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No & ich

Roman

Delphine de Vigan

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Beschreibung

Die wunderbare Welt der Lou Bertignac: Mit Wärme, Poesie und Sprachverliebtheit entführt die französische Autorin Delphine de Vigan ihre Leser in den verrückten Kosmos einer 13-Jährigen. Und ins Paris der Obdachlosen. "No & ich" ist ein berührender Roman über Freundschaft, Träume und das Erwachsenwerden - und eine Weltverbesserergeschichte für jene, die nicht vergessen haben, was sie selbst alles ändern wollten. Damals, gestern oder erst heute Morgen. Oder etwa schon vergessen?!

Lou lebt in Paris. Sie ist 13 Jahre alt, hochbegabt und eine Einzelgängerin. Sie kann seit ihrem vierten Geburtstag lesen und sich jede Unterhaltung genau merken. Lou hat bereits zwei Klassen übersprungen, doch obwohl sie einen IQ von 160 hat, macht ihr das Binden ihrer Schnürsenkel noch immer gewisse Probleme. Um die Welt zu verstehen, beobachtet sie die Menschen und stellt unglaublich gewagte Theorien auf.

Lou Bertignac ist ein klitzekleines bisschen zu klein und schmächtig für die große Welt, doch ihr Hirn rattert ununterbrochen: Sie macht sich über alles und jeden Gedanken und führt die unterschiedlichsten Experimente durch (untersucht Lebensmittel, überprüft die Saugfähigkeit von Schwämmen). Sie hinterfragt alles, liest Unmengen von Büchern, sammelt Wörter und zählt alles Mögliche auf, wenn sie nervös ist. Lou ist das, was ihre Mitschüler einen Freak nennen. Am liebsten wäre sie allerdings so wie alle anderen. Dann würde sie zum Beispiel herausfinden, in welcher Richtung man beim Knutschen die Zunge drehen muss - im Uhrzeigersinn oder dagegen? Und dann gibt es da noch Lucas, den coolen Riesen aus der Klasse, bei dessen Blicken sie zu Staub zerfällt. Gewagtes Experiment ...

Als Lou die 18-jährige No trifft, die mitten in Paris auf der Straße lebt, wagt sie ihr bis dahin größtes Projekt: No retten! No mit ihren dreckigen Klamotten und ihrem müden Gesicht. No, die bettelt und schier am Verhungern ist und zu viel trinkt. No, deren Einsamkeit sie völlig fertig macht. No, die für Lou ein Mensch ist, der ihre Welt auf den Kopf stellt.

No & ich ist einer der literarischen Überraschungserfolge des Jahres: Der fantasievolle Roman der Pariserin Delphine de Vigan wurde in elf Sprachen übersetzt und zum Beispiel mit dem französischen Buchhändlerpreis 2008 ausgezeichnet.

Delphine de Vigan wurde 1966 in Paris geboren, wo sie heute noch mit ihren zwei Kindern lebt. Sie arbeitet tagsüber für ein soziologisches Forschungsinstitut und schreibt nachts, wenn alle schlafen, ihre Romane. Ihr dritter Roman, "No & ich", wurde in 11 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet (u. a. 2008 mit dem Prix des Libraires und dem Prix Rotary International). Auch "Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin" war für den Prix Goncourt nominiert.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 426 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 03.12.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783426419519
Verlag Droemer Knaur Verlag
Dateigröße 642 KB
Verkaufsrang 44948

Buchhändler-Empfehlungen

Ein unglaubliches Buch!

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Dieses Buch möchte ich Ihnen dieses Mal besonders ans Herz legen. Es ist ein unglaubliches und ein unglaubliche tolles Buch! Die Französin Delphine de Vigan erzählt die Geschichte von Lou und No. Lou ist ein dreizehnjähriges Mädchen aus einer wohlsituierten Familie. Sie ist hochbegabt und hat deshalb bereits zwei Klassen übersprungen. Dementsprechend fremd fühlt sie sich in ihrer aktuellen Klasse. Zu Hause ist das Leben im Moment auch sehr schwer, denn ihre kleine Schwester ist vor einiger Zeit am plötzlichen Kindstod gestorben, und ihre Mutter leidet noch an Depressionen. In der Schule soll Lou ein Referat halten und entscheidet sich für das Thema, warum Menschen, speziell junge Frauen, obdachlos werden. Und hier kommt No ins Spiel. Lou lernt die achtzehnjährige No am Bahnhof kennen und gewinnt langsam ihr Vertrauen. Nach und nach freunden sich die beiden Mädchen an und Lou entdeckt, dass sie mehr für No tun möchte. Also wendet sie sich an ihre Eltern. Und damit verändert sich das Leben aller vier Beteiligten. Delphine de Vigan hat ein wunderbares Buch über ein junges Mädchen geschrieben, das noch nicht so von unserer Welt abgestumpft ist. Lou hat noch Ideale und versucht diese ganz naiv umzusetzen. Es ist ein ganz großartiges kleines Buch entstanden, bei dem die Autorin speziell die beiden Mädchen ganz einfühlsam beschreibt. Dieses Buch macht Mut, auch wenn nicht immer alles glatt geht und uns am Ende alle die Realität wieder einholt. Vielleicht wäre unsere Welt ein klein wenig besser, wenn wir alle ein wenig mehr Idealismus zeigen würden. Ein tolles Buch für jung und alt! Delphine de Vigan ist eine wunderbare Autorin. Auch ihre beiden neueren Bücher sind wieder sehr lesenswert. Und sie verwendet jedes Mal ein ganz anderes Thema!

