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Heiltees für Körper, Geist und Seele

304 wirksame Rezepturen aus den traditionellen Heilkulturen Chinas und Europas

Der renommierte TCM-Arzt Li Wu und der Apotheker und Heilpflanzen-Experte Jürgen Klitzner gehen einen neuen Weg: Sie führen die beiden großen Traditionen des Heilens zusammen – die 5.000 Jahre alte chinesische Medizin und die fast 2.000 Jahre alten Kenntnisse aus der europäischen Kräuter- und Teebehandlung.
Das beiden Traditionen innewohnende, ungeheure Potenzial wollen die beiden Experten ausschöpfen: In ihrer jahrzehntelangen Zusammenarbeit haben sie untersucht, welche Heilkräuter aus Ost und West am besten harmonieren und wie die Wirksamkeit der Tees optimiert werden kann. Dabei konnten die Heilkundler feststellen, dass die chinesischen und europäischen Kräuter sich in ihrer Wirkung ergänzen, oft sogar um ein Vielfaches verstärken können.

Im ersten Teil des Ratgebers werden klassische Symptome, den Körper wie den Geist (als Ganzes) betreffend, aber auch außergewöhnliche Beschwerden beschrieben. Anschließend werden jeweils entsprechende Teerezepturen zur Vorbeugung und Behandlung empfohlen und erklärt. In einem eigenen Teil des Buches sind dann alle verwendeten Kräuter mit kurzen Erläuterungen sowie ihre Bezugsquellen aufgelistet.

Zwei traditionsreiche, bewährte Heilmethoden werden in diesem Buch zusammengeführt – sie konkurrieren nicht, sondern bilden eine neue, nie dagewesene Einheit des Heilens.
Portrait
Li Wu, geboren 1966, ist Doktor der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). In Deutschland ist er als Heilpraktiker zugelassen und betreibt mit großem Erfolg eine Naturheilpraxis in München. Seine außergewöhnliche Begabung wurde schon früh erkannt und ließ ihm die Ausbildung am weltberühmten Shaolin-Kloster in der chinesischen Provinz Henan zuteilwerden, die er dann später mit einem Medizinstudium an der Universität Peking fortsetzte. In Deutschland studierte Li Wu Psychologie und Germanistik an der Universität in Passau. Dr. Li Wu ist zudem Qi-Gong-Meister, Professor für TCM an der Universität Yunnan und Professor für Ost-West-Medizin an der Universität in San Francisco; außerdem leitet er das Naturheilkundliche Forschungsinstitut München und ist Vorstandsmitglied des Naturwissenschaftlichen Forschungsverbandes China und des chinesischen Huang Han Medizinverbandes.

Jürgen Klitzner, geboren 1942, studierte Pharmazie an der Universität Freiburg (Breisgau) und erhielt 1971 seine Approbation als Apotheker. Sein besonderes Interesse gilt naturheilkundlichen Themen (auch botanisch/biophysikalisch), und er hat als Co-Autor verschiedene medizinisch-pharmazeutische Ratgeber veröffentlicht (u.a. bei Weltbild, Südwest und Knaur). Jürgen Klitzner führt ein wissenschaftliches Beratungsbüro und arbeitet zusammen mit seiner Frau in deren naturheilkundlicher Praxis in der Nähe von Landsberg am Lech.
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  • Vor Tausenden von Jahren verfügte ein damals in China herrschender Kaiser, dass alles Wasser aus hygienischen Erwägungen abzukochen sei. Da begab es sich, dass Blätter eines Gewächses vom Wind erfasst wurden und in einem jener Töpfe mit kochendem Wasser landeten. Neugierig, wie er war, konnte der Kaiser nicht umhin, von dieser dunklen Brühe zu kosten - und fühlte sich sogleich erfrischt.

    Bei dem Gewächs handelte es sich um die Pflanze Camellia sinensis, den Teestrauch - und dies, so die Legende, war die Geburtsstunde des Tees. Von dem Kaiser wird später noch zu sprechen sein. Aber auch wenn die Geschichte ins Reich der Mythenbildung gehören mag, sicher ist, dass die Ursprünge des Tees in China zu suchen sind. Zunächst nutzten ihn die Menschen vor allem als Heilmittel. Am Kaiserhof der Tang-Dynastie in der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts schätzte man den Tee dann mehr und mehr als Genussmittel. Und schon bald breitete sich der Anbau der Pflanze in den umliegenden Klöstern aus, bis der Tee schließlich auch ins Ausland exportiert wurde - zunächst nach Korea und Japan und erst Anfang des 17. Jahrhunderts nach Europa.

