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Gebrauchsanweisung für Rügen und Hiddensee

Holger Teschke

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Beschreibung

Von Kap Arkona bis Zudar

Bädervillen und Leuchttürme, Schlösser, Katen und Herrenhäuser: Rügen und Hiddensee sind reich an Sehnsuchtsorten und Sagen. Der gebürtige Rüganer Holger Teschke spürt ihnen nach. Er verrät, dass man einem Jasmunder gegenüber nie von Mönchgut schwärmen sollte. Warum ein Feuerstein mit einem kreisrunden Loch gegen Hexenschuss und den bösen Blick hilft. Was es mit dem Ruf Rügens und Hiddensees als Künstlerinseln auf sich hat - und mit der »Warmbierstube« und anderen Hochzeitsbräuchen. Warum Sie bei Kutterfischern einkaufen sollten. Wo man Feen und Unterirdischen begegnen kann. Und woran Sie echten Bernstein erkennen.

»Pflichtlektüre für alle Freunde der Insel.« Ostseezeitung

"Dieses unterhaltsame und herzerfrischende Buch ist für Einheimische und Urlauber gleichermaßen lesenswert.", Urlaubslotse, 25.08.2017

Der Autor und Regisseur Holger Teschke stammt aus einer alten Rügener Familie. Er arbeitete nach dem Regiestudium als Dramaturg und Autor am Berliner Ensemble sowie in Australien, Amerika und Südostasien. Heute inszeniert er regelmäßig an der Seebühne Hiddensee und schreibt u.a. für »mare«. Von ihm erschienen: »Rügen – Jahreszeiten einer Insel« im Gustav Kiepenheuer Verlag und bei Hoffmann und Campe »Rügen und Hiddensee«.

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 220
Erscheinungsdatum 12.03.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-27621-4
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 19/12,1/2,8 cm
Gewicht 268 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 74163

Buchhändler-Empfehlungen

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Die Reihe Gebrauchsanweisung beschreibt - auch mal mit einem Augenzwinkern - Land, Leute, Gebräuche und Eigenarten. Für mich immer eine ideale Lektüre als Ergänzung zu Reiseführern.

Rügen ist immer erholsam

Eva-Regina Richter, Thalia-Buchhandlung Cottbus

Sie planen einen Urlaub auf der schönen Ostseeinsel Rügen? Dann sollten Sie diese Gebrauchsanweisung unbedingt vorher lesen. Wie bei allen Titeln dieser Reihe wird Ihnen auf amüsanter und gehaltvoller Weise geholfen, nicht ins Fettnäpfchen zu treten. Gleichzeitig erhalten sie so manchen Geheimtipp.

Kundenbewertungen

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Gebrauchsanweisung für Hobbyhistoriker
von Dr. M. am 28.03.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Holger Teschke wurde auf Rügen geboren und wuchs auch dort auf. Inzwischen lebt er in Berlin und in den USA als Künstler. Natürlich muss man, wenn man ein Buch in dieser Reihe verfasst, nicht unbedingt in der Gegend wohnen, die man für andere beschreiben möchte. Aber von Nachteil scheint das auch nicht zu sein, insbesondere dann... Holger Teschke wurde auf Rügen geboren und wuchs auch dort auf. Inzwischen lebt er in Berlin und in den USA als Künstler. Natürlich muss man, wenn man ein Buch in dieser Reihe verfasst, nicht unbedingt in der Gegend wohnen, die man für andere beschreiben möchte. Aber von Nachteil scheint das auch nicht zu sein, insbesondere dann nicht, wenn sich die Lebensumstände für alle dort in den letzten 20 Jahren dramatisch veränderten haben. Da der Autor diese Veränderungen auf Rügen nicht selbst erlebt hat, ist es kein Wunder, dass er bei seinen Beschreibungen meistens in einer lange zurückliegenden Vergangenheit verweilt oder in den Erlebnissen seiner Jugend in der DDR. Das mag alles ganz interessant sein. Aber eine Gebrauchsanweisung für Rügen und Hiddensee sollte doch zumindest überwiegend im Jetzt und Hier bleiben und das aktuelle Lebensgefühl der Menschen beschreiben, ihre Sorgen und Freuden. Oder den Zustand der Inseln, das, was den Besucher dort erwartet oder auch nicht, das Besondere, das Einzigartige. Ein wenig davon steht hier und da im Text, aber der Schwerpunkt liegt eindeutig leider in der Vergangenheit. Für eine Gebrauchsanweisung ist das vielleicht ein wenig unpraktisch. Dabei gibt es wirklich interessante Sachen zu berichten. Zum Beispiel die strittige und komplizierte Verkehrssituation. Wenn man mit dem Auto nach Rügen fährt, überquert man eine imposante Brücke, die Stralsund nicht den Status eines Weltkulturerbes entrissen hat, obwohl sie viel dominanter wirkt als ihre kleine Schwester in Dresden, die man dort vom Stadtkern noch nicht einmal sehen kann. Mehrmals klagt der Autor punktuell über irgendeine Betonfraktion auf Rügen, die eine Autobahn nach Saßnitz bauen will, weil man nämlich bisher immer ewig im Stau stand, insbesondere wenn man gerade von einer Fähre kam. Genaues erfährt der Leser jedoch nicht. Die Menschen auf Rügen leben im Spagat zwischen Wirtschaftsinteressen (etwa dem Fährverkehr), die eine entsprechende Verkehranbindung erfordern und einer nicht genau definierten Art von Tourismus. Soll er sanft sein oder doch Massen anlocken? Dazu erfährt man auch nicht viel in diesem Buch. Wie denken die Menschen auf Rügen (oder die Rüganer und Rüganerinnen, wie Teschke so schön politisch korrekt herumstelzt)? Was ist überhaupt mit der Wirtschaft? Wie geht es den Menschen, was bewegt sie, wie leben sie, wie hat sich ihr Leben in den letzten Jahren verändert? Dazu kommen gelegentlich ein paar Bemerkungen. Mehr aber eben nicht. Vielleicht fehlte dem Autor auch ein wenig der Mut, um Dinge beim Namen zu nennen und dem Leser ein wirkliches Gefühl für das zu geben, was ihn erwartet, wenn er Rügen besucht. Beispielsweise die sogenannte Bäderarchitektur. Teschke bestreitet, dass es sie wirklich gibt und nennt das, was da steht, ein Sammelsurium. Recht hat er, aber das wäre es doch wert, etwas genauer zu werden. Von einer Gebrauchsanweisung erhofft man sich vielleicht doch wenigstens etwas Praktisches. Das jedoch muss man in diesem Buch leider im Text wirklich suchen. Und wenn dann doch plötzlich ein interessantes Thema aufkommt, etwa das der "Abzockerinsel", dann wird es leider abgewürgt. Dabei ist der Text insgesamt durchaus informativ, wenn man sich für die etwas weiter zurückliegende Historie von Rügen interessiert oder für die damals agierenden Figuren, für die Geschichte von Gebäuden oder Dörfern, aber er hat nach meiner Ansicht das eigentliche Thema etwas verfehlt. Rügen gehört zur Vergangenheit des Autors. Und das merkt man dem Buch deutlich an.

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