Meine Filiale

In Zeiten des abnehmenden Lichts

Theaterstück

Eugen Ruge

(35)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
10,00
10,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Erscheint demnächst (Nachdruck) Versandkostenfrei
Erscheint demnächst (Nachdruck)
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

ab 10,00 €

Accordion öffnen
  • In Zeiten des abnehmenden Lichts

    Merlin

    Erscheint demnächst (Nachdruck)

    10,00 €

    Merlin
  • In Zeiten des abnehmenden Lichts

    Rowohlt Taschenbuch

    Sofort lieferbar

    12,00 €

    Rowohlt Taschenbuch

gebundene Ausgabe

19,95 €

Accordion öffnen
  • In Zeiten des abnehmenden Lichts

    Rowohlt

    Sofort lieferbar

    19,95 €

    Rowohlt

eBook (ePUB)

9,99 €

Accordion öffnen

Hörbuch (CD)

18,99 €

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

13,55 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Der Buchpreisträger Eugen Ruge führte mit seinem Familienepos „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ im vergangenen Jahr die Bestsellerlisten an. Nur wenige wissen, dass der Roman über eine Familie in der DDR in einem frühen Theaterstück Ruges wurzelt. Das Deutsche Theater Berlin erkannte in Ruges Erzählstil, wie sehr die Charaktere von seinen Figurenmonologen geprägt sind. So setzte sich Eugen Ruge noch einmal mit der Familiegeschichte auseinander, um den Roman als Theaterstück für die große Bühne zu bearbeiten - die entstandene Dramatisierung eröffnet einen neuen Fokus auf die Geschichte und richtet den Blick stärker auf die Konflikte innerhalb der Familie. Die Familie Umnitzer, durch den Zweiten Weltkrieg in alle Winde verstreut, trifft sich zu Beginn der 50er Jahre in der neugegründeten DDR wieder. Über vier Generationen hinweg suchen die einzelnen Familienmitglieder in der DDR und nach der Wende ihren eigenen Weg im Leben. Die Uraufführung von "In Zeiten des abnehmenden Lichts" am Deutschen Theater Berlin findet statt am 28.02.2013. Regie führt Stephan Kimmig.

Eugen Ruge wurde in Sosswa (Ural) geboren. Zunächst studierte er Mathematik an der Humboldt-Universität zu Berlin und wurde wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Physik der Erde. Später begann er als freier Mitarbeiter bei der DEFA zu arbeiten sowie im Theater im Palast, Berlin. Seit 1989 ist er Autor für Theater, Hörfunk, Film. Eugen Ruge wurde u.a. mit dem Schiller-Förderpreis des Landes Baden-Württemberg und mit dem renommierten Alfred-Döblin-Preis ausgezeichnet. Für seinen Roman "In Zeiten des abnehmenden Lichts" erhielt er den Aspekte-Literaturpreis sowie den Buchpreis des Deutschen Buchhandels.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 80
Erscheinungsdatum 08.09.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-87536-304-3
Verlag Merlin
Maße (L/B/H) 21,1/12,3/1,5 cm
Gewicht 105 g
Auflage 2

Buchhändler-Empfehlungen

Ein Roman, der zum Nachdenken anregt und Erinnerungen weckt

Andrea Kowalleck, Thalia-Buchhandlung Saalfeld

Eugen Ruge hat einen hervorragenden Roman über die Wendezeit in der DDR am Beispiel einer Familiengeschichte über 4 Generationen geschaffen, authentisch, glaubhaft und sehr gut recherchiert. Das Leben der Familie Umnitzer steht im Mittelpunkt. Jeder erzählt und reflektiert auf seine eigene Weise seine Erinnerungen an Vergangenes, seine Erfahrungen, sein Leben, Wünsche und Hoffnungen, jeder macht seine eigene Sicht auf die Ereignisse der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft deutlich. Mit Witz und Ironie werden die Figuren beschrieben und charakterisiert, so dass der Leser oft herzhaft lachen kann. Ein sehr relistisches Buch über Vergänglichkeit, genauso haben viele die Wende, die Zeit davor und danach in der DDR erlebt.

