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Ende

(5)
Neun Freundinnen und Freunde treffen sich für ein Wochenende in einer Berghütte wieder, viele Jahre nachdem sie als Clique auseinandergegangen sind. Um Mitternacht fällt der Strom aus, die Handys funktionieren nicht mehr, die Autos starten nicht. In dem blanken Sternenhimmel ist kein einziges Flugzeug zu entdecken. Eine unheimliche Stille liegt über ihnen. Die Freunde bemühen sich, ihre Angst mit Scherzen zu überspielen, doch es will ihnen nicht so recht gelingen. In der Nacht tun sie kein Auge zu. Was ist passiert? Keiner von ihnen findet eine Erklärung.
Plötzlich entdecken sie, dass einer fehlt. Rafa ist spurlos und von allen unbemerkt verschwunden. Am Morgen brechen sie zu Fuß auf. Der Weg in die Stadt führt durch ein schattiges Tal. Sie gehen hintereinander, und als sie sich zu Cova umdrehen wollen, ist sie nicht mehr da. Wer wird der Nächste sein? Unerbittlich verschwindet einer nach dem andern. Sie lösen sich lautlos in der Landschaft auf, sie verlieren sich im Nichts. Wenn es keine Erklärung mehr gibt, dann ist das das Ende.
Portrait
David Monteagudo

David Monteagudowurde 1962 in Viveiro, Galicien, geboren.
Er hat viele Jahre lang als Mechaniker in einer Papierfabrik gearbeitet und lebt
heute als freier Autor in Barcelona. Sein Debütroman «Ende» wurde von
Jorge Torregrossa verfilmt und in zehn
Sprachen übersetzt.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.01.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783644016217
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 575 KB
Übersetzer Matthias Strobel
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Bettina Mohler, Thalia-Buchhandlung Soest

Wer eine gute Endzeit-Story erwartet, muss einen sehr langen Atem haben. Die Handlung holpert vor sich hin, es passiert lange nichts. Das Ende holt es etwas raus, reicht aber nicht Wer eine gute Endzeit-Story erwartet, muss einen sehr langen Atem haben. Die Handlung holpert vor sich hin, es passiert lange nichts. Das Ende holt es etwas raus, reicht aber nicht

„Endzeitstimmung“

Martina Wolf, Thalia-Buchhandlung Heilbronn

Früher waren sie eine Clique, viele Jahre hatten sie keinen Kontakt.
Neun Frauen und Männer treffen sich in einer einsamen Berghütte, um ein gemeinsames Wochenende zu verbringen. So richtig Lust auf dieses Treffen hat
eigentlich keiner. Einzig die Frage ob Andrès auch kommen wird und ein schlechtes Gewissen eint alle. Denn ihm, den sie "Prophet" nannten, haben sie einst sehr übel mitgespielt.
Mitten in der Nacht fällt der Strom aus, die Autos springen nicht mehr an, kein Flugzeug ist am Himmel zu sehen. Und dann verschwindet der erste der Freunde....
Achtung! Wer die ersten 100, mitunter recht langatmigen Seiten übersteht, wird mit einem Thriller belohnt, dessen Spannung sich ins Grenzenlose steigert.
Früher waren sie eine Clique, viele Jahre hatten sie keinen Kontakt.
Neun Frauen und Männer treffen sich in einer einsamen Berghütte, um ein gemeinsames Wochenende zu verbringen. So richtig Lust auf dieses Treffen hat
eigentlich keiner. Einzig die Frage ob Andrès auch kommen wird und ein schlechtes Gewissen eint alle. Denn ihm, den sie "Prophet" nannten, haben sie einst sehr übel mitgespielt.
Mitten in der Nacht fällt der Strom aus, die Autos springen nicht mehr an, kein Flugzeug ist am Himmel zu sehen. Und dann verschwindet der erste der Freunde....
Achtung! Wer die ersten 100, mitunter recht langatmigen Seiten übersteht, wird mit einem Thriller belohnt, dessen Spannung sich ins Grenzenlose steigert.

