Still

Die Kraft der Introvertierten

Susan Cain

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Beschreibung


In der Stille liegt die Kraft.

In einer lauten Welt werden stille Menschen meist überhört – sei es am Arbeitsplatz, in der Schule oder im Privatleben. Susan Cain bricht eine Lanze für die Introvertierten und zeigt, wie wichtig sie für unsere Gesellschaft sind. Neueste Ergebnisse der Hirnforschung bezieht sie dabei ebenso ein wie historische Beispiele. Darwin, Einstein, Gandhi, Chopin, van Gogh, Bill Gates: Sie alle haben Großes vollbracht. Aus ihren Erkenntnissen leitet die Autorin auch konkrete Anregungen für alle sozialen Bereiche ab, von der Organisation des Berufslebens bis hin zur Konfliktlösung in der Partnerschaft. Susan Cain will stille Menschen dazu ermutigen, die eigene Introversion zu erkennen und anzunehmen, denn sie weiß: In der Stille liegt die Kraft!

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 15.07.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-15764-8
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 18,8/12,8/3,2 cm
Gewicht 392 g
Originaltitel QUIET
Übersetzer Franchita Mirella Cattani, Margarethe Randow-Tesch
Verkaufsrang 2409

Buchhändler-Empfehlungen

K. Meyer, Thalia-Buchhandlung Halle

Leise Momente in einer lauten Welt. Das Buch geht in die Tiefe...Erklärt was es bedeutet introvertiert zu sein. Jeder hat seine Särken.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Die wichtigste Erkenntnis: Wir Introvertierten müssen nicht laut sein, wenn wir das nicht wollen. Wir sind okay so. Und dieses Buch erklärt ganz wunderbar, warum das so ist.

Kundenbewertungen

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Dieses Buch hat mir viele Fragen beantwortet
von einer Kundin/einem Kunden aus Bargteheide am 15.02.2021

Auf dieses Buch bin ich durch das Buch „Der Guide für Introvertierte, um ein angsteinflößend abenteuerliches Leben zu führen“ von Jessica Pan gestoßen. Sie hat es in ihrem Ratgeber immer wieder zitiert. „Still“ von Susan Cain ist nun kein so leicht lesbares Buch wie der Ratgeber von Jessica Pan. Dafür liefert es fundiertes Hi... Auf dieses Buch bin ich durch das Buch „Der Guide für Introvertierte, um ein angsteinflößend abenteuerliches Leben zu führen“ von Jessica Pan gestoßen. Sie hat es in ihrem Ratgeber immer wieder zitiert. „Still“ von Susan Cain ist nun kein so leicht lesbares Buch wie der Ratgeber von Jessica Pan. Dafür liefert es fundiertes Hintergrundwissen zum Thema Introversion versus Extraversion. Die Autorin geht in der Geschichte zurück, befragt verschiedenste Psychologen, Biologen und Neurowissenschaftler, die zu dem Thema geforscht haben und gibt praktische Tipps, wie man mit dem Thema umgeht – sowohl für Betroffene als auch für Personen, die mit introvertierten Menschen zusammenleben, zusammenarbeiten oder sie als Kinder in Kindergarten oder Schule betreuen. Mir hat dieses Buch sehr viel neue Informationen geliefert, und ich bin mir über einiges mich selbst betreffend klargeworden. Susan Cain hat ihr Buch in vier Teile unterteilt. Im Teil I nimmt die Autorin uns mit auf einen raschen Durchgang durch unsere extravertierte Gesellschaft und gönnt uns einen Rückblick auf die Geschichte. Denn zu Beginn des 20. Jahrhunderts hat es in den USA und auch anderswo eine Wende gegeben. Die Charakterkultur hat sich in eine Persönlichkeitskultur verwandelt. Dazu beigetragen haben u.a. Menschen wie Dale Carnegie, Persönlichkeitstrainer und die Harvard Business School. Es war plötzlich wichtig, dass man sich möglichst gut verkaufen konnte. Und dazu musste man aktiv vorgehen und sich verbal möglichst in einem guten Licht darstellen. Auf die Inhalte kam es seitdem nicht mehr so an. Der Teil II versucht den biologischen Unterschieden auf den Grund zu gehen. Dabei wird auch untersucht, ob es in unterschiedlichen Ländern auch Unterschiede gibt, wie introvertierte und extravertierte Menschen wahrgenommen werden. Der Teil III ist der praktische Teil, in dem Susan Cain den Lesern und Leserinnen Hilfestellungen gibt. Und der Teil IV ist eine Ergänzung zur Taschenbuchausgabe, in dem es weitere praktische Tipps gibt. Dieses Buch gibt viele Einblicke in das für und wider von Großraumbüros und Einzelbüros, von Gruppenarbeit, Brainstorming und Kleinstgruppen und davon, wie man von beiden Gruppen (extravertierte und introvertierte Menschen) jeweils das Beste für die Unternehmen herausholt. Es ist aber kein Buch, was sich nur an Arbeitgeber wendet. Auch Betroffene und Interessierte finden viele interessante und erhellende Untersuchungen, die Susan Cains mit praktischen Erfahrungen einzelner Menschen veranschaulicht. Interessant und erschreckend fand ich, dass die Introversion zusammen mit ihren Attributen der Empfindsamkeit, Ernsthaftigkeit und Schüchternheit bis heute als Persönlichkeitsmerkmale zweiter Klasse gelten. Sie werden eher geringgeschätzt, und ihre Merkmale galten lange als enttäuschend bis pathologisch, d.h. dass sie als krank galten. Und das ist noch nicht lange her, bzw. wird auch teilweise noch heute angenommen. Bei vielen Bewerbungen haben introvertierte Menschen Schwierigkeiten die Stelle zu bekommen. Das bedeutet, dass viele introvertierte Menschen versuchen sich extravertiert zu geben. Aber das kostet viel Kraft, und es kann passieren, dass diese Menschen irgendwann unter diesem Druck zusammenbrechen. Ich habe durch dieses Buch viel über mich gelernt. Und ich weiß jetzt auch, woher meine Probleme und Schwierigkeiten kommen. Ich lebe und arbeite als introvertierter Mensch in einer extravertierten Welt. Außerdem fehlt mir während meiner Arbeitszeit immer einmal wieder die Möglichkeit mich zu einer Ruhepause zurückzuziehen, um erneut Kraft tanken zu können. Jetzt muss ich diese Erkenntnisse nur noch praktisch umzusetzen lernen. Ich hoffe sehr, dass unsere Gesellschaft sich wieder mehr auf die Stärken der Introvertierten besinnt. Und das junge Menschen, bevor sie nach der Schule genau schauen, was für sie wirklich der richtige Weg ist, damit sie sich nicht immer verbiegen müssen und letztendlich krank werden.

