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Junkgirl

Roman

(4)
'Die Zeit mit Tara war die großartigste Zeit meines Lebens. Und die beschissenste.'

Alles begann mit Tara. Der wilden, außergewöhnlichen Tara, in die sich Alissa Hals über Kopf verliebt. Um mit Tara zusammen zu sein, führt Alissa heimlich ein Doppelleben, irrlichtert zwischen Sein und Schein, belügt ihre Eltern und – nimmt Drogen. Sie erlebt ungeahnte Höhenflüge, fühlt sich unsterblich. Da zeigen sich tiefe Risse in Taras schillernder Welt.
Ein überwältigender Roman, der mit ungeheurer Wucht vom Rausch der Liebe, der Drogen und vom Erwachsenwerden erzählt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 222
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 18.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-407-74385-5
Verlag Beltz
Maße (L/B/H) 18,8/12,6/1,7 cm
Gewicht 221 g
Auflage 4
Verkaufsrang 23.948
Buch (Taschenbuch)
7,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Droge 2.0“

Anja Hofmann, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Schon seit längerem habe ich den Eindruck, dass Christiane F. die Jugendlichen nicht mehr wirklich anspricht. So schreckliche die Geschichte ist, sie kommt einem heute fast harmlos vor. "Junkgirl" ist Christiane F. 2.0. Diesen Ausspruch legt die Autorin ihrer Hauptfigur, Alissa, in den Mund. Und damit hat sie vollkommen recht. Mit diesem Roman trifft Kuschnarowa genau die Sprache der "Jugend von heute". Eine rasante, knallharte Geschichte. Die Drogenkarriere von Alissa nimmt schnell Fahrt auf und führt in atemberaubendem Tempo und Sprache abwärts. Eine eindringliche Warnung für alle ab 14 Jahren. Sollte als Pflichtlektüre in jedem Bücherregal stehen. Schon seit längerem habe ich den Eindruck, dass Christiane F. die Jugendlichen nicht mehr wirklich anspricht. So schreckliche die Geschichte ist, sie kommt einem heute fast harmlos vor. "Junkgirl" ist Christiane F. 2.0. Diesen Ausspruch legt die Autorin ihrer Hauptfigur, Alissa, in den Mund. Und damit hat sie vollkommen recht. Mit diesem Roman trifft Kuschnarowa genau die Sprache der "Jugend von heute". Eine rasante, knallharte Geschichte. Die Drogenkarriere von Alissa nimmt schnell Fahrt auf und führt in atemberaubendem Tempo und Sprache abwärts. Eine eindringliche Warnung für alle ab 14 Jahren. Sollte als Pflichtlektüre in jedem Bücherregal stehen.

Kundenbewertungen

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empfehlenswert! angenehmer schreibstil.
von einer Kundin/einem Kunden am 19.12.2011
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

habe schon mehrere bücher zum thema gelesen und muss sagen, dieses ist eines der besseren. ein gutes buch für jugendliche, auch für nicht-leser. werde es meiner kleineren schwester empfehlen!

"Die harte Wirklichkeit"
von Andrea Baumgartner aus Krems am 21.10.2011
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Alissa berichtet wie sie zu `Drug Princess Alice´ wurde. Wie sie Tara kennenlernt, sich in sie verliebt und sich neue Welten für die unscheinbare, graue Maus auftun. Die wohlbehütete Tochter einer Architektenfamilie flüchtet aus dem goldenen Käfig und taucht ein in eine schillernde Welt aus Partys, Drogen und Alkohol.Sie... Alissa berichtet wie sie zu `Drug Princess Alice´ wurde. Wie sie Tara kennenlernt, sich in sie verliebt und sich neue Welten für die unscheinbare, graue Maus auftun. Die wohlbehütete Tochter einer Architektenfamilie flüchtet aus dem goldenen Käfig und taucht ein in eine schillernde Welt aus Partys, Drogen und Alkohol.Sie lebt wie in einem Rausch, doch die scheinbar so perfekte Welt bekommt tiefe Risse. Nachdem das Geld verprasst ist und der Drogenkonsum immer ärgere Ausmaße annimmt, lernt Alissa das richtige Strassenleben kennen... Ein tief bewegendes und aufrüttelndes Schicksal!

