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Ich bin aber auch ein Notfall!

Skurrile Geschichten aus dem Alltag in der Notaufnahme

Krankenpfleger in der Notaufnahme – nur wenige Menschen erleben tagtäglich ähnlich Spannendes und auch Kurioses. Und »Notaufnahme« ist durchaus wörtlich zu verstehen, denn aufgenommen wird jeder, der akut in Not ist – oder zumindest glaubt, es zu sein: Die Symptome reichen von Muskelkater und Vollrausch über Knochenbrüche und Darmverschluss bis hin zu schweren Verletzungen, etwa bei Unfallopfern. Und manchmal zählt jede Sekunde, um ein Menschenleben zu retten.
Doch die Notaufnahme ist nicht nur ein Ort der medizinischen Hilfestellung. Sie ist zugleich ein kurzzeitiges Auffangbecken für sozial gestrandete Menschen, wo es gilt, die Grundbedürfnisse zu decken, um ein Leben ein kleines Stückchen lebenswerter zu machen. In dramatischen und manchmal auch skurrilen Situationen müssen die routinierten Pflegekräfte robust und souverän ihren Mann, respektive ihre Frau stehen und dabei immer das Wohl des Patienten im Auge behalten.
Portrait
TIM BENIT erblickte 1982 im Rahmen einer geplanten Geburt das Licht der Welt. Nach dem Abitur ein direkter Übergang zum Zivildienst, worauf eine Orientierungsphase als Praktikant im Gesundheitswesen folgte. Schlussendlich brachte die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger Sicherheit: Die Notaufnahme soll es sein.

ANNA DELEGRA wurde 1986 an einem Donnerstag geboren. Nach dem Abitur zog es sie in die Großstadt. Schon während der Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin merkte sie, dass die Arbeit in der Notaufnahme ihr das gibt, was sie sich wünscht: Nervenkitzel, Abwechslung und ständig neue Herausforderungen.
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  • »Von Weitem schon sehe ich Tim wild gestikulieren, auf der anderen Seite der Anmeldung schreit ein Patient laut. Der Herr scheint ziemlich sauer zu sein. Zum Glück schützt uns eine Scheibe vor den Aggressionen der Patienten.
    Aha, der Patient erzählt von einem Mus-kelkater nach dem Joggen, nun hat er Schmerzen in der Wade. Er möchte dies zur Sicherheit untersuchen lassen. Tim erklärt ihm noch einmal ganz genau, dass das völlig normal sei und die Muskulatur sich erst wieder regenerieren müsse. Der Patient beklagt sich weiter, dass er nun schon seit einer Stunde warte, ihm reiße gleich der Geduldsfaden. Und er fixiert Tim mit einem fiesen Blick, als würde er ihn gleich windelweich prügeln wollen.
    Tim lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, geduldig erklärt er den Sinn einer Notaufnahme und die Priorität der Erstversorgung von Notfällen. Dem Patienten steigt die Röte ins Gesicht, er scheint zu explodieren und schreit: ›Ich bin aber auch ein Notfall! Muss man hier erst sterben, bevor ein Doktor kommt?‹«
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 15.03.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86265-209-9
Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf
Maße (L/B/H) 18,8/12,5/2,2 cm
Gewicht 247 g
Verkaufsrang 34166
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Bravo Tim und Anna!
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 14.06.2013

Da ist den beiden jungen Krankenpflegekräften Tim und Anna ein richtig tolles Buch gelungen. Sie berichten authentisch von vielen Situationen und Menschen in einer Notaufnahme. Besonders hat mir die menschliche Seite der Berichte gefallen. Mit Einfühlvermögen und viel Humor gehen sie auf die Menschen zu, die sich unverschuldet o... Da ist den beiden jungen Krankenpflegekräften Tim und Anna ein richtig tolles Buch gelungen. Sie berichten authentisch von vielen Situationen und Menschen in einer Notaufnahme. Besonders hat mir die menschliche Seite der Berichte gefallen. Mit Einfühlvermögen und viel Humor gehen sie auf die Menschen zu, die sich unverschuldet oder auch manchmal selbst verschuldet in Not befinden. Ich hoffe, daß sich die beiden das auch weiterhin in diesem anpruchsvollen, nicht gut bezahlten Beruf bewahren!

witzig und spannend!
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 18.03.2013

Habe das Buch grade zu Ende gelesen.Die beiden Hauptfiguren Anna und Tim kommen sehr sympatisch und authentisch rüber.Die armen Berufsanfänger haben es schon nicht leicht.Die Geschichten sind sehr vielfältig und von Geschichte zu Geschichte immer spannender.Gut finde ich auch das es sowohl aus der Sicht der Frau als des Mannes g... Habe das Buch grade zu Ende gelesen.Die beiden Hauptfiguren Anna und Tim kommen sehr sympatisch und authentisch rüber.Die armen Berufsanfänger haben es schon nicht leicht.Die Geschichten sind sehr vielfältig und von Geschichte zu Geschichte immer spannender.Gut finde ich auch das es sowohl aus der Sicht der Frau als des Mannes geschrieben ist.Viele überraschende Ereignisse bekommt man da zu lesen.

Retter in der Not
von Marion Olßon aus Reutlingen am 17.03.2013

Sie glauben in der Notaufnahme geht es zwar hektisch aber ansonsten angemessen zu? Eine Krankenpflegerin und ein Krankenpfleger wissen es besser. In ihrem etwas kuriosen, skurrilen und sehr humorvollen Buch, lassen sie uns an dem ganz normalen Wahnsinn pardon Alltag einer Notaufnahme teilhaben. Manche Geschichten sind einfach un... Sie glauben in der Notaufnahme geht es zwar hektisch aber ansonsten angemessen zu? Eine Krankenpflegerin und ein Krankenpfleger wissen es besser. In ihrem etwas kuriosen, skurrilen und sehr humorvollen Buch, lassen sie uns an dem ganz normalen Wahnsinn pardon Alltag einer Notaufnahme teilhaben. Manche Geschichten sind einfach unglaublich, wie zum Beispiel, die eines Mannes , der den Schlaganfall in einem Bordell, unbedingt vor seiner Frau geheim halten will oder von einem Mann, der auf dem gynäkologischen Stuhl landet. Etwas pikant?!Nein, völlig normal und real. Was so im menschlichen Umfeld passierend kann, ist spannend, fesseln und zuweilen äußerst amüsant. Interessant, das manche Menschen sich auch als Notfall sehen, weil sie keinen Gesprächspartner haben und glauben sie hätten, das Recht, auf Krankenschein unterhalten zu werden. Eigentlich sehr traurig, dass so etwas in unserer Gesellschaft gar nicht so selten ist. Aber auch in so einem Fall, tun die Helfer ihr bestes, und schenken, wenn sie haben, Zeit und ein offenes Ohr. Wie gut, dass wir sie haben, die rettenden und zuhörenden Menschen in der Notaufnahme, egal ob zur Tag- oder Nachtzeit!