Gibt Introvertierten Kraft
von Elvira P. aus Goch am 26.09.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

„In einer lauten Welt werden stille Menschen meist überhört“ Dieser Satz machte mich gleich neugierig. Er richtete gleich einen Scheinwerfer auf viele traurige und unbefriedigende Situationen aus der Kindheit und Jugend. Die geschichtliche und wissenschaftliche Ausarbeitung und Aufbereitung von Frau Cain machte mir schnell ... „In einer lauten Welt werden stille Menschen meist überhört“ Dieser Satz machte mich gleich neugierig. Er richtete gleich einen Scheinwerfer auf viele traurige und unbefriedigende Situationen aus der Kindheit und Jugend. Die geschichtliche und wissenschaftliche Ausarbeitung und Aufbereitung von Frau Cain machte mir schnell deutlich, dass ich nicht uninteressant, zu langsam und ohne Ideen bin. Nein, ich bin introvertiert. Die stillen Denker überstürzen nichts, sondern reflektieren erst einmal gründlich über das Für und Wider und planen im Stillen. Den Eindruck bzw. eine Ahnung, dass ich introvertiert bin hatte ich schon länger, aber mit meinem Selbstbild kam ich mir in meiner Umgebung schon sehr ohnmächtig vor. Auch war mir seit einigen Jahren klar, dass ich sehr gut zuhören kann, dass mir aber meist keiner oder keine richtig zuhörte, weil laute extravertierte Menschen das Zuhören verlernt haben oder aber die Oberflächlichkeit ließ kein Zuhören zu. Dieses Buch ist wichtig und sollte vor allem von jungen Menschen in ihrer Entwicklungsphase gelesen werden, um schon früh zu erkennen, dass ihre Introvertiertheit kein Makel, sondern eine Chance ist, die wahrgenommen werden will.

Sehr empfehlenswertes Buch!
von einer Kundin/einem Kunden am 10.06.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich habe dieses Buch vor zwei Jahren in englischer Originalfassung gelesen und fühlte eine riesige Last von meinen Schultern genommen, als ich merkte, dass ich nicht auf eine ungesunde Weise "für unsere Gesellschaft ungeeignet" bin, wie es mir damals vorkam. Dabei liegt der Fokus zwar auf Introvertierten, doch es wird auch darau... Ich habe dieses Buch vor zwei Jahren in englischer Originalfassung gelesen und fühlte eine riesige Last von meinen Schultern genommen, als ich merkte, dass ich nicht auf eine ungesunde Weise "für unsere Gesellschaft ungeeignet" bin, wie es mir damals vorkam. Dabei liegt der Fokus zwar auf Introvertierten, doch es wird auch darauf eingegangen, worin die Unterschiede im direkten Vergleich mit Extrovertierten liegen. Was Susan Cain in ihrem Buch schildert, könnte die Blaupause dafür sein, wie sich Menschen durch mehr Akzeptanz gegenüber den leider oft unterschätzten introvertierten Mitgliedern der Gesellschaft gegenseitig ergänzen könnten, ohne dass sich wie gewohnt die Lauten, Extrovertierten, überall durchsetzen.


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