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Back to Blood

Das Fegefeuer der Eitelkeiten für das 21. Jahrhundert

Clash of Cultures unter karibischer Sonne: eine brillante und bissige Satire auf den menschlichen Umgang mit gesellschaftlicher Realität.

Die Freiheit ist nur 20 Meter entfernt für den kubanischen Flüchtling, der sich auf den Mast einer Luxusjacht vor Miami geflüchtet hat. Aber dann wird er vor den Augen von Millionen Fernsehzuschauern in einer spektakulären Aktion live verhaftet. Und das ausgerechnet vom netten Nestor, einem Polizisten mit kubanischen Wurzeln, der unter den chauvinistischen Sprüchen seiner weißen Vorgesetzten leidet. Die ganze Stadt ist in zwei Lager gespalten: Für seine Familie und Landsleute ist Nestor ein Verräter, für die Weißen ein Held und Musteramerikaner. Soll der kubanische Bürgermeister ihn suspendieren oder mit Orden schmücken? Versaut ihm dieser Idiot die Wiederwahl?
Genüsslich und packend taucht Tom Wolfe ein in die verrückteste Stadt Amerikas: Miami, wo die Spanisch sprechenden Kubaner inzwischen die Mehrheit, aber die Weißen immer noch das Geld haben. Wo die Jugend am Strand den ewigen Spaß und die Rentner beim Schönheitschirurgen das ewige Leben suchen. Wo die Blutlinien mitten durch den amerikanischen Traum verlaufen.
Rezension
"Back to Blood, ein wildes, schlüpfriges, packendes, provozierendes Buch. Allemal große Unterhaltung."
Portrait
Tom Wolfe, 1930 in Richmond, Virginia, geboren, arbeitete nach seiner Promotion in Amerikanistik als Reporter u.a. für The Washington Post, Esquire und Harper's. In den 1960er-Jahren gehörte er mit Truman Capote, Norman Mailer und Gay Talese zu den Gründern des "New Journalism". Der vielfach preisgekrönte Schriftsteller (National Book Award u.a.) war mit Büchern wie The Electric Kool-Aid Acid Test (1968) international längst als Sachbuchautor berühmt, ehe er mit Fegefeuer der Eitelkeiten (1987) seinen ersten Roman vorlegte, der auf Anhieb zum Weltbestseller und von Brian de Palma mit Tom Hanks verfilmt wurde. Es folgten mit Hooking Up eine Sammlung von Essays und Erzählprosa (Blessing 2001) und weitere erfolgreiche Romane, darunter Ich bin Charlotte Simmons (Blessing 2005) und der SPIEGEL-Bestseller Back to Blood (Blessing 2013). Zuletzt erschien Das Königreich der Sprache (Blessing 2017). Tom Wolfe verstarb im Mai 2018 in New York.
Zitat
"Kultautor Tom Wolfe liebt es, seinen Lesern den Spiegel vorzuhalten und sie spektakulär auf die Eigenarten der amerikanischen Gesellschaft zu stoßen. ... Wolfe beschreibt den Kampf der Kulturen so richtig bissig."
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 768 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.01.2013
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783641096816
Verlag Random House ebook
Dateigröße 1599 KB
Übersetzer Wolfgang Müller
Verkaufsrang 41226
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Tom Wolfes neuester Streich
von einer Kundin/einem Kunden am 05.08.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nestor Camacho ist Polizist mit kubanischen Wurzeln in Miami. Als er durch eine filmreife Aktion einen Kubaner an der Einreise in die USA hindert, zieht er zwar die Anerkennung seiner Kollegen auf sich aber ebenso die Verachtung seiner Landsleute. Als ihn dann auch noch seine Freundin verlässt scheint er den Boden unter den Füße... Nestor Camacho ist Polizist mit kubanischen Wurzeln in Miami. Als er durch eine filmreife Aktion einen Kubaner an der Einreise in die USA hindert, zieht er zwar die Anerkennung seiner Kollegen auf sich aber ebenso die Verachtung seiner Landsleute. Als ihn dann auch noch seine Freundin verlässt scheint er den Boden unter den Füßen zu verlieren. Sein einziger Vertrauter ist nun der Journalist John Smith, welcher Camachos Hilfe braucht um einen Kunstskandal aufzudecken. Tom Wolfes neuer Roman ist ein hitziger Mix aus Geld, Macht und Sex. Obwohl sehr gesellschaftskritisch, fühlt man sich als Leser/ Leserin nie durch einen erhobenen Zeigefinger belehrt sondern durch den feinsinnigen Humor des Autors nahezu unbewusst zum Nachdenken angeregt. Ohne unnötige Worte zu verlieren beginnt die Handlung rasant, die knapp 760 Seiten vergehen wie im Flug und lassen den Leser/ die Leserin in den Charakteren und Handlungsweisen der Protagonisten versinken. Dennoch bleibt mein Lieblingsbuch Wolfes "Im Fegefeuer der Eitelkeiten", da mich hier die Handlung, der Untergang eines Wall-Street-Brokers, noch mehr gefesselt hat. Wahrlich ein Buch das mir lebhaft in Erinnerung geblieben ist.

