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Apotheke der Heilpilze

Kompendium der Mykotherapie: Einsatzmöglichkeiten der wichtigsten Vitalpilze in Prävention und Therapie

In der Heilkunde der Antike waren sie bereits bekannt, sogar Ötzi nutzte sie und die Traditionelle Chinesische Medizin bedient sich ihrer seit eh und je, der fast in Vergessenheit geratenen Heilkräfte der Pilze. Heute gibt es immer mehr Forschungsprojekte, die nun wissenschaftlich nachweisen, was die Naturheilkunde schon lange wusste. Die Fülle an Informationen ist teilweise unübersichtlich und (nicht nur) für den Laien oft nicht verständlich. Daher zeigen die Autoren mit einer Auswahl der zwölf wichtigsten Heilpilze in diesem Buch gut verständlich, was in welcher Form eingesetzt werden kann.

Neben den bekannten wie Reishi, Brasil Egerling (ABM) und jenen der Gattung Cordyceps werden hier auch beliebte Speisepilze wie Champignon oder Shiitake gezeigt, die anhand ihrer Inhaltsstoffe einen wichtigen Beitrag für die Gesundheit leisten können.
Portrait
Beate Berg ist Heilpraktikerin. Sie führt seit mehr als 25 Jahren das Zentrum für Naturheilverfahren in Witten, mit dem Hauptaugenmerk auf orthomolekulare Medizin und Mykotherapie. Weitere Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die klassische Homöopathie und die Akupunktur. Sie ist eine gefragte Referentin, wenn es um den Einsatz von Heilpilzen in der täglichen Praxis geht.

Prof.Dr.Dr.h.c. Jan I. Lelley ist seit über 40 Jahren ausgewiesener Fachmann auf dem Gebiet der angewandten Mykologie. Neben seinen Vorlesungen an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn über Nutzpilze, ihre Biotechnologie und Produkte hat er sich seit mehr als 15 Jahren auf Pilze mit Heilkraft spezialisiert. Er ist Gründer der Gesellschaft für angewandte Mykologie und Umweltstudien GmbH (GAMU) in Krefeld.
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  • Einführung

    Der Ausdruck Mykotherapie kam 1997 zum ersten Mal durch den Mitautor dieses Buches, Professor Jan I. Lelley, in Umlauf. Sie steht für die Verwendung von Pilzen und pilzlichen Substanzen, die der Vorbeugung und Therapie von Gesundheitsstörungen bei Menschen und Tieren dienen können.

    In den zurückliegenden 16 Jahren hat dieses Naturheilverfahren, das tief in der traditionellen europäischen und asiatischen Medizin verwurzelt ist und seit etwa 50 Jahren zunehmend durch moderne Forschung wissenschaftlich bestätigt wird, erheblich an Bedeutung gewonnen. Zubereitungen aus mehr als einem Duzend Großpilzen (Makromyceten) werden bei uns von zahlreichen Unternehmen zur Selbstmedikation angeboten, aber auch von Therapeuten empfohlen und verschrieben. Die Produkte gelten als Nahrungsergänzungsmittel.

    Aufgrund der steigenden Bedeutung ist eine fast unüberschaubare Fülle von mehr oder weniger sachlichen Informationen im Umlauf, sodass sowohl Laien wie auch in Mykologie (Pilzwissenschaften) unerfahrene Therapeuten kaum noch durchblicken und verunsichert sind. Die Entwicklung der Mykotherapie blieb auch den Medien nicht verborgen. Sie befassen sich oft und gerne mit Pilzen und bieten Informationen über deren Heilkraft an. Nicht alle schaffen es dabei, korrekt und sachlich zu bleiben, was die Orientierung für das Publikum erschwert. Hin und wieder wird der Eindruck erweckt, man könne mit Vitalpilzen nahezu alles heilen.

    Aus diesem Grund möchten wir hier nun eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Informationen über Vitalpilze und Einführung deren Einsatzmöglichkeiten in der Therapie bieten. Dieses Kompendium der Mykotherapie wurde auf Grundlage anerkannter wissenschaftlicher Informationen und jahrelanger praktischer Erfahrungen zusammengestellt. Es erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern ist erweiterungsfähig. Wir fordern deshalb ausdrücklich alle Beteiligten an diesem Sachgebiet auf, uns ihre Anmerkungen und Ergänzungsvorschläge zu übermitteln.

