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Die schöne Philippine Welserin

Historischer Kriminalroman

Brigitte Riebe

(19)
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Beschreibung

Die Bürgerstochter und der Kaisersohn - eine verbotene Liebe, die im 16. Jahrhundert alle Standesgrenzen sprengt und am Hof der Habsburger Skandal über Skandal heraufbeschwört. Philippine Welser und Ferdinand II. verlieben sich, heiraten heimlich und bekommen vier Kinder. Doch je stärker ihre Verbindung wird, desto größer werden auch die Widerstände. Schließlich erkrankt Philippine an einem unheilbaren Leiden. Man munkelt, sie sei vergiftet worden …

Brigitte Riebe, geboren 1953 in München, ist promovierte Historikerin. Nach ihrer Tätigkeit als Verlagslektorin arbeitet sie seit 1991 als freie Schriftstellerin. Unter anderem veröffentlichte sie die Bestseller „Die Braut von Assisi“ und „Die Sünderin von Siena“. Bekannt ist sie für ihre akribische historische Recherche, die Liebe zum Suspense und den Mut, Geschichte literarisch gegen den Strich zu bürsten. Sie lebt mit ihrem Mann in München.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 337
Erscheinungsdatum 04.03.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8392-1351-3
Reihe Historische Romane im GMEINER-Verlag
Verlag Gmeiner-Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/3,8 cm
Gewicht 479 g
Auflage 2013
Verkaufsrang 186157

Buchhändler-Empfehlungen

Packende Romanbiografie

David Frey, Thalia-Buchhandlung Worms

Brigitte Riebe beschreibt in diesem historischen Roman das bewegte Leben der Philippine Welserin, die viele Jahre die verheimlichte Ehefrau von Ferdinand II. war. Besonders gut hat mir die überzeugende Darstellung der Schwierigkeit einer solchen Ehe und die damit einhergehenden Standesdünkel der damaligen Zeit gefallen. Eine berührende Geschichte über eine starke Frauenpersönlichkeit und definitiv kein Krimi, was immer auch auf dem Klappentext steht!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
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Berührende Lebensgeschichte
von Dagmar am 17.01.2016

Philippine Welser wächst im 16. Jahrhundert als Kaufmannstochter in Augsburg auf. Der Vater hat sich „aus dem Staub“ gemacht und lebt in Ravensburg. Ihre Mutter, Anna Welser, muss die Familie ernähren. Sie schickt Philippine regelmäßig zum Kräutersammeln, um Arzneien anrühren zu können. Im August 1556 fährt Philippine zu ihrer T... Philippine Welser wächst im 16. Jahrhundert als Kaufmannstochter in Augsburg auf. Der Vater hat sich „aus dem Staub“ gemacht und lebt in Ravensburg. Ihre Mutter, Anna Welser, muss die Familie ernähren. Sie schickt Philippine regelmäßig zum Kräutersammeln, um Arzneien anrühren zu können. Im August 1556 fährt Philippine zu ihrer Tante Katharina nach Böhmen. Dort trifft sie auf den Habsburger Ferdinand II. Beide verlieben sich ineinander und heiraten heimlich, da der Sohn des künftigen Kaisers keine Bürgerliche ehelichen darf. Damit beginnt für beide eine sehr schwierige Ehe, die immer wieder durch Giftanschläge auf Philippine oder die gemeinsamen Kinder gefährdet ist. Wir begleiten Philippine von ihrer Jugend bis zu ihrem Tod. Dieser Roman ist eine Mischung aus Realität und Fantasie. Brigitte Riebe hat aus historisch bekannten Fakten eine fiktive Lebensgeschichte aus Sicht von Philippine Welser niedergeschrieben. Philippine Welser hat tatsächlich Friedrich II geheiratet und die Ehe musste aus politischen Gründen geheim gehalten werden. Dadurch hatte Philippine den Ruf einer Geliebten und die gemeinsamen Kinder waren eine Schande. Das Kräuterbuch von Anna Welser ist überliefert und wurde von Philippine genutzt. Sie hat sich mit dem Thema Kräuterkunde intensiv beschäftigt und der Bevölkerung bei Krankheiten geholfen. Mich hat die Geschichte der Philippine Welser sehr berührt. Sie hat zwar ihre große Liebe geheiratet, aber sie saß mit ihren Kindern im goldenen Käfig und durfte dennoch nicht das Leben führen, das ihr und ihren Kindern eigentlich zustand. Dazu kamen die Schrecken der Zeit, wie z. B. die Pest. Ein bemerkenswertes Schicksal, das uns dieses Buch auf sehr beeindruckende Weise nahelegt. Die einzelnen Kapitel beginnen mit Kräuterzeichnungen von Heil- und Giftpflanzen aus alten Kräuterbüchern und enden mit fiktiven Tagebuchauszügen von Philippine. Im Nachwort erläutert die Autorin die historischen Fakten. Das Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen, es lässt sich flüssig lesen und hat eine sehr angenehme Sprache. Allerdings würde ich dieses Buch beim besten Willen nicht als Kriminalroman bezeichnen. Dennoch bekommt es von mir ein „Empfehlenswert“.