vielschichtig

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Stimme ich der "Zeit" zu, dass es "der große DDR-Buddenbrooks-Roman" ist? Nein, Thomas Manns Werk war besiedelt mit weit interessanteren Figuren. Dennoch ist es dieser Roman ohne Frage wert, gelesen zu werden. Der Reiz, den die Figuren ein wenig vermissen lassen, liegt hier ganz stark in der Erzählperspektive. Vom Wendedatum aus gibt es Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Während die Vergangenheit in relativ großen Schritten durch die Jahre huscht, und die Zukunft aufgrund der Erkrankung der die Zukunft bestimmenden Figur im wahrsten Sinne langsamer vor sich hinkrebst, verharrt die Gegenwart an einem einzigen Tag, der aus sechs verschiedenen Perspektiven geschildert wird, und das tatsächlich sehr gelungen, sodass sich die einzelnen Perspektiven so geschickt zu einer Gesamtsituation zusammensetzen, dass dem Leser gar nichts anderes übrigbliebt, als ob des Wissensvorsprung allgemeines Mitleid mit den missverstehenden Figuren zu empfinden. Weniger einnehmend sind die sich teils doch zu sehr wiederholenden Situationen zu unterschiedlichen Zeiten - besonders scheint die Kommunikation zwischen den Generationen beständig gestört zu sein. Ein positives Gegenbeispiel hätte das Bild mehrschichtiger gemacht - allerdings ist es durchaus möglich, dass gerade diese Parallelen aufzeigen sollen, dass weder Zeit noch Regime an grundsätzlichen menschlichen Problemen etwas ändern. Insgesamt ist "In Zeiten des abnehmenden Lichts" ein Buch, das zu den spannenderen Gewinnern des Deutschen Buchpreises gehört - es hat definitiv einen Platz neben Kathrin Schmidts "Du stirbst nicht" oder Robert Menasses "Die Hauptstadt" verdient!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
35 Bewertungen
Übersicht
19
15
1
0
0

von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Eine sehr literarische Auseinandersetzung mit dem Alltag einer Funktionärsfamilie in der DDR bis zu deren Ende. Außerdem die hinreißende Beschreibung eines Geburtstagsempfangs.

Eine Familiengeschichte aus der ehemaligen DDR
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 05.11.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eugen Ruge erzählt in diesem Roman in von Kapitel zu Kapitel wechselnder Erzählperspektive die Geschichte einer Familie aus der ehemaligen DDR. Der Bogen spannt sich von den Großeltern (Exil in Mexiko bis in die 50er Jahre) über die Elterngeneration (Lagerhaft in der Sowjetunion) bis zu dem Enkel und Urenkel in der DDR. Den Absc... Eugen Ruge erzählt in diesem Roman in von Kapitel zu Kapitel wechselnder Erzählperspektive die Geschichte einer Familie aus der ehemaligen DDR. Der Bogen spannt sich von den Großeltern (Exil in Mexiko bis in die 50er Jahre) über die Elterngeneration (Lagerhaft in der Sowjetunion) bis zu dem Enkel und Urenkel in der DDR. Den Abschluß bilden die Wendejahre bis zum Jahr 2001. Die beiden älteren Paare sind in die DDR aus Mexiko und der Sowjetunion zurück gekehrt. Beim Lesen hat mich am Anfang der Wechsel der Erzählperspektiven und der Rückblenden etwas verwirrt. Nachdem ich mich aber auf den Rhythmus eingelassen hatte, bin ich den Verstrickungen und Verzweigungen aufmerksam gefolgt. Immer wieder hatte ich Momente, in denen ich überlegt habe, was ich zu der Zeit gemacht habe. Wie ich die beschriebenen Situationen "im Westen" erlebte.

Lesbar, aber keine "große Familiensaga"
von Norbert Schelper aus Hamburg am 18.07.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Da für dieses Buch viele #exzellente# Rezensionen von Buchhändlern, aber nur wenige #ebenfalls gute# von Kunden vorliegen, möchte ich mich doch zu dem von mir Ende 2011 gelesenen Roman äußern. Die Lobpreisungen in Richtung "Große deutsche Familiensaga" oder gar den Vergleich mit "Buddenbrooks" kann ich nicht nachvollziehen. Selb... Da für dieses Buch viele #exzellente# Rezensionen von Buchhändlern, aber nur wenige #ebenfalls gute# von Kunden vorliegen, möchte ich mich doch zu dem von mir Ende 2011 gelesenen Roman äußern. Die Lobpreisungen in Richtung "Große deutsche Familiensaga" oder gar den Vergleich mit "Buddenbrooks" kann ich nicht nachvollziehen. Selbst für ein "Spiegelbild der DDR" ist mir dieses Buch zu speziell (zumal es auch in Mexiko spielt). Fazit: ein ganz gut lesbares Buch, größtenteils auch unterhaltend, ist dieser Roman - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Was aber die Lesefreude stark trübt, ist die Aufteilung des Buches in 20 Kapitel mit 11 unterschiedlichen Zeitebenen (Jahren) in verschiedenen Orten bzw. Ländern (DDR, Mexiko) - das Ganze nicht etwa chronologisch angeordnet, sondern scheinbar willkürlich gemischt. Selbst einzelne Szenen werden so "zerschnitten" und erst 100 Seiten oder noch viel später fortgesetzt. Dies dürfte insbesondere Leser nerven, die nicht Zeit und Muße haben, die über 400 Seiten in wenigen Tagen durchzulesen.


  • Artikelbild-0