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Love@Miriam

Facebook-Krimi

Edition 211

Harry liebt Miriam, aber die liebt leider Ben, ihren neuen Freund. Doch so leicht gibt Harry nicht auf, denn wofür gibt es Social-Media-Plattformen? Miriam ist eine junge Frau von heute; sie ist online, sie chattet und trifft ihre Freunde auf Facebook. Bald ist Harry ihr auf den Fersen und schleicht sich in ihr Leben zurück, denn er hat eine Mission: Miriam zurückzuerobern, um jeden Preis. Auch wenn er dafür über Leichen gehen muss ...
Portrait
Christiane Geldmacher lebt und arbeitet in Wiesbaden. Studium der Germanistik/Amerikanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften an der Universität Frankfurt/Main; Auslandsjahre in Australien und Polen. Freie Journalistin, Texterin, Lektorin (Mitglied djv und VFLL). Veröffentlichte viele Kriminalgeschichten.
Zitat
Christiane Geldmacher beleuchtet die Alltagswelt in den sozialen Medien. Sie schaffen zwar neue Gemeinschaften, sind aber auch voller kommunikativer Fallstricke. In lakonisch dichter Sprache folgt sie ihren Protagonisten auf vielschichtigen Opfer-und-Täter-Irrwegen von Liebe, Eifersucht und Verrat. Was passiert, wenn man sich gegenseitig Tag und Nacht in Echtzeit beobachten kann? neuebuecher.de
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.12.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783937357843
Verlag Bookspot Verlag
Dateigröße 1265 KB
Verkaufsrang 126356
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Das Netz als Netz
von Dr. M. am 05.04.2019

Fluch und Segen sind schon immer ein Paar gewesen, auch wenn man beide nicht immer zusammen sieht. Nirgends aber trifft man sie häufiger gemeinsam als im Internet. Auch Miriam und Harry waren einst ein Paar bis Miriam erkennen musste, dass sie sich mit einem selbstverliebten Egozentriker eingelassen hatte. Nach der Trennung f... Fluch und Segen sind schon immer ein Paar gewesen, auch wenn man beide nicht immer zusammen sieht. Nirgends aber trifft man sie häufiger gemeinsam als im Internet. Auch Miriam und Harry waren einst ein Paar bis Miriam erkennen musste, dass sie sich mit einem selbstverliebten Egozentriker eingelassen hatte. Nach der Trennung findet sie in Ben bald einen neuen Liebhaber, den sie demnächst heiraten möchte. Doch das geht Harry gegen den Strich. Sein Ego lässt eine solche Niederlage nicht zu. Er verfolgt Miriam und Ben. Was früher nicht ganz so einfach gewesen wäre, erleichtert facebook nun ungemein. Diese Plattform bietet allen eine Bühne, die sich gerne der Öffentlichkeit preisgeben. Stalker wie Harry können hier zu Hochform auflaufen. Wer sich das nicht vorstellen kann, wird in diesem Roman in die narzisstische Welt solcher Menschen eingeführt. Die Autorin wählt dazu die alte Form des Tagebuch-Romans. Neu ist nur das Layout, das die elektronische Form adaptiert und zusätzlich die üblichen kleinen Zeichen benutzt, die die menschliche Kommunikation wieder zurück auf das Niveau einfacher Piktogramme führen. Harry wirft über das Internet sein Netz aus. Er kann ungestört dazwischen funken, wenn ihm etwas gegen den Strich läuft und seine Angebetete permanent beobachten, ihr auflauern und sie drangsalieren. Dagegen hat sie kaum eine Chance, wenn sie nicht alle Brücken hinter sich abbrechen möchte. Die Stärke des Buches offenbart sich in der Beschreibung von Harrys Innenwelt, seiner völlig verzerrten Wahrnehmung und seiner für normale Geister unvorstellbaren Verdrehung der Wirklichkeit in seinem Kopf. Man kann auch kaum glauben, dass dieses Buch von einer Frau geschrieben wurde, denn der Autorin gelingt es in fast schon beängstigender Weise, sich in die kaputte männliche Gedankenwelt von Harry hineinzuversetzen. Opfer solcher Menschen können das gewöhnlich nicht. Ihnen gelingt es selten, sich zu wehren, und sie sind von Stalking-Attacken allein schon deshalb überrascht, weil sie sich so viel Bösartigkeit und Wahn selbst nicht vorstellen können. Weil die Handlung ausschließlich von Harry erzählt wird, kann der Leser in dessen Kopf sehen und die von seiner kranken Psyche ausgehende Bedrohung hautnah nachvollziehen. Dabei stört dann auch nicht mehr, dass der Verlauf des Geschehens eine gewisse Vorhersehbarkeit besitzt. Das ist nicht entscheidend, denn die Geschichte lebt weniger von der Handlung als vielmehr von dem durch sie transportierten beängstigenden Gefühl des unvermeidlichen Ausgeliefertseins. Das Ende und auch die Darstellung der im Mordfall ermittelnden Kommissare haben mir hingegen eher weniger gefallen.