kein Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Freising am 04.09.2015

Wie schon von anderen vor mir in deren Rezensionen bemerkt handelt es sich leider leider um keinen Krimi. Das hat mich doch etwas enttäuscht, da ich mit ganz anderen Erwartungen an das Buch rangegangen bin. In weiten Teilen ist es einfach die Liebesgeschichte zwischen der Welserin Philippine und dem Habsburger Ferdinand II., die... Wie schon von anderen vor mir in deren Rezensionen bemerkt handelt es sich leider leider um keinen Krimi. Das hat mich doch etwas enttäuscht, da ich mit ganz anderen Erwartungen an das Buch rangegangen bin. In weiten Teilen ist es einfach die Liebesgeschichte zwischen der Welserin Philippine und dem Habsburger Ferdinand II., die in Liebe entbrennen, obwohl ihre Familien diese Verbindung von vorneherein ablehnen. Ein bisschen ist es wie Romeo und Julia, die sich kriegen. Heimlich heiraten sie und machen jede Menge Kinder, von denen aber nicht alle überleben. Philippine lebt als Geliebte ein nicht besonders glückliches Leben, von der Gesellschaft verachtet und mit ständigen Krankheiten, die durchaus Giftanschläge sein können - aber so 100 prozentig weiß man das meist nicht. Gefallen hat mir der historische Hintergrund, dem man sehr gute Recherche anmerkt. Die Infos über das damalige Leben und die tatsächlich gelebten Leben waren sehr erhellend und interessant. Hier möchte ich auch das ausführliche Nachwort loben, welches in guten historischen Romanen nicht fehlen darf. Der Schreibstil war leicht zu lesen, eingängig und dem Text und dem Zeitalter angepasst. Wie gesagt, eigentlich kein schlechtes Buch aber nicht mein Geschmack, da ich Crime erwartet hatte und ziemlich viel Herzeleid bekommen habe.

Leseempfehlung!
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 25.01.2015

Es ist immer wieder eine Freude einen Roman von Brigitte Riebe zu lesen, so auch dieses Mal. Gewohnt schön die Schreibweise auch in diesem Roman, diesmal ein historischer Roman aus dem Jahr 2013. Es ist immer wieder beeindruckend, wie plastisch die Autorin die Figuren und Schauplätze beschreibt. Si gelingt es ihr immer wieder ... Es ist immer wieder eine Freude einen Roman von Brigitte Riebe zu lesen, so auch dieses Mal. Gewohnt schön die Schreibweise auch in diesem Roman, diesmal ein historischer Roman aus dem Jahr 2013. Es ist immer wieder beeindruckend, wie plastisch die Autorin die Figuren und Schauplätze beschreibt. Si gelingt es ihr immer wieder aufs Neue, ihre Bücher vor meinem inneren Auge wie einen Film ablaufen zu lassen. Farbenfrohe Bilder aus längst vergangenen Zeiten materialisieren sich bei mir, wie bei nur wenigen anderen Autoren. Aber nicht nur die Bilder sind es die immer wieder beeindrucken, nein auch emotional schafft es Brigitte Riebe immer wieder ihre Leser abzuholen. Ohne großes Geplänkel vorher steht man immer schnell mittendrin und wird bis zum Ende gefesselt und nicht wieder losgelassen. Irgendwie habe ich das Gefühl bei ihr, dass sie ihre Bücher nicht schreibt, sondern es ist eher eine Art die Bücher zu komponieren. Sie scheint ihre Geschichten dabei zu leben und nicht nur zu erdenken. Ihre Figuren sind lebendig und glaubhaft. Die Schauplätze farbenfroh und wie eine Fotografie die aus der damaligen Zeit herübergerettet wurde. Kurzum, es ist ein Genuss dieses Buch zu lesen, es ist wieder einmal großartig es zu lesen. Ich kann nicht umhin hierfür 5 von 5 Sternen zu vergeben.


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