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Weitlings Sommerfrische

Roman. Ausgezeichnet mit dem Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag für den besten Familienroman 2012

(16)
Als der angesehene Richter Wilhelm Weitling in einem Chiemseesturm mit seinem Segelboot kentert, kommt er gerade so mit dem Leben davon. Doch das Unglück versetzt ihn zurück in die eigene Jugend. Für den verblüfften Weitling wird dieses Abenteuer zur philosophischen Zeitreise – und hat unerwartete Auswirkungen auf seinen scheinbar vorgezeichneten Lebenslauf.
Portrait

Sten Nadolny, geboren 1942 in Zehdenick an der Havel, lebt in Berlin und am Chiemsee. Für sein Werk wurde er unter anderen mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis 1980, dem Hans-Fallada-Preis 1985, dem Premio Vallombrosa 1986, dem Ernst-Hoferichter-Preis 1995 und dem Weilheimer Literaturpreis 2010 ausgezeichnet. Nach seinem literarischen Debüt »Netzkarte« erschien 1983 der Roman »Die Entdeckung der Langsamkeit«, der in alle Weltsprachen übersetzt wurde, und inzwischen zum modernen Klassiker der deutschsprachigen Literatur geworden ist. Danach veröffentlichte Sten Nadolny die Romane »Selim oder Die Gabe der Rede«, »Ein Gott der Frechheit«, »Er oder ich«, den »Ullsteinroman« und zuletzt der gemeinsam mit Jens Sparschuh verfasste Gesprächsband »Putz- und Flickstunde«. Für seinen Familienroman »Weitlings Sommerfrische« bekam er 2012 den Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 14.05.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30307-1
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 19,1/12,1/1,9 cm
Gewicht 219 g
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Nach" Entdeckung der Langsamkeit " der nächste große Wurf ! Eine philosophische Zeitreise charmant erzählt. Nach" Entdeckung der Langsamkeit " der nächste große Wurf ! Eine philosophische Zeitreise charmant erzählt.

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Streckenweise unterhaltsam und philosophisch - leider manchmal etwas langatmig. Streckenweise unterhaltsam und philosophisch - leider manchmal etwas langatmig.

„Für Ihren eReader!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Wilhelm Weitling, Richter a.D., gerät mit seinem Boot auf dem Chiemsee in ein Unwetter. Da zieht sein bisheriges Leben in Bildern an ihm vorüber... Ein wunderbarer Erinnerungs-Roman an die Kindheit und Schulzeit, an die Eltern und an den Großvater! Klug und nachdenklich machend erzählt! Wunderbare Ferienlektüre! Wilhelm Weitling, Richter a.D., gerät mit seinem Boot auf dem Chiemsee in ein Unwetter. Da zieht sein bisheriges Leben in Bildern an ihm vorüber... Ein wunderbarer Erinnerungs-Roman an die Kindheit und Schulzeit, an die Eltern und an den Großvater! Klug und nachdenklich machend erzählt! Wunderbare Ferienlektüre!

„Was wäre wenn...“

Martina Wolf, Thalia-Buchhandlung Heilbronn

Mit erfrischender Leichtigkeit erzählt uns Nadolny die Geschichte des Wilhelm Weitling, der nach einem Segelunfall zum Zeitreisenden wird und sich selbst ein Stück durch seine Jugend begleiten darf. Mit den Fragen: "Was wäre, wenn damals.....?", "Wär ich heute auch da, wo ich jetzt bin, wenn....?", ein Gedankenspiel, das wohl jeder schon mal gespielt hat, spielt Nadolny virtuos, ohne jede philosophische Schwere. Es ist ist eine wahre Freude, dieses Buch zu lesen! Mit erfrischender Leichtigkeit erzählt uns Nadolny die Geschichte des Wilhelm Weitling, der nach einem Segelunfall zum Zeitreisenden wird und sich selbst ein Stück durch seine Jugend begleiten darf. Mit den Fragen: "Was wäre, wenn damals.....?", "Wär ich heute auch da, wo ich jetzt bin, wenn....?", ein Gedankenspiel, das wohl jeder schon mal gespielt hat, spielt Nadolny virtuos, ohne jede philosophische Schwere. Es ist ist eine wahre Freude, dieses Buch zu lesen!

„Faszination der eigenen Jugend“

B. Becker, Thalia-Buchhandlung Sulzbach (Taunus)

Ein Segelunfall versetzt den alten Weitling fünfzig Jahre zurück in die eigene Vergangenheit.
Eine charmante philosophische Zeitreisen-Konstruktion in dichter Beschreibung der 50-er Jahre.
Der alte Weitling steht an der Seite seines 17-jährigen Egos und erlebt so etwas wie seine eigene Zwangsvergangenheit.
Wünschen wir uns diese Möglichkeit nicht alle irgendwann einmal?
Nadolnys Versuch der eigenen Vita-Reflektion ist ihm gelungen und bestechend ehrlich,
eine kleine Gebrauchsanweisung für den Selbstversuch!
Ein Segelunfall versetzt den alten Weitling fünfzig Jahre zurück in die eigene Vergangenheit.
Eine charmante philosophische Zeitreisen-Konstruktion in dichter Beschreibung der 50-er Jahre.
Der alte Weitling steht an der Seite seines 17-jährigen Egos und erlebt so etwas wie seine eigene Zwangsvergangenheit.
Wünschen wir uns diese Möglichkeit nicht alle irgendwann einmal?
Nadolnys Versuch der eigenen Vita-Reflektion ist ihm gelungen und bestechend ehrlich,
eine kleine Gebrauchsanweisung für den Selbstversuch!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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Was wäre, wenn Sie in diese "Sommerfrische" reisen könnten?
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 15.05.2013

Nadolny schreibt einen leichten, frischen Roman, der so beschwingt daher kommt, wie eine Sommerbrise! Der pensionierte Richter Wilhelm Weitling wird am Chiemsee beim Segeln von einem Gewitter überrascht und erlebt einen Bootsunfall, der ihn genau 50 Jahre früher bei einem ähnlichen Gewitter in seiner Kindheit landen läßt! Als "körperloser... Nadolny schreibt einen leichten, frischen Roman, der so beschwingt daher kommt, wie eine Sommerbrise! Der pensionierte Richter Wilhelm Weitling wird am Chiemsee beim Segeln von einem Gewitter überrascht und erlebt einen Bootsunfall, der ihn genau 50 Jahre früher bei einem ähnlichen Gewitter in seiner Kindheit landen läßt! Als "körperloser Geist" kann er sein 16jähriges Ich in seiner Familie, mit Freunden in der Schule und bei der ersten Liebe beobachten. Er kann nirgendwo eingreifen, allerdings kann er sich durchaus über Situationen wundern, die er anders in Erinnerung hatte! Wie charmant und erzählsicher Nadolny diese Geschichte im Griff behält und zu einem Ende bringt, das mich klüger und frohgestimmt entlässt, beeindruckt mich sehr. Für Alle, die gerne nochmal einen Blick auf ihre ferne Vergangenheit werfen würden, kann dieser Roman ein eleganter Denkanstoß sein!!

Tiefsinnig und dabei sehr unterhaltsam!
von H. Widmer aus Thalwil am 15.11.2012
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

In einem sehr unterhaltenden Stil beschreibt Nadolny das Leben des Richters a.D. Weitling. Richter a.D.? In der Sommerfrische blickt Weitling auf seine Jugendzeit zurück. Von 2012 auf die 50er Jahre zurückgeworfen wird sich Weitling seiner eigenen Identität immer unsicherer. In diesem Buch wird sozusagen ein Leben im Konjunktiv geschildert.... In einem sehr unterhaltenden Stil beschreibt Nadolny das Leben des Richters a.D. Weitling. Richter a.D.? In der Sommerfrische blickt Weitling auf seine Jugendzeit zurück. Von 2012 auf die 50er Jahre zurückgeworfen wird sich Weitling seiner eigenen Identität immer unsicherer. In diesem Buch wird sozusagen ein Leben im Konjunktiv geschildert. Ganz interessant ist der Vergleich mit Jenny Erpenbeck "Aller Tage Abend": auch dort ein Leben in der Möglichkeitsform mit einem ebenfalls sehr spannenden Ansatz.

Sommerfrische als Korrektur in Gottes Plan?
von Dorothea Rose aus Frankfurt am 03.09.2012
Bewertet: Hörbuch (CD)

In Timbre und Tempo sehr stimmig liest Gert Heidenreich den Roman. Weitling (der Held des Romans) gesteht altersweise dem "Schöpfer" Irrtum und Korrektur zu. Rätseln und Philosophieren, Glaube und Wissen stehen versöhnlich Seite an Seite wenn Weitling der Richter sein jetziges Leben als Weitling der Schriftsteller mit dem früheren Lebensweg... In Timbre und Tempo sehr stimmig liest Gert Heidenreich den Roman. Weitling (der Held des Romans) gesteht altersweise dem "Schöpfer" Irrtum und Korrektur zu. Rätseln und Philosophieren, Glaube und Wissen stehen versöhnlich Seite an Seite wenn Weitling der Richter sein jetziges Leben als Weitling der Schriftsteller mit dem früheren Lebensweg vergleicht. Eine Verwandlung die schmerzt und versöhnt, ein neuer "Plan" in den sich der Mensch Weitling fügt. Ein leises Buch, nehmen Sie sich die Zeit dafür, es lohnt!