    Danken möchten wir dem Verlag NaturaViva für das Interesse an diesem Thema und die gute Zusammenarbeit während der Entstehung dieses Werkes.

    Die Autoren Krefeld/Witten im Sommer 2013
  • Einführung

    TEIL I – DIE WELT DER PILZE
    Wichtige Pilze zur Prävention und Therapie von Gesundheitsstörungen
    Austernpilz
    Brasil Egerling
    Chinesischer Raupenpilz
    Eichhase
    Igelstachelbart
    Judasohr
    Maitake
    Kulturchampignon
    Reishi
    Schmetterlingsporling
    Schopftintling
    Shiitake

    Die Kultivierung von Pilzen mit Heilkraft
    Kultivierung von Pilzen, die in der Natur auf Holz wachsen
    Kultivierung von Pilzen, die in der Natur auf dem Boden wachsen
    Myzelanzucht im Bioreaktor und auf festem Nährboden

    Mykotherapie in der TCM und ostasiatischen Medizin

    Pilze in der traditionellen europäischen Medizin

    Verwendung von Pilzen in Religion, Schamanismus und Psychoanalyse

    Entstehung und Grundlagen der modernen Mykotherapie

    Krankheitsvorbeugende und therapeutische Wirkungen von Pilzen
    Pilze für die Prävention
    Pilze unter dem Gesichtspunkt der Gewichtsreduktion
    Hauptnährstoffe der Speisepilze
    Vitamingehalt von Pilzen
    Mineralstoffgehalt von Pilzen
    Geschmack von Pilzen
    Pilze für die Ernährung nur als Frischware
    Die richtige Lagerung von Pilzen und Pilzgerichten
    Zubereitung von Pilzen
    Pilze für die Therapie
    Polysaccharide der Pilze
    Die immunmodulierende Wirkung der Pilzpolysaccharide
    Terpene in Pilzen
    Weitere sekundäre, therapeutisch wirksame Pilzinhaltstoffe

    Pilzpulver oder Pilzextrakt?
    Definition
    Wirkung und Effizienz
    Dosierung
    Verwendung
    Sonderstellung Cordyceps
    Produktionsausnahmen

