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Ich blogg dich weg!

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Julie ist schön, beliebt und kann wundervoll singen. Zusammen mit ihrer Band will sie am Schulfest auftreten. Doch wie aus dem Nichts erhält Julie gemeine E-Mails, Beschimpfungen, Drohungen. Dann taucht im Internet ein gefaktes Facebook-Profil auf, das Julie als arrogante Zicke darstellt. Im Nu lästern Klassenkameraden und wildfremde User online über sie.
Julie verzweifelt. Wer tut ihr das an? Als sie auch noch die Band verlassen soll und die Drohungen in Gewalt umschlagen, eskaliert die Situation.
Portrait
Agnes Hammer wurde 1970 geboren. Geschrieben hat sie eigentlich schon immer, jedenfalls kann sie sich noch genau an den karierten Block erinnern, auf den sie mit acht Jahren ihre erste Geschichte schrieb. Nach dem Abitur studierte sie Germanistik und Philosophie in Köln. Seit 1998 arbeitet sie in Düsseldorf mit sozial benachteiligten Jugendlichen in einem großen Berufsbildungszentrum. Sie ist seit 2005 Anti-Aggressivitäts-Trainerin. Für ihren Roman "Herz, klopf!" wurde sie 2010 mit dem Kranichsteiner Literaturstipendium ausgezeichnet. Darüber hinaus ist sie Preisträgerin des Kurd-Laßwitz-Stipendiums 2011 und Stipendiatin des Landes Nordrhein-Westfalen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 160
Altersempfehlung 12 - 15
Erscheinungsdatum 18.03.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7855-7706-6
Verlag Loewe
Maße (L/B/H) 18,5/12,3/1,7 cm
Gewicht 178 g
Auflage 3
Verkaufsrang 66.783
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Wichtiges Thema sehr klischeehaft umgesetzt
von einer Kundin/einem Kunden aus dem Saarland am 08.08.2013

Rezension: “Ich blogg dich weg!” von Agnes Hammer ist eines dieser Bücher, die in letzter Zeit im Netz kursieren – man kommt nicht daran vorbei. Deshalb war ich richtig gespannt darauf, aber im Endeffekt recht schnell ernüchtert. Zwar ist Julie die Protagonistin des Buches, aber die Kapitel sind trotzdem auf alle... Rezension: “Ich blogg dich weg!” von Agnes Hammer ist eines dieser Bücher, die in letzter Zeit im Netz kursieren – man kommt nicht daran vorbei. Deshalb war ich richtig gespannt darauf, aber im Endeffekt recht schnell ernüchtert. Zwar ist Julie die Protagonistin des Buches, aber die Kapitel sind trotzdem auf alle möglichen Menschen aus ihrem Umfeld aufgeteilt. Ihre beste Freundin und deren Bruder erzählen Kapitel aus ihrer Sicht, ebenso wie das Gruftimädchen Lisa, das (natürlich) eine Außenseiterin darstellt und Ela, die Julie absolut nicht ausstehen kann – was auf Gegenseitigkeit beruht. Die Autorin schafft es, die jugendlichen Ich-Perspektiven glaubwürdig wiederzugeben, aber etwas fehlt. Die ganze Geschichte hätte eigentlich viel mehr als nur 160 Seiten hergegeben und hätte dann auch besser ausgearbeitet werden können. Stattdessen findet sich der Leser in einer Geschichte, die viel zu oberflächlich vorbeirauscht. Es wird mit Cybermobbing ein sehr ernstes und vor allem zeitgemäßes Thema behandelt, aus dem man ein ebenso spannendes wie berührendes Buch hätte machen können. Mit der Kürze geht diese Möglichkeit leider verloren und so blieb ich ziemlich unbewegt zurück. Zwar lässt sich der Text gut lesen, aber er geht nicht unter die Haut. Man liest, dass Julie unter der Situation leidet und Angst hat, doch das Gefühl kommt beim Leser nicht an. Wer am Ende die ganzen Fotos von Julie ins Netz gestellt hat und den Anstoß zu der ganzen Sache gegeben hat ist überraschend – ich hätte wohl mit fast jedem außer dieser Person gerechnet, aber auch die Aufklärung läuft recht nüchtern ab. Letztendlich lässt sich sagen: Das Thema Cybermobbing wird behandelt und als Schullektüre eignet sich “Ich blogg dich weg!” schon. Man kann danach darüber diskutieren… aber Leselust wird bei Schülern mit diesem Buch wahrscheinlich nicht entfacht. Fazit: Thematisch als Schullektüre okay – aber Lesespaß kommt durch die zu oberflächliche Geschichte nicht wirklich auf. Außerdem ziemlich überladen an Klischees.