Einr richtig schöne Entdeckung

Wiebke Renken, Thalia-Buchhandlung Günthersdorf

Erinnert an Gavaldas „Zusammen ist man weniger allein“. Dieser Roman spielt auch in Paris und handelt von der Freundschaft zwischen zwei jungen Frauen: Der dreizehnjährigen Lou, hochintelligent-verschroben und der achzehnjährigen No, die auf der Strasse lebt. Lous familiärer Hintergrund ist nicht einfach. Seitdem ihre kleine Schwester am Kindstod gestorben ist, vegetiert ihre Mutter in der Wohnung depressiv dahin. Lou selbst hat zwei Klassen übersprungen und findet nicht wirklich Kontakt zu ihren älteren Mitschülern. Als Lou ein Referat über Obdachlose zu schreiben beginnt, lernt sie No kennen. Zzwischen beiden entsteht eine tiefe Freundschaft. Lou bittet ihre Eltern, No bei sich wohnen zu lassen. Durch dieses Zusammenleben wird Lous Mutter aus ihrer Lethargie befreit, zunächst scheint sich alles zum Guten zu Wenden.... „No und ich“ hat mir sehr gut gefallen, ein Kleinod mit einer poetischen, intelligenten Sprache, sehr wachen Beobachtungen, einfach mal ein erfrischend anderes Buch! (Werde ich gerne weiterempfehlen an junge Erwachsene, an interessierte Mütter, Lehrerinnen und Gavalda-Leser!)

Kundenbewertungen

Durchschnitt
27 Bewertungen
Übersicht
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Selten regt ein Buch so sehr zum Nachdenken an...
von Mareike am 08.01.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das beste Buch, das ich seit langer Zeit gelesen habe!!! Delphine de Vigan hat es geschafft, mich als ein Teil der Geschichte fühlen zu lassen. Ich war nicht nur Leserin, sondern auch stille Beobachterin. Es hat mich zutiefst berührt. "No & ich" wurde absolut zu Recht mit dem französischen Buchhändlerpreis ausgezeichnet. Selten ... Das beste Buch, das ich seit langer Zeit gelesen habe!!! Delphine de Vigan hat es geschafft, mich als ein Teil der Geschichte fühlen zu lassen. Ich war nicht nur Leserin, sondern auch stille Beobachterin. Es hat mich zutiefst berührt. "No & ich" wurde absolut zu Recht mit dem französischen Buchhändlerpreis ausgezeichnet. Selten regt ein Buch so sehr zum Nachdenken an. Selten berührt mich ein Buch noch lange nachdem ich es bereits zugeklappt habe…. Delphine de Vigan hat sich einen festen Platz auf der Liste meiner liebsten Autorinnen gesichert. Ich frage mich ernsthaft, warum wir das Buch damals nicht im Schulunterricht besprochen haben. Mehr möchte ich meiner Rezension gar nicht hinzufügen. Ich war nach dem Beenden des Buches sehr in mich gekehrt, total in Gedanken und kaum ansprechbar – wow! Jeder Mensch sollte „No & ich“ lesen. Es gibt nichts, was dagegen spricht.

