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Drachen, Doppelgänger und Dämonen

Über Menschen mit Halluzinationen

Oliver Sacks

(4)
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  • Drachen, Doppelgänger und Dämonen

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Beschreibung

Was geschieht in unserem Kopf, wenn wir – ohne es zu wollen – phantastische Geschichten wahrnehmen oder Muster und Gestalten sehen? Wodurch unterscheiden sich solche Halluzinationen von realen Erfahrungen oder von Traumerlebnissen? Haben sie einen Zusammenhang mit früher Erlebtem oder mit unseren geheimen Wünschen? Der New Yorker Neurologe Oliver Sacks widmet sich in seinem neuen Buch dem Thema Halluzinationen. Er beginnt bei Charles Bonnet, einem Schweizer Mediziner, der im 18. Jahrhundert als erster das Phänomen systematisch erforschte. Und er schlägt den Bogen bis in unsere Gegenwart, bis zu zahlreichen eigenen Patienten und deren Fallgeschichten. Die bildgebenden Verfahren, die in der Hirnforschung heute eingesetzt werden können, ermöglichen völlig neue Erkenntnisse über die Verläufe und die Ursachen von Halluzinationen. Sacks untersucht auch, welche halluzinatorischen Wirkungen bestimmte Drogen und Rauschgifte haben können – Mescalin zum Beispiel, Kokain oder Haschisch. und er beschreibt den Zusammenhang zwischen Halluzinationen und künstlerischer Produktion an namhaften Fällen wie Charles Baudelaire, Frédéric Chopin und Aldous Huxley. Wie in allen seinen Büchern liefert Oliver Sacks faszinierende Einsichten in die Welt des menschlichen Gehirns. und er tut dies mit der für ihn typischen Mischung aus empathischer Erzählkunst, wissenschaftlicher Gelehrsamkeit und dem Blick für das Kuriose.

Dies ist Literatur, wie sie nur wenige, Freud vielleicht und C. G. Jung, schreiben konnten, und es ist zugleich sachliche Information.

Oliver Sacks, geboren 1933 in London, war Professor für Neurologie und Psychiatrie an der Columbia University. Er wurde durch die Publikation seiner Fallgeschichten weltberühmt. Nach seinen Büchern wurden mehrere Filme gedreht, darunter «Zeit des Erwachens» (1990) mit Robert de Niro und Robin Williams. Oliver Sacks starb am 30. August 2015 in New York City. Bei Rowohlt erschienen unter anderem seine Bücher «Awakenings – Zeit des Erwachens», «Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte», «Der Tag, an dem mein Bein fortging», «Der einarmige Pianist» und «Drachen, Doppelgänger und Dämonen». 2015 veröffentlichte er seine Autobiographie «On the Move»..
Hainer Kober, geboren 1942, lebt in Soltau. Er hat u.a. Werke von Stephen Hawking, Steven Pinker, Jonathan Littell, Georges Simenon und Oliver Sacks übersetzt. 

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 349
Erscheinungsdatum 08.03.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-498-06420-4
Verlag Rowohlt
Maße (L/B/H) 22,1/15,3/3,2 cm
Gewicht 519 g
Originaltitel Hallucinations
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Hainer Kober

Buchhändler-Empfehlungen

Elke Schröder, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Neue Fallgeschichten zum Thema "Halluzination". Wie immer wissenschaftlich genau und durch die Fälle auch unterhaltsam, erzählt vom Neurologen Oliver Sacks.

Kundenbewertungen

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...man lernt nie aus....
von Lesebegeisterte am 27.07.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Über Menschen mit Halluzinationen. Ein sehr informativer Einblick in das menschliche Gehirn. Was passiert genau bei Halluzinationen? Zahlreiche Fallbeispiele und Forschungen führen den Leser durch dieses spannende Buch.

Alltägliche und nicht alltägliche Halluzinationen
von einer Kundin/einem Kunden am 10.06.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Anhand von vielen Beispielen erklärt der Autor Sacks mögliche Ursachen von Halluzinationen und wie sie sich auf Kunst und Kultur ausgewirkt haben. Nicht immer sind sie einschüchternd. Sie können genauso erotisch und spirituell sein. Drogen gehören neben Krankheiten, zu den höchstwahrscheinlichsten Ursachen, hier hat mir eine de... Anhand von vielen Beispielen erklärt der Autor Sacks mögliche Ursachen von Halluzinationen und wie sie sich auf Kunst und Kultur ausgewirkt haben. Nicht immer sind sie einschüchternd. Sie können genauso erotisch und spirituell sein. Drogen gehören neben Krankheiten, zu den höchstwahrscheinlichsten Ursachen, hier hat mir eine deutliche Warnung vor Drogenmissbrauch gefehlt. Vielmehr werden die verschiedenen Halluzinationen ein bisschen zu toll als „Erfahrungswelten“ beschrieben. Streckenweise waren die einzelnen Fallbeispiele ein bisschen zu langatmig, dabei ist dieses Thema höchst interessant, wenn man bedenkt wie oft unsere Sinneseindrücke unser Gehirn Dinge vorgaukelt, die es gar nicht gibt.


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