    TEIL II – DIE PRAXIS DER MYKOTHERAPIE
    Hinweise
    Übersicht der Krankheiten und Gesundheitsstörungen A–Z
    Abmagerung des Körpers, extrem (Kachexie)
    ADHS (Hyperaktivität im Kindesalter)
    AIDS (HIV-Erkrankung)
    Akne vulgaris und A. juvenilis (Talgdrüsensekretionsstörung)
    Allergien
    Arterienverkalkung (Arteriosklerose)
    Arthrose (Arthrosis deformans)
    Augenlidentzündung (Blepharitis chronica)
    Blasenentzündung (Cystitis)
    Blutdruck, niedrig (Hypotonie)
    Bluthochdruck (Hypertonie)
    Bronchienerweiterung (Bronchiektasen)
    Bronchitis, akut (Bronchitis acuta)
    Bronchitis, chronisch (Bronchitis chronica)
    Burnout-Syndrom (Ausgebrannt-Sein)
    Darmentzündung, chronisch (Morbus Crohn und Colitis ulcerosa)
    Diabetes (Diabetes mellitus)
    Durchfall, chronisch (Diarrhoe chronica)
    Einnässen, nächtlich (Enuresis nocturna)
    Einschlafstörungen (Dyssomnie)
    Erkältung, akut (grippaler Infekt)
    Fettleber (Steatosis hepatis)
    Fettleibigkeit (Adipositas)
    Frigidität (sexuelle Unlust der Frau)
    Furunkel und Karbunkel
    Gallensteine (Cholelithiasis)
    Gebärmuttersenkung/Scheidensenkung (Desecensus uteri et vaginae)
    Gicht (Arthritis urica)
    Gürtelrose (Herpes zoster)
    Gerstenkorn (chronisch-rezidivierendes Hordeolum)
    Hagelkorn (Chalazion)
    Haarausfall, gleichmäßig verteilt (Alopecia diffusa)
    Haarausfall, kreisförmig (Alopecia areata)
    Hämorrhoiden
    Harnröhrenentzündung (Urethritis)
    Hautausschlag, akut (allergisches Ekzem)
    Hautausschlag, juckend (Ekzem)
    Herzleistung, unzureichend (Koronarinsuffizienz)
    Herzmuskelschwäche (Myocardinsuffizienz)
    Herz, nervös (Cor nervosum)
    Impotenz (erektile Dysfuktion)
    Juckreiz (Pruritis)
    Karies (Zahnfäule)
    Katarrh (Entzündung der oberen Schleimhäute)
    Kehlkopfentzündung (Laryngitis)
    Kinderwunsch, unerfüllt
    Krampfadern (Varizen)
    Kupferrose (Rosacea)
    Leberentzündung (Hepatitis)
    Leberzirrhose, toxisch
    Lippenherpes (Herpes febrilis, H. labialis)
    Lungenemphysem (chronische Lungenerkrankung)
    Magen-Darm-Entzündung (Gastroenteritis acuta)
    Magenschleimhautentzündung, akut (Gastritis acuta)
    Mandelentzündung, akut (Angina tonsillaris)
    Menière-Krankheit (Morbus Menière)
    Menstruationsbeschwerden (sekundäre und primäre Amenorrhö; Oligo- und Hypomenorrhö; Menorrhagie, Hyper- und Polymenorrhö; Dysmenorrhö; Metrorrhagie; prämenstruelles Syndrom/PMS)
    Migräne
    Mundschleimhautentzündung (Stomatitis)
    Mundwinkelrisse (Rhagaden)
    Muskelschmerzen und Muskelhartspann (Myalgien und Myogelosen)
    Nasennebenhöhlenvereiterung, akut (Sinusitis)
    Nervenentzündungen und -schädigungen (Polyneuritis und Polyneuropathien)
    Nervenschmerzen (Neuralgien)
    Nierenbeckenentzündung, akut (Pyelonephritis acuta)
    Nierenbeckenentzündung, chronisch (Pyelonephritis chronica)
    Nierensteine (Nephrolithiasis)
    Osteoporose (Knochenschund)
    Parodontose (Zahnbetterkrankungen)
    psychische Reiz- und Erschöpfungszustände (vegetative Dystonie)
    Reizdarm (Colon irritabile)
    Reizmagen (Gastropathia nervosa)
    rheumatoide Arthtritis (Polyarthritis chronica progressiva)
    Scheidenentzündung (Kolpitis)
    Schnupfen, gewöhnlich‚ (Rhinitis acuta)
    Schnupfen, nicht allergisch (Rhinitis vasomotorica)
    Schwangerschaftserbrechen (Hyperemesis gravidarum)
    Schweißdrüsenstörungen (Hyperhidrosis)
    Tinnitus aurium (Ohrklingeln)
    Tumorerkrankungen und Krebs: Brustkrebs (Mammakarzinom), Darmkrebs (Rektumkarzinom), Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom), Hautkrebs (malignes Melanom), Hodenmalignom (Teratom), Knoten in der Brust, gutartig (Mastopathie), Lungenkrebs (Bronchialkarzinom), Prostatakarzinom, Prostatatumor, gutartig (Prostatadenom)
    Verstopfung, chronisch (chronisch-habituelle Obstipation)
    Wassereinlagerung in den Beinen (Ödeme)
    Wechseljahrsbeschwerden (klimakterische Beschwerden)
    Weichteilrheumatismus (Fibromyalgie)
    Weisheitszähne, Durchbruchprobleme (Dentitio difficilis)
    Zahnfleischentzündung (Gingivitis)

    ANHANG
    Häufig gestellte Fragen: FAQ
    Quellenverzeichnis
    Stichwortverzeichnis
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 216
Erscheinungsdatum 29.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-935407-16-8
Verlag Natura Viva
Maße (L/B/H) 21,1/16,9/2 cm
Gewicht 368 g
Abbildungen mit 16 seitigem Farbbildteil, vielen schwarzweissen -Abbildungen und 45 Farbbildern
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 117618
Buch (Taschenbuch)
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