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Tom Sawyers Abenteuer

Der Bücherbär. Klassiker für Erstleser

Tom Sawyer und seine Freunde erleben einen abenteuerlichen Sommer am Mississippi. Der Klassiker der Weltliteratur von Mark Twain jetzt in einer altersgerechten Neuerzählung für Erstleser.

Portrait
Maja Bohn, geb. 1968 in Rostock, absolvierte eine Buchhändlerlehre und arbeitete mehrere Jahre im Verlagswesen, bevor sie an der Kunsthochschule in Berlin Weißensee studierte und mit einem Diplom in Kommunikationsdesign abschloss. Seitdem lebt und arbeitet sie als freie Illustratorin und Autorin in Berlin.

Mark Twain wurde am 30. November 1835 als Samuel Langhorne Clemens in Florida, Missouri geboren und starb am 21. April 1910 in Redding, Conneticut. Er war das sechste Kind seiner Eltern, die sich zwar sehr um eine sichere wirtschaftliche Existenz bemühten, aber dennoch immer weiter abrutschten. Schließlich zogen sie bei einem Apotheker ein und hielten, statt Miete zu zahlen, das Haus instand. Diese Zeit der Jugend war unter anderem die Kulisse für die späteren Abenteuer des Huckleberry Finn. Als Samuel 11 Jahre alt war starb sein Vater. Der Junge begann bei der Zeitung Missouri Courier eine Ausbildung als Schriftsetzer. Sein Bruder Orion kaufte die Zeitung Hannibal Journal, wo Samuel bis zu seinem 18 Lebensjahr kleine Artikel veröffentlichen konnte. Von 1852 reiste er als wandernder Schriftsetzer durch den Osten und Mittleren Westen und schrieb Reiseberichte für die Zeitung seines Bruders. In New York City verbrachte er viele Abende in der Öffentlichen Bibliothek und verbesserte seine bis dahin eher dürftige Allgemeinbildung. Ab 1855 lebte er in St. Louis und wurde Steuermann auf einem Mississippidampfer. 1861 trat er einer Freimaurerloge bei, aus der er später ausgeschlossen, 1867 wieder aufgenommen wurde und aus der er 1868 endgültig austrat. 1861 wurde Samuel arbeitslos, denn der Sezessionskrieg brachte die Mississippiflußfahrt zum Erliegen. Er trat für zwei Wochen der Armee der Südstaaten ein, quittierte den Dienst und setzte sich mit seinem Bruder Orion nach Westen ab. Samuel Clemens ging nach Virginia Citiy in Nevada, begann als Goldgräber zu arbeiten, wechselte aber bald zur örtlichen Zeitung und berichtete als Reporter aus den Saloons der Goldgräberstadt. 1863 musste er wegen eines Streites die Stadt fluchtartig verlasssen - hatte aber mit seinen gut ausgeschmückten Berichten sicher großen Anteil am Mythos des "Wilden Westens". 1863 verwendte er erstmals das Pseudonym Mark Twain und begann seine ernsthafte schriftstellerische Karriere. Ab 1864 reiste Mark Twain, erst kreuz und quer durch die Vereinigten Staat, 1867 und 1878 auch nach Europa und den Nahen Osten. Aus Deutschland nahm er die humorvoll beschriebenen Erinnerungen an die "schreckliche deutsche Sprache" und die Erinnerungen an die Stadt und Umgebung von Heidelberg, von der er begeistert schrieb, mit. 1870 heiratete er Olivia Langdon ( 1835, + 1904), mit der er vier Kinder hatte. Er ließ sich 1871 in Hartford, Conneticut, nieder wo er 17 Jahre lang als erfolgreicher Schriftsteller lebte. Seine unmittelbare Nachbarschaft mit Harriet Beecher-Stowe (Autorin von "Onkel Toms Hütte") bestärkte ihn in seiner negativen Haltung zur Sklaverei. In dieser Zeit in Hartford entstanden seine besten Werke, wie z.B. "Durch dick und ünn", "Abenteuer des Tom Sawyer", "Leben auf dem Mississippi" und sein Meisterwerk "Abenteuer des Huckleberry Finn". Als erster Autor lieferte er seine Texte im Verlag maschinengeschrieben ab. 1869 begann Twain eine Karriere als Geschäftsmann in dem er sich an einer Zeitung sowie einem Verlag beteiligte. Leider wurde die fehlerhafte Investition in eine Setzmaschine zum Verhängnis und Twain ging 1891 für 9 Jahre auf weltweite Autorenreise, u.a. um seine Schulden zu bezahlen. Dabei gefiel es ihm in Berlin so gut, dass er später seine zwei Töchter dorthin zum Studieren schickte. Während dieser Reise starb seine Tochter Susy 1896 an Meningitis, drei seiner vier Kinder und seine Frau starben vor ihm, nur seine Tochter Clara überlebte ihn. Diese Schicksalsschläge verarbeitete er in seinen Werken mit Ironie und Sarkasmus, in seiner Autobiographie mit großer Würde. 1910 starb Mark Twain als gefeierte Persönlichkeit. Neben dem "Mater of Arts" h.c. wurde ihm auch die Ehrendoktorwürde der Universität Yale zuteil.