Love@Miriam
von einer Kundin/einem Kunden aus Olbersdorf am 05.10.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Erzählt wird die Geschichte von Harry, der nach 2 Jahren Trennung noch immer nicht über seine Ex Miriam hinweggekommen ist und obwohl sie einen neuen Freund hat, immer noch darauf hofft, dass sie wieder zu ihm zurück kommt. Harry erzählt seine Geschichte in Form von Tagebucheinträgen, was dem Leser einen guten Einblick in seine... Erzählt wird die Geschichte von Harry, der nach 2 Jahren Trennung noch immer nicht über seine Ex Miriam hinweggekommen ist und obwohl sie einen neuen Freund hat, immer noch darauf hofft, dass sie wieder zu ihm zurück kommt. Harry erzählt seine Geschichte in Form von Tagebucheinträgen, was dem Leser einen guten Einblick in seine Gefühlswelt offenbart. Dabei merkt man schnell, dass Harry schon als Stalker bezeichnet werden kann, was durch seinen Beitritt sogar noch schlimmer wird. Facebook entwickelt sich für ihn zu einer regelrechten Sucht, hat er so doch die Möglichkeit Miriam und ihren Freund noch besser zu verfolgen. So spricht die Autorin gleich zwei ernsthafte Themen an - Stalking und Social Media-Sucht - und verknüpft das Ganze mit einer spannenden Geschichte. Darzustellen, dass Harry alles was er tut, für absolut richtig hält, ist der Autorin besonders gut gelungen und der Leser erhält erschreckende Einblicke in das Denken eines labilen Geistes. Dabei gibt es immer wieder kleine Schockmomente, die Harry schon fast nüchtern beschreibt, denn er ist ja der Meinung, alles was er tut, ist absolut richtig. Leider kam das Ende für meinen Geschmack viel zu abrupt und man hat das Gefühl, die Geschichte endet einfach mittendrin. Zwar mag so ein offenes Ende bei manchen Geschichten ja passend sein, hier jedoch fand ich das eher unpassend. Natürlich regt das den Leser zum Nachdenken an - was die Autorin damit vermutlich auch bezweckt hat - doch war es für mich auch absolut unbefriedigend. Der Schreibstil der Autorin liest sich flüssig und bringt mit einer Portion Sarkasmus ab und an sogar zum Schmunzeln. Fazit: Eine spannende Geschichte, doch leider hat mich das Ende ein wenig enttäuscht. Trotzdem konnte mich das Buch mit einem sehr aktuellen Thema gut unterhalten.

Wie viele Harry´s sind unter uns...
von einer Kundin/einem Kunden aus Sulzbach (Taunus) am 29.01.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Harry hatte eine Beziehung zu Miriam. Die Beziehung geht auseinander. Harry kann Miriam nicht vergessen. Miriam hat einen neuen Freund, Ben. Harry liebt Miriam noch immer. Harry geht zu Facebook. Er wird Freund von Miriam und Ben. Harry, ein Mensch wie du und ich? Die Autorin hat mit „Love@Miriam“ einen faszinierenden intera... Harry hatte eine Beziehung zu Miriam. Die Beziehung geht auseinander. Harry kann Miriam nicht vergessen. Miriam hat einen neuen Freund, Ben. Harry liebt Miriam noch immer. Harry geht zu Facebook. Er wird Freund von Miriam und Ben. Harry, ein Mensch wie du und ich? Die Autorin hat mit „Love@Miriam“ einen faszinierenden interaktiven Krimi geschrieben. Der Leser lernt Harry kennen, der für all die unglücklich getrennten, jedoch immer noch verliebten, stehen kann, die sich nicht mit dem Ende einer Beziehung abfinden können / wollen. In die Welt des sozialen Netzwerkes Facebook eingetaucht, vermischt Harry seinen Wunschgedanken, weiterhin mit Miriam zusammen zu sein, mit der realen Welt, dass Miriam eigentlich einen neuen Freund hat und mit ihm glücklich ist. Die Nähe zu Miriam durch Facebook, so weiterhin an ihrem Leben teilnehmend, wird aus Harry ein Stalker, der über die Grenzen schießt und über Leichen geht. Der Roman vermittelt, durch kurze Tagebucheinträge und eine angepasste „Internetsprache“, sehr gut das „Leben“ in Facebook. Die Gefahren von sozialen Netzwerken, und wie sie sich auf das private Leben auswirken können, sind treffend und ziemlich gruselig dargestellt (Ich habe kurz überlegt, ob ich alle meine Einstellungen einwandfrei eingerichtet habe!) Die Geschichte gewinnt an Tempo, als die beiden Ermittler sich, auf teilweise komische Art und Weise, in das Leben von Harry „drängen“, um gegen ihn zu ermitteln; auch auf Facebook! Das Ende gefällt mir, je länger ich darüber nachdanke und rede, mehr und mehr und erscheint (leider) ungewöhnlich schlüssig. Dies ist ein etwas anderer und moderner Krimi, der, nachdem er ausgelesen ist, den Blickwinkel für soziale Netzwerke schärft und manch eine Frage im Kopf herumgeistern lässt.