Erschreckend, aber leider heute Realität!
von Sharons Bücherparadies am 24.06.2013

Durch Zufall bin ich bei einem Besuch in der Buchhandlung auf dieses Buch gestoßen. Da es nur wenige Seiten hatte und auch relativ günstig war, habe ich direkt zugeschlagen und hatte es an einem Tag in weniger als 2 Stunden durch. Da Julie schön und beliebt ist, weckt dies... Durch Zufall bin ich bei einem Besuch in der Buchhandlung auf dieses Buch gestoßen. Da es nur wenige Seiten hatte und auch relativ günstig war, habe ich direkt zugeschlagen und hatte es an einem Tag in weniger als 2 Stunden durch. Da Julie schön und beliebt ist, weckt dies einige Neider. Schon bald wird sie im Internet bedroht und beschimpft, bekommt böse Emails und merkt, dass sie ein Opfer von Mobbing wurde. Sie zieht sich zurück und schwänzt sogar die Schule und merkt, dass sie es ohne Hilfe nicht mehr schafft. Wie wird es ausgehen um Julie? Wird sie wieder ein normales Leben ohne Mobbingattacken führen können? Dieses Buch beschäftigt sich eher mit der Wirklichkeit im heutigen Leben. Leider kommt es immer wieder öfter vor, dass man hört, dass Teenager in der Schule und vorallem auch online gemobbt werden und psychisch zusammen fallen. Daher fand ich es ganz interessant, auch mal über das Thema zu lesen und meine Gedanken in einer Rezension nieder zu schreiben. Dies ist nicht das typische Jugendbuch oder Fantasybuch, was man vielleicht erwartet. Nein, es ist eher ein Buch, was sich mit einer Geschichte befasst, der heutzutage viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Der Schreibstil ist kurz und sachlich gehalten und der Autorin ist es einfach gelungen, den psychischen Stress, welcher in der Protagonistin vorgeht sehr gut darzustellen. Denn nicht nur sie ist betroffen, sondern auch ihre Freunde. Es war teilweise wirklich erschreckend zu lesen, welche Gewalt hier in der Geschichte aufgebracht wurde. Sehr positiv fand ich die Botschaft, welche die Autorin rübergebracht hatte. Man sollt niemals wegschauen oder über das Thema schweigen. Sprecht mit euren Freunden oder Eltern, wenn ihr auch Opfer einer Mobbingattacke werden solltet. Denn nur durch Sprechen und gemeinsames Finden einer Lösung kann solch ein Problem behoben werden. Ihr seit nicht allein!!! Die Charaktere wurden alle sehr oberflächlich dargestellt und beschrieben. Das machte mir jedoch nichts aus, da man merkte, dass sich die Autorin hier eher mit dem eigentlichen Thema, dem Mobbing befasst hatte und somit die Charaktere eher nebenher laufen ließ. Dies ist eine nette aber auch erschreckende Lektüre für Zwischendurch, die der Wirklichkeit nahe steht. Ich kann dieses Buch jedem Leser empfehlen, der sich mit dem Thema Cybermobbing oder Mobbing an Schulen befassen möchte. - Cover: 3/5 - Story: 4/5 - Schreibstil: 4/5 - Emotionen: 3/5 - Charaktere: 3/5 Gesamt: 3/5 Palmen http://sharonsbuecher.blogspot.de