Wolfgang Knape wurde am 18. September 1947 in Stolberg (Harz) geboren. Er studierte Wissenschaftliches Bibliothekswesen und arbeitet seit 1981 als freier Autor. Wolfgang Knape lebt heute in Leipzig.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 72
Altersempfehlung 7 - 9
Erscheinungsdatum 02.01.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-401-70233-9
Verlag Arena
Maße (L/B/H) 22,3/16,1/1,5 cm
Gewicht 319 g
Abbildungen mit Illustrationen
Illustrator Maja Bohn
Verkaufsrang 28835
Buch (gebundene Ausgabe)
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Klassiker
von Nicole aus Nürnberg am 09.10.2016
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Meine Meinung zum Hörbuch: Tom Sawyers Abenteuer Aufmerksamkeit und Erwartung: Diesen Punkt gibt es wie immer auf meinem Blog zu entdecken :) Inhalt in meinen Worten: Tom ist ein frecher und doch liebenswerter Junge. Der gerne Streiche spielt und den Mädchen den Kopf verdreht, dabei zieht er total gerne mit Huckleberry ... Meine Meinung zum Hörbuch: Tom Sawyers Abenteuer Aufmerksamkeit und Erwartung: Diesen Punkt gibt es wie immer auf meinem Blog zu entdecken :) Inhalt in meinen Worten: Tom ist ein frecher und doch liebenswerter Junge. Der gerne Streiche spielt und den Mädchen den Kopf verdreht, dabei zieht er total gerne mit Huckleberry Finn umher. Doch dieser Lausebengel beschert so gewisse Abenteuer, die Tom manchmal nur mit Haut und Haar überleben kann. Als dann auch noch die Todesglocken läuten, und Tom wieder auftaucht, nimmt diese Geschichte so richtig ihren Lauf. Welche Abenteuer die beiden Jungs zusammen meistern und warum ein Toter, eine wichtige Rolle spielt, das verrät euch dieses Hörbuch. Wie fand ich das Hörspiel? Einfach toll. Es ist genau so,wie ich den Film als Kind kennen lernte, doch heute kann ich viel mehr vom Hörspiel und den Film verstehen, als noch als Kind. Dabei ist irgendwie alles in dieser Geschichte versteckt. Freundschaft - Krimi - Liebe - Schabernack - und vieles mehr Hörspiel Sprecher: Nachdem es die gleichen Stimmen sind die ich aus dem Film kenne, ist es wirklich so, als würde ich als Kind wieder vor dem Fernseher sitzen, dabei ist die Geschichte nur an meinem Ohr zu finden. Einfach total klasse. Auch weil die Spannung, die Stimmen und auch die gesamte Wirkung des Hörspieles keine Langeweile sondern Spannung aufbringt. Und ich bis zum Ende zuhören mag. Geschichte: Diese CD befasst sich mit mehreren Geschichten von Tom. Und alle sind spannend und liebenswert zu gleich. Dabei erfahre ich auch Stückweise was hinter den einzelnen Figuren steckt. Und das Huckleberry Waise ist. Empfehlung? Ja auf jeden Fall! 1) Ich bin richtig gut entspannt gewesen, als ich dieser Geschichte gelauscht habe, und das macht einerseits, weil es wirklich spannend erzählt ist, andererseits aber auch angenehm von den Stimmen her ist. Es ist wie als würde ich den Film wieder vor den Augen haben. 2) Die Geschichte ist einfach eine ganz besondere. Es ist halt ein richtiges Abenteuer Sterne: Diesem Hörbuch gebe ich total gerne 5 Sterne.

