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Schantall, tu ma die Omma winken!

Aus dem Alltag eines unerschrockenen Sozialarbeiters

Selbstlose Sozialarbeit mit Menschen, die in gesellschaftliche Schieflage geraten sind, ist etwas Ehrenwertes. Der Sozialarbeiter Jochen könnte die meisten seiner sehr speziellen »Kunden« allerdings zum Mond schießen. Unfreiwillig von der beschaulichen Kulturbehörde einer Kleinstadt in den Sozialdienst versetzt, wird Jochen direkt mit dem Härtefall der Unterschichtfamilie Pröllmann konfrontiert. Nach anfänglicher Orientierungslosigkeit in der Welt der Sonnenbänke und Glitzer-Handys fängt Jochen an, die Familie nebst Tochter Schantall in sein Herz zu schließen. Trotzdem muss er sich gelegentlich Luft machen, um Schantall, Tschastin und Co ertragen zu können.
In dieser satirischen Abrechnung zeichnet Jochen schonungslos die Kuriositäten im Leben einer bildungsfernen Familie nach. Egal ob Kindergeburtstage bei McDoof, Dosensektpartys in Lloret de Mar oder erzwungene Kirmesbesuche mit der kompletten Sippschaft – Jochen ist nun Teil des Ganzen. Während sein ambitionierter Plan, Niveau in die Welt der Unterschicht zu bekommen, zum Scheitern verurteilt scheint, stellt sich ihm aus der Nähe betrachtet die Frage, ob nicht bereits ein bisschen »Schantall« in jedem von uns steckt.
Portrait
KAI TWILFER, 1976 in Gelsenkirchen geboren,- studierte Wirtschaftswissenschaften in -Bochum. Noch während des Studiums gründete er eine Produktionsfirma für Werbefilme und arbeitete unter anderem beim WDR-Fernsehen. 2002 gründete er einen Großhandel für Regionalia, mit dem er im Ruhrgebiet selbstständig ist. Kai Twilfer ist verheiratet und widmet einen Großteil seiner Zeit der Beobachtung und Analyse skurriler Alltagsphänomene.
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  • Artikelbild-0
  • "Die Fastfoodfilialen der Neuzeit bieten eine hervorragende Alternative zum mühsamen Zubereiten einer warmen Mahlzeit für sich und sein Kind.
    Kinder aus Familien wie den Pröllmanns wissen von gutem, nahrhaftem Essen oft so viel wie ein Neugeborenes vom Panieren eines Schnitzels. Okay, die Tatsache, dass Kartoffeln lang und dünn sind und in die Fritteuse kommen und man bei einer Tiefkühlpizza erst die Folie abmachen sollte, bevor man sie in die Mikrowelle steckt, haben Kinder bereits im frühpubertären Stadium verinnerlicht. Die Benutzung eines Dosenöffners zur anschließenden Vertilgung einer Fertigmahlzeit in Büchsen stellt für den handwerklich meist etwas ungeschickten Nachwuchs da schon eine größere Hürde dar.
    Deshalb hat die fürsorgliche Lebensmittelindustrie irgendwann die Styroporschale entwickelt, an deren Oberseite man nur noch eine Alufolie abziehen muss, um das Ganze dann bei 600 Watt vier Minuten lang in der ′Welle′ aufzuwärmen."
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 15.02.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86265-219-8
Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf
Maße (L/B/H) 19,2/12,6/2 cm
Gewicht 228 g
Abbildungen mit Illustrationen
Illustrator Susanne Granas
Verkaufsrang 73285
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

G. Döninghaus , Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Höchst amüsante Erlebnisse auf dem Leben eines Sozialarbeiters. An einigen Stellen erschreckend ehrlich und vielleicht gerade deswegen so gut zu lesen

Rebecca Felicitas Zimmer, Thalia-Buchhandlung Essen

Ungeschönt und doch charmant erzählt...!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
7
7
2
1
0

von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Lustig & voller Klischees! Viele Situationen die man aus dem Alltag mitbekommt.

von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Unglaublich lustige Geschichten eines Sozialarbeiters. Sehr humorvoll und voller Witz. Macht Spaß zu lesen!

Köstlich
von Silke Steinberg aus Gütersloh am 25.08.2015

Ja sie sind unter uns.....alle die Schantalls usw..... Wer leichte Kost sucht um sich köstlich zu unterhalten ...dieses Buch ist dafür perfekt