    Bereits früh ging mit dem Genuss des Tees auch eine Teekultur einher, angefangen mit den Teezeremonien in China, deren Rituale später in Japan noch weiter verfeinert wurden. Auch in Europa wird Teetrinken noch heute mit Ruhe und Entspannung assoziiert - ein bedeutender Aspekt, der die heilende Wirkung durchaus verstärken kann. Im Gegensatz zu einem Tee, der täglich getrunken werden kann, sind Heiltees jedoch keine eigentlichen Genussgetränke. Ihre zahlreichen Zutaten aus Pflanzen und auch tierischen Bestandteilen und Mineralien haben medizinische Wirkung und sollten immer nur über einen klar begrenzten Zeitraum eingenommen werden.

    Doch vom Land der Tee-Entdecker ein kurzer Blick nach Europa.

    Auch auf der westlichen Weltkugel haben sich unsere Vorfahren schon immer der Natur bedient, um ihre Kranken zu heilen oder ihr Wohlbefinden zu verbessern - und das vor allem durch pflanzliche Heilmittel. Durch das einfache Ausprobieren entdeckten die Menschen, welche Bestandteile die größte Wirksamkeit entfalten konnten. Im Laufe der Zeit wusste man, dass es die Blätter, Stängel, Wurzeln, das Kraut, die Blüten oder die Samen sind, die bei bestimmten Beschwerden helfen. Nicht genug kann man dabei auf die große Leistung der Klöster im frühen Mittelalter hinweisen. In unseren Breitengraden ist es vor allem den Mönchen und Nonnen zu verdanken, dass eine systematische Auflistung der Heilkräuter stattfand und die Bandbreite und Genauigkeit ihrer Wirkungen spezifiziert und erweitert wurde. Erstmals konnte die Bevölkerung mit Salben, Tinkturen und Heiltees umfassender gegen Krankheiten und Verletzungen behandelt werden. Diese Jahrtausende währende Erfahrung ließ sich auch nicht durch die im 18. Jahrhundert vorpreschende Universitätsmedizin erschüttern. Trotz der Notwendigkeit der sogenannten Schulmedizin und ihrer großen Erfolge hat die Natur ihren wichtigen Stellenwert in der Geschichte des Heilens nach einer kurzen Phase des Verdrängens wieder zurückerobert. Dank dieser Öffnung zu alternativen Heilmitteln gelangten im deutschen Raum auch asiatische Heilweisen immer mehr in den Fokus der Ratsuchenden - und mit ihnen hochwirksame Heilpflanzen, deren Anwendung in China eine jahrtausendealte Tradition hat.

    Heute kann jeder entscheiden, wie und wann er die Wirkung der Heilkräuter für sich nutzen möchte. Sie können ergänzend oder alternativ eingesetzt werden, vorbeugend oder im akuten Krankheitszustand.

    Mit diesem Buch kann jeder einen heilenden Tee für sich finden. Die Liste der Beschwerden und Symptome zeigen dem Leser, welche Mittel am besten wirken. Bei schweren, lang anhaltenden oder unklaren Symptomen und auch dann, wenn nach einer Woche der Behandlung noch keine Besserung eingetreten ist, sollte immer ein Heilpraktiker oder Arzt zurate gezogen werden.b
  • Vorwort

    *** Einführung in die Kräuterheilkunde

    * Die Kräuterheilkunde in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)
    Die Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin
    Chinesische Kräuterheilkunde in der Praxis

    * Zur Geschichte der europäischen Kräuterheilkunde
    Von der Antike bis zur Epoche der Klostermedizin
    Die moderne Entwicklung
    Warum Heilkräuter?