Ein ewig jung gebliebener Klassiker
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 05.11.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„Wenn mein Buch auch vor allem zur Unterhaltung von Jungen und Mädchen gedacht ist, hoffe ich doch, dass Männer und Frauen es nicht deshalb meiden werden, denn es war Teil meiner Absichten, Erwachsene auf ersprießliche Weise an das zu erinnern, was sie einmal selbst waren, und daran, wie sie gefühlt und gedacht und geredet und a... „Wenn mein Buch auch vor allem zur Unterhaltung von Jungen und Mädchen gedacht ist, hoffe ich doch, dass Männer und Frauen es nicht deshalb meiden werden, denn es war Teil meiner Absichten, Erwachsene auf ersprießliche Weise an das zu erinnern, was sie einmal selbst waren, und daran, wie sie gefühlt und gedacht und geredet und auf welche merkwürdige Unternehmungen sie sich bisweilen eingelassen haben.“ Dieser Auszug aus dem Vorwort des Buches (in dem Mark Twain auch bemerkt, dass ein Großteil seiner Geschichten auf selbst oder von Freunden erlebten Ereignissen basiert) nimmt nicht nur die Intention der erzählten Abenteuer hinweg, sondern dient gleichzeitig auch als Einstimmung für den Leser, der sich bereits hier ganz am Anfang an Twains Hand zurück in die eigenen Kindheitserinnerungen führen lässt und dabei vielleicht sogar einiges hervorholt, was er schon für vergessen glaubte. Was Dichtung und was wirklich Wahrheit ist, ist dann im weiteren Verlauf auch nicht von Belang. Vielmehr zählt die Tatsache, dass man nochmal die Möglichkeit bekommt, die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen. Sei es auch eine Welt, die so nicht mehr existiert. Mark Twain führt uns zurück in den Süden in der Mitte des 19. Jahrhunderts und wählt mit dem literarischen Ort „St. Petersburg“ eine Schauplatz, welcher mit der Stadt Hannibal in der Nähe von St. Louis eine real existierende Vorlage hat. Hier wuchs der Autor selbst auf, weshalb es möglich ist, einige Orte der Erzählung, darunter u.a. die labyrinthischen Höhlen, heute noch selbst zu besuchen. Dies ist auch ein Grund dafür, warum der Roman, im Gegensatz zu seinem wesentlich düsteren und erheblich ernsteren Nachfolger „Huckleberry Finn“ (die Ich-Perspektive, die er dort verwendet, geht weitaus mehr auf moralische Konflikte ein und macht auf diese Weise eine Gesellschaftskritik eher möglich), durchweg den Charakter einer nostalgischen Idylle behält. Trotz unterdrückter Sklaven, Schlägen durch Lehrer oder kaltblütigem Mord gerät die harmonische und intakte Welt, welche Twain in „Tom Sawyers Abenteuer“ beschreibt, nie wirklich aus den Fugen. Das Buch gilt daher als „Fingerübung“ Mark Twains, da sie nur ansatzweise die Elemente Humor, Satire und Kritik enthält, die ihn später zu einem der wichtigsten Autoren der neueren amerikanischen Literatur machten. Ungewöhnlich war jedoch bereits bei diesem Werk, dass der Autor es in der damaligen Alltagssprache erzählt, womit er ein Gegenkonzept zu den damals üblichen Kinderbüchern über Musterknaben und brave Mädchen entwarf. Durch die Verwendung von Kraftausdrücken kam das Buch in Amerika sogar zunächst auf den Index. Insgesamt dient der Plot aber in erster Linie noch der Unterhaltung und dem Vergnügen. Und beides stellt sich bereits nach wenigen gelesenen Seiten ein, weshalb „Tom Sawyers Abenteuer“ auch für diejenigen Kinder (von ca. 10 – 12 Jahren) geeignet ist, welche sonst eher kein Buch anfassen würden. Nachdem ich mich derart köstlich amüsiert habe, würde ich gar behaupten: Jedes Kind sollte es mindestens einmal gelesen haben. Ein wunderbares, witziges, trauriges und alle Zeiten überdauerndes Buch, das die ehemaligen Südstaaten auf eine anrührend autobiographische Weise zum Leben erweckt und nicht nur in die Sammlung eines jeden bekennenden Literaturkenners gehört.

Einfach wunderbar!
von Michael L. aus Hürth am 29.05.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Diese Geschichte ist nicht nur für Kinder und Jugendliche sehr toll, sondern auch für Erwachsene (Kinder) auch geeignet. Ich habe mich in meine Jugend versetzt gefühlt und möchte dieses Buch nicht mehr missen. Eine unbedingte Kaufempfehlung an alle Abenteurer da draußen......