Gut geschrieben und aufrüttelnd
von einer Kundin/einem Kunden am 15.09.2011
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Schreibstill von Anna Kuschnarowa hat mich sogleich in seinen Bann gezogen. Sie versteht es Textstellen eine gewisse Eindringlichkeit zu vermitteln indem sie immer wieder kurze Satzfragmente verwendet. Manchmal in der Art wie man selber denken würde, wodurch ich mich in größerem Masse angesprochen gefühlt habe. Desweitern bringt... Der Schreibstill von Anna Kuschnarowa hat mich sogleich in seinen Bann gezogen. Sie versteht es Textstellen eine gewisse Eindringlichkeit zu vermitteln indem sie immer wieder kurze Satzfragmente verwendet. Manchmal in der Art wie man selber denken würde, wodurch ich mich in größerem Masse angesprochen gefühlt habe. Desweitern bringt sie hin und wieder englische Floskeln ein, wie sie die Jugend von heute gerne in ihrem Sprachgebrauch verwendet. Dieses Mittel baut für junge Erwachsene eine Art sprachlichen Wiedererkennungswert auf. Die Gestaltung des Textes ist interessant und irgendwie auch fesselnd. Die Geschichte an sich ist fesselnd, regt zum Nachdenken an und rüttelt, wie viele solcher Werke an den Gitterstäben der Vorstellungen von einem über Menschen, welche ebenso ein Leben da draußen führen könnten und wie man ihnen begegnet, wenn man sie auf der Straße sieht. Man kennt die Geschichte der Personen nicht, weiß nicht wie sie dazu kamen, was sie dazu bewegt hat und doch urteilt man so oft viel zu schnell über sie. Sicherlich ist der Konsum von Drogen und das möglich dazuführende Leben nichts, dass man sich wünscht, etwas das einen befremdet, mit dem man nicht unbedingt etwas zu tun haben möchte. Doch die Menschen an sich, sind genauso Menschen, wie jeder andere. Gerade, da derlei Werke einen dazu animieren über solche Dinge nachzudenken, welche meist nicht zu unserem eigenen Alltag gehören und doch etwas Alltägliches sind, lese ich sie gerne. Ich kann nur sagen, dass Anna Kuschnarowas Werk außerordentlich gut gelungen und wirklich lesenswert ist. Die Figuren der Geschichte bestehen aus ganz verschiednen Charakteren aus unterschiedlichen “gesellschaftlichen Welten”, was dem Ganzen noch einen zusätzlichen authentischeren Touch verleiht. Unsere Hauptperson Alissa kommt aus einer wohlhabenden Familie, welche sie in einem Käfig aus Vorschriften, Regeln und Normen festhält. Durch Tara, in welche sie sich verliebt, wird sie schließlich zur ,,Drug-Princess” und lebt ein wildes drogenerfülltes Leben, ohne an das Morgen zu denken. Die 18-jährige Tara hat ihre Eltern bei einem Autounfall verloren und lebt bei ihrer Oma. Sie ist bekannt als die ,,Queen of Shore” und versucht zu Beginn noch Alissa von ihrer Welt fern zu halten. Sie fällt durch ihren Stil und ihre selbstsichere Haltung sofort auf, hat aber auch eine sensible Seite. Leander war früher einmal mit Tara zusammen, bevor sie sich zu ihrer Liebe zu Frauen bekannte und liebt sie immer noch. Er ist der einzige wahre Freund, der an Taras und Alissas Seite bleibt. Er nimmt zwar selbst Drogen, doch schafft er es noch so zu wirken, als hätte er alles irgendwie im Griff. Er ist die größte Stützte für die beiden jungen Frauen. Es gibt noch viele andere Figuren, die das Gesamtbild der Geschichte vervollständigen und sie zu dem machen, was sie geworden ist. Kurz gesagt: Ich kann den Jugendroman ,,Junkgirl” jeden ans Herz legen, der einmal tiefer in diese Welt aus trügerischem Schein und der harten Wirklichkeit eintauchen will. Für Jugendliche ab etwa 15 und aufwärts ist dies eine interessante, aufrüttelnde Lektüre!