    * Synergien zwischen Ost und West

    * Wie Pflanzen heilen – die wichtigsten pflanzlichen Wirkstoffe
    Wirkstoffgruppen

    *** Rezepturen

    * Zubereitung und Dosierung

    * Beschwerden bei Erwachsenen

    * Atemsystem
    Asthma bronchiale
    Bronchitis
    Fieber
    Grippaler Infekt
    Hals- und Rachenentzündung
    Husten
    Mandelentzündung (Tonsillitis)

    * Sinnesorgane
    Augenentzündung
    Heuschnupfen
    Hörsturz, Ohrgeräusche (Tinnitus)
    Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
    Ohrenschmerzen
    Schnupfen
    Sehstörungen

    * Herz-Kreislauf-System
    Arteriosklerose
    Bluthochdruck
    Blutdruck, niedriger / Durchblutungsstörungen
    Herzrhythmusstörungen
    Hitzschlag
    Krampfadern
    Nasenbluten
    Ödeme (Wasseransammlungen)
    Ohnmachtsanfall
    Unterkühlung
    Venenentzündung

    * Verdauungssystem
    Blähungen
    Durchfall
    Hämorrhoiden
    Lebensmittelvergiftung
    Magenschmerzen
    Sodbrennen
    Übergewicht
    Verstopfung

    * Urogenitalsystem
    Blasenentzündung
    Ejakulation, vorzeitige
    Frigidität
    Nierenentzündung
    Potenzstörungen
    Prostatabeschwerden /Prostatavergrößerung
    Reizblase

    * Gynäkologische Probleme
    Ausbleibende Menstruation (Amenorrhö)
    Prämenstruelles Syndrom (PMS)
    Schmerzhafte Menstruation (Dysmenorrhö)
    Schwache Menstruation (Hypo- und Oligomenorrhö)
    Starke Menstruation (Hyper- und Polymenorrhö)
    Wechseljahresbeschwerden
    Übermäßiger Weißfluss (Vaginitis)

    * Bewegungsapparat
    Arthritis
    Arthrose
    Gicht
    Hexenschuss (lokales Lumbalsyndrom)
    Ischiasbeschwerden
    Muskelkater
    Nackenverspannung
    Osteoporose
    Rheumatische Beschwerden
    Rücken- und Kreuzbeschwerden
    Schwindel
    Tennisellenbogen/Tennisarm
    Verstauchung oder Prellung

    * Haut
    Akne
    Ekzem (Dermatitis)
    Furunkel
    Fußpilz
    Haarausfall
    Herpes simplex
    Insektenstich
    Nesselsucht
    Neurodermitis
    Sonnenbrand
    Verbrennungen
    Wunden
    Cellulite

    * Nervensystem
    Depressive Verstimmungen
    Erschöpfung
    Kopfschmerzen
    Migräne
    Nervosität
    Schlafstörungen
    Zahnschmerzen
    Angstzustände

    * Beschwerden bei Kindern
    Allgemeine Anmerkung zu Kinderkrankheiten und ihrer Behandlung
    Erkältung/Grippaler Infekt
    Bauchschmerzen
    Bronchitis
    Heuschnupfen
    Kopfdruck/Kopfschmerz
    Konzentrationsschwäche
    Prüfungsangst
    Albträume
    Wachstumsbeschwerden
    Miliaria
    Stottern
    Übelkeit und Brechreiz
    Blasenentzündung
    Hals- und Mandelentzündung
    Kreislaufschwäche
    Appetitlosigkeit
    Bettnässen (Enuresis)
    Nesselsucht
    Tics
    Kleinwuchs (Entwicklungsverzögerung)

    *** Pflanzensteckbriefe
    Chinesische Kräuter
    Europäische Kräuter
    Kräutertabellen

    *** Anhang
    Danksagung
    Bezugsquellen und Adressen
    Volksheilkundliches Kräuterwissen
    Literaturverzeichnis
    Weitere Veröffentlichungen von Li Wu
    Impressum
    Register
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 222
Erscheinungsdatum 20.01.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86374-089-4
Verlag Mankau Verlag
Maße (L/B/H) 21,3/14,9/1,7 cm
Gewicht 448 g
Abbildungen durchgehend farbige Abbildungen
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 138509
Buch (Klappenbroschur)
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17,95
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Kundenbewertungen

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Toll
von einer Kundin/einem Kunden aus Schmitten FR am 18.05.2018

Sehr umfangreich und Rezepte separat in europäische Rezepte und asiatische Rezepte aufgeteilt. Insgesammt tolles Nachschlagewerk.