"Ich blogg dich weg!" beinhaltet ein wichtiges und zugleich schreckliches Thema
von Lielan am 02.06.2013

Agnes Hammers Jugendbuch "Ich blogg dich weg!" ist eine große Überraschung für mich. Als mich dieses Buch erreicht hat, war ich mir zuerst nicht sicher, ob dieses überhaupt zu der Sparte Bücher zählt, die ich lesen möchte, aber im Nachhinein betrachtet, ist "Ich blogg dich weg!" eine sehr... Agnes Hammers Jugendbuch "Ich blogg dich weg!" ist eine große Überraschung für mich. Als mich dieses Buch erreicht hat, war ich mir zuerst nicht sicher, ob dieses überhaupt zu der Sparte Bücher zählt, die ich lesen möchte, aber im Nachhinein betrachtet, ist "Ich blogg dich weg!" eine sehr lehrreiche Lektüre gewesen, die ich gerne noch einmal lesen würde. Mich hat es sehr überrascht, was alles in einem kleinem 150 Seiten Büchlein stecken kann. Die Schülerin Julie ist hübsch, intelligent, beliebt und kann unglaublich gut singen. Sie und ihre Band sind sehr beliebt und treten regelmäßig als Schulband auf. Das eben dieses Mädchen, dass immer den Rum und das Licht gewohnt ist, einmal in die Dunkelheit abstürzen könnte, von ihren Mitschülern ganz brutal fertig gemacht wird, kann man auf den ersten Seiten gar nicht glauben. Viele würden hier vielleicht schreiben, dass Julie das eventuell verdient hat. Aber ich frage, warum? Das Mädchen hat niemandem etwas getan, war weder hochnäsig noch egoistisch. Gut sie hätte vielleicht NOCH freundlicher zu einigen Mitschülerinnen sein können. Zum Beispiel zu dem Mädchen, dass neu hergezogen ist und niemand wirklich leiden kann. Aber wer ist schon perfekt und zu jedem Mitmenschen nett und aufmerksam. Julie trainiert hart für ihren Körper und ihre Figur, außerdem hatte sie regelmäßig Gesangsunterricht, um überhaupt eine solche Stimme zu erreichen. Wieso also sollte man sie aufgrund ihrer Leistungen mobben. Und da kommt wieder der Neidfaktor. Wie der Mensch dieses Pensum erreicht hat zählt nicht, oder besser interessiert nicht, sondern man macht es schlecht, weil man selbst nicht so perfekt ist. Wie war das noch? "Man muss auch gönnen können!". Schade nur, dass das die wenigsten Menschen können. Die Autorin Agnes Hammer hat mich mit ihrem Buch über Cybermobbing emotional erreicht. Mehrfach musste ich schlucken und das Buch beiseite legen. Jugendliche können so brutal sein, und wissen nichtmal was sie mit ihrem "Spaß" letztendlich alles anrichten können. Jeder Mensch hat wohl andere Menschen, die er nicht ausstehen kann, aber wenn jeder diese Menschen mobben würde, wo würden wir dann hin kommen? Das ist wirklich grausam. Super interessant ist die Tatsache, dass das Buch aus mehreren Sichtweisen geschrieben wurde. Nach jedem Kapitel wechselt der Charakter, um den es speziell geht. So lernt der Leser schnell das gesamte Umfeld von Julie kennen und kann sich mit und mit zusammenreimen, wer ihr besonders böse gesinnt ist. Dennoch hält das Ende dann noch einmal eine große Überraschung für den Leser bereit. Ich habe so sehr mit Julie mitgefiebert, auch schon einen dicken Kloß im Hals gehabt und natürlich gehofft, dass es endlich besser wird. Dieses Buch eignet sich definitiv für eine Schullektüre und sollte dort auch aufjedenfall gelesen werden. Auch wenn ich nicht davon ausgehe, dass die Mobber durch ein Buch von ihren Opfern ablassen, wahrscheinlich lesen sie es nicht mal. Aber dennoch könnte es den ein oder anderen Mitläufer erreichen.