Kein Super-Wolfe, aber gut
von einer Kundin/einem Kunden am 27.05.2013

Tom Wolfe beschreibt das Leben in Miami im Spagat der ethnischen Verschiedenheit. Ein Satz mitten im Buch lautet: „In Miami, da hasst jeder jeden!“ 50 % der Menschen sind zugewandert, die verschiedenen ethnischen Gruppen leben nebeneinander. Americanos stehen oben, daneben Kubaner, Farbige, Kreolen, Russen usw. ganz unten die Me... Tom Wolfe beschreibt das Leben in Miami im Spagat der ethnischen Verschiedenheit. Ein Satz mitten im Buch lautet: „In Miami, da hasst jeder jeden!“ 50 % der Menschen sind zugewandert, die verschiedenen ethnischen Gruppen leben nebeneinander. Americanos stehen oben, daneben Kubaner, Farbige, Kreolen, Russen usw. ganz unten die Mexikaner. Die 2./3. Generation fühlt sich als Amerikaner, sie sprechen ihre Herkunftssprache schlecht, können mit den Traditionen der Älteren nicht mehr so viel anfangen. Begeben sie sich aber in andere ethnische Gruppen, empfinden sie deren Gebaren, Essen, Kultur nicht akzeptabel, fühlen sich nicht wohl. Also, was ist ein Americano? Wichtig ist es, eine möglichst weisse Haut zu haben. Das Buch handelt von Demütigung durch das Lavieren durch Ethnien, von Demütigung von denen, die viel mehr erreicht haben als ihre Eltern, aber immer wieder an die Grenzen ihrer Bildung stossen, weil sie keinen höheren Abschluss besitzen und sich nicht mit Fremdworten, Kunst, Musik und Literatur auskennen, sich bewusst werden, wie weit weg sie vom Americano sind. Die Demütigungen sind subtil, offen in Konfrontation oder nur für den sichtbar, den es betrifft. Wolfe macht sich lustig über die Avantgarde und die Reichen in Miami, Szenerestaurants, Stripteaseclubs, Reichen-Inseln wie Fisher Island und Star Island, über Kleine-oder-arme-Leute-Viertel wie Hialeh und Overtown, über die Kunstszene. In einem heruntergekommenen Seniorenwohnheim fragt jemand eine Bewohnerin: Sie sind aus New York? Antwort: Wir alle hier. Oder meinen Sie, die hier können sich das leisten? Wolfe beschreibt eine Gesellschaft die auf Geld, Status, Prominenz und Medienpräsenz fixierte ist, eine dekadente sexorientierte, neureiche Gesellschaft und schildert eine grenzenlose Schaumschlägerei und Hochstapelei in satirischer Weise. Genau darum finde ich das Buch gut. Was mir ein wenig auf die Nerven ging, ist eine Comicblasensprache, wie "Ooooaaaaarrrrrrmmmmmmmm" oder: "hättetttaahhhHaHHHock hock hock hören sollten wasssahhhock hock hock Das ist wohl neue amerikanische Sprache. ;-))))) Der Schluss hat mich enttäuscht. Hatte das Gefühl, der Autor hat den Abgabetermin verschlafen und ein unfertiges Buch abgegeben. Der Leser steht vor diversen offenen Geschichten und wird allein gelassen, wie die einzelnen Schicksale wohl weitergehen, denn es stehen einige grosse Ereignisse an. Alles in allem aber ein empfehlenswertes Buch, das man lesen sollte.