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Die Akte Odessa

Thriller

(5)
Der Selbstmord des alten Juden Salomon Taubers wäre fast unbemerkt geblieben, hätte nicht der Zufall dem jungen Hamburger Illustrierten-Reporter Peter Miller ein vergilbtes Tagebuch in die Hände gespielt: Die minutiösen Aufzeichnungen lassen in ihm den fürchterlichen Verdacht aufkommen, dass der einstige Lagerkommandant Eduard Roschmann noch lebt. Die Jagd auf Roschmann wird ein Abenteuer auf Leben und Tod. Miller gerät in das Räderwerk der mächtigen Geheimorganisation ODESSA, einer Organisation der ehemaligen SS-Angehörigen. In ihrem Auftrag und Schutz entwickelt Roschmann ein Fernsteuersystem für Raketen, die eines Tages Israel endgültig vernichten sollen. Aber wer verbirgt sich hinter den Decknahmen Vulkan und Werwolf? Wie wird ODESSA finanziert? Was enthält die ominöse schwarze Akte? Ein spannender Wettlauf beginnt …
Portrait
Frederick Forsyth, geboren 1938 in Ashford/Kent, war mit neunzehn Jahren der jüngste Jetpilot der Royal Air Force. Nach seinem Ausscheiden war er als Auslandskorrespondent in verschiedenen europäischen Ländern tätig. Ab 1965 arbeitete er als Fernsehreporter der BBC unter anderem in Westafrika. Er lebt heute in der Nähe von London. Seit seinem ersten Roman, »Der Schakal«, mit dem er weltberühmt wurde, erreichten alle seine Thriller die Spitzen der Bestsellerlisten.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 272 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.01.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783492960496
Verlag Piper ebooks
Dateigröße 858 KB
Übersetzer Tom Knoth
Verkaufsrang 20.684
eBook
8,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Eines der ganz frühen Werke Frederick Forsyth über ehemalige SS-Schergen, die auch nach Ende des Weltkriegs noch ihr Unwesen treiben. Thriller mit bewegendem Hintergrund Eines der ganz frühen Werke Frederick Forsyth über ehemalige SS-Schergen, die auch nach Ende des Weltkriegs noch ihr Unwesen treiben. Thriller mit bewegendem Hintergrund

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Obwohl dieser Thriller schon in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts verfasst wurde, ist er immer noch ein hervorragender Vertreter dieses Genres.

Hochspannung
von einer Kundin/einem Kunden am 26.11.2012
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch beschreibt ein dunkles Kapitel Deutschlands und man wird beim Lesen gezwungen indirekt eine persönliche Stellung zu beziehen. Es ist Frederick Forsyth wieder einmal gekonnt gelungen, den Leser zu fesseln und zum Nachdenken anzuregen. Der geschichtliche Hintergrund ist auch gut verarbeitet und die Spannung bleibt bis zum Ende... Dieses Buch beschreibt ein dunkles Kapitel Deutschlands und man wird beim Lesen gezwungen indirekt eine persönliche Stellung zu beziehen. Es ist Frederick Forsyth wieder einmal gekonnt gelungen, den Leser zu fesseln und zum Nachdenken anzuregen. Der geschichtliche Hintergrund ist auch gut verarbeitet und die Spannung bleibt bis zum Ende des Buches gewahrt. Das Motiv was man vermutet hat, wird komplett auf den Kopf gestellt. Lesenswert!

Im Fadenkreuz der ODESSA
von Mario Pf. aus Oberösterreich am 20.09.2008
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Freitag, 20:30 Uhr nahe Osdorf hat der freie Journalist Peter Miller gerade seiner Mutter den wöchentlich Besuch abgestattet, als er im Radio von der Ermordung des US-Präsidenten John F. Kennedy erfährt. Fassungslos wie viele andere Autofahrer fährt er rechts ran, um die Worte des Radiosprechers auf sich wirken zu... Freitag, 20:30 Uhr nahe Osdorf hat der freie Journalist Peter Miller gerade seiner Mutter den wöchentlich Besuch abgestattet, als er im Radio von der Ermordung des US-Präsidenten John F. Kennedy erfährt. Fassungslos wie viele andere Autofahrer fährt er rechts ran, um die Worte des Radiosprechers auf sich wirken zu lassen. Miller ist bestürzt, auch weil sich in den kommenden Tagen wohl wenig Chancen auf eine Top-Story auftun werden und die Titelgeschichten für Kennedy reserviert sein dürften. Doch ein Krankenwagen weckt sein Interesse. Der Journalist wittert eine Story. Angekommen am Tatort entpuppt sich die vermeintliche Story als einfacher Selbstmord eines alten Mannes. Doch Tags darauf erhält Peter Besuch von seinem Freund Karl Brandt, der die Ermittlungen im Fall Salomon Tauber leitet. Brandt übergibt ihm das Tagebuch des ehemaligen KZ-Häftlings und damit die Möglichkeit aus diesem doch eine Story zu machen. Die Lektüre und Recherchen fördern jedoch überraschendes zu Tage, der skrupellose KZ-Kommandant von Riga-Kaiserwald, Eduard Roschmann, auch bekannt als der Schlächter von Riga, könnte noch am Leben sein und unbehelligt in der BRD leben. Peter Miller nimmt die Verfolgung auf und gerät dabei nicht nur an bürokratische Hürden sondern auch ins Visier, der ODESSA, der Organisation ehemaliger SS-Angehöriger, die sich dem Schutz eben dieser verschrieben hat und zurzeit an einem Plan zur Vernichtung Israels feilt... Nach "der Schakal" war "die Akte ODESSA" Frederick Forsyths zweiter Politthriller, mit dem ihm als Autor der internationale Durchbruch gelungen ist. Das Buch ist dabei mit Hilfe von Simon Wiesenthal entstanden und greift dessen zeitweise populärer Verschwörungstheorie einer SS-Geheimgesellschaft auf, welche die Flucht von Nazi-Größen wie Josef Mengele oder Adolf Eichmann ermöglicht haben soll. Als Ergebnis der durch das Buch angeregten Diskussionen, sind die meisten ODESSA-Theorien heute längst widerlegt. Dessen ungeachtet ist die Akte ODESSA, wenngleich nur ein eher durchschnittlicher Forsyth-Thriller zwar kein literarisches Meisterwerk, aber dennoch spannend. Die relative Kürze des Werks zwingt Forsyth sich auf das wichtigste zu konzentrieren und dabei auch den Plot von großen Abschweifern zu bewahren. Sehr authentisch und auch zeitgeschichtlich interessant sind allerdings Forsyths Schilderung der mangelhaften Vergangenheitsbewältigung im Deutschland der 1960er-Jahre, sowie die Diskussion zwischen Miller und seiner Mutter, um die Verbrechen des NS-Regimes. Fazit: Eine faszinierende Mischung aus Fakt und viel Fiktion.