenen Bedeutung überwindet Emily anstat... … die Welt der Witwe Maxwell, deren Kinder und Enkel bereits weggezogen sind und nur zu besonderen Anlässen zu Besuch kommen. Ansonsten entzieht sich deren Leben weitgehend der sorgenden Anteilnahme Emily´s. Die kränkende Unaufmerksamkeit der Familie und das langsame Dahinschwinden der eigenen Bedeutung überwindet Emily anstatt zu klagen, mit mutigem Widerstand indem sie versucht, ihr Leben selbstständig und selbstbestimmt zu führen. Gemeinsam mit ihrer – ebenfalls sehr alten – Freundin Arlene, die gesundheitlich angeschlagen ist, ringt sie um Selbstachtung und Würde. Einfühlsam und eindringlich schildert Stewart O´Nan die Gefühls- und Gedankenwelt dieser hochbetagten Dame, die sich über ihr neues schnittiges Auto ebenso freut, wie über den frisch gefallenen weißen Schnee, auch wenn sie schon viele Winter erlebt hat. Zart und berührend schält sich dieses Porträt aus dieser stillen, unaufgeregten, aber nie langweiligen Geschichte! Lesenswert!


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