Pardon, Monsieur, ist dieser Hund blind?

(2)
Véro, 13, hat es nicht leicht: Ihre wechselnden Lover sind notorisch untreu,
ihr Bruder ist ein Ekel, und jetzt soll sie auch noch ihr Zimmer räumen,
weil ihre Oma dort einzieht. Und die leidet an Alzheimer …
Innerhalb kürzester Zeit ist das Familienleben komplett auf den Kopf gestellt.
Omama plündert nachts die Küche, hortet Unmengen Schokoriegel und
Silberlöffel unter ihrem Bett, weil sie glaubt, dass der Krieg noch immer
andauert, telefoniert stundenlang ins Ausland oder löscht versehentlich
extrem wichtige Dateien auf Mamans Computer ...
Virtuos, liebevoll, mit hinreißendem Humor und ohne jede Sentimentalität
schildert Hervé Jaouen das turbulente Leben einer ganz normalen Familie,
die auch die absurdesten Situationen mit Bravour meistert. Ein herrlich
positives Buch über ein ernstes Thema.

"Eine mit Wärme und Respekt geschriebene Familienchronik, die ein ernstes
und schmerzhaftes Thema mit Zartheit und Humor angeht." Je Bouquine
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 191
Altersempfehlung 12 - 15
Erscheinungsdatum März 2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8251-7786-7
Verlag Urachhaus/geistesleben
Maße (L/B/H) 21,1/14,7/2,2 cm
Gewicht 345 g
Auflage 2
Übersetzer Corinna Tramm
Buch (Kunststoff-Einband)
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Ein Jahr mit Omama
von Astrid Hochleitner aus St. Johann im Pongau am 22.09.2013

Vero ist 13 und sauer,sie muß aus ihrem Teenagerzimmer aus-und auf dem noch nicht fertig ausgebauten Dachboden einziehen.Der Grund dafür ist,das sich ihre Eltern entschieden haben die Demenz kranke Oma bei sich aufzunehmen.Nachdem Oma ihr eigenes Haus fast ganz abgefackelt hat und es für die Familie nicht in Frage... Vero ist 13 und sauer,sie muß aus ihrem Teenagerzimmer aus-und auf dem noch nicht fertig ausgebauten Dachboden einziehen.Der Grund dafür ist,das sich ihre Eltern entschieden haben die Demenz kranke Oma bei sich aufzunehmen.Nachdem Oma ihr eigenes Haus fast ganz abgefackelt hat und es für die Familie nicht in Frage kommt "Omama" ins Heim abzuschieben zieht sie bei ihnen ein und mit ihr jede Menge Chaos und Trubel.Zeitweise lebt sie in ihrer Kindheit,während des Krieges und öfters in ihrer "verliebten"Zeit mit einem spanischen Matador welcher schon lange tot ist(der Stier war schneller-Ole'). Mit feinfühligem Humor wird das turbulente Zusammenleben mit der kranken Oma geschildert.Aber auch die Schattenseiten dieser Krankheit beschrieben und wie alle auf unterschiedliche Weise damit umgehen.Eher für jüngere Leser geschrieben hat mir das Buch trotzdem gefallen weil es auf Humor-und liebevolle Weise zeigt welche Probleme beim Zusammenleben mit an Alzheimer erkrankten Personen auftreten können.

Tiefgründig, anspruchsvoll und dabei doch witzig
von Eva L. aus Osnabrück am 12.04.2013

Tiefgründig und eindrucksvoll, aber immer mit einer Prise Humor, setzt sich Hervé Jaouen in seinem Jugendroman „Pardon, Monsieur, ist dieser Hund blind?“ mit dem Thema Alzheimer auseinander. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der dreizehnjährigen Vero, deren Großmutter an Alzheimer erkrankt und von Veros Familie aufgenommen wird. Das... Tiefgründig und eindrucksvoll, aber immer mit einer Prise Humor, setzt sich Hervé Jaouen in seinem Jugendroman „Pardon, Monsieur, ist dieser Hund blind?“ mit dem Thema Alzheimer auseinander. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der dreizehnjährigen Vero, deren Großmutter an Alzheimer erkrankt und von Veros Familie aufgenommen wird. Das Familienleben wird dadurch alles andere als einfach, doch Vero, ihre Eltern und ihr Bruder Guillaume geben sich alle Mühe, Omama ihre verbleibende Zeit so angenehm wie möglich zu machen. Dabei gehen sie häufig etwas unkonventionell vor und schaffen somit komische Situationen, die den Leser zum lachen bringen. Trotzdem werden die Krankheit und die damit verbundenen Probleme nie ins Lächerliche gezogen. Ganz im Gegenteil, Jaouen zeigt schonungslos auf was es bedeutet, mit einem an Alzheimer erkrankten Menschen unter einem Dach zu leben. Bei der Beurteilung des Schreibstils des Autors darf nie vergessen werden, dass es sich bei diesem Buch um ein Jugendbuch handelt und dass die Geschichte aus Sicht eines Teenagers erzählt wird. Die Sätze sind kurz und einfach gehalten, manchmal ein wenig abgehackt. Einen roten Faden findet man selten, Vero erzählt so, wie ihr der Schnabel gewachsen ist, springt von hier nach dort und wieder zurück, so dass es manchmal einige Mühen kostet, ihr zu folgen. Trotzdem fügt sich am Ende alles zu einem passenden Gesamtbild zusammen. Mit „Pardon, Monsieur, ist dieser Hund blind?“ hat Hervé Jaouen ein anspruchsvolles, tiefgründiges und trotzdem amüsantes Jugendbuch geschaffen, welches auf eindrucksvolle Weise zeigt, wie ein Leben mit Alzheimer gelingen kann. Nicht nur für betroffene Jugendliche bietet es eine wertvolle Lektüre, sondern auch für alle anderen.