„Wie ein Film“

Rafael Ulbrich, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Der Klappentext verspricht ein beeindruckendes Leseerlebnis. Dementsprechend war meine Erwartung ziemlich hoch. Leider wurde diese nicht komplett befriedigt. Der Plott erinnert sehr an einen Hollywoodstreifen à la 'Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast' o.ä. Die Sprache ist sehr einfach und bildlich, eben wie ein Film. Aber einmal angefangen, wollte ich unbedingt wissen, warum Einer nach dem Anderen verschwindet. Am Ende gibt es zwar ein a-ha-Erlebnis, aber irgendwie habe ich mir mehr erhofft. Kurzweilige Unterhaltung, nicht mehr, aber auch nicht weniger! Der Klappentext verspricht ein beeindruckendes Leseerlebnis. Dementsprechend war meine Erwartung ziemlich hoch. Leider wurde diese nicht komplett befriedigt. Der Plott erinnert sehr an einen Hollywoodstreifen à la 'Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast' o.ä. Die Sprache ist sehr einfach und bildlich, eben wie ein Film. Aber einmal angefangen, wollte ich unbedingt wissen, warum Einer nach dem Anderen verschwindet. Am Ende gibt es zwar ein a-ha-Erlebnis, aber irgendwie habe ich mir mehr erhofft. Kurzweilige Unterhaltung, nicht mehr, aber auch nicht weniger!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Vom Ende aller Dinge
von einer Kundin/einem Kunden am 25.07.2013
Bewertet: Taschenbuch

Was bleibt, wenn alles am Ende ist? Nach 25 Jahren finden die neun Mitglieder eines in die Brüche gegangenen Freundeskreises in einer abgelegenen Herberge wieder zusammen. Die Vorbereitung, Anreise und Anwesenheit an diesem Ort wird begleitet von Gedanken an Andrés – den „Propheten“. Er war seinerzeit die Randfigur der... Was bleibt, wenn alles am Ende ist? Nach 25 Jahren finden die neun Mitglieder eines in die Brüche gegangenen Freundeskreises in einer abgelegenen Herberge wieder zusammen. Die Vorbereitung, Anreise und Anwesenheit an diesem Ort wird begleitet von Gedanken an Andrés – den „Propheten“. Er war seinerzeit die Randfigur der Gruppe und eckte mit seinen idealistischen Moralvorstellungen oftmals an und zog sich den Unwillen der Anderen zu. Als ein Streich gegen Andrés über die Stränge schlägt, zieht dies das Ende des Freundeskreises nach sich. 25 Jahre danach sind alle in der Herberge aufgetaucht, nur der Prophet erfüllt mit seinem Ausbleiben die Erwartungen der Anderen. In der Nacht fällt in der gesamten Umgebung das Stromnetz aus und als am nächsten Morgen das Licht aufzieht, ist einer der Freunde verschwunden. Ab diesem Zeitpunkt bekommt der Roman seine Dynamik: Die verbliebenen Freunde ziehe in die umliegende Orte und suchen nach Hilfe, doch überall erwartet sie das gleiche Bild: Die Häuser sind absolut menschenleer, auf den Straßen stehen verlassene, nicht anspringende Autos, die Elektrizität scheint nirgendwo zu funktionieren und zwischen alldem ziehen herrenlose Tiere durch die Städte. Was kann die Ursache sein? Eine atomare Katastrophe, ein großangelegter Terrorakt, Zufall – oder doch ein umfassender Plan des rachsüchtigen Propheten? So, wie sich nach und nach die Reihen der Freunde lichten und sie scheinbar ins Nichts verschwinden, steigt gleichermaßen die Paranoia der Verbliebenen und die Angst vor der Rache von Andrés. Der Debütroman des spanischen Autors David Monteagudo sprengt die Grenzen des klassischen Thrillers und bereichert die typischen Fragen nach dem „Wer hat es getan?“ und „Wie ist es geschehen?“ um philosophische und moralische Aspekte. Die LeserInnen werden bis zum erschütternden Ende zum Mit- und Nachdenken angeregt und herausgefordert. Denn auf die entscheidenden Fragen gibt dieses Buch keine einfachen Antworten – und wird gerade dadurch zu einem außergewöhnlichen Leseerlebnis, das zum Wiederlesen einlädt und seine mitdenkenden LeserInnen nachhaltig belohnt.

das Ende von...?
von einer Kundin/einem Kunden am 19.07.2013
Bewertet: Taschenbuch

Ein tolles Buch, das à la Agatha Christies "Und dann gabs keines mehr" (früher: Zehn kleine Negerlein) eine Person nach der nächsten verschwinden lässt. Das Ende scheint zu kommen - aber welches Ende? Denn nicht nur die verlassenen Ortschaften und die stille Natur machen den Wanderern zu schaffen -... Ein tolles Buch, das à la Agatha Christies "Und dann gabs keines mehr" (früher: Zehn kleine Negerlein) eine Person nach der nächsten verschwinden lässt. Das Ende scheint zu kommen - aber welches Ende? Denn nicht nur die verlassenen Ortschaften und die stille Natur machen den Wanderern zu schaffen - auch die Beziehungen untereinander beginnen sich zu verändern und die Nerven aller zu strapazieren. Erinnert ein wenig an Haushofers "Die Wand" und hat ein Ende mit Nachdenkcharakter, das dem Titel ganz gerecht wird ;)