Europäisch-chinesische Kräuterteemischungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Halfing am 01.07.2013

„Umarmender Sonnenstrahl“, „Kraft des Einklangs“ oder „Heilender Windrauch“, die Namen der europäisch-chinesischen Kräuterteemischungen klingen einladend und wecken die Neugierde. Erstmals ist es Dank jahrelanger Zusammenarbeit zwischen Ost und West gelungen, zwei traditionsreiche, bewährte Heilmethoden – die Traditionelle Chine... „Umarmender Sonnenstrahl“, „Kraft des Einklangs“ oder „Heilender Windrauch“, die Namen der europäisch-chinesischen Kräuterteemischungen klingen einladend und wecken die Neugierde. Erstmals ist es Dank jahrelanger Zusammenarbeit zwischen Ost und West gelungen, zwei traditionsreiche, bewährte Heilmethoden – die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und die europäische Kräuterheilkunde – in den sogenannten Euro-Asia-Tees zusammenzuführen, deren Wirkungen sich nicht nur ergänzen, sondern sogar um ein Vielfaches verstärken sollen. Der TCM-Arzt Li Wu und der Apotheker und Heilpflanzenexperte Jürgen Klitzner haben für 101 Beschwerden 304 Rezepturen herausgefunden, 101 neuartige Euro-Asia-Rezepturen, 102 Kräuterteemischungen und 101 chinesische Kräutermischungen. Man kann sich nun aussuchen, ob man beim Grippalen Infekt den europäischen Kräutern Holunderblüten, Primelwurzel, Brennnesselkraut, Spitzwegerichkraut, Weidenrinde und Schafgarbenkraut vertraut oder ob man die chinesischen Kräuter Qiang Huo, Ban Lan Gen und Chuan Xin Lian benutzt. Alternativ kann der Leser auf die mit einem Sternchen versehenen Kräuter Holunderblüten, Spitzwegerichkraut, Qiang Huo und Ban Lan Gen setzen und daraus eine ost-westliche Kräuterteemischung brauen, die zumindest etwas lieblicher schmecken dürfte als die meist bitteren TCM-Mischungen. Fünf Sterne verdient das Buch nicht nur durch seinen hohen Informationsgehalt, sondern auch durch seine funktionelle Aufmachung. Im aufklappbaren Klappentext vorne findet der Leser eine Inhaltsangabe, die die wichtigsten Abschnitte des Buches schon mal kurz und knackig zusammenfasst. Im aufklappbaren Klappentext hinten sind die Top-Ten der Euro-Asia-Teemischungen bei Alltagsbeschwerden wie Schnupfen, Husten, Kopfschmerzen, Sonnenbrand, Sodbrennen, Muskelkater, Nackenverspannungen, Nervosität, Schlafstörungen und Zahnschmerzen aufgeführt. Auch ein Register der Beschwerden, ein Register der chinesischen und ein Register der europäischen Kräuter fehlen nicht. Für alle Pflanzenliebhaber gibt es sehr ausführliche Pflanzensteckbriefe, eine alphabetische Auflistung aller chinesischen und europäischen Heilkräuter mit ihren pharmazeutischen Namen, Eigenschaften und pharmakologischen Wirkungen. Darüber hinaus gibt es jede Menge Bezugsquellen für alle, die sich die fertigen Euro-Asia-Kräutermischungen bestellen wollen. Der Hauptteil des Buches besteht aus den Rezepturen gegen 101 Beschwerden bei Erwachsenen und Kindern, sehr übersichtlich unterteilt in die Bereiche Atemsystem, Sinnesorgane, Herz-Kreislauf-System, Verdauungssystem, Urogenitalsystem, Gynäkologische Probleme, Bewegungsapparat, Haut und Nervensystem. Als sehr wichtig empfinde ich die Unterscheidung zwischen Kräuterteemischungen für Erwachsene und Kindern. Da Kinder empfindlicher reagieren, sind auf 20 Seiten spezielle Mischungen für Kinder zwischen 6 und 18 Jahren aufgeführt.