Roman über ein einsames Mädchen, das die Welt verbessern möchte und dabei an ihre Grenzen stößt und mit der harten Realität konfrontiert wird
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 28.08.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die 13-jährige Lou Bertignac hat einen IQ von 160, zwei Klassen übersprungen und geht in die 10. Klasse einer ganz normalen Schule in Paris. Sie ist schüchtern, möchte nicht auffallen und hält sich während des Unterrichts mit Beiträgen zurück. Als sie ein Referat vor der Klasse halten soll, wählt sie aus einer spontanen Idee die... Die 13-jährige Lou Bertignac hat einen IQ von 160, zwei Klassen übersprungen und geht in die 10. Klasse einer ganz normalen Schule in Paris. Sie ist schüchtern, möchte nicht auffallen und hält sich während des Unterrichts mit Beiträgen zurück. Als sie ein Referat vor der Klasse halten soll, wählt sie aus einer spontanen Idee die Obdachlosigkeit von Frauen in Frankreich als Thema aus, da ihr eine junge Frau am Bahnhof aufgefallen war. No ist 18 Jahre alt und lebt auf der Straße. Für ihr Referat möchte Lou sie interviewen und nähert sich ihr an, indem sie No in Cafés einlädt. Statt zur Cola greift No allerdings zu Wodka und erzählt Lou nach und nach ihre Geschichte. Die hochbegabte Lou ist ein Mensch, der alles versucht zu analysieren, um es in Gänze zu durchdringen. Sie stellt Theorien auf, die es zu bestätigen bzw. zu widerlegen gilt und führt in ihrer Freizeit zu Hause in Eigenregie kleine "Konzeptexperimente" und "Widerstandsfähigkeitstests" durch. No entwickelt sich zu ihrem ganz eigenen Projekt und als sie merkt, dass No vergeblich versucht an Jobs zu kommen, die daran scheitern, dass sie keinen festen Wohnsitz hat, kann Lou sogar ihre Eltern dazu bewegen, No im Kinderzimmer ihrer am plötzlichen Kindstod verstorbenen Schwester aufzunehmen. In ihrer kindlichen Naivität versucht Lou No von der Straße zu retten und ihrem Leben eine Struktur zu geben. Sie hat sich in den Kopf gesetzt, die junge Frau zu zähmen, was eine enorme Herausforderung für die sonst so ängstliche Lou herausstellt, die sich von ihrer Mutter vernachlässigt und ungeliebt fühlt und an ihrer neuen Aufgabe über sich hinauswächst. "No & ich" ist ein Roman über eine ganz besondere Freundschaft zwischen zwei ungleichen Menschen, die sich kaum kennen. Die jüngere Lou ist eine Einzelgängerin und versucht die obdachlose No, die aus dem sozialen Netz gefallen ist, wieder zu integrieren. Lou ist zwar ein sehr analytisch denkender Mensch, geht das Projekt "No" aber sehr blauäugig an. Sie hat schon fast eine romantische Vorstellung davon, No zu einer festen Arbeit und einer eigenen Wohnung zu verhelfen. Sie kann einfach nicht verstehen, wie es in einer so fortschrittlichen Welt Menschen geben kann, die verwahrlost auf der Straße leben. Es ist ein einerseits sehr positiver Roman der die Welt ein Stück besser machen will und in der Lou mit ihren naiven Vorstellungen eine Vorbildfunktion für die Erwachsenen einnimmt, die Obdachlose in ihrem Alltag nicht mehr wahrnehmen. Auf der anderen Seite ist es aber auch ein melancholischer Roman, da Lou aus in einem traurigen Elternhaus großgeworden ist und ihr einsamer Alltag sehr monoton ist. Durch das Zusammenleben mit No erwacht Lous Mutter aus ihrer Lethargie und beginnt, ihre Umwelt wieder wahrzunehmen, No selbst hat jedoch massive Schwierigkeiten, sich zu integrieren. Der Roman zeigt, wie schwierig es ist und wie viel Geduld und Hingabe nötig sind, um einen Menschen schon nach nur wenigen Wochen oder Monaten auf der Straße mit einer ganz anderen Abhängigkeit zu konfrontieren. "No & ich" ist zwar eine Geschichte über das Erwachsenwerden, die ich mich auch als Schullektüre vorstellen könnte, ist aber auch für Erwachsene lesenswert und zum Nachdenken anregend.

No und ich
von Alexandra Zander aus Köln am 05.10.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die hochbegabte Lou möchte ein Referat über obdachlose Jugendliche verfassen und lernt auf der Straße die 18 jährige No kennen. Seitdem ihre Großmutter gestorben ist und ihre Mutter sie in ein Heim abgeschoben hat, lebt sie auf den Pariser Straßen. Lou möchte No retten und wird nach Absprache mit Lou´s Eltern bei ihnen aufgenomm... Die hochbegabte Lou möchte ein Referat über obdachlose Jugendliche verfassen und lernt auf der Straße die 18 jährige No kennen. Seitdem ihre Großmutter gestorben ist und ihre Mutter sie in ein Heim abgeschoben hat, lebt sie auf den Pariser Straßen. Lou möchte No retten und wird nach Absprache mit Lou´s Eltern bei ihnen aufgenommen. No schafft es sogar Lou`s Mutter, die nach dem Tod der kleinen Schwester an Depressionen leidet, wieder ins Leben zu führen. Doch alles nimmt eine ungeahnte Wendung. Ein sehr gefühlvoller und sensibler Roman über die Hoffnung die Welt verändern